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Ständige Extrasystolen und Angst

RHegentr)opfxen77 hat geantwortet


Hallo,

naja harmlos ist immer so ne Sache, wenn der Rücken mal schmerzt oder der Bauch, dann geht es ja. Macht man sich keinen großen Kopf drum. Aber wenn das Herzchen dann anfägt zu flattern und zu flimmern... das ist einfach nur ganz ganz übel.... ! Oder wenn das Herz anfängt zu rasen ohne erkennbaren Grund!Man ist schon froh wenn es nur kurz ist... und nicht mehrere Stunden anhält. Immer hat man im Hinterkopf... und wenn es doch was schlimmes ist, wenn der Arzt etwas übersehen hat.. ! Das macht die Angst... ich habe eigentlich nie groß überlegt wie und wann man mal sterben wird... dafür in letzter Zeit ständig. Das Wort "MORGEN" hat ne ganz andere bedeutung bekommen. Wenn man ne Erkältung hat dann bekommt man paar Tabletten und alles ist gut. Aber so und DOCH sollten wir nicht UNDANKBAR sein denn eigentlich sind wir nicht krank. Es gibt so viele Menschen da draußen die wirklich schwer Herzkrank sind und nicht so klagen und jammern wie wir. Wir müssen einfach lernen ruhig zu bleiben.

So schwer es uns auch fällt...! Wir sind ja hier nicht alleine und können uns jederzeit Mut zusprechen... ! Wir schaffen das schon... nur nicht aufgeben!

Ganz liebe Grüße :)_

Z$appterloxtt hat geantwortet


Ich gebe dir ganz ganz dringend den Tipp, dass du dir auch außerhalb des Forums Hilfe suchst, damit umzugehen. Du drehst dich – genau wie ich momentan – im Kreis und alleine geht es wirklich nicht, den Kreis zu durchbrechen. Wenn du keine offizielle Therapie möchtest, geh zu einer kirchlichen Beratung oder kümmere dich um andere Stellen, aber es kann nicht sein und soll nicht sein, dass du dich derart beeinflussen lässt von Ängsten, die keinen wirklichen körperlichen Grund haben.

Es ist auch kein Jammern oder Klagen, uns geht es einfach psychisch – warum auch immer – nicht gut. Das hat seine Berechtigung, dass wir auch artikulieren, dass es uns schlecht geht. Nur muss man das Problem einfach auch angehen und nicht beiseite schieben, wenn grad mal nichts ist. Ich bin auch dankbar, dass ich körperlich vermutlich gesund bin. Das weiß ich auch, aber ich schaffe es nicht, das zu verinnerlichen, aus welchen Gründen auch immer. Aber das werde ich, weil ich in meinem Gedankenkarussell drinsitze, nicht alleine herausfinden, genau so wenig wie du es alleine rausfinden wirst.

Aufgeben tu ich sowieso nicht, deswegen nehme ich auch eine psychologische Beratung in Anspruch. Ich werde auch weiter hier posten, weil es vielleicht auch anderen mal hilft und ich es ganz heilsam finde, sich gegenseitig zu erinnern, dass man im Grunde nichts hat und dankbar sein sollte, körperlich gesund zu sein. Aber da drückt der Schuh. Man weiß es, aber ... es kommt nicht an, weil die Psyche/der Körper Kapriolen schlägt.

Das mit dem Morgengedanken kenne ich, aber ich seh es nicht ein, so zu denken. Ich will nicht so denken, ich will mich nicht eingeschränkt fühlen, weil es aus meinem Kopf herauskommt.

Hol dir bitte auch Hilfe, um deinetwillen. Ergänzend kann man sich hier austauschen, aber das ersetzt nicht die Hilfe mit einem professionell ausgebildetem Helfer.

:-)

Ziap!per^lott hat geantwortet


... Bauchweh / Kopfweh / Beinweh / Rückenweh sind bei mir mittlerweile auch ganz heiße Sachen, wo ich mir einen Mörderkopf drum mache. Also ich wäre eigentlich fast schon froh, wenn sich meine Angst "nur" auf das Herz beschränken würde. %-| .

Da hab ichs grad echt nicht leicht mit mir :=o

RWegentr]opfen7x7 hat geantwortet


Ah du machst also eine Therapie ... wie lange schon? Hilft es dir?

Oder hast du immer noch so viel Angst ???

Klar warum sollte man das nicht versuchen... aber kein Arzt der Welt ist Nachts bei dir und hält deine Hand wenn die ES kommen. Dann ist man alleine... immer!

Z(apTperxlott hat geantwortet


Nein, ich mache keine Therapie, sondern gehe Mitte November zu einer Beratungsstelle und schildere da meine Probleme und hoffe, dass ich dann Maßnahmen gezeigt bekomme, damit ich alleine mit so einer Situation umgehen kann und sie nicht einfach "absitzen" und "ertragen" muss. Dass ich aus der passiven "Leidensrolle" rauskomme, denn ich habe es sehr wohl in der Hand, aktiv zu sein und mich nicht zum Sklaven meiner Sorgen zu machen. :)^

Klar, kein Arzt ist nachts da, aber was will der Arzt auch machen, wenn man organisch gesund ist. Das Gefühl bleibt da und es liegt bei dir, dass du etwas dagegen unternimmst und Herr über dich selbst wirst. Du musst dir selbst die Hand halten lernen und das schafft man nicht alleine.

Ich will gar nicht, dass jemand meine Hand hält, wenn es mir so geht. Ich will selbstbestimmt damit umgehen. Entweder, ich fahr immer zum Arzt, aber da begibt man sich in Abhängigkeit. Viel besser und fruchtbarer ist es, selbst etwas zu lernen von Menschen, die kompetent darin sind, das zu tun, weil sie Erfahrung mit Menschen haben, die Ängste haben.

Es ist daher falsch, das einfach über sich ergehen zu lassen und die Angst immer zu fürchten, sondern man muss aktiv werden und einfach etwas tun, damit man mit ihr umzugehen lernt.

Es ist daher ein MUSS, zu einer Beratung zu gehen, wenn man Ängste hat, die keinen logischen Ursprung haben. Eine bessere Möglichkeit gibt es nicht.

R{egentFropfuenx77 hat geantwortet


Klar ein Versuch kann nicht schaden... du hast nichts zu verlieren. Es kann nur besser werden.

Geh raus und freu dich an den Tagen wenn die ES nicht schlimm sind... freu dich auf Weihnachten und das wir so ein super Wetter haben..! Das Leben ist zu kurz um es so verstreichen zu lassen. Ja ich weiß muss ich gerade sagen... aber mir ging es besser... bis man mir wieder Angst gemacht hat. Mir hilft es ja wenn ich nicht alleine bin... wenn es schlimm ist. Weiß dann wenn gleich was schlimmes passiert...(man fällt tot um) dann ist da jemand der sich kümmert. Hoffentlich... auch wenn es dann egal ist! :-/ Es ist wie es ist...

Z`apRperlxott hat geantwortet


Es soll dir aber auch gut gehen, wenn du alleine bist. Im Endeffekt ist man mit sich selbst immer alleine. Es tut mir gut, nicht alleine zu sein, wenn ich ängstlich bin, aber im Umkehrschluss zeigt mir das, woran ich arbeiten muss. Es sind nicht immer Menschen um mich, die mir helfen können und ich möchte auch gar nicht immer Hilfe brauchen, wenn ich Angst habe.

Es gibt Situationen (Uni/Freizeit), wo ich es nicht brauchen kann, Angst zu haben. Ich möchte nicht, dass jemand auf mich Rücksicht nehmen muss, wenn ich es selbst in der Hand habe, mir helfen lernen zu können.

So oder so habe ich nichts zu verlieren. Eine Beratung oder womöglich eine Therapie kann der Schlüssel sein, dass man mit sich selbst umgehen kann und Vertrauen zu sich fasst. Natürlich können auch andere für mich in mich vertrauen, aber das darf nicht das Ziel sein.

Genauso wenig wie die Haltung, dass es eh egal ist.

Es ist, wie es ist, kann man sagen, aber es muss nicht so sein. Das liegt in uns selbst, ob wir uns damit abfinden, oder uns der Angst stellen und sie kontrollieren lernen.

Ich werde mich nicht damit abfinden und ich möchte alleine darüber bestimmen, ob ich Angst habe oder nicht.

Z$app4erlott hat geantwortet


Zum "alleine" oder "mit anderen" bei der Angst fiel mir das Gedicht "Die schwersten Wege" von Hilde Domin ein.

Dort heißt es:

Die schwersten Wege werden alleine gegangen.

Quelle: [[http://www.klinikseelsorge-lmu.de/index.php?option=com_content&view=article&id=137:die-schwersten-wege&catid=141:texte-zum-nachdenken&Itemid=274]]

Und so ist es. Wir können mit anderen zusammen sein, aber mit uns selbst, mit unseren Ängsten, können nur wir alleine umgehen. Man kann es von anderen lernen, sie zu bewältigen, aber letztlich kämpfen wir für uns alleine und sind für das, was wir tun, verantwortlich. Diese Verantwortung für uns selbst dürfen wir nicht abgeben und abtun.

Warum möchtest du keine Beratung aufsuchen oder die Therapie machen?

R&ege#ntro5pfexn77 hat geantwortet


Vielleicht bist du lieber mit deiner Angst alleine, aber ich kann das nicht. Dafür hat man ja auch eine Familie die einem tröstet und beisteht. Wenn diese Menschen mal nicht mehr sind... dann ist man alleine und ich wäre verloren.

Was hilft mir eine Therapie gegen die Angst wenn das was wir haben eine schwere und schlimme krankheit ist. Ich habe gestern auf einer Seite im Internet gelesen... das Herzrythmusstörungen sehr sehr gefährlich sind. Vorhoffflimmern und kurzes plötzliches Herzrasen kann tödlich sein. Meine größte Angst ist es eines Tages einen Herzschrittmacher oder defibrillator zu benötigen. Und so wird es kommen... da hilft keine Angst Therapie...

:|N :°(

Z:appHetrlxott hat geantwortet


Hm, ich hab nirgends geschrieben, dass ich mit meiner Angst alleine sein will. Aber ich muss lernen, alleine damit umgehen zu können.

Du bist herzgesund, und damit du das verstehst, nicht nur objektiv verstehst, sondern wirklich tief verstehst und verinnerlichst, wäre eine Therapie gut. Wir haben keine schwere schlimme Krankheit, sonst würden wir hier nicht lustig schreiben, sondern lägen im Krankenhaus. Die Ärzte sehen bei uns keinen Handlungsbedarf, weil es keinen gibt, denn wir sind gesund!

Es gibt so viele verschiedene Arten von Herzrhythmusstörungen, Cha-Tu hat das alles immer sehr schön beschrieben. Und unsere Extrasystolen sind harmlos, die hat JEDER Mensch auf dieser Welt, nur merken wir sie, weil wir uns so genau beobachten. Kein Arzt der Welt hätte Interesse daran, dir etwas zu verschweigen.

Eine Angsttherapie setzt genau da an, wovon du schreibst. Du musst lernen, dich selbst zu stützen, wenn du Angst hast. Sie kommt aus dir heraus, also kannst letztlich nur du gegen sie angehen. Es tut mir auch gut, wenn mein Freund oder meine Familie oder Freunde da sind, wenn ich Angst habe. Aber ich muss autark sein und auch alleine mit der Angst umgehen können, damit ich mein Leben, das gesund ist, nicht ganz der Angst überschreibe, IRGENDWANN mal IRGENDWAS zu haben. Dafür ist das Leben zu kurz.

Und hör BITTE auf zu googlen, das ist immer so schlimm, was man da liest und es hat NICHTS mit dir zu tun. Du hast Schwarz auf Weiß, dass du gesund bist.

RleNgentr opfenx77 hat geantwortet


Huhu DU hast ja Recht... habe mir überlegt.. habe bald Urlaub.. werde a) zum Kardiologen und b) mal gucken ob ich einen Therapieplatz bekomme ...

vielleicht hilft das doch...

ZcapperVlott hat geantwortet


Du warst doch erst beim Kardiologen, oder verwechsle ich da was?

Therapieplatz auf die lange Sicht wäre gut, aber akut wäre eine Beratungsstelle schon mal ein Anfang, da man auf Therapieplätze teilweise sehr lange Wartezeiten hat.

Das ist der einzige Weg, die Angst wirklich grundlegend loszuwerden, wenn sonst nichts fruchtet. :)D

Rzegent#rop!fen7x7 hat geantwortet


Ja vor vier Wochen, aber jemand hat mir jetzt richtig Angst gemacht. Das es nicht normal sein kann... das die ES immer da sind. Und dann noch dieses seltsame Herzrasen! Weißt du der eine sagt ist nicht schlimm, der andere oh doch ist sehr schlimm, daran kann man sterben.. herzrasen kann tödlich sein, vor allem wenn es nur kurz auftritt. Und man steht da.. und weiß nicht mehr weiter. Der Arzt sagt ach was das ist gar nichts... ! Also noch mal zum Arzt.. und dieses mal werde ich ihm von meiner Angst erzählen. Wenn dieser Arzt dann sagt... da ist nix schlimmes, dann glaub ich das auch.

Auf jeden Fall hast du Recht mit dem Beratungsgespräch ... es hilft bestimmt wenn man jemanden der Ahnung hat mal alles erzählen kann. :-)

Was machen die ES den bei dir heute?? Alles in Ordnung?? WIe war die Nacht??

LG

Z6appe_rlott hat geantwortet


Bei mir ist seit Freitag alles gut. Gestern habe ich zwei drei gemerkt, aber ich sage mir immer, dass beim Arzt soweit alles ok war.

Wenn ich anfange, zu überlegen, was in der Zwischenzeit wieder gewesen ist, dreht sich das immer weiter und das möchte ich nicht. Ich möchte nicht zum Arzt, weil die schon meinten, dass es ok ist.

Zu deinem Bekannten da hat Cha-Tu dir schon geschrieben. Du bist gesund, in der Zwischenzeit hat sich nichts verändert und eine neue Untersuchung ist wirklich unnötig. Es gibt verschiedene Arten und deine sind harmlos. Dein Herz ist gesund, das hätte man alles gesehen, wenn etwas da gewesen wäre.

R\egentrBopfen^77 hat geantwortet


Ja bestimmt hätte man da was gesehen... aber Ärzte sind auch nur Menschen.

Weißte ich fühle mich wie ein blinder Fußgänger der an einer Ampel steht und jemand sagt es ist grün, der ander nein es ist rot und der Fußgänger weiß nicht was er machen soll.

Wenn es dir gut geht bzw. wenn die ES nicht so schlimm sind oder nur ein paar..dann würde ich auch nicht zum Arzt gehen.

Hoffentlich bleibt es so :)z

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