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Herzangst wegen Stromschlag

oFlf8o


Wenn das nur so einfach wäre.

Ich kann einfach nicht verstehen, dass meine Psyche solche Kraft hat.

Das macht mir echt Sorgen mit den Schmerzen.

cxhi


Du hast nicht Sorge wegen den Schmerzen, sondern Schmerzen wegen den Sorgen.

Ich zieh mich hier jetzt mal zurück. Du hast keine Herzprobleme, du hast Angstprobleme. Sprich mit deinem Therapeuten darüber.

onlfo


Hallo Forum.

Seit gestern habe ich immer mehr Probleme bekommen. Zunächst fing es damit an, dass ich wieder starkes Stechen in der Brust hatte (an den unterschiedlichsten Stellen). Jetzt habe ich es immer noch eher so im Bereich über der Brust links und unter der Brust rechts. Die Schmerzen sind meistens stechend und ziehen auch mal. Gestern Abend dachte ich dann, ich kann keine Luft mehr holen und mein Hals zieht sich zu. Jetzt ist es mir heute schlecht und ich habe ab und an Schwindel.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das alles von der Psyche (bzw. von meinem BWS Syndrom) kommen kann. Vielleicht ist es doch mein Herz :-(

Olfo

P\edVdxi


ERzähl doch mal, was für Probleme Du sonst so hast, die dir so ans Herz gehen?? @:)

Was ist es, was Dich derzeit so plagt?? Sorgen die nicht erst heute oder gestern da sind?? Veränderungen im Leben?? Gibt es bei Dir in der Nähe eine gute Naturheilpraxis?? Wenn Du der Meinung bist dass Du Herzprobleme hast und die Schulmedizin nicht weiter weiß dann kann ein guter Naturheiler helfen... aber bitte frage in Deinem Bekanntenkreis nach, nicht dass Du an einen Quaksalber gerätst.

ovlfxo


Ja da gibt es einige. Zunächst einmal ist meine Mutter verstorben als ich 3 Jahre alt war. Mein Vater hat sich dann als ich 9 war eine neue Frau gesucht und meine Jugend war der absolute Horror. Meine Oma, die in den Jahren zwischen meinem 3 und 9 Lebensjahr wie eine Mutter für mich war, und die ich zehn Jahre nicht sehen durfte (von zu Hause verboten) ist vor zwei Monaten ganz plötzlich verstorben (Hirnblutung nach einem Sturz). Ich konnte gar nicht richtig trauern, da ich mich auf Klausuren vorbereiten musste und ich mich auch um meinen Opa kümmern musste und für ihn stark bleiben wollte.

Ich kann einfach nicht mehr weiter. Mein Leben zerbricht langsam und ich schaffe es nicht, es aufzuhalten, da mich die Angst Herzkrank zu sein völlig lähmt.

Olfo

P&edxdi


Lieber Olfo,

Das hört sich nach einem Burnout an. Hast Du auch darüber mit deinem Doc gesprochen?? Da mußt Du aber dringend was für Dich tun. Wie wäre denn eine Reha könntest Du Dich damit anfreunden?? Ist ja ein Riesenpacket was Du da hast und das drückt mächtig auf dein Herz. Da helfen keine Tabletten. Da mußt Du raus. Aus dieser Situation. Hast Du hilfe für Deinen Opi?? Bist du da alleine? Magst Du Dich an eine Diakonie wenden, die haben fast immer Rat. Oder eine Familienbildungsstätte oder die Kirche.

Der erste Schritt ist erst mal raus.... Chor?? Sport?? oder vielleicht eine Theatergruppe? Wandergruppe??

Fang mal an was für Dich zu tun, der erste Schritt wäre vielleicht eine Kur?? Was meinst Du?? Ist was für Dich dabei??

P>e;ddi


Achja und Olfo

so wie Du das beschreibst hattest Du auch nie trauern können. Weder um Dein Leben ohne Mutter als Kind noch heute wegen Deiner Omi. Wenn mir das liebste wegsterben würde .... und ich bin auch ein Mensch mit sehr viel Herz....dann würde mir das auch total auf mein Herz gehen....derzeit wundern mich Deine Beschwerden nicht. :)* :)*

Gibt es denn bei Dir eine Trauergruppe?? Hast du mal mit jemandem weinen können??

C]ha-XTu


Olfo, Du glaubst gar nicht, wozu die Psyche alles fähig ist. Die kann Dir jedes körperliche Symptom machen, das Du Dir nur vorstellen kannst... Mein Rat: Suche Dir psychotherapeutische Begleitung durch diese schwere Zeit, bevor sich Deine beginnende Angststörung so verfestigt, dass die Therapie sehr schwer wird. Eine Angststörung ist in der ersten Zeit recht einfach zu therapieren, aber das wird ab einem gewissen Punkt immer langwieriger.

Alles Gute

Cha-Tu

o4lfo


Hallo,

@ Chat Tu:

Das ist doch unfassbar. Aber wie kann ich dann unterscheiden, ob die Symptome (in der Brust) wieder nur von meiner Psyche kommen, oder ob es mein Herz ist, dass tatsächlich ein Problem hat.

@ Peddi:

Ich weiß, dass das viel ist. Mein Opa ist eigentlich wieder so weit fit, und er lebt auch sein Leben weiter und verkriecht sich nicht. Ich habe aber irgendwie den Zeitpunkt verpasst selber zu trauern. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe seit Jahren nur einmal geweint. Das war vor zwei Wochen oder so, als ich mit meiner Freundin über meine Oma geredet habe.

Olfo

CSha-xTu


Wenn Du kardiologisch untersucht worden bist (Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, eventuell Langzeit-EKG, vielleicht auch Ultraschall) und der Arzt nichts gefunden hat, ist die Wahrscheinlijhkeit, dass das alles psychisch bedingt ist, sehr gross.

Ein sehr grosses Problem der User in diesem Forum ist, dass sie "100%ige Sicherheit" wollen. Aber die gibt es nicht. Nirgendwo. Und somit auch nicht in der Kardiologie. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man wirklich gesund ist, wenn der Arzt einen gründlich untersucht hat, ist hoch.

Der Tipp von Peddi ist sehr gut! Such Dir eine Trauergruppe, mir scheint, dass Du auch noch am Tod Deiner Mutter zu tragen hast...

Cha-Tu

o7lfo


Ruhe und Belastungs EKG wurden bei mir gemacht. Langzeit EKG und Herzultraschall nicht. Sollte ich diese beiden Untersuchungen dann noch machen lassen oder sind die nur notwendig, wenn eine der anderen Untersuchungen eine Aufälligkeit gezeigt hätte?

Danke für eure Antworten.

Olfo

C/hVa-Txu


Normalerweise sind die nur nötig, wenn die anderen Untersuchungen irgendwelche Unklarheiten ergeben. Aber zur Beruhigung kannst Du diese ja auch noch machen lassen, dann hast Du wirklich alles abgedeckt. Und wenn dann nichts gefunden wurde: Bitte an die Seele denken...

Alles Gute

Cha-Tu

HuomoAnjimalErsxt


Ein sehr grosses Problem der User in diesem Forum ist, dass sie "100%ige Sicherheit" wollen. Aber die gibt es nicht. Nirgendwo. Und somit auch nicht in der Kardiologie. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man wirklich gesund ist, wenn der Arzt einen gründlich untersucht hat, ist hoch.

Richtig analysiert.

Das Leben ist ein Risiko. Der Tod kann immer ein- und Krankheiten plötzlich auftreten.

Damit müssen Hypochonder zurecht kommen (die anderen schaffen es sowieso).

Ich bin ja der Ansicht, dass die Angst vor dem Tod, wie ich sie zum Beispiel habe, eher auf ein Grundsatzproblem mit dieser menschlichen Existenz zurückszuführen ist.

C&ha=-T,u


Die Todesproblematik ist DIE Grundlagenproblematik des Menschenlebens schlechthin. Aber die meisten stellen sich dem nicht, jedenfalls nicht früh genug. Der Mensch ist nun einmal das einzige Tier, das sich seiner Endlichkeit (und damit seiner Sterblichkeit!) bewusst ist. Damit fertig zu werden, ist eine Lebensaufgabe, der grosse Geister ihr Leben und Werk gewidmet haben (Max Frisch, Leo Tolstoi und viele andere).

Cha-Tu

M/eraixn


Mein Freund hat vor 3 Jahren einen Schlag vom Bügeleisen bekommen!

Ich sach dir, der flog wohl von einer Ecke in die andere seines Zimmers und war Leichenblass!

Wir sind dann sofort ins Krankenhaus gefahren und die hatten Ihn sofort auf die Notstation gelegt und an Geräte angeschlossen!

Wieviel Volt er jetzt hatte weiss ich nicht!

Aber ich sage dir: Lieber ne Nacht im Krankenhaus als dann später Symptome haben!

Ich muss wohl sagen, er wollte auch nicht sooo hören, und hat sich dann nach 16 Stunden mit UNTERSCHRIFT selber entlassen!

Er wollte keine 24 Stunden voll machen;)

Ich kenne mich da wie gesagt auch nicht aus!

Aber sobald du denen das im Hospital ezählst, dann halten sie dich sofort da;)

Er ging auch damals rein und dachte er könne wieder gehen, ( ich wusste schon das die den da halten sagte ihm aber nichts ) und dann musste er bleiben ]:D ]:D ]:D

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