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Herzklappenoperation und danach immer noch müde

HIerzpBatiexnt25 hat die Diskussion gestartet


Hallo. Ich bin am 05.05.2011 an der Aortenklappe operiert worden. Es wurde diese durch eine Kunstklappe ausgetauscht, da meine alte Klappe sehr Undicht war.

Nun bin ich seit gestern aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dort war ich auch immer sehr müde und musste immer Gähnen und so. Ich hätte dort den ganzen Tag schlafen können, die Augen kaum aufhalten können.

Nun bin ich wie geschrieben zuhause. Und ich bin immer noch sehr Müde. (mit Gähnen und so). Jetzt gerade auch.

Im Krankenhaus sagten die Ärzte zu mir, das macht die Luft dort, aber Zuhause ??? ?. Was kann das sein, weiß echt nicht mehr weiter. So müde war ich noch nie. Als ob ich die ganze Nacht und Tag durchgefeiert hätte.

Nehme folgende Medikamente seit der OP ein

Morgens:

Omep Magenschutz 1 Tablette

1 Wassertablette

1 Schmerzmitel (bis vorgestern ne ganze, gestern ne halbe, jetzt gar keine)

Mittags:

1 Wassertablette

Abends:

Macumar (je nachdem wie hoch mein Wert ist)

Schmerzmittel (wie morgens)

Ist dort vll. irgendein Medikament bei was Müde macht ???. Hab im Internet was über Macumar gelesen, das das Müde macht.

Wer hat noch damit zu kämpfen ???

Würde mich über Hilfe und Antworten freuen. Und sry. für den etwas langen Text. ;-) ;-)

Danke im vorraus

Antworten
H]erzpatYixent25


Noch was vergessen. Seit der Op habe ich Abends immer so leichten Druckschmerz im linken Bein. Vll. ist das noch wichtig zu wissen.

C<hIaI-Tu


Hallo, Herzpatient,

ich denke, das ist alles normal. Deine OP ist ja gerade einmal 3 Wochen her. Und das war ein grosser Eingriff! Wurde per Katheter operiert oder wurde der Brustkorb geöffnet? Eine gute Freundin von uns hat im Dezember oder Januar eine Katheter-OP der Herzklappe hinter sich, sie war noch wochenlang müde und erschöpft. Und bei einer Brustkorböffnung dauert die Erholungsphase noch viel länger. Je nach Alter kann diese Phase bis zu 6 Monate anhalten. Meine Mutter wurde mit 69 eine künstliche Aortenklappe eingesetzt und sie hat sogar fast ein Jahr gebraucht, bis sie wieder halbwegs beisammen war.

Hinzu kommt, dass Menschen nach einer Herz-OP nicht selten mit leichten Depressionen zu kämpfen haben, die sich z.B. auch in einem veränderten Schlafbedürfnis zeigen, meistens durch Müdigkeit.

Alles Gute und lass Deinem Körper Zeit, er braucht sie jetzt!

Cha-Tu

HNerzpateiOent25


Bin 25 Jahre alt und kannte das halt eben vor der Op garnicht. War bis dahin nie bzw. kaum müde am Tage. Kann kaum die Augen offen halten. Das ständige Gähnen nervt schon.

Am Donnerstag als Beispiel hätte ich den ganzen Tag schlafen können, konnte mich bis 19:00 wach halten bin aber danach eingeschlafen bis um 22 Uhr und danach konnte ich nicht mehr schlafen. Und am nächsten Tag war ich total müde also am Freitag wo ich nach Hause gekommen bin. Hab das Gefühl zuhause ist es schlimmer.

Bin nicht durch den Katheter sondern offen operiert worden (Brustbein wurde aufgesägt).

Das macht mir nen bischen Angst muss ich sagen.

Hnerzpat}ienTtx25


Nachtrag. Am 02.06.11 hab ich nen Termin in stationärer Reha. Wie soll das bei der Müdigkeit gehen? Gibt es irgendwelche Medis die helfen ???

CSh<a-Txu


Du musst ja nicht fit in der Reha gehen, sondern Du sollst dort ja erst fit gemacht werden! Und dazu gehört auch, dass man Dich dort langsam (!) aufbaut. Ich habe keine Zweifel daran, dass man das dort schafft ;-)

Lieben Gruss

Cha-Tu

H'erzkpatEient2x5


Das ist wohl war. Man kann ja auch nicht gleich wieder auf 100 % sein. Ist halt eben eine komische und blöde Situation den ganzen Tag schlafen zu können und zu gähnen. Gerade dann wenn man z.B. in irgend nen Bildschirm (Fernsehen etc.) schaut.

HVerzp3atiexnt25


Beim schauen ist die Müdigkeit glaube ich mehr. Da muss ich mehr Gähnen und mehr versuchen die Augen offen halten.

C2hra-xTu


Ich denke, Du machst Dir zu viele Gedanken. Ich denke, der Körper braucht jetzt ganz viel Energien, um gesund zu werden, und diese Energien fehlen ihm dann halt den ganzen Tag über. Wenn Du Dir mal vorstellst: Noch vor 20 Jahren, als meine Mutter an der Aortenklappe operiert worden ist, blieben die Patienten 3-5 Tage auf der Intensivstation und danach 2-3 Wochen (!) im Krankenhaus und danach ging es übergangslos in die Reha, wohin manche Patienten liegend (!) transportiert worden sind. Die haben auch nur geschlafen, oft wochenlang. Heute wird sehr früh mobilisiert (was ja auch gut ist!), sehr früh entlassen (was nicht immer gut ist, weil die Patienten dann meinen, sie müssen ja auch sofort fit sein) und sehr früh auch wieder in den Arbeitsprozess eingliedert (was ich teilweise bedenklich finde), und da wundert man sich, dass der Körper sich nicht so richtig erholen kann.

Lieben Gruss, und gönne Dir einfach mal, dass Dein Körper schwach ist und Ruhe braucht.

Cha-Tu

H5eryzpatHient2x5


Jetzt gerade ist die Müdigkeit am schlimmsten. Nur am Gähnen in einer Tour. Dabei hab ich gerade ein Schläfchen von 1 und ne halbe Stunde gemacht. Aber du hast recht, der Körper braucht Ruhe.

Hab nur Angst das was ernstes dahinter steckt!!!

nKanZcehexn


Nach drei Wochen darfst du auch noch Müde sein. Das ist nach jeder größeren OP so. Jeder Mensch steckt eine OP, egal welche, anders Weg. Seh zu, das du oft lüftest, wenn du im Haus bist oder setz dich mal in den Garten um frische Luft zu bekommen.

Du wirst bei der OP auch etwas Blut verloren haben, das kann natürlich auch zu Müdigkeit führen. Lass einfach beim nächsten Blutabnehmen die Eisenwerte mitbestimmen. Dann weißt du bescheid.

Durch eine Reha kann man sehr gut fit werden. Habe eine orthopädische Reha hinter mir (also is schon länger her) und danach war ich richtig gut zufrieden.

SsunflAoXwevr_73


Mir hängen Vollnarkosen (mit Müdigkeit, Kreislaufschwäche) immer bis zu 6 Wochen nach. Und vom Liegen wird man auch matschig. Ich finde es alles ziemlich im Rahmen.

Welches Schmerzmittel nimmst Du? Da gibt's ja auch Unterschiede bzgl. Nebenwirkungsprofil. Blutverlust kann zu Müdigkeit führen. Vielleicht atmest Du auch noch verkrampfter = minimal weniger Sauerstoff = mehr Müdigkeit.

Würde mir also keine Sorgen machen.

Bzg. des Beines:

Wenn es Wadenschmerzen sind, würde ich ggf. zum Arzt gehen – auch wenn das THrombose-Risiko mit Marcumar sehr gering ist.

Lass' es ruhig angehen!

HcerzpCatixent25


Danke für die Antworten.

Das schlimmste ist, das man kaum die Augen aufhalten kann. Es ist so als ob man Tagelang gefeiert hat und Nächtelang nicht geschlafen hat.

Nun muss ich dazu sagen im Krankenhaus hatte ich einen schlechten Schlaf. Bin mind. 2 mal aufgewacht und konnte dann allgemein Schlecht wieder einschlafen.

Also seit heute nehme ich keine Schmerzmittel mehr. Bis dahin habe ich Paracetamol bekommen erst jeden Morgen und Abend ne ganze und danach also einen Tag am Freitag (gestern) morgens und Abends ne halbe Tablette.

Die ganze Brust fühlt sich noch verkrampft an.

Naja. Ich habe vor der Op nen Problem mit nem Zahn gehabt. Das heißt mit nem Zahn selber nicht, den habe ich nicht gespürt aber mit der Schulter rechts, die immer mal wieder Schmerzt durch diesen. Das hatte ich vergessen zu erwähnen.

Vielen Vielen Dank für all die Antworten.

Schönen Abend allen Gruß ;-) ;-)

HherzpHaYtiexnt25


Wegen meiner Atmung ist mir evntl. noch aufgefallen, das ich zwischendurch eine Verkrampfung oder ein Schüttelfrost, ich weiß nicht genau wie ich das beschreiben soll merken tu. Es ist wie ein durchzucken im ganzen Körper. Vll. wegen der Schmerzen ?

Ich merke es

unbewusst und es ist unregelmäßig, also man kann nicht genau sagen wann und so.

Könnte das damit also mit der Müdigkeit zusammenhängen?. Was könnte das sein?

Würde mich über paar Tipps und Antworten freuen!!!

So heute zum letzten Mal einen netten Gruß und nochmals vielen Dank

Ssunflo7wer>_73


Jetzt bleib' mal ruhig! War das Deine erste OP?

Es ist völlig natürlich, dass es noch zwickt und zwackt, man verkrampft ist (Muskulatur, Schonhaltung). Dass man müde ist (OP, schlechter Schlaf im Krankenhaus, vielleicht auch jetzt noch?).

Achte nicht auf jedes "Symptömchen". Plötzliche starke Schmerzen, starke Atemnot – dann solltest Du ins Krankenhaus fahren. All das, was Du jetzt hast, sind kleinere Nachwirkungen.

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