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Bypass-OP überhaupt erforderlich–wenn ich doch nach Hause darf ?

wyennsEchon-5d~ennschooxn hat die Diskussion gestartet


Ich bin z.Zt. hin und hergerissen ob ich mich richtig entschieden habe. Ich war am Montag für drei Tage zur Kathederuntersuchung im Krankenhaus weil ich seit einigen Wochen immer wieder Enge in der Brust verspürte. Dachte es sei halt eine bessere Kontrolle die mir der Kardiologe empfahl, da dieser zunächst auf mein Übergewicht "45 Min Bauchweg Training " hinwies. Während der Untersuchung wurde mir dann mitgeteilt ich hätte Angina Pectoris CCS 2-3 bei schwerer koronarer Dreigefäßerkrankung mit Stenosen in 7 weiteren Bereichen. Da ich als weitere Diagnosen Arterieller Hypertonus, Hyperlipidämie und fam. Belastung bzgl. KHK habe (?) riet der Arzt zu einer Bypass OP. Ich bin eigentlich ein positiv denkender Mensch der in Empfehlungen seines Arztes das Erforderliche und Gute sieht und habe zugestimmt. Was mich bedrückt ist, dass mein Vater vor gut 13 Jahren nach einer Herz OP ( Bypass / Herzklappe) auf der Intensivstation verstarb. Ich gehe nun vorr. in das gleiche KH ( Bergmannsheil Bochum ), da der Doc meinte er könne mir dies auf jeden Fall am ehesten empfehlen und es hätte sich viel in den letzten 13 Jahren verändert. Was mich irritiert ist, dass ich ja jetzt erst noch nach Hause konnte und nun auf einen Termin (~2-3 W.) warten soll.Ist es dann event. doch gar nicht so schlimm ??? und muss das dann sein ":/ ? Ich muss noch meine Cholesterinwerte in den Griff bekommen da ich bei meinen knapp 171 cm und 90 KG wohl zu viel habe. Was denkt ihr ? Habe ich mich richtig entschieden ? Ich bin froh hier mal ein Forum gefunden zu haben wo ich meine Befürchtungen / Ängste niederschreiben kann , da ich meine Familie nicht auch noch weiter belasten möchte ( sind eh geschockt und dachten auch gleich an meinen Vater ) .Ich würde mich über ein paar Antworten oder Anregungen freuen, die mir die Wartezeit auf meinen Termin verkürzen. Was ich bisher über Bypass OP´s hier gelesen habe ist zwar nicht alles nett, aber gibt auch Hoffnung. :)z DANKE

Antworten
sau&nny8x0


Hallo

Du hast 7 Stenosen (Verengungen) aufgrund dieser die Angina Pectoris (Brustenge) entstanden ist.Bei der OP werden Umleitungen gebaut um die Verengungen zu umgehen um Deinen Herzmuskel wieder ordentlich mit Blut versorgen zu können.

Da Du wie Dein Arzt schon sagt auch noch familiär vorbelastet bist und unter Bluthochdruck und Hyperlipidämie(zuviel Blutfette leidest) denke ich auch das die OP Dir helfen könnte.

Wenn Du nicht in dieses Krankenhaus möchtest gibt es sicherlich auch noch andere Kliniken wo diese Operationen möglich sind.

Ich wünsche Dir alles Gute

Liebe Grüsse *:)

s7ofia34-539 j^ahre alt


hallo

ich weiß zwar nicht wie alt du bist

aber mein vater, ist fast 68 jahre alt

er hat zig andere erkrankungen und ich hätte niemals gedacht, daß er diese op deshalb überlebt.

zusätzlich hat unsere gesamte familie nur pech mit operationen gehabt, meine oma starb an den folgen einer simplen knie op, mein bruder, auf dem besten wegen zum profifußballer, hsv und st pauli waren interessiert, wurde 2 mal falsch am knie operiert, karriereende, ich selber wurde sehr schlecht operiert vor 7 jahren an der speiseröhre, nochdazu ohne richtige indikation.

von daher:

war ich fest davon überzeugt, mein vater schafft es nie und nimmer bei unserer familienkarriere mit operationen!

zusätzlich hat er noch zig anderere probleme mit den ohren, knie, blutdruck und und und.

was soll ich sagen?

er kam lebendig wieder raus, und DAS obwohl er 3!! bypässe bekam das ganz war im januar/februar 2011

ich kann das krankenhaus nur empfehlen, in hamburg

viel erfolg :)^

(p.s. wenn du möchtest, gucke ich naher nach dem operateur und sende dir den namen diskret per pn)

lg sofi

[[http://www.asklepios.com/klinik/default.aspx?name=Asklepios_Klinik_Hamburg_CardioCliniC]]

sXofia34-^39 Sjahlre xalt


Was mich bedrückt ist, dass mein Vater vor gut 13 Jahren nach einer Herz OP ( Bypass / Herzklappe) auf der Intensivstation verstarb. Ich gehe nun vorr. in das gleiche KH ( Bergmannsheil Bochum ), da der Doc meinte er könne mir dies auf jeden Fall am ehesten empfehlen und es hätte sich viel in den letzten 13 Jahren verändert

:-/

wie gesagt, ich kann das kh von meinem vater empfehlen, sende dir naher den namen des operateurs, mit dem ich nach der op sogar am telefon sprach, er war total nett und empfahl mir einen ambulanten internisten für die nachsorge usw., GANZ ANDERS, als der operateur bei meiner op damals ":/

C5ha-Txu


Bergmannsheil Bochum

Das ist heute eine sehr gute Klinik.

Im Übrigen: Es ist normal, dass man vor so einer OP nach Hause darf, es sei denn, man ist in einem akut-lebensbedrohlichen Zustand. Das bist Du ja nicht. Aber das heisst nicht, dass Du noch monate- oder gar jahrelang warten kannst. Bei einer Dreigefässerkrankung sollte man die OP schon kurzfristig angehen (d.h. innerhalb der nächsten 1-3 Monate).

Alles Gute!

Cha-Tu

w ennHscho0n-dpennschoxn


Wow so schnell schon Beiträge – vielen Dank. Ich habe heute einen Termin mit meinem Hausarzt für Montag gemacht, da erfahre ich bestimmt auch noch etwas mehr über die Bochumer Klinik. Aus euren Beiträgen entnehme ich, das die OP wohl eher nötig ist und werde daher versuchen mich positiv darauf einzustellen. Zunächst vielen Dank, ich melde mich spätestens nach der OP um anderen die Erfahrungen dann weiterzugeben, denn hier Zuspruch zu finden hilft ungemein :)=

s.ofia3R4-39 juahre axlt


bitteschön :)* *:)

ich hoffe, ich konnte dir mit den namen helfen, in norddeutschland soll es aufjedenfall die besten herzkliniken geben, mein bruder arbeitet bei einem großen unternehmen und er hat sich vor der op meines vaters mit sachbearbeitern seiner firma unterhalten und die sagten ihm daß er in diesem kh gut aufgehoben wäre, mein bruder hatte nämlich aufgrund unserer familienpechoperationenkarriere total angst und man sagte ihm die im norden sind die besten, aber du mußt natürlich alleine wissen was am besten ist,

ich hoffe ich konnte dir trotztem helfen :-) :)_

bin gespannt ob du dich nach der op meldest hier im faden und erzählst wie es dir geht

mein vater konnte kaum noch atmen geschweige gehen, nach nur wenigen metern, 10 metern hatte er kaum noch luft usw., heute geht es ihm wieder besser, nur wenige monate danach, wenn sein knie nicht kaputt wäre, könnte er wieder normal spazierengehen und alles.

lg sofi @:) *:)

s(ofXia34]-39 :jahrWe alt


Was mich irritiert ist, dass ich ja jetzt erst noch nach Hause konnte und nun auf einen Termin (~2-3 W.) warten soll

also mein vater durfte nicht mehr nachhause und da warten

ist aber wohl von fall zu fall verschieden

er hatte auch so ein gerät am bett, welches ihn die ganze nacht überwachte und alarm manchmal auslöste.

ich glaub, er hat vielleicht 1 woche maximal gewartet auf die op, aber im krankenhaus unter strengster kontrolle, durfte nichtmal ins treppenhaus gehen, und es wurden auch untersuchungen gemacht in der einen woche.

Crha-3Txu


Nachtrag: Sicher gibt es bessere Kliniken als die Bochumer. Aber bei all dem sollte man auch das Soziale nicht vergessen: Es ist für die Genesung ganz wichtig, dass sich nach so einer Operation Verwandte und Freunde auch um einen kümmern können. Es ist eher weniger hilfreich, sich als Hamburger z.B. in München operieren zu lassen, nur weil die angeblich besser ist, wenn einen dann Freunde und Verwandte, Partner und Kinder dort nicht besuchen können. Gerade der seelische Beistand ist nach so einer Operation "die halbe Miete"... Für mich war und ist es immer wichtig, eine Klinik zu wählen, die GUT ist, aber auch für meine Frau und meine Freunde erreichbar ist. Mir nutzt eine "Topklinik" wenig, wenn ich da seelisch vor die Hunde gehe (denn eines musst Du wissen: Gerade nach Herzoperationen ist man oft seelisch ziemlich niedergeschlagen und braucht den sozialen und psychischen Beistand).

Schönen Gruss & alles Gute

Cha-Tu

Crha-Txu


ich glaub, er hat vielleicht 1 woche maximal gewartet auf die op, aber im krankenhaus unter strengster kontrolle, durfte nichtmal ins treppenhaus gehen, und es wurden auch untersuchungen gemacht in der einen woche.

Sofia, es kommt da auf den Grad der Stenose(n) an. Wenn dort jeden Augenblick ein Gerinnsel hängen bleiben kann, muss natürlich schnellstens operiert und dauerüberwacht werden. Wenn die Stenose noch unter 70% sind, darf der Patient meistens nach Hause. Ich gehe davon aus, dass das bei dem Fragesteller der Fall ist.

Cha-Tu

s.ofai!a34-3d9 jaihr1eE alt


Cha-Tu

ich hab von MEINEM vater gesprochen und extra betont:

ist aber wohl von fall zu fall verschieden

bitte beiträge vollständig lesen, danke :-) :)D

Cjhax-Tu


Erstens frage ich mich, warum Du so aggressiv reagierst (Du ahnst kaum wie ausführlich ich hier im Herzforum mitlese; wenn Du meine Antworten mal lesen würdest, müsstest Du nicht solche überflüssigen Aufforderungen stellen), und zweitens habe ich lediglich Deinen Bericht inhaltlich ergänzt, weil User hier durchaus Angst bekommen, wenn sie solche Unterschiede lesen.

Cha-Tu

s{ofi2a34Z-39 jahrNe axlt


hallo cha-tu

wie gesagt, ich kann nur erzählen, wie es bei meinem vater ablief, wie es in anderen fällen abläuft, kann ich nicht sagen, einige dürfen wohl wieder nachhause für einige wochen, einige müßen gleich da bleiben, ist wohl von fall zu fall verschieden, und das hab ich auch so gesagt in meinem beitrag weiter oben.

ich jedenfalls bin sehr zufrieden mit der op von meinem vater, und bin dem chirugen sehr dankbar!

bei unserer pechoperationenkarriere war ich vor der op von meinem vater fest davon überzeugt, daß es nicht gut läuft, hatte panische angst ":/

und kann nur sagen: meine angst war total unbegründet, die op war ein voller erfolg und dies obwohl bei meinem vater alles total verstopft war wie sie sagten, da ging nichts mehr, kein wunder, daß er nur noch maximal 10 meter laufen konnte.

jetzt kann er wieder ganz normal laufen, nur wenige tage nach der op konnte er ganz anders reden und wieder normal gehen, z.b. anstatt nur 10 meter, ging er sogar 200 meter zu einem imbiß rüber! :-D und das schon wenige tage nach der op.

die op lief auch über 7 stunden, eingentlich sollte sie nach 4 stunden beendet sein und wir befürchteten schon das schlimmste, und kann es immer noch nicht glauben, daß man vater die op erfolgreich überstanden hat, bin dem chirugen sehr dankbar.

in dem krankenhaus wo er war, waren junge und alte leute

sogar viele 40 jährige leute waren da, der älteste war irgendwas mit 80 oder noch älter, habs vergessen, der erzählte, daß er schon vor 16 jahren eine bypass op gehabt hätte und jetzt müßte es halt wieder sein, damals wäre es in england gemacht worden.

einige bekamen termine glaub ich und sollten dann wiederkommen andere mußten gleich da bleiben und einer wurde mit dem hubschrauber aus einem anderen krankehaus einer anderen stadt eingeflogen in das erste krankenhaus wo mein vater zuerst da war, weil er schnell operiert werden sollte.

eigentlich war es üblich einen termin zu kriegen von einigen wochen fällt mir ein, ganz am rande sagten die sowas, aber bei meinem vater war es dringend so sagten sie es, es ist also von fall zu fall verschieden.

hier einen auszug vom op bericht:

ZITAT:

es handelt sich um einen 68 jährigen patienten in leicht reduziertem allgemeinzustand.

die kardiologische diagnosik erfolgte bei plötzlichen schmerzen sowie thorakalem druckgefühl und ergab den befund einer drei-gefäß-khk bei noch gut erhaltener linksventrikulärer funktion.

kein anhalt für relevante herzklappenerkrankung.

nebenbefundlich bestehen ein arterieller hypertonus sowie eine nikotinabusus.

zn. ass und plavix-einnahme

die operation wird als dringlicher eingrif durchgeführt.

es ist geplant, eine koronare dreifach-revaskularisation mittels lima auf den lad, arteria und rca sowie vene auf m1 durchzuführen.

operative therapie:

koronare dreifach-revaskularisation mittels lima und lad sowie einfach-acvb auf die m1 und arterie radialis auf die rca.

ich freue mich, daß ich hier von einem positiven op erlebnis in meiner familie erzählen kann und vielleicht hilft es jemand weiter das beispiel bzw macht mut bzw. nimmt einem die angst vor der herz op. :-) :)^

sqofia34#-39 ]jahrej alt


sowie eine nikotinabusus

jetzt fällt mir erst das ein

mein vater hat noch nie in seinem leben eine zigarrette angerührt, merkwürdig :-/

C|haT-Tu


ich freue mich, daß ich hier von einem positiven op erlebnis in meiner familie erzählen kann

Hallo, Sofia,

das ist auch toll! Hier im Forum wird viel zu oft viel zu schwarz gemalt, und das Positive kommt oft zu kurz.

Alles Gute für den Vater.

Cha-Tu

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