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Apnoe Tauchen: Risiko?

K*reutxzi hat die Diskussion gestartet


Hallöchen allerseits :-),

also ich habe mal wieder keinen Plan, ob ich hier richtig bin xD^^. Naja, wie oben beschrieben, trainiere ich privat für mich das Apnoe Tauchen. Für diejenigen, die nicht wissen was das ist eine kurze Erklärung: Der Taucher hält die Luft an und taucht mit seinem Luftvorrat in den Lungen bis zu 5 min. Dabei werden durch spezielle Atemtechniken und Medidation die Herzfrequenz runtergesetzt.

Auf jeden Fall schaffe ich jetzt beim üben bei ca. 1,50 min - 2,00 min. Ich denke, wenn ich tauche, schaffe ich so in etwa 1 min und ca 10 - 12 Meter tiefe. Welches Risiko gehe ich dabei ein? Es wird immer jemand dabei sein (mein Großvater, alt aber durchtrainiert) und ich werde eine kleine Taucherboje dabeihaben. Ist das Risiko einen Blackout zu bekommen immernoch so hoch, oder nicht mehr? Wenn nicht, wie kann ich dann den Atemreitz unterdrücken, was mein bisher größtes Problem ist, weil ich es nach einer Zeitlang nicht mehr aushalte. Es soll da einen ganz einfachen Trick geben . . .

MFG

Antworten
d1umm>schmar]rerx74


Wenn nicht, wie kann ich dann den Atemreitz unterdrücken, was mein bisher größtes Problem ist, weil ich es nach einer Zeitlang nicht mehr aushalte. Es soll da einen ganz einfachen Trick geben . . .

hyperventilieren vor dem tauchen. aber: das setzt i.w. den atemreiz runter und nicht den sauerstoffgehalt des bluts hoch, d.h. blackout-gefahr droht.

dass du ab einer best. tiefe abtrieb und nicht wie im schwimmbad auftrieb bekommst, weißt du vermutlich?

Wxoqlfzgang


ich jetzt beim üben bei ca. 1,50 min – 2,00 min.

Sind das die Zeiten an Land, wenn du in Ruhe im Sessel sitzt und die Luft anhälst oder ist das unter Belastung des Schwimmens und Tauchens?

Freitauchen / Apnoetauchen kann man schon trainieren. Hyperventilieren hilft schon, dass man länger die Luft anhalten kann. Es ist aber so, dass durch Hyperventilation vermehrt CO2 abgeatmet wird und nicht dass du mehr Sauerstoff aufnimmst. Durch den Kohlendioxidgehalt wird aber das Atemzentrum zum Atmen gereizt. D. h., wenn weniger CO2 im Blut ist, so tritt der Atemreiz später auf und du bekommst später Atemnot. Dabei kann es aber passieren, dass der Sauerstoff im Blut schon verbraucht ist und du deswegen ohnmächtig wirst. Lasse dich bei deinen Übungen gut beobachten. Du wirst dann aber auch deinen Körper so weit kennenlernen, dass du gute Tiefen beherrschst. Ich schaffe 15 m. Das geht schon

Hast du denn auch Lust mit Flaschen zu tauchen?

SXhiQmxone


Ich halte es für schwer hier alle Risiken (mir fallen schon auf Anhieb Barotrauma, Mittelohr-Barotrauma oder Lungenödem ein) und Sicherheitstechniken zu beschreiben (zumal zu vielem auch der Kontext fehlt) und würde definitiv anraten zusammen mit deinem Tauchpapartner zumindest die beiden ersten AIDA Kurse irgendeiner Organisation zu besuchen. Dort lernst du neben Trainingsmethodik und Atemtechniken auch alles über medizinische Aspekte, Sicherheit oder Ausrüstung.

Und Hyperventilieren ist das letzte, das man vor dem Tauchen machen sollte. Der Grund wurde oben schon gut beschrieben :)^

WQolfgabng


Was sind AIDA-Kurse?

Druckausgleich damit du keine Ohrenschäden bekommst, solltest du natürlich beherrschen. Das ist aber nicht so schwierig. Nie tiefer tauchen, sobald Ohrenschmerzen auftreten! Wenn du in Nase und Ohren gesund bist, sollte das aber kein echtes Problem sein.

Barotrauma oder Lungenödem können beim Freitauchen nun gerade nicht auftreten. Du nimmst Luft mit Atmosphärendruck, tauchst runter. Dabei wird natürlich die Lunge zusammengepresst, aber das macht nix, denn wenn du wieder hoch schwimmst, so kommst du mit genau Atmosphärendruck wieder an.

Wtolfdgang


Habe nachgelesen, dass AIDA-Kurse Freitauchkurse sind. Kann man machen, muss es aber m.E. nicht. Schnorcheln und dann abtauchen im Meer sind ein sehr schönes Hobby im Sommerurlaub. Dazu muss man aber nicht unbedingt Kurse belegen. Schaden tut's aber auch nicht.

S:hiFmonxe


Servus,

sicher muss man zum schnorcheln im Urlaub definitiv keinen Kurs besuchen, aber jemand derlediglich schnorcheln will bezeichnet das Ganze auch nicht als Apnoetauchen und setzt sich mit Herzfrequenz und etwaigen Risiken auseinander. Und bei entsprechender Tiefe (Druck) gibt es durchaus entsprechende Risiken. Ok Lungenödem ist außer beim Extremtauschen undwahrscheinlich – da taucht man vorher wahrscheinlich schon freiwillig auf, aber die diversen Barotraumata, Blackoutgefahr etc. sind real. Dabei ist es egal ob beim Auftauchen wieder Atmosphärendruck herrscht, wenn der Druckausgleich falsch ausgeführt wurde und in 15 m Tiefe ein entschieden höherer Druck herrscht.

d?ummscAhmaHrrerF74


puh, soviele fachwörter hier ;-)

also mit barotrauma sind ohrenprobleme gemeint, oder? die sollte es beim freitauchen auch geben, wenn der druckausgleich nicht richtig erfolgt.

die klassische taucherkrankheit hingegen sollte nicht auftreten, da keine luftzufuhr unter höheren druck erfolgt, stimmt's?

Wxol/fgaYnxg


:)^ gut geschmarrt, dummschmarrer!

SLhimo^nxe


Ein Barotrauma beschänkt sich nicht nur auf die Ohren sondern generell auf alle Hohlräume des Körpers

Hier mal ein Link: [[http://www.freediving-bodensee.de/apnoe/gefahren.html]] auf den VDST oder AIDA Seiten selbst, habe ich leider nichts gefunden

Das ganze beinhaltet dann übrigens auch noch keine Risiken durch etwaige "Vorerkrankungen"

W:olyfxgang


Übertreibungen sind immer schädlich – aber nu' macht es mal nicht ganz so schlimm. Tauchen, auch Freitauchen ist eine wunderschöne Sportart auch und gerade für junge Menschen. Natürlich muss es trainiert werden, wie alle anderen Sportarten auch, aber dann halten sich die Risiken in überschaubaren Grenzen. Fahrradfahren in der Stadt halte ich für gefährlicher.

S!hiXmonxe


Wie schon gesagt gebe ich dir was Schnorcheln etc. betrifft definitiv recht !

Aber sobald der TE von Apnoe und Training spricht, gehe ich für meinen Teil erst einmal von richtigem Strecken oder Tieftauchen aus das dann durchaus mit Gefahren verbunden sein kann. Sollte letzteres gemeint sein würde ich halt die entsprechenden (Wochenend-) Kurse empfehlen. Und mehr wollte ich mit meinem Eingangspost auch gar nicht sagen.

Aber was er nun wirklich meint weiß bislang wohl nur der TE selbst...

Wuolfgaxng


Einverstanden Shimone. Aber wer nie auf einen Berg kraxelt, der lernt nicht klettern. Wer nie auf Skiern steht und einen Abhang hinunterrutscht, der lernt nicht Ski fahren. Und wer sich nie im Judo einem Zweikampf stellt, der lernt nicht kämpfen...

So ähnlich ist das mit dem Tauchen auch.

Who#lfPgaxng


Ergänzung: Ich bin allerdings strikt der Meinung, dass man zum Flaschentauchen unbedingt einen Kurs und Prüfung machen muss!

K{reu'tzi


Also ich habe schon für unseren letzten Kroatienurlaub für Apnoe trainiert. Datmals war es vil. 45 sek Tauchzeit und 8-9 m Tiefe. Der Wasserdruck nimmt soweit ich weiß por 10m um etwa 1 Bar zu o.O. Vom Hyperventilieren halte ich persönlich nichts. Ich habe da irgendwie meine eignene Atemmethode entwickelt, mit der ich ziehmlich gut zurecht komme :-). Weil jemand das Flaschentauchen angesprochen hat: ich würde es für mein Leben gerne machen. Vor 2 oder 3 Jahren habe ich mal nen Schnupperkurs mitgemacht (war ein Tauchgang in ner Buch von ca. 30 min und 8 m Tiefe, Einweisung und so war auch dabei). Aber die Eltern verbieten es mir einen Kurs zu machen :-(, zu teuer. Und wegen dem Druckausgleich: klar weiß ich wie der geht, mache ich so alle 2 Tiefenmeter oder wenn es in den Ohren weh tut. Nase zuhalten, in der Nase Druck aufbauen und warten bis es "knackt" oder gähnen ohne den Mund aufzumachen.

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