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Aneurysma Milzarterie

M2oniMMagx33 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich habe vor einem halben Jahr etwa eine Diganose Aneurysma auf der Milzarterie bekommen.

Ich war bis vor kurzem in der Prüfungsphase noch, wollte also nicht wirklich wissen, was das bedeutet

und habe die Sache bis auf nach den Prüfungen verschoben. Vor kürzem war ich aber beim Arzt, habe den

Befund abgeholt und nach dem ich etwas im Internet gelesen habe, bin ich immer noch schockiert.

Ich bin fix und fertig. Das Ding ist etwa 29 mm x 19 mm groß und nach dem ich beim Chirurgen war hatte der mir empfohlen es operieren zu lassen.

Ist es aber wirklich notwendig? Vielleicht kann ich damit noch die nächsten 20 Jahre leben, ohne dass es platzt.

In zwei Wochen habe ich einen erneuten Termin zu MR bekommen. Ich schaue, ob es gewachsen ist.

Ich bin fix und fertig, ich bin 33 und ich wollte bald noch ein Kind kriegen und da kommt so was raus.

Momentan habe ich einen ziemlichen Tief. Hat jemand von euch so eine Stand-op hinter sich gebracht?

Ich habe Angst, dass der Stand sich entzündet und ich daran sterben muss.

Muss ich dann bis zum Ende meines Lebens Medikamente nehmen? Weiss jemand es?

Bitte um Antworten oder Rat.

Wer kennt eine gute Klinik oder Krankenhaus in Berlin oder Nähe und kann mir es empfehlen?

Wie finde ich heraus welches Krankenhaus in Berlin gut ist.

Vielen Dank für eure Antworten.

Antworten
C\h.a-Txu


Ist es aber wirklich notwendig?

Hallo, Moni,

ich denke, diese Frage muss man mit JA beantworten, besonders, sofern das Aneurysma gewachsen sein sollte. Dann wird es sogar Zeit...

Vielleicht kann ich damit noch die nächsten 20 Jahre leben, ohne dass es platzt.

Du schreibst es ja selbst: Vielleicht. Niemand kann Dir mit Sicherheit sagen, ob es platzt, und falls ja, wann das sein wird.

Ich bin fix und fertig,

Das kann ich sehr gut verstehen. Falls Du das nicht in den Griff bekommst, würde ich Dir raten, kurzzeitig eine psychologische Begleitung zu suchen. Mit so einem Ergebnis wird man manchmal nicht alleine fertig. Ich hatte mit 42 Jahren innerhalb von 5 Monaten 2 Herzinfarkte und brauchte damals auch psychologische Hilfe, um die Angst aushalten zu können.

Ich habe Angst, dass der Stand sich entzündet und ich daran sterben muss.

Ich denke, diese Gefahr ist sehr gering. Die Gefahr bei einem Stent ist eher, dass er sich verschliessen kann. Aber dagegen wirst Du Medikamente bekommen. Ob du die ein Leben lang nehmen musst, weiss ich nicht. Bei Stents am Herzen ist es so, dass man die ersten 6-12 Monate ein Mittel nehmen sollte, das die Blutgerinnung verändert, und danach ein Leben lang eine GANZ geringe Dosis Aspirin (100 mg). Das verhindert relativ sicher, dass der Stent sich verschliesst. Aber das weiss ich nur sicher für Stents am Herzen; wie das bei Stets an der Bauch-Arterie ist, weiss ich nicht, aber da kann Dir jeder Arzt Auskunft geben.

Alles Gute!

Cha-Tu

M[oniMaxg33


Hallo Cha-Tu,

vielen Dank für Deine Antwort. O das tut mir leid mit Deinen Herzinfrakten. Ich hoffe, dass Du es gut verkraftet hast und dass es Dir wieder gut geht. Wie alt bis Du jetzt, wenn ich fragen darf?

Ich habe jetzt auch Höhen und Tiefen, meine Stimmung schwankt von Stunde zu Stunde. Wenn einer anruft um zu fragen wie es mir geht, bin ich kurz vorm heulen. Das Schlimme ist ich fühle mich jetzt irgendwie so "krank". Wenn ich auf der Strasse bin, denke ich man sieht mir es an, dass ich krank bin und dass alle anderen gesund sind.

Ich analysiere alle Angelegenheiten in meinem Leben, die zu dem Aneurysma führen könnten. Die Geburt, die Mirena, irgendwelche Stürze oder Verletzungen. Ich rauche nicht und ich trinke nicht, ich ernähere mich gesund und bin sportlich. Mittlerweile bereue ich, dass ich niemals in meinem Leben etwas verrücktes getan habe, dass ich es nicht so durch Alkohol oder andere Sachen missbraucht habe, wie manch einer der es getan hat und immer noch gesund durchs Leben geht.

Dann sehe ich es wieder als eine Chance etwas zu tun, denn es hätte sein können, dass ich keine Beschwerden hätte und irgendwann einfach tod umgefallen wäre ohne die Chance zu haben dort etwas zu unternehmen.

Wieso muss man denn Aspirin nehmen damit der Stand offen bleibt?

Cwha-xTu


Hallo, Moni,

ja, die Gedanken kenne ich. Aber ich denke, bei einem Aneurysma ist vieles "Schicksal"... Oft ist eine Bindegewebsschwäche "Schuld" und sehr oft kann man überhaupt keine eindeutige Ursache ausmachen.

Und ja, es ist eine Chance. Ich habe die meine genutzt, ich bin 59 Jahre alt, d.h. meine Infarkte liegen schon fast 17 Jahre zurück, ich fühle mich sehr gut, auch wenn mein Herz schwer geschädigt ist, aber ich lebe! Und das sehr sehr gerne.

Acetylsalicylsäure (ASS, "Aspririn") wirkt auf die Blutbeschaffenheit, es verhindert, dass sich Blutplättchen verklumpen. Auf diese Weise hilft ASS, dass die Adern und eben auch die Stents sich nicht wieder zusetzen.

Lieben Gruss

Cha-Tu

P.S. Wenn Du Alkohol und anderes missbraucht hättest, wäre das Aneurysma vielleicht schon vor Jahren geplatzt. So sollte man nicht denken, aber ich verstehe es...

M5oniM2ag33


Hallo,

o das hat mich etwas mit der Aspirin etwas beunruhigt, da ich noch zusätzlich an einer chronischen Gastritis leide. Ich glaube ASS ist da nicht so gut...

Ich hoffe es gibt da eine andere Lösung für mich....

Liebe Grüss ":/ e

MoniMag33

C<ha-xTu


Ja, es gibt andere Lösungen. Sowohl innerhalb der Aspiringruppe (es gibt "ASS 100 mg" in magenschonender Form, die haben eine "Umhüllung", die sich erst im Darm auflöst und den Magen völlig unbeteiligt lässt. Aber es gibt auch andere Wirkgruppen. Einfach abwarten, möglicherweise muss bei Dir auch gar nicht medikamentiert werden. Wie gesagt, meine Aussagen in Bezug auf "Blutverdünnung" waren primär aufs Herz bezogen.

Gruss

Cha-Tu

M(obni-Mag33


Hallo Cha-Tu,

ich hoffe, Dir/Euch geht es heute gut. Ein schöner Tag fängt an, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern. x:)

vielen Dank für Deine Nachricht, habe mich darüber sehr gefreut, dass es Alternativen gibt.

Ich bin auf der Suche nach einem Krankenhaus meiner Wahl hier in Berlin.

Wie soll ich da vorgehen? Wir haben hier viel zu Auswahl, ich war bereits in einer Sprechstunde,

meine Ärztin hat es mir empfohlen, da sie sehr gut sein sollen in operationen etc.

Mein erster Eindruck war jedoch furchtbar, ein junger unerfahrener Arzt, es haben Aufklärungsunterlagen

über die OP gefehlt. Ich kam dort heulend raus und dachte ich mir, dass die bei einer OP bestimmt ein Teil der Instrumente in meinem Körper vergessen würden. :[]

Wie finde ich eine gute Klinik? Hast Du ein Tip für mich?

Viele liebe Grüsse aus Berlin

MoniMag33

Crha-gTu


Hallo, Moni,

geh mal auf [[http://www.jameda.de]] Dort sind auch Kliniken getestet, vielleicht findest Du etwas.

Ansonsten werde ich mal rumhören, vielleicht kann ich noch etwas in Erfahrung bringen. Ich habe eine Bekannte, die in Berlin lebt und schon mehrfach am Herzen operiert wurde. Sie ist allerdings momentan in Urlaub, ich weiss nicht, ob ich sie erreiche. Ich kenne mich in NRW und Bayern aus, in Berlin leider nicht.

Hier in Bayern ist es zur Zeit noch schön, es sind aber Gewitter angekündigt...

Schönen Gruss

Cha-Tu

C5hpa-xTu


Ich schicke Dir eine PN

Gruss

Cha-Tu

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