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Meine Mutter: Wasser in den Beinen und Händen

a`ppildeaxf hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich brauche ganz dringend euren Rat und Beistand. Ich dreh gerade echt am Rad :-(

Will Euch mal schildern, was sich so zugetragen hatte in der letzten Zeit.

Meine Mutter klagte schon immer, dass sie sich schwach fühlt und kein Blut hätte. Wir hatten daraufhin schon öfters den Arzt aufgesucht und die Blutwerte waren soweit in Ordnung um dass man etwas schlimmes hätte feststellen können. Das ganze ging lange Zeit so, bis meine Mutter meinte schau mal mein Bein wird dick und auch der Fussknöchel so sind wir wieder zur Ärztin, diese verschrieb meiner Mutter Diclofenac, und sie nahm diese auch wie angeordnet so ca 3 Tage lang, dann passierte folgendes. Sie fühlte sich schlagartig nicht gut und musste sich permanent übergeben, das war am 23.06 da war ein Feiertag. Sie musste sich erneut übergeben spät abends. Ich schaute zu ihr rein und stellte voller Entsetzen fest, dass sie Blut erbrach, also es war tiefschwarz und beim Stuhlgang verhielt es sich ähnlich.

Mir schwahnte nichts gutes, so rief ich unsere Nachbarin an, die auch Altenpflegerin ist, diese sagte, dass deutet nichts gutes. Also riefen wir den Krankenwagen und meine Mutter kam ins Krh, sie hätte verbluten können, wenn sie nicht medikamentös versorgt worden wäre. Ich mag mir das nicht im Detail vorstellen, auf jeden Fall war ich froh, dass sie in ärztlicher Behandlung nun war. Dort kam sie umgehend auf die Intensive :-o warum denn gleich Intensive. Nun das war die Beste Entscheidung, sie wurde rund um die Uhr betreut, bekam täglich Bluttransfusionen, die eine vorübergehende Besserung brachten, jedoch nicht die gewünschte Besserung. So wurde eine Darmspiegelung und eine Magenspiegelung durchgeführt.

Bei der Magenspiegelung war alles im grünen, das aber war bei der Darmspiegelung nicht der Fall. Es wurde ein Tumor (der schon zu bluten begonnen hat) am 12 Fingerdarm diagnostiziert und der oberere Darmansatz blutete auch schon. Somit war eine Op unumgänglich, die am 29.6.durchgeführt wurde. Dabei wurde der Tumor komplett entfernt und im oberen Darmtrakt 30 cm abgeschnitten und wieder zusammengenäht. Der Tumor wurde eingeschickt und das Ergebnis war positiv, also kein Krebs und auch nicht bösartig. Aufatmen..... :)^

Eine Woche später am 06.07. musste sie erneut operiert werden, da sich die Bauchdecke entzündet hatte. Es wurde alles "sauber" gemacht, ein Netz gelegt, sowie ein Schwamm rein gemacht. Also im großen und Ganzen schaut es verdammt schlimm aus. Aber war mir momentan echt mehr Sorgen bereitet ist dies. Sie hat Wasser in den Beinen und auch Wasser an der Linken Hand, die Hand ist ganz prall, vorher waren beide Hände so. Bei der linken Hand hat es sich um etliches gebessert, aber ganz weg ist noch nicht. Die Linke Hand und die Füsse bereiten mir verdammt große Sorgen.

Hatte auch schon mit dem Arzt gesprochen. Dieser meinte ganz lapidar, ja das kriegen wir schon wieder hin. Und das ganze zieht sich jetzt schon über Tage dahin. Und ich bin natürlich fleissig am recherchieren, womit es zusammenhängen könnte. Da kämen die Leber, Niere und das Herz in die engere Auswahl für Wasseransammlungen! Meine Mutter ist leider auch eine Risikopatientin. Hatte schon einen Herzinfarkt hinter sich, die Lunge ist auch beinträchigt, durch ihre Raucherkarriere!

Ich bin einfach verzweifelt. Was kann ich selber dazu beitragen. Ich kann doch nicht irgendwelche Mittelchen mitbringen in die Klinik, zumal sie auch noch nicht so richtig essen darf. Nur Brühe, seit vorgestern. Zuvor bekam sie alles über die Infusionen zugeführt. Und morgen darf es schon Tee mit Zwieback sein. Aber sie ist dermassen geschwächt. Ich habe einfach Angst um sie.

Kennt sich damit jemand aus.

verzweifelten Gruss,

Moni ??? :°(

Antworten
KZnabcks


@ appideaf

Du hast doch alles richtig gemacht, hast deiner Mutter beigestanden und die Einlieferung ins Krankenhaus veranlasst.

Das Gesundheitsproblem deiner Mutter hat sich aber über lange Zeit aufgebaut, da wäre es ja ein Wunder, wenn mit einem Fingerschnipp alles in wenigen Tagen vergessen wäre.

Und morgen darf es schon Tee mit Zwieback sein.

Der Darm muss vorsichtig wieder in Betrieb genommen werden. Klingt doch nach Fortschritt.

aUppi1dea-f


@ Knacks

Klingt doch nach Fortschritt

Ich freu mich ja irgendwie darüber, aber andererseits nimmt die Angst wegen dem Wasser leider überhand, sodaß die Freude irgendwie in den Hintergrund gestellt wird. Ich weiß man soll positiv denken.... Und dass der Darm etappenweise wieder in Gang gesetzt werden muss, das ist mir auch klar, aber das Wasser, menno...... Wenn das nicht wäre..... :°(

C+a'tan+L%ucie


Ich bin jetzt zwar kein Medizinexperte aber ich kann mir gut vorstellen das die Wassereinlangerungen mit der eingeschränkten Darmtätigkeit zusammen hängen. Wenn der Darm wieder richtig funktioniert werden auch die Wassereinlagerungen wieder verschwinden.

Gib deiner Mutter erstmal Zeit und vertrau den Ärzten und bitte bitte keine Medikamente selbst verabreichen.

Gute Besserung @:)

gswtendoTlynn


Also riefen wir den Krankenwagen und meine Mutter kam ins Krh, sie hätte verbluten können, wenn sie nicht medikamentös versorgt worden wäre

Die Wassereinlagerungen können von der medikamentösen Versorgung kommen, ist also nichts Außergewöhnliches.

Wenn der Arzt sagt, dass sie das schon wieder hinkriegen, kannst du erstens gar nichts tun, was das "schneller" machen würde und zweitens bringt es gar nichts, wenn du dich aus lauter Panik verrückt machst.

CTha-jTu


Guten Morgen.

Ich sehe das ähnlich wie die anderen: Der Darm muss langsam wieder in Betrieb genommen werden, und die Medikamente sind sicherlich auch recht "hart", so dass ich bei der Wasseransammlung noch nichts wiriklich Ungewöhnliches sehe. Meine Mutter sah nach ihrer Herz-OP wie eine "Kugel" aus, obwohl sie eine kleine, zarte, sehr schlanke Frau war.

Ich kann doch nicht irgendwelche Mittelchen mitbringen in die Klinik

Nur zur Sicherheit: Das darfst Du auf keinen Fall tun! Deine Mutter darf nur die Medikamente und Nahrung bekommen, die man ihr in der Klinik gibt. Selbst "Hausmittelchen" und "pflanzliches Mittel" sind für Deine Mutter verboten, sofern der Krankenhausarzt sie nicht gegeben hat!!! Da "hineinzupfuschen", kann zu schwersten Komplikationen führen, bis hin zum Tod. Die Ärzte wissen, was sie tun, und Du als medizinischer Laie weisst es nicht.

Alles Gute für Deine Mutter und Dich

Cha-Tu

alppi_dxeaf


@ Cha-Tu

Das darfst Du auf keinen Fall tun!

Das werde ich auch nicht tun, wohlweislich ich mit dem Gedanken wenn ich ehrlich bin schon gespielt hatte. Aber ich sehe auch ein, dass sie genug Medis vom Arzt bekommt und ob die dann mit dem Mittelchen harmonieren würden ist somit auch fraglich. Ich möchte ja meine Mutter nicht in Lebensgefahr bringen NEIN, aber es tut mir halt verdammt weh, sie so da liegen zu sehen und da verzweifelt man schon irgendwie und sucht nach einer Alternative.

@ gwendolynn + Catan+Lucie

Ihr habt mir echt sehr viel geholfen und mir in gewisser Hinsicht auch die Augen geöffnet, was da alles auf meine Mutter eingestürzt ist, mit den Hammerkeulen an Medis und auch dass der Darm ja quasi still gelegt ist! Und erst wieder alles Schritt für Schritt in Gang gesetzt werden muss.

Ich war heute wieder im Krankenhaus mit meiner Freundin. Meine Mutter wollte raus aus dem Bett und an die frische Luft (gestern auch schon) und heute ging es auch schon etwas besser mit dem Aufstehen und dem ins Stuhl setzen!!! Das sagte uns auch die Krankenschwester! Also scheint es doch bergauf zu gehen und morgen wird der Schwamm in der Bauchdecke raus genommen oder gewechselt, das wissen wir noch nicht. Dann sieht man weiter....

Finde es so toll von Euch, dass ihr Euch meiner/unserer angenommen habt und danke für die Genesungswünsche.

Werde Euch auf dem Laufenden halten, wie sich die Krankengeschichte weiterhin entwickelt!

*:)

C0atan+3Lucxie


Weiterhin alles gute für deine Mutter, es ist schon ein verdammt gutes Zeichen wenn sie wieder auf den Beinen ist bzw. im Rollstuhl nach draußen kann. :)^ Das ist ein großer Schritt.

C*ha`-Tu


Ja, das ist ein gutes Zeichen! Gute Genesung...!

Cha-Tu

WFolfgaxng


Kann sie Lymphdrainage bekommen?

a6ppidxeaf


@ Wolfgang

Ja, bekommt sich auch derzeit. Zu Anfangs war das alles ein wenig schlecht organisiert. Bzw. der Therapeut machte was er wollte. Tztztztztz, aber Gottlob war meine Mutter dahinter her und nun klappt es. Also meine Mutter ist am Ball, das ist schon mal gut, dass sie nicht einfach zu allem Ja und Amen sagt :)z

Was mir nach wie vor Sorgen bereitet ist dies, dass sich immer noch Wasser in ihren Beinen befindet, das einfach nicht weg gehen will, wobei sich an den Händen eine große Veränderung zeigte, also das Wasser fast ganz weg ist. In den Oberarmen sind noch vereinzelte Wassereinlagerungen sichtbar. Die Haut ist rot und prall. Das kapier ich nicht, dass es an den Händen weg gegangen ist, aber jedoch in den Oberarmen sowie in den Beinen noch nicht das wahre ist. Sie bekommt Wassertabletten. Der Arzt mit dem ich gesprochen hatte, sagte mir klipp und klar, dass meine Mutter ein schwaches Herz hat und deshalb das Wasser so schlecht abtransportiert werden kann ??? Was kann man dazu beisteuern. Ich muss auch da noch was erwähnen. Sie hatte vor ein paar Jahren einen bösen Herzinfarkt, seitdem ist ihr Herz nicht mehr so wie es sein sollte :(v

Morgen wird der Schlauch der noch in der Bauchdecke zum Abpumpen steckt, enfernt sagte mir meine Mutter heute, da sie immens Schmerzen hat. Und dann sieht man auch, wie gut es sich entwickelt hat. Ich als Laie würde sagen, dass die Narbe beginnt zuzuheilen, aber ich bin eben nur Laie.

Heute meinte meine Mutter auch, als ich sie im Krankenhaus, wie jeden Tag besuchte, dass sie evtl in 1-2 Wochen schon raus darf und sie nun Gas geben müsse mit dem Laufen. Und ich war recht erstaunt, wie sie es durchsetzte und auch kämpfte dafür. Wir fuhren mit dem Rollator den Gang wenn auch nicht den ganzen Gang ab, aber es ist immerhin schon ein toller Anfang. Ich hätte nicht mehr daran geglaubt, wenn zurückdenke an vor 3 Wochen. Sie muss schaffen laut Arzt, dass sie allein auf die Toilette kann und auch wieder sicherer auf den Beinen wird, erst dann steht einer Entlassung nichts mehr im Wege. Wobei ich mir schon jetzt einen Kopf mache, wie soll meine Mutter das bewerkstelligen. Ich bin ja berufstätig und arbeite ich Schichtverhältnis.

Mein Vorschlag wäre. Dass nach solch einer schweren Erkrankung und den Op's ihr eine Reha zustünde. Sehe ich das falsch. Dort bekäme sie fachgerechte Unterstützung um wieder richtig auf die Beine zu kommen. Und auch Tipps wie sie dieses und jenes besser machen könnte. Sehe ich das falsch? Denn ich hatte auch mit einer Ärztin gesprochen. Sie meinte meine Mutter möchte nach Hause. Versteh ich sehr gut. Aber.......

Müssen die Ärzte ihr nicht eine Reha verordnen? Ich habe einfach das Gefühl, dass bei älteren Menschen nicht mehr viel getan wird. MEINE VERMUTUNG, die nicht unbedingt stimmen muss, aber den Eindruck bekomme ich nun mal.

Nun habe ich das Schreiben endlich fertig bekommen, nachdem mein Kater heute auf meine Tastatur gesprungen ist, und all mein geschriebenes blau markiert hatte und auf die Enter Taste gedrückt hatte. Das war mega >:( >:( >:(

C6ha;-FTu


Heute ist es so, dass man auf eine Reha drängen muss, es ist schwerer geworden, heute eine zu bekommen. Das Krankenhaus, in dem Deine Mutter liegt, hat höchstwahrscheinlich einen Sozialarbeiter oder eine Sozialarbeiterein ("Sozialdienst"). Setze DU Dich bitte mit dem Sozialdienst in Verbindung, der wird dann klären, ob sie Anspruch hat und wird auch alles in die Wege leiten.

Schön, dass Deine Mutter schon wieder so viel Power hat...

Hehe, der Kater ist klasse. Mein verstorbener Kater konnte auch einen PC "bedienen" ;-)

Cha-Tu

W_olfIganxg


Ist schon toll, wie geschickt so ein Kater den Computer bedienen kann! ;-D

Der Wille des Patienten ist ein äusserst wichtiger Faktor zur Genesung. Es ist schön, dass deine Mutter so viel Kraft, Willen und Durchhaltevermögen hat, dass sie es auch selbst will, wieder laufen zu können! (Das ist keineswegs bei allen so.) Fleissiges Üben und das nicht nur während der kurzen Zeit der Physiotherapie bringt viel! Reha wäre sicher auch förderlich. Wenn es der Arzt oder Sozialdienst nicht selbst vorschlägt, solltest du oder die Mutter mal danach fragen. Mehr als "nein" sagen können die dann auch nicht.

C/ha-Txu


Nachtrag: Auch der Hausarzt kann noch "nachträglich" so eine Reha in die Wege leiten. Ob die Kasse mitmacht, das wissen die "Götter"...

Alles Gute

Cha-Tu

azppid:eaf


Schnell schreib, bevor Kater Timo sich wieder an mein geschriebenes macht. Noch habe ich Ruhe ;-D

Danke für die wertvollen Tipps.

Ich hatte auch den Arzt schon gefragt, nach einem möglichen Rehaanschluss, der Arzt meinte, jaaaaa das könnte man schon machen. Ahhhh grrrr. Wenn ich bedenke wieviel Patienten die eine odere mehrere schwere Operationen hinter sich haben eigentlich ohne wenn und aber eine Reha zusteht, aber kämpfen muss mann dann auch noch. Vor allem die älteren Leutchen haben doch diesbezüglich einen schweren Stand, trauen sich ja nichts. Meine Mutter gehört GsD noch nicht dazu, aber ich denke eben nicht nur an meine Mutter sondern auch an andere. Aber gut zu wissen, dank Euch, welchen Weg ich gehen muss um dies möglich zu machen für meine Mutter!!!

Morgen wird meine Mutter erst operiert, (sollte eigentlich heute passieren, aber ist nichts dergleichen gemacht worden )sprich der Schlauchanschluss zur Pumpe kommt raus und dann wird geflickt, unter Vollnarkose versteht sich.

Aber mir ist auch heute noch die Galle hoch gekommen, als ich erfahren habe, dass meiner Mutter ihre Bettnachbarin entlassen worden ist. (Eigentlich sollte mich das freuen, denn die Frau war 6 Wochen im Krh), a b e r der Arzt hat die Frau einfach so entlassen ohne sich ihr Bein, das bandagiert war nochmals anzuschauen!!! Er hat sich das Bein noch nie angeschaut, die Schwestern haben es immer wieder neu verbunden und meine Mutter sah das Bein. Es war schwarz, der Fuss noch nicht. Aber sorry, wie kann ein Arzt einfach so sein, indem er die Frau entlässt und ihr alles Gute wünscht o h n e sich der Krankengeschichte anzunehmen. Ich bin bestürzt. Was kommt da noch alles auf uns zu ??? ??? ??

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