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Panische Angst vor Herzinfarkt

o1lfxo


Hallo,

Das klingt alles sehr logisch und verständlich, aber ich frage mich wieso ich immer wieder die verschiedensten Probleme habe. Heute zum Beispiel tut mir schon die ganze Zeit mein Kinn, also die Spitze meines Kiefers weh und ich habe seit gestern immer wieder so einen scharfen Schmerz in der Brustmitte und etwas weiter links auf Höhe des unteren Brustbeins, und das ist ja auch ein Zeichen für eine Erkrankung des Herzens sein kann.

Das Belastungs EKG war vor sechs Wochen. Kann sich bis heute da etwas verändert haben?

Ach man Cha-Tu. Ich bewundere deinen Umgang mit deiner Krankheit! So stark wäre ich auch gerne!!!

Cwha-Txu


Das klingt alles sehr logisch und verständlich, aber ich frage mich wieso ich immer wieder die verschiedensten Probleme habe.

Weil Du total auf Dein Herz fixiert bist. Wenn ich lange genug befürchte, Magenkrebs zu haben, werde ich in einigen Wochen oder Monaten nahezu alle Symptome haben, die auf eine Magenkrankheit hinweisen.

Das Belastungs EKG war vor sechs Wochen. Kann sich bis heute da etwas verändert haben?

Wie oft willst Du eines machen? Wöchentlich? Olfo, ich bin herzkrank und bei mir wird nur einmal im Jahr ein Belastungs-EKG gemacht. Ein junger Mensch wie Du braucht gar kein Belastungs-EKG. Wenn das einmal abgeklärt ist, hat man Jahre lang Ruhe. Eine Herzkrankheit entsteht nicht in drei Woche, dafür braucht das Herzchen Jahrzehnte, denn das Herz ist eines der zähesten Organe des menschlichen Körpers.

Ach man Cha-Tu. Ich bewundere deinen Umgang mit deiner Krankheit! So stark wäre ich auch gerne!!!

Das ist hart erarbeitet, glaub mir ;-)

Gruss

Cha-Tu

m@ondL+stferne


Hallo olfo!

Du hast Angst. Das ist wohl unbestritten. Die Frage ist jetzt: Hast Du eine Angststörung? Brauchst Du eine Therapie? Oder ist Deine Angst noch normal?

Ich sage Dir, wie man es herausfinden kann. Deine Angst ist ein Warnsignal. Dieses Warnsignal sagt Dir: Irgendwas mit meinem Körper ist nicht ganz in Ordnung. Deshalb bist Du zum Arzt gegangen. Er soll Dir die Frage beantworten: Ist es etwas schlimmes? Er hat sie Dir beantwortet. Nein, es ist nichts schlimmes, höchstens eine kleine Angsstörung.

Normalerweise geht man zum Arzt, der Arzt untersucht einen, dann schlägt er etwas vor (oder er stellt fest, es ist "nichts"). Der mündige Patient darf entscheiden: Nimmt er den Vorschlag an oder nicht.

Du hast Dich dagegen entschieden (Dein Arzt hat eine Verhaltenstherapie vorgeschlagen). Du lässt Dich lieber weiter untersuchen. Das ist Dein gutes Recht als mündiger Patient.

Du kanst zu so vielen Ärzten gehen, wie Du willst. Du kannst hier im Forum nachfragen. Du hast sehr kompetente Auskunft von Cha-Tu erhalten. Alle sagen: Nein, das Herz ist soweit in Ordnung.

Wenn es Dir nicht möglich ist, irgendwann einmal die Angst loszulassen, egal wie die Untersuchungsergebnisse sind, egal was die Ärzte und Fachleute sagen und egal, was gutinformierte medizinische Laien sagen, dann hast Du eine Angsstörung.

Wenn Du in der Lage bist, irgendwann einmal Deine Angst loszulassen, hast Du keine Angststörung. Dann brauchst Du keine Therapie.

ovlpfo


Hallo ihr beiden,

Danke das ihr das schreibt und euch die Mühe mit mir macht.

Ich will das ganze auch einsehen und habe auch einen Termin bei der Verhaltenstherapie, aber ich frage mich einfach wie ich mit den Schmerzen umgehen soll. Ich meine im Moment zum Beispiel habe ich totale Stiche in der Brust (links oberhalb der Brust, in der Mitte und ab und an auch rechts) und die Schmerzen im Kinn (Nerven ???. Woher weiß ich denn jetzt ob die Schmerzen immer nur von meiner Psyche (respektive meinem Rücken kommen) oder ob es nicht diesmla doch das Herz ist. Man hört doch immer, dass man bei einem Herzinfarkt so schnell wie möglich zum Arzt soll. Das bringt mich eben zur Verzweiflung. Nicht zu wissen ist es wieder nur ein Trick meiner Psyche oder ist es diesmal was ernstes.

Olfo

CNhe vylxady


*:) Das alles kommt mir sehr bekannt vor. Ich kann dir nur anraten, gehe zu einem vernünftigen Orthopäden und lasse deine Wirbelsäule und Muskulatur untersuchen. Bei mir waren damals 5 Wirbel raus und daher kamen die Schmerzen. Oftmals steckt auch verspannte Muskulatur dahinter. Das Problem ist, wenn du solche Schmerzen hast, verspannst du noch mehr, weil die Angst um dein Herz hinzukommt. Eine Therapie ist natürlich nicht schlecht. Ich habe es damals angefangen, aber der Therapeut wollte mich damals nicht mehr. Nachdem meine Wirbel eingerenkt waren habe ich angefangen autog. Training zu erlernen. Damit habe ich mich in solchen Situation immer wieder selber herunterholen können ohne in Panik zu verfallen. Entsprechender Sport sollte dann parallel folgen. Ich wünsche dir viel Glück :)*

mWondG+stexrne


Danke das ihr das schreibt und euch die Mühe mit mir macht.

Ich habe ein wenig das Gefühl, die ganze Mühe von Cha-Tu und mir war umsonst. Aber ich schreib jetzt doch noch mal ein bisschen was.

Woher weiß ich denn jetzt ob die Schmerzen immer nur von meiner Psyche (respektive meinem Rücken kommen) oder ob es nicht diesmla doch das Herz ist.

Man kann es nicht wissen. Ich möchte jetzt nichts drastisches sagen, angesichts Deiner empfindlichen Seele (was wohl?), aber die Welt ist nun mal so. Letztlich muss man irgendwann eine praktikable Entscheidung fällen. Wieviel Zeit möchtest Du in der Kneipe, im Kino, im Schwimmbad verbringen, wieviel im Wartezimmer des Arztes? Möchtest Du 80 werden, auf Dein Leben zurückblicken und sagen: "Ich war 80 Jahre lang damit beschäftigt im Wartezimmer beim Arzt zu sitzen."

Ich frage mich auch so langsam, möchte ich irgendwann auf mein Leben zurückblicken und sagen: "Ich war 80 Minuten damit beschäftigt, olfo zu helfen. Es war völlig sinnlos und ich frage mich, warum ich das gemacht habe."

Cnhevycladxy


mond+sterne

nun sei mal nicht so hart. ;-) Mit nur 1 Beitrag vorher hast du sicherlich nicht so viel Zeit vergeudet dem TE zu helfen ;-) Nur weil ein paar Leute im Forum schreiben: es ist nicht das Herz, kann der TE sicherlich nicht direkt einen Schalter im Kopf umkippen und sagen: ach ja…das ist es ja nicht. Es ist halt oft ein Teufelskreis aus dem man lernen muß auszubrechen. Wir hier können nur unsere Erfahrung mit einbringen. Nicht mehr und nicht weniger. Wir können Ratschläge und Tipps geben und sonst nichts. Ich weiß aus eigener Erfahrung das es oftmals ein langer Prozess ist es aus seinem Kopf wieder herauszubekommen. Aber bei mir haben es letztendlich der richtige Arzt, Unterstützung von Familie und Freunden und natürlich Eigeninitiative geschafft. Aber da muß man erst einmal hinkommen.

@:)

C(ha-xTu


mond+sterne,

das ist NIE sinnlos. Zumal der Begriff "sinnlos" in Zusammenhang mit einer Angstproblematik immer fehl am Platz ist. Angst hat IMMER einen Sinn (Zweck), auch wenn sie z.B. nach aussen hin "sinnlos" erscheint (z.B. wenn ein erwachsener Mensch Angst vor Fliegen oder Nachtfalter hat). Angst ist der Ausdruck einer tiefersitzenden Problematik, die wir nicht kennen. Olfos Angst vor einer Herzkrankheit ist ja nur das Symptom.

olfo,

Ich will das ganze auch einsehen

Dazu brauchst Du aber Hilfe. Einsehen WOLLEN alleine genügt meistens nicht, bzw. man schafft das meistens nicht alleine.

und habe auch einen Termin bei der Verhaltenstherapie, aber ich frage mich einfach wie ich mit den Schmerzen umgehen soll. Ich meine im Moment zum Beispiel habe ich totale Stiche in der Brust (links oberhalb der Brust, in der Mitte und ab und an auch rechts)

Sicher hast Du schon einige Beiträge hier von mir gelesen, falls nicht, schreibe ich es gerne noch einmal: Das Herz sticht nicht! Herzschmerzen sind ganz und gar anderer Art als "Stiche". Wenn es sticht, kann es der Knochen sein, die Muskeln oder (meistens) die Nerven. Der Brustkorb bzw. genauer die Rippen (aussen und innen und ringsum) werden z.B. vom Interkostalnerv versorgt. Wenn der gereizt und entzündet ist, können Beschwerden entstehen, bei denen manchmal der Fachmann nicht sofort sagen kann, ob es das Herz ist. Fast immer ist es dieser Nerv! Und ausstrahlen können diese Beschwerden nauch (Hals, Kiefer)

und die Schmerzen im Kinn (Nerven . Woher weiß ich denn jetzt ob die Schmerzen immer nur von meiner Psyche (respektive meinem Rücken kommen) oder ob es nicht diesmla doch das Herz ist.

Wie mond+steine schon schrieb: das KANN man nicht wissen. Niemand. Ich auch nicht. Ich habe heute morgen z.B. einen sehr unangenehmen Schmerz in der Herzgegend. Ich bin FAST sicher, dass es eine Verspannung ist, aber SICHERHEIT gibt es nun einmal nicht. Es KANN auch der drohende dritte Infarkt sein... Das gesamte Leben ist unsicher. Und damit können viele Menschen nicht umgehen und leiden ihr Leben lang wie Hund. Aus dem unerfüllbaren Wunsch nach Sicherheit im Leben vergessen sie das Leben.

In der Therapie würdest Du lernen, nicht immer alles unter dem Blickwinkel "Herz" zu sehen. Meine Güte, wenn ich mir überlege, wie oft es mich täglich am und im Brustkorb sticht und zwickt und zwackt, ich würde ja aus der Angst ums Herz gar nicht mehr rauskommen. Glaube mir einfach, dass man in einer guten Therapie lernt, das alles zu "übersehen" und sich nicht ständig von diesen Zwickereien aus der Fassung bringen zu lassen.

Man hört doch immer, dass man bei einem Herzinfarkt so schnell wie möglich zum Arzt soll. Das bringt mich eben zur Verzweiflung.

Willst Du Dein Leben lang mit dem Finger auf der Telefontastatur leben, um 112 zu wählen? Jetzt mal knallhart: JEDER Mensch, auch oflo und auch Cha-Tu, kann zu JEDER Zeit einen Herzinfarkt bekommen, einen Schlaganfall erleiden, von einer schlimmen Krebserkrankung heimgesucht werden. Dagegen kann man nicht vorbeugen!

Und noch etwas: Fast immer sind lebensbedrohliche Krankheiten ohne vorheriges Symptom. Wenn Du keine Symptome hast, kannst Du also keineswegs sicher sein, dass Du gesund bist. Ich habe vor meinem ersten Infarkt keinerlei beachtenswerte Symptome gehabt. Mein bester Freund starb vor zwei Jahren an Leukämie. Als man es durch Zufall (!) diagnostizierte, war er schon im unheilbaren Endstadium. Eine Kollegin hatte plötzlich ein Nierenversagen, ohne vorher irgendetwas gemerkt zu haben. Die erste Frau eines Freundes starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Als sie das erste Symptom hatte, war sie im Endstadium, und 8 Wochen nach dem ersten Symptom war sie tot. Vielleicht ist das jetzt sehr kontraproduktiv, dass ich das schreibe, und vielleicht macht es anderen Lesern auch Angst. Aber was ich sagen will: niemand ist davor sicher, dass er plötzlich eine lebensbedrohliche Krankheit hat und daran stirbt. Das ist das Leben, olfo.

Du musst nun wählen: Willst Du Dein junges Leben von dieser "Angst vor einer Krankheit" bestimmen lassen? Willst Du ein Leben lang gelebt werden und nicht selbst leben?

Vertraue auf die Therapie, und wenn die Verhaltenstherapie Dir nicht hilft, wechsele frühzeitig zu einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie. Dem einen hilft diese Art, dem anderen die andere, das klärt sich meistens in den ersten Wochen der Therapie. Allerwichtigst ist aber, dass Du eine gute Beziehung zu dem Therapeuten oder der Therapeutin bekommst. Das ist noch wichtiger als die Art der Therapie.

Alles Gute

Cha-Tu

C0ha -[Txu


@ chevy

@:)

C!heVvylaxdy


Cha-Tu @:) Mal wieder ein hervorragender auf den Punkt gebrachter Beitrag von dir. @:)

o9lfo


Hallo Cha-Tu,

Danke für deinen Beitrag!

Ich muss also lernen zu akzeptieren, dass ein Infarkt jederzeit möglich ist und dass ich jederzeit Tod umfallen kann. Aber auch, dass es in meinem Alter unwahrscheinlich scheint.

Klingt schwer! :-(

Das klingt ja schrecklich was du da schreibst.

CVha-Txu


Ich muss also lernen zu akzeptieren, dass ein Infarkt jederzeit möglich ist und dass ich jederzeit Tod umfallen kann. Aber auch, dass es in meinem Alter unwahrscheinlich scheint.

Klingt schwer!

Ich würde das nicht so dramatisch sehen, olfo. Das Leben ist nun einmal lebensgefährlich (mein Lieblingsspruch ;-)), man kann jederzeit sterben, aber man sollte nicht ständig daran denken, sonst wird man verrückt.

Das klingt ja schrecklich was du da schreibst.

Das ist Leben, olfo. Aber genauso ist die Schönheit, die Liebe, die Natur, die Freude und das Glück LEBEN.

Cha-Tu

Cbhev"yRlTadxy


Daher sollte man auch jeden Tag genießen :)z :)z

w;hobopi 6{3


Hey olfo,

ich kann mich gut in deine Lage versetzen, auch ich hatte vor vielen Jahren eine ähnl. "Krise", damals bekam ich von jetzt auf nachher Herzrasen, feuchte. zittrige Hände und ich hatte das Gefühl im nächsten Moment umzukippen und weg zu sein. Diese "Anfälle" kamen immer wieder und machten mich total fertig, dazu kam, daß ich damals alleinerziehende Mutter eines etwa 6-7jähr. Sohns war und ich gr. Sorge hatte,was mit ihm passiert, wenn ich nicht mehr da bin. Nach unzähligen "Anfällen und panischen Ängsten bin ich zum Hausarzt und hab mir ne Überweisung zum Psychologen besorgt.Bevor ich den ersten Termin bei diesem hatte, hab ich ein homöopathisches Mittel gefunden, welches meiner damaligen Situation entsprach, hab mir dieses besorgt und genommen. Es hat bei mir super gut geholfen, die Ängste waren nicht mehr da und mir ging's wieder richtig gut.Ich war dann zwar 2mal beim Psychologen gewesen und hab ihm meine Situation geschildert,aber auch er fand damals, daß weitere Sitzungen nicht nötig sind.Ich würd dir raten auch mal zum Psychologen zu gehn, es tut immer gut sich ausszusprechen und evt. auf die Homöopathie zurückzugreifen.

Auch ich wurde damals durchgecheckt und es war alles in Ordnung. Bei mir war es Unterzucker, was aber erst Jahre später bei einer Routineblutuntersuchung rauskam. Nachdem dies bekannt war, hab ich mir auch nicht mehr so viele Gedanken gemacht und mir geht's immer noch richtig gut, hab zwar auch noch manchmal Herzstechen, bin aber überzeugt, daß es von der Wirbelsäule und den Muskeln kommt, weil es durch mein Fitnesstraining viel besser geworden ist.

Ich wünsch dir, daß deine "Krise" bald vorrüber geht und du wieder "Sorgenfrei"wirst.

L.g.

sJchnu_te71x175


Hallo Olfo!

Ich habe seit 2001 Panikattacken. Ich habe daraus eine Herzphobie entwickelt. Grade heute sitze ich wieder hier am PC und schaue wie ich mich beruhigen kann!

Als das ganze anfing hatte ich ein dickes Buch wo alle möglichen Krankheiten drin standen, bei jedem Symptom guckte ich in das Buch und hatte laut dem Buch die schlimmsten Krankheiten.

Meine Oma hatte 2 Infarkte, meine Tante hat einen Herzklappenfehler und meine Mutti hatte was auch immer am Herzen sie war meine Bezugsperson sie war alleinerziehend und als ich 18 war kam ich nachhause und auf dem AB war das Krankenhaus....sie wurde dort eingeliefert wegen dem herzen, ich hatte solche Angst um sie. Gestorben ist sie dann 12 Jahre später bei einem Wohnwagenbrand. Also auch wenn man eine Krankheit hat muß man daran nicht sterben.....ich bin 36 und ich ärger mich immer über mich selbst wenn es Tage wie heute gibt. Gar nicht bin erst 35 ;-D ein paar Wochen habe ich noch!

Was Cha Tu schreibt ist immer wieder super schön und es stimmt was er schreibt!!!

@ hoopie 63

welches Mittel hast du denn genommen? Ich nehme ab und an Notfalltropfen und eine Creme von Weleda mit Lavendel die ich mir aufs "Herz" reibe.

Alles liebe :)* :)* :)*

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