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Atemnot und innere Unruhe

M5ilandPraxe


Danke für die Auflistung. Das kannste dir sparen und hilft keinem weiter. Vor allem wenn du nicht weißt, was ich in den letzten Monaten mitgemacht habe.

Ich mein es nicht böse, aber ganz ehrlich? Sich selbst zu bemitleiden ist wohl nicht der richtige Ansatz, um mit einer Angststörung fertig zu werden.

Es ist egal was du mitgemacht hast, aber akzeptiere doch endlich, dass du eine Angststörung hast und dieser nur mit einer Therapie beizukommen ist.

Meinst du mit Ärztehopping kommst du hier großartig weiter? Nein! Weil ich mir nach der Durchsicht deiner Fäden sehr sicher bin, dass sie nichts finden werden.

Und ich meine das wirklich nicht böse oder will dich damit fertig machen. Aber anscheinend braucht es bei dir endlich mal klare Worte. Knutschile hat da vollkommen recht.

Ich bin vor ca. 4 Jahren auch von Arzt zu Arzt gerannt, weil ich es nicht wahrhaben wollte. Lag ca. eine Woche im Krankenhaus und habe Kosten ohne Ende verursacht. Unnötige! Sie haben nichts gefunden.

Dennoch hat es auch bei mir lange gedauert meine Angststörung zu akzeptieren. Wirklich bewusst ist mir diese wohl erst geworden, als ich eine Akuteinweisung in eine Klinik bekommen habe, weil bei mir gar nichts mehr ging. Nach der Stabilisierung und der Therapie ging es mir einigermaßen besser.

Seit einem halben Jahr geht es mir wieder schlechter. Vor allem habe ich die gleichen Atemprobleme wie du. Und ich habe sicher kein Asthma oder ähnliches. Meine Lunge ist super. Es kommt von meinen Verspannungen im Nacken und in der Schulter. Woher habe ich diese Verspannungen?

Genau, als Angstpatient fällt einem Abschalten zunehmend schwerer, bis es eben irgendwann gar nicht mehr geht. Ich wache teilweise morgens gerädert auf und habe Blutergüsse im Gesicht und an den Schultern, weil ich mir nachts die Fingernägel in diese Stellen krallen. Das sagt wohl viel darüber, ob mein Schlaf entspannend ist. :=o

Aber hör auf mit Sätzen wie: "Du weißt nicht was ich alles durchgemacht habe". Ich bitte dich! Natürlich weiß das hier keiner. Na und? Ander Menschen haben auch viel durchgemacht. Einige mehr, andere weniger als du.

Und trotzdem sind wir alle gleich. Wir müssen aufhören uns selbst zu bemitleiden. Ja, wir haben viel durchgemacht. Ja, wir leiden heute unter den Folgen (Depressionen, Angst- u. Panik, Borderline, PTBS, etc.). Die Liste solcher Krankheiten ist lang.

Doch solange du auf diesem Standpunkt beharrst, von einem Arzt zum anderen rennst und dir nicht aktiv von Therapeuten helfen lässt, ändert sich rein gar nichts an dieser Misere.

Aber wenn du weiter mit der Angst leben willst, dich selbst bemitleiden willst – bitte, keiner zwingt dich unsere Ratschläge anzunehmen. Aber dann heul hier im Forum auch nicht rum und eröffne ständig neue Beiträge zu Symptomen, bei denen dir viele bereits gesagt haben, woran es wahrscheinlich liegt.

Die Leute hier wollen dir ja helfen, indem sie dich auf deine Angststörung stoßen und dir sagen, welchen Arzt du aufzusuchen hast. Aber ganz ehrlich? Wenn du selbst nicht willst, dann bist du einfach mal selber Schuld. Dann kann dir keiner helfen.

Wie gesagt, ich habe auch über ein Jahr nicht daran geglaubt eine Angststörung zu haben und die angebliche "Unfähigkeit" von Schulmedizinern vorgeschoben. Dabei hat sich mein Zustand immer weiter verschlechtert. Willst du, dass es dir auch so geht? Ehrlich?

Tut mir wirklich leid für meine harten Worte, aber ich glaube die brauchst du. Mit mir hat damals keiner so geredet. Alle haben mich micht Samthandschuhen angefasst. Aber das hilft nun mal nicht weiter.

Lieben Gruß von einer ebenfalls angstgeplagten @:) @:)

Mila

h;erzbZlat_t-oxrly


Ich glaube nicht, das es sich um eine Angststörung oder Panikattacke handelt! Ist Dein Herz ist Ordnung? :)* *:)

h6eHrzblactt-oxrly


und Deine Lunge auch?

Alles Gute :)^ für Dich!

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