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Thrombose, Lungemembolie, D-Dimer

I1tzyBMitzyRSpider8x9 hat die Diskussion gestartet


Morgen :)

Folgendes Szenario: Am Mittwoch saß ich abends im Klassenraum, als auf einmal meine Arme extrem zu kribbeln anfingen, da ich sehr ängstlich und vorsichtig bin, habe ich mich nach der Stunde abgemeldet, sodass ich nachhause fuhr. Im Bus nahm das Kribbeln in den Armen dann zu und ich verspürte einen enormen Druck in der linken Brust. Bis dahin ist das alles nichts außergewöhnliches, eine für mich typische Hyperventilation. Allerdings wurden diese Beschwerden, je näher ich die Endhaltestelle erreicht habe, immer stärke. Als ich dann panisch aus dem Bus ausstieg, wollte ich einen Passanten ansprechen, meine Zunge war jedoch so dermaßen verkrampft, dass dieser nur Bahnhof verstand und daraufhin einen Krankenwagen rief. Im Krankenwagen wurde mir der Blutdruck gemessen (180 zu 100, Hyperventilation halt). Als ich dann im der Notaufnahme des Krankenhauses ankam, wurde mir Blut abgenommen und mit dem Ergebnis dieser Blutabnahme traf mich dann auch der Schlag: Verdacht auf Lungenembolie aufgrund erhöhter D-Dimere! Also wurde beschlossen, dass ich eine Nacht zur Beobachtung bleibe. In dieser Nacht wurden sowohl Röntgen als auch CT meines Thorax durchgeführt, jedoch ohne Befund, trotzdem wollte mich die Ärztin da behalten. Am nächsten morgen wurde dann erneut Blut abgenommen. Als der Arzt dann später zur Visite kam, gab er erneut entwarnung und sagte, dass ich das Krankenhaus wieder verlassen könnte (D-Dimere waren wahrscheinlich wieder im Norm-Bereich?).

Die Frage die ich mir stelle ist: Ist das wirklich aussagekräftig? Klar, wenn CT und Röntgen nichts ergeben, kann man eine Lungenembolie so gut wie ausschließen. Aber wenn die D-Dimere am Abend zuvor noch erhöht waren, sollte man dem da nicht nachgehen? Hat der Arzt richtig entschieden und ist es normal, dass diese Werte schwanken?

Dazu muss ich sagen, dass ich an einer chronischen Gastritis leide und vor kurzem eine schreckliche Entzündung am Weisheitszahn hatte. Können die D-Dimere deswegen erhöht gewesen sein?

Irgendwie mache ich mir sorgen, weil mein Bein in besagter Nacht auch nicht untersucht wurde und ich befürchte, vielleicht aneiner Thrombose zu leiden, da ich hin und wieder ziehende und krampfartige Schmerzen im linken Bein verspüre (Abends und wenn ich diesen nicht bewege, sprich sitze oder liege.)

Antworten
K$nuts}cThilxe


Hallo Spider,

eine für mich typische Hyperventilation

hast Du das öfters??

Der D-Dimer kann auch durch andere Umstände erhöht sein, wie Beispielsweise durch Deinen Zahn. Meiner war damals fast um das 3fache erhöht, ohne erkennbaren Grund.

Ohne Dir zu nahe zu treten, Du scheinst ein sehr änglicher Typ zu sein, kann das sein??

Gruß

INtzy+BitzySp#ideAr8x9


Ja, das kann sein ;-) Ich bin SEHR ängstlich. Und ja, ich hyperventiliere desöfteren, sodass es eigentlich nichts außergewöhnliches bei mir war, nur hat sich an diesem Abend das erste mal meine Zunge verkrampft. Das mit dem D-Dimer beruhigt mich aber schon, habe den Ärzten vor lauter Aufgregung auch vergessen zu sagen, dass ich Probleme mit dem Weisheitszahn hatte.

S[teph-B%ountxy


Ich war gerade eine Woche auf Fuerteventura (von 24.9. bis heute) und am Mittwoch war ich dort ebenfalls beim Arzt, da ich in den Waden Schmerzen hatte, eine Ziehen in der linken Brusthälfte und meine rechte Hand schläft fast die ganze Zeit... super - und das natürlich nach dem Fliegen. Also - wurden dort meine Venen per Doppler untersucht und der D-Dimere wurde gemessen. Die Ärztin sagte "Ein Wert ist grenzwertig, aber wir müssen noch nichts machen - lassen Sie es zuhause nochmal checken" - so - und jetzt weißt Du, mit welchem Gefühl ich heute wieder in den Flieger stieg.... %-| Ich werde auch nächste Woche mal den Arzt aufsuchen und den Wert erneut nehmen lassen - zumal meine Mutter vor 2 Jahren eine tiefliegende Beinvenenthrombose und eine Lungenembolie hatte..... %-|

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