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Komplikationen nach Herzklappen Op

huerCzdnamme]nrxw hat die Diskussion gestartet


Komplikationen nach Herzklappen Op

Hallo,

ich bin sehr verzweifelt. Unser Sohnemann (55) hat das Downsyndrom und mußte nun am Herzen operiert werden.

Er bekam zwei Bioklappen, und eine Verdickung am Blutgefäß wurde entfernt.

Ganz stolz sagten uns die Ärzte, daß die Op toll verlaufen wäre und alles geklappt hätte.

Alles ging irgendwie schief. Jeden Tag bekamen wir eine neue Hiobsbotschaft.

Erst Wasser in der Lunge, dann Lungenentzündung und hohes Fieber nach dem ersten Versuch selber zu atmen. Nachdem das nicht funktionierte wurde er wieder an die Beatmungsmaschine angeschlossen und kam ins künstliche Koma.

Er war überhaupt nicht ansprechbar.

Dann haben wir auf dem Monitor eine beunruhigende Beobachtung gemacht was die Herzkurve betrifft und stellten der Schwester eine Frage, woraufhin sie uns mitteilte, das in der Nacht Herzrythmusst. und Vorhof-Kammerflimmern damit behandelt wurden. Brachte nichts, denn das gleiche mußte man am gleichen Tag nochmal machen.

Die Op ist nun 8 Tage her, und nun fangen Hände und Füße an sich blau bis schwarz zu verfärben und das linke Bein steht schon zur Diskussion (Amputation).

Ich bin total verzweifelt und weiß nicht mehr weiter.

Weiß jemand Rat, oder hat auch so was ähnliches erlebt?

herzdamenrw

Antworten
Cpha-:Tu


Hallo, Herzdame,

es tut mir leid, dass es Deinem Sohn so schlecht geht.

Darf ich fragen, ob Dein Sohn vielleicht schon einen angeborene Herzkrankheit hatte? Ich habe fast 8 Jahre in einem Wohnheim der Lebenshilfe in NRW gearbeitet, hatte in der Wohngruppe, die ich therapeutisch betreut habe, selbstverständlich auch einige Menschen mit Downsyndrom, und fast alle hatten bereits eine Herzschädigung von Geburt an. Wenn dann Herzoperationen nötig wurden, kam es öfter mal zu dramatischen Komplikationen. Allerdings konnte nach mehreren Wochen bei fast allen eine Besserung erreicht werden, es dauert halt länger.

Dass sich bei Deinem Sohn aber Hände und Füsse blauschwarz färben, ist ein Alarmsignal! Das deutet auf massive Sauerstoff-Unterversorgung hin. Ist er in einem "normalen" Krankenhaus oder in einem Herzzentrum? Vielleicht sollte überlegt werden, ihn in ein Herzzentrum überführen zu lassen. Menschen mit Downsyndrom sollten eigentlich immer in einer Fachklinik operiert werden, eben weil Herzkomplikationen nicht selten sind.

Ich wünsche Euch alles Gute!

Freundliche Grüsse

Cha-Tu

CEha-ATdu


Nioch ein Nachtrag: Ist Dein Sohn Diabetiker? Wurde er jetzt vor der OP darauf getestet?

Lieben Gruss

Cha-Tu

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