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Panische Angst vor Herzinfarkt

s chnut=e711x75


meinte natürlich whoopie 63 meine Tastatur spinnt ;-D

w>hooPpi x63


Hallo schnute 71175,

ich hab damals Aconitum(globolis) genommen, bin zufällig in einem homöopatischen Buch drauf gestoßen, mir hat's super gut geholfen, allerdings ist das bei jedem anders. Nehm schon lange Zeit nix mehr, weil auch meine Psyche wieder im Reinen ist.

L.g.

m}ond+usWternxe


Hallo Olfo!

Wo bist Du? Was ist mit Dir los? Wie geht es Dir? Hast Du das alles noch gelesen? Bitte schreib mal wieder was!

o(lVfo


Guten Morgen euch allen,

Ja ich habe die vielen lieben und tollen Nachrichten gelesen. Ich habe nur einfach versucht mich mal nur auf mich zu konzentrieren und das Herz in den Hintergrund zu schieben. Daher erst heute meine Antwort.

Mir geht es nicht wirklich besser, aber meine Therapeutin hat mir einige "Tricks" gezeigt, wie ich mit der Panik umgehen kann. Ich hoffe das klappt.

Die Zweifel, ob mein Herz wirklich gesund sind, sind immernoch in meinem Kopf, aber ich versuche ihnen weniger Bedeutung zu geben. Das funktioniert leider nicht immer und meine Angst ist scheinbar stark. So habe ich seit Tagen immer wieder an der selben Stelle links des Brustbeins oben einen unangenehmen Schmerz, der mich in die Verzweiflung treibt. Sonst ist bei mir aber alles ok.

Vielen Dank, dass es so viele nette Leute gibt, die für mich da sind. Ich versuche jetzt wieder zu lernen, dass ich meinem Herz vertrauen kann und werde euch weiter darüber berichten, ob es funktioniert hat.

Olfo

NyervEenbküVndel


Hallo Olfo,

es ist sehr wahrscheinlich, dass Du komplett gesund bist. Ich hatte auch lange Zeit stark herzbezogene Ängste. Das ging bei mir so weit, dass ich mich kaum noch traute, Treppen zu steigen. Es ist nicht leicht, das in den Griff zu bekommen. Aber wenn ich das richtig verstehe, bist Du jetzt in Behandlung, was ein sehr guter Schritt ist. Ich konnte meine Ängste durch die Kombination von Verhaltenstherapie und Antidepressiva (AD) in den Griff bekommen. Für mich persönlich waren die AD der Durchbruch, weil sie mir geholfen haben, wieder ruhiger im Kopf zu werden. Falls Du keine Medis nimmst, wäre es vielleicht mal eine Option, das mit Deinem behandelnden Arzt zu besprechen.

Ansonsten kannst Du gerne auch mal ein wenig in meinen Forenbeiträgen stöbern. Da wirst Du sicher einige Dinge lesen, die Dir bekannt vorkommen ;-).

Viele Grüße

(Ex)Nervenbündel

oLlxfo


Hallo Nervenbündel,

Ich habe seit 5 Wochen Opipramol genommen, die ich aber laut meiner Therapeutin absetzen soll um mich richtig mit meiner Angst auseinander setzen zu können. Heute ist der 2 Tag ohne Tabletten. Mal sehen wie es wird.

Danke für deinen Beitrag.

CIhevy]lxady


Olfo – da du immer noch weiterhin Schmerzen hast, würde ich dir wirklich anraten eine Orthopäden oder Chiropraktiker aufzusuchen. Die Schmerzen in dem Bereich kommen oft aufgrund einer total verspannten Muskulatur oder Wirbeln. Bei mir waren es damals 5 Wirbel die nicht an Ort und Stelle saßen. Wenn du diese Schmerzen weg hast, wirst du mit dem Rest auch besser umgehen können. Ich finde Antidepressiva sind immer der letzte Weg den man gehen sollte. Aber das ist Geschmacksache. :)*

Neervbenbtündxel


Hallo Olfo,

ich kenne mich mit den einzelnen Medikamenten nicht aus. Ich hatte den Wirkstoff Sertralin, womit ich sehr zufrieden war. Ob Medikamente sinnvoll sind, hängt wohl auch von der Stärke der Ängste ab. Bei mir war es so schlimm, dass ich kaum noch was machen konnte, was körperlich anstrengend war. Da bin ich immer sofort in eine heftige Panikattacke hinein gerutscht. Aus diesem Grund waren bei mir die Tabletten schon notwendig, um ECHTE Fortschritte machen zu können. Soweit ich weiß, ist der langfristige Erfolg auch größer, wenn man zusätzlich noch Tabletten nimmt. Aber das hängt wie gesagt auch von der Stärke Deiner Ängste ab.

Für Deine Schmerzen kann ich Dir Entspannung empfehlen. Probiere es mal mit Progressiver Muskelentspannung. Ein heisses Bad oder ein Besuch im Thermalbad können die auch helfen, das Pieksen los zu werden. Durch Deine Ängste bist Du mit Sicherheit sehr verspannt, was Schmerzen verursacht. Ich hatte das auch häufig.

Cqhev1yl[adxy


So habe ich seit Tagen immer wieder an der selben Stelle links des Brustbeins oben einen unangenehmen Schmerz, der mich in die Verzweiflung treibt.

Diese Sache mußt du in den Griff bekommen, dann verschwinden auch die Ängste. :)z

C`ha-xTu


Ich habe seit 5 Wochen Opipramol genommen, die ich aber laut meiner Therapeutin absetzen soll um mich richtig mit meiner Angst auseinander setzen zu können. Heute ist der 2 Tag ohne Tabletten. Mal sehen wie es wird.

Ich denke, das ist einen Versuch wert. Sollte aber nach einiger Zeit die Panik und die Depressionen nicht milder werden, solltet Ihr noch mal neu darüber nachdenken. Wie (Ex)Nervenbündel schon schrieb, ist das bei jedem verschieden. Für viele Menschen ist die Einnahme eines AD erst die Voraussetzung, überhaupt therapiefähig zu werden. Aber das ist wirklich bei jedem Menschen anders.

Schönen Gruss, und schön, dass Du Deine seelische Gesundheit konsequent wiederherstellen willst.

Cha-Tu

CUhevHylaxdy


und schön, dass Du Deine seelische Gesundheit konsequent wiederherstellen willst.

Cha-Tu @:) das ist richtig. Aber was ist mit der körperlichen ??? Bist du nicht auch der Meinung, dass die seelische mit Sicherheit viel besser funktioniert, wenn die körperliche okay ist.

C5ha-xTu


Aber ja, Chevy. Aber ich denke, dem Körperlichen wird (meistens!) sowieso die nötige Beachtung geschenkt, dem Seelischen aber nicht. Wir oft erfahre ich hier von Ratsuchenden ganz heftige Abwehrreaktionen, wenn ich vorsichtig auf eine seelische Mitbeteiligung hinweise. Für viele ist ein Hinweis auf eine mögliche seelische Störung immer noch etwas ähnliches wie wenn ich sage "Du bist bekloppt".

Für mich sind Körper und Seele gleichwertige Partner. Nur wenn beides "im Lot" ist, kann man von "Gesundheit" sprechen. Dazu muss man nicht topfit sein. Aber man sollte beides, Seele und Körper, so weit behandeln und pflegen, wie es eben möglich ist.

Lieben Gruss

Cha-Tu

C;he5vylaydy


Das ist natürlich richtig. Wenn eines krank ist, macht es das andere mit krank. Ich kann hier nur aus eigener Erfahrung sprechen. Mir ging es damals ja auch so wie Olfo. Man hat mich ebenso körperlich total durchgecheckt. Aber alles o.B. Ich aber hatte Schmerzen in der lnken Brustkorbhälfte, die sich dann keiner erklären konnte. Somit bin ich zum Psychologen gegangen. Der konnte jedoch auch nichts für mich tun. Ich habe mich damals auch wirklich verrückt gemacht und bei jedem Stechen gedacht, es ist das Herz, das war es jetzt. Er nach langer Zeit bin ich bei einem anderen Arzt gelandet. Er untersuchte meinen Rücken mal richtig und siehe da. Was dort war habe ich ja bereits mehrfach erwähnt. Ab da ging es nur noch bergauf. Da ich keine Schmerzen mehr hatte (was natürlich dauerte aufgrund der langen Zeit) ging die Angst, dass es das Herz ist, immer mehr in den Hintergrund, den es macht sich ja in meinen Augen nicht mehr bemerkbar.

Aus eigener Erfahrung kann ich aber auch sagen, dass einem hier schnell eine psychische Krankheit unterstellt wird. Unterstellt ist nicht der richtige Ausdruck. Aber du weißt sicher was ich meine. Vor einiger Zeit hatte ich mal einen Faden eröffnet: Probleme beim tiefen Durchatmen. Dort wurde mir direkt angeraten zum Psychologen zu gehen und eine Therapie zu machen. Ich hätte sicherlich seelische Probleme etc. Auf meinen Hinweis, dass ich öfter Probleme mit dem Rücken habe wurde gar nicht eingegangen. Das Ergebnis war, das Rippengelenke herauswaren, die die richtige Einatmung störte.

CChja-Tu


Ich denke, hier im Forum ist der Rücken das zweite Stiefkind. Ich habe manchmal den Verdacht, 70 oder 80% aller "Herzbeschwerden", die in diesem Forum zur Sprache kommen, sind in Wirklichkeit Rücken- (besonders HWS!). Nerven- oder seelische Probleme. Ich weise immer sehr deutlich darauf hin, erst einmal alles Körperliche abzuklären, bevor es an die Erklärung "Psyche" geht. Und sehr oft ist auch nicht die Psyche die URSACHE, sondern eine FOLGE der Störung: Weil die Leute durch falsche Behandlung (bzw. Behandlung beim falschen Arzt, denn ein Kardiologe kann nun einmal nichts Orthopädisches finden...!) immer verzweifelter werden, bekommt die Seele einen Knacks, der dann in einen Teufelskreis der Angst führt. Aber das liegt hin und wieder auch an einigen Vorschnellen hier, die bei jedem Herzpiepser sofort einen Notfalltermin beim Kardiologen empfehlen...

Meine Empfehlung bei nahezu allen "Herz"problemen ist: Hausarzt. Wenn der ratlos ist: Kardiologe. Wenn die nix finden, unbedingt zum Orthopäden und/oder Neurologen.

Lieben Gruss

Cha-Tu

C'h(evygladxy


:)z :)^ Ich fühlte mich damals auch wie in einem Teufelskreis. Mittlerweile weiß ich auch, dass bei mir der Rücken meine "schwache" Stelle ist. Bei mir geht alles auf den Rücken und HWS. Da verspanne ich direkt wenn ich mich "unwohl" fühle.

Richtig. Für mich werden Medikamente wie AD und BB viel zu schnell eingesetzt. :)z

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