» »

Thrombose oder Embolie unter 30?

Paani"ka6tta*cke


@marathoni

Und wie alt warst du als das passiert ist? Mit 25 oder wie?

Was mich ja eigentlich am, meisten beunruhigt ist dass ich an einer lungenembolie sterben könnte...wie war das bei dir?wie hat sich das geäussert?

S2unnTyGmaus


@Panikattacke

Hallo,

Ich bin 19 Jahre alt und habe eine TVT. Bei mir allerdings durch Gen-Defekt. Sicher kann die Pille eine Thrombose begünstigen, aber wenn keine Veranlagung dazu besteht, ist die Chance eine zu bekommen eher gering. Das mit dem alter ist Quatsch. Eine TVT kann grundsätzlich jeder in jedem alter bekommen, nur gibt es eben Faktoren die so etwas begünstigen. Wie eben die Pille, rauchen, übergewicht, langes sitzen/liegen (Z.B.lange Flüge) oder eben Veranlagung.

Viele liebe Grüße

Sandra!!!

P\oilsoxnivy


@ Kati79

Hallo Kati,

ich habe das heterozygote FVL.

Gruss Ivy

M,ara&thoxni


@Panickattacke

zum Alter, als es passierte: 39 - damit bin ich in deinen Augen disqualifiziert ???

Lungenembolien äußern sich sehr unterschiedlich - bei mir war es so, dass mir einen Nachmittag fast die ganze Zeit ziemlich schwarz vor Augen war und ich kaum mit dem Fahrrad die Hügel hochkam wegen Atemnot (fahre mit dem Rad zur Arbeit). Brachte das aber nicht mit irgendeiner ernsthaften Krankheit in Verbindung. Zum Glück bin ich am nächsten Tag zum Orthopäden wegen Wadenschmerzen, die ich schon fast eine Woche hatte, der konnte nix feststellen und sagte, dass eine Thrombose ausgeschlossen werden sollte - dabei wurde dann eine zentrale Lungenembolie festgestellt, mit den Worten: Wenn Sie nicht so gut trainiert wären, wären Sie jetzt tot.

Zu guter Letzt: beunruhigt dich eigentlich nicht, dass du an Krebs (sei es Brust oder Lunge) sterben könntest? Die Wahrscheinlichkeit dafür ist doch bestimmt ebenso hoch wie für Lungenembolie ??? Oder denkst du nicht an später ;-)

PcanikatLtaxcke


naja,aber krebs...

ich denk ich muss länger als 5 jahre rauchen um krebs zu bekommen..meine lunge is laut Arzt noch sehr schön.

Brustkrebs..ja gut,kann jedem passieren..aber da gibts ne Heilungschance.

Bei einer Embolie kannst plötzlich tot sein,ohne dich drauf einzustellen.

Apropos,was passiert eigentlich wenn man eine Embolie in der Nacht kriegt?Auch eine grosse Angst von mir..

DKead%lySIin66x6


@ marathoni

was heisst "wenn sie nicht so gut trainiert wären"?

Wovon hängt es ab dass man überlebt?

Und noch eine dringende Frage,ich hab gelesen dass man dieses Faktor V Leiden austesten lassen kann..was stimmt jetzt?

wird es erst gemacht wenn eine thrombose vorliegt oder ist das schon vorher möglich?bitte um Antwort!!

Lg,sin

M=arPathoxni


@ DeadlySin666

Das mit dem Überleben bei einem zentralen Verschluß hängt davon ab, ob Herz/Lunge es trotz diesem Verschluß (d.h. quasi mit der halben Lunge) schaffen, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen, ohne "durchzudrehen" (das Herz macht dann schlapp: Herzflimmern und aus). Durch diesen Verschluß fällt u.a. der Blutdruck ab, Herz- und Atemfrequenz steigen usw. Wenn es das Herz halt nicht schafft, kommt's zu einem Schock, der oft tödlich ist, da ja auch mit Wiederbelebung und Beatmung das Grundproblem, dass nämlich der Zufluß zur Lunge verlegt ist, nicht behoben ist. D.h. je gesünder und "trainierter" Herz und Lunge sind, desto besser sind die Überlebenschancen bei einer zentralen Lungenembolie, schließlich schafft's dann die halbe Lunge auch.

Und ich denke, ein bisschen Glück gehört zum Überleben auch dazu...

Es gibt im übrigen andere Lungenembolien, d.h. kleinere, die lediglich die peripheren Gefäße der Lunge betreffen, das merkt man u.U. gar nicht, gefährlich wird's halt erst bei der zentralen.

Zur anderen Frage: Natürlich kann man testen, ob man die Faktor-V-Leiden-Mutation hat. Man macht das aber nur aus bestimmten Anlässen (eben wenn eine Thrombose da ist und man weiss nicht warum oder wenn in der Familie jemand eine hat und das Ergebnis ist eine homozygote Form), weil so eine Genuntersuchung meines Wissens nach schlappe 500 Euro kostet. D.h. dein Arzt wird das nicht einfach so machen, es sei denn du bezahlst selbst oder fragst deine Kasse vorher, ob sie die Kosten übernimmt.

@Panikattacke

Mit Krebs: Ich weiss jetzt nicht, ob's Brustkrebs oder Ovarialkrebs oder was auch immer ist, was durch die Pille begünstigt wird, aber den meinte ich damit - ich finde es nur merkwürdig, dass du einerseits bewußt gesundheitliche Risiken eingehst, andererseits aber furchtbare Angst vor bestimmten Krankheiten hast. Und ich glaube dir gerne, dass deine Lunge sehr schön ist, die von meinem Vater sah auch lange sehr schön aus, nur im Alter "durfte" er sich 5 Jahre mit Luftnot und Panik vorm Ersticken rumquälen (man braucht noch nicht mal Krebs dafür!) Wo hast du eigentlich den Quatsch her, dass man 5 Jahre ohne Schaden rauchen kann?

Also, ich find's besser, direkt tot zu sein - warum sollte ich mich lange drauf einstellen wollen und mit einer fraglichen Lebensqualität bis zum Schluß leben bzw. immer wieder anfangen zu hoffen, dass ich doch noch gesund werde.

P_anilkat?tackxe


@marathoni

ich hab halt 5 jahre ohne schaden geraucht,is also wohl kein Quatsch..

Und ich hab gelesen dass man laut Statistik 20 Jahre lang mind. 1 pkg rauchen muss um krebs zu bekommen (gibt natürlich etliche ausnahmen)

aber darum gehts ja net,Krebs is unter Umständen noch heilbar,bei der Embolie kannst plötzlich weg sein..ohne dich von deinen Lieben verabschieden zu können..der Gedanke macht mich schon fertig..

aber egal,hab grad gelesen dass Gingko Thrombosen vorbeugt,werd das mal zur Beruhigung versuchen..

D5eadlyTSin66x6


500 euro??

das is aber schon viel..andererseits erspart man sich ne Menge Leid wenn man vorher weiss ob man sowas hat..

K<öllxi


Thrombose in jungen Jahren/Panickattacke

Hi Panikattacke,

klar gibt es Menschen, bei denen eine Thrombose oder auch eine Embolie in frühen Jahren eintreten kann. Mir ist es 1987 passiert und da war ich gerade mal 17! Leider ist es bei damals erst sehr spät (fast zu spät) erkannt worden, dass ich überhaupt eine Thrombose hatte. Anfänglich hatte ich ein Ziehen in der linken Leiste, aber wer hat das nicht schon mal gehabt? Verrenkt, Muskelverzerrung, falsch gelegen o.ä.. Da denkt man nicht gleich an das Schlimmste. Nachdem der Schmerz aber nach Tagen nicht nachließ, bin ich zum damaligen Hausarzt, der erstmal nichts gravierendes feststellte. Nach fast 2 Wochen, die ich zuhause verbrachte, wurde mein linkes Bein langsam dicker und zeichneten sich sichtbare Venen/Adern ab. Sah wie eine Landkarte aus. Der Arzt sagte, Bein hochlegen....es wurde immer schlimmer...fast widerwillig hatte er mir dann doch eine einweisung ins Krankenhaus gegeben. Kaum dort angekommen, schüttelten sämtliche Ärzte den Kopf, wieso meine Ma damals erst sooo spät mit mir im Krankenhaus auftauchte. Ich kam sofort auf die Nachtwachstation in der Intensiv und bekam blutverdünnende Mittel und viele weitere

Infusionen (ich nannte meinen Infusionsständer Tannenbaum, da ich 8! verschiedene flüssige Mittelchen eingeflösst bekam. Leider konnte ich diese Behandlung nicht vertragen, so dass sie abgebrochen werden musste. (Magen- und Darmbluten und Fieber weit über 40 °C - mir fehlen 8 h meines Lebens, da ich durch das Fieber fast schon im jenseits war - ich kann mich noch heute an die bunten, schimmernden Punkte erinnern, die wir eine Art Blumenwiese aussahen). Insgesamt lag ich 8 Tage auf der Intensivstation, jeden Tag Beine frisch gewickelt und blutverdünnende Mittelchen. Meine Arme waren von den Fingern bis zur Schulter nur noch blau und da ich nur auf dem Rücken liegen konnte (beide Arme mit Kanülen bespickt und Beine gewickelt und hochliegend), hatte ich in kürzester Zeit auch noch gräßliche Rückenschmerzen.

Ich hatte eine tiefliegende Beinvenenthrombose im linken Unterschenkel. Anschließend wurde ich auf die normale Station verlegt, immer noch liegend für ca. 4 Wochen. Erst ab der 5. Woche durfte ich zum ersten mal zur Toilette, klappte aber kreisluafbedingt durch das lange Liegen kurz zusammen - ich musste step by step wieder anfangen richtig zu stehen und zu laufen.

Danach war ich eine Woche zuhause und bin dann in eine REHA-Klinik gegekommen für insgesamt 5 Wochen inkl. Verlängerung.

Da es bei mir so spät festgestellt wurde, hatte ich damals echt Glück, dass ich es überhaupt überlebt habe.

Da die Behandlung damals abgebrochen werden musste, konnte sich der Blutpfropfen nicht gänzlich auflösen und für eine Operation war ich den Ärzten einfach zu jung. Damals standen die Chancen bei 50/50 für da Überstehen dieser OP bei einer tiefliegenden Thrombose (also die Hauptvene war dicht) und ich wäre noch so jung, dass sich das Blut eben anderen Wege suchen sollte. durch die Thrombose sind bei mir in Kniehöhe die Blutklappen nicht mehr funktionsfähig, d.h., dass ich durch Bewegung zwar das Blut nach oben pumpe, es jeoch sofort wieder runterfließt, da die Klappen nicht mehr schließen. Operativ meines Wissen auch bis heute nicht machbar.

8 Monate lang musste ich damals Marcumar (Blutverdünnung) einnehmen, wobei ein Quickwert von ca. 18-20% nicht überschritten werden durfte. (das ist der Blutgerinnungswert). Ich sah ständig aus wie frisch verprügelt, weil jeder kleinste Druck bereits einen blauen Flecken verursachte. Ich war eben künstlich zum Bluter gemacht. Später bekam ich dann das Medikament Colfarit (ist mittlerweile vom Markt genommen - hatte eigentlich die gleiche Zusammensetzung wie eine normale Aspirin - die ja theoretisch auch nur das Blut etwas verdünnt)

Da all diese Medikamente auf Dauer nicht so prickelnd für die Organe (vor allem Magen/Leber) sind, bin ich seit einigen Jahren komplett von den Medikamenten befreit. Ich war anfänglich etwas schlampig mit dem Tragen der Kompressionsstrümpfe (mittlerweile nur noch Kniestrümpfe, aber immerhin Kompressionsklasse 2), nachdem ich aber ca. 10 Jahre nach der Thrombose eine heftige Venenentzündigung in der Nähe vom Knöchel bekam, habe ich von da an freiwillig die Strümpfe an. Im Winter i.O. im Sommer besch...., aber ich lebe und es gibt Schlimmeres...

1987 gab es noch keine gentechnischen Untersuchungen dieser Art, ich werde aber bald eine durchführen lassen.

Nun zu Dir:

Ich habe Dir jetzt garantiert noch mehr Panik gemacht, aber: ich lebe jetzt seit 17 Jahren mit diesem "postthrombotischen Syndrom", kann nicht lange Stehen, darf weder in die Sauna, noch

heiß baden und sollte möglichst nicht in der prallen Sonne liegen. Zudem sind Langstreckenflüge absolut tabu!

Trotz allem denke ich nicht jeden Tag daran (obwohl ich jeden morgen brav den Strumpf anziehen muss), dadurch würde ich mir mein Leben nur selbst noch schwerer machen. Wozu? Irgendwann ist es vorbei - für jeden.

Außerdem: Wenn Du keine Veranlagung besitzt (vorrangig Familie) oder einen Job hast, wo Du fast nur stehen musst, ist ein

Risiko eher sehr gering.

Eine Thrombose kann man nicht vererben, allerdings die Gene für

schwache Venen und dickflüssiges Blut.

Bei mir hieß es anfänglich auch, dass es verdammt früh sei im alter von 17 Jahren, aber ich hätte ja die Pille genommen (ca. 1,5 Jahre) und dazu auch noch geraucht (hey, knapp 1 Jahr und damals höchsten 3 Zigaretten/Tag, wenn überhaupt).

Nachdem mein Dad dann 1 Jahr nach meiner Thrombose eine Lungenembolie hatte (ebenfalls glücklicherweise überlebt) und er

die Ärzte auf die Ursache angesprochen hatte, diese auf Zigaretten hinwiesen usw., mein Dad aber noch NIE geraucht hat und als männliches Wesen auch keine Pille eingenommen hat, da hieß es nur noch: tja, dann ist das wohl "Veranlagung".

Mittlerweile wurde meinem Dad noch 1/3 des Dünndarms entfernt, da auch dieser verstopft war - er nimmt seitdem das blutverdünnende Mittel Marcumar ein und darf es auch nicht mehr absetzen.

Ich möchte Dir damit nur sagen, dass es bei mir wirklich in der Familie liegt. Ich habe ein so hohes Risiko weitere Thrombosen oder sogar Embolien zu bekommen, dass ich mich mit Deiner Panik-Einstellung wohl schon längst umgebracht hätte, aber ich führe - wie mein Dad auch (abgesehen von Strümpfen und Medikamenten) ein ganz normales Leben.

Bzgl. Deiner Angst, so plötzlich bei durch eine Embolie zu sterben:

Was machst Du mit Themen wie schweren Autounfällen?

Tödlichem Herzinfarkt?

Also ich persönlich möchte doch lieber ein plötzliches Ableben (natürlich wünsche ich es mir jetzt auch noch nicht herbei) haben, als wenn ich Jahrelang armselig irgendwo "dahinvegitatiere", nicht mehr weiß, wer ich bin und niemanden erkennen kann oder langsam

von anderen Krankheiten schmerzhaft aufgefressen werde...

Ne, danke - dann ziehe ich lieber meine "hübschen" Kompistrümpfe an und geniesse jeden Tag meines Lebens und genau das solltest Du auch tun (dich nicht wegen aller möglichen existierender Krankheiten anderer verrückt machen)

LG

Kölli!!!

L_ewa^2380


Lungenembolie

Ich bin seit gestern erst aus dem Krankenhaus raus nach einer "schweren" Lungenembolie.

Auch bei mir gab´s als erstes den Kommentar:"in so jungen Jahren ist das ja sooo selten". Allerdings erfülle ich ziemlich viele Risikofaktoren. Ich wiege mehr als ich sollte, ich nehme die Pille und ich rauche (ca. 8-10/Stk. pro Tag), arbeite vorwiegend sitzend und bewege mich daher viel zu wenig.

Am 11.01. (Sonntag) lag ich Nachmittags auf dem Sofa und guckte Fernsehen. Ganz plötzlich hatte ich einen unangenehmen Druck auf der Brust. Das ganze fühlte sich in etwa so an als müsste man aufstoßen und kann nicht. Ich hab mich erst aufgesetzt und mich ein wenig gereckt da ich dachte ich hätte nur dumm gelegen. Im Sitzen war es etwas besser jedoch beunruhigte es mich das der Druck nicht nachgelassen hat. Aus dem Druck wurden leichte Schmerzen - so als wenn innerlich was brennt und leicht ausstrahlt und wenig später hatte ich das Gefühl als würde jemand einen Gürtel um meine Brust zuziehen. Ich hab mich nach etwa 20 Minuten dann auf´s Bett gelegt. In der Seitenlage war es erträglicher. Mein Freund massierte mir dazu den Rücken was irgendwie linderte. Als das ganze nach mehr als einer halben Stunde aber nicht vorbei war bekam ich etwas Panik. An Lunge oder Herz hab ich in dem Moment gar nicht gedacht, sondern eher an Magen oder Galle (ist in meiner Familie eher das Problem). Wir sind dann sofort zum Krankenhaus wo ich in der Notaufnahme landete. Es wurde sofort ein EKG gemacht und ich wurde beruhigt, wobei dann auch die Schmerzen und der Druck wieder nachließen. Nach 10 Minuten in der Notaufnahme waren alle Symptome verschwunden. Man erklärte mir das ich mir wohl einen Nerv eingeklemmt hätte, was furchtbar schmerzhaft aber nicht weiter schlimm sei. Ich hatte mich bereits wieder angezogen und sollte gehen als ein Arzt plötzlich meinte er will auf Nummer sicher gehen da mein EKG doch nicht ganz astrein war.

Eine viertel Stunde später befand ich mich in der Röntgen-Abteilung. Meine Lunge war sauber und die Ärzte schon fast beruhigt. Um 100% sicherzugehen, wollte man eine Szintigraphie machen. Dazu wird einem radioaktives Mittel gespritzt und dann wird man durchleuchtet.

Nach der Untersuchung durfte ich nicht aufstehen. Man fuhr ein Krankenbett heran und ich musst hineinklettern und liegen bleiben.

Dann erklärte mir der Arzt nur noch 75% meiner Lunge durchblutet wären und ich eine schwere Lungenembolie erlitten hätte und nun auf die Intensiv käme.

2 Tage lang durfte ich nicht aufstehen und wurde überwacht. Dazu bekam ich blutverdünnendes Zeug.

Als ich dann auf die Normalstation verlegt wurde eröffnete man mir das man mich auf Marcumar umstellen würde. Zudem musste ich Thrombosestrümpfe tragen und bekam Thrombosespritzen.

Per Ultraschall checkte man Beine, Becken und Herz ab. Da war nichts zu erkennen von einer Thrombose. An meinem Geburtstag (den ich ja im Krankenhaus verbringen musste) wollte man mir dann auch noch Kontrastmittel in die Beine spritzen weil der Ursprung ja gefunden werden sollte.

Das Mittel wird in den Fußrücken gespritzt und die Schwierigkeit dabei ist das die Nadel direkt in der Vene liegen muss. Das heißt es braucht mehrere Versuche die Nadel zu platzieren und es tut höllisch weh wenn der Arzt mit der Nadel den Weg in die Vene sucht.

Nach 2 Versuchen und höllischen Schmerzen hat´s im rechten Bein geklappt wo alles paletti war. Beim linken Bein gab man nach 6 Versuchen und ständig platzenden Venen auf. Weitere Untersuchungen in die Richtung habe ich dann verweigert, da mein Fuß geschwollen und grün und blau war und ich sogar des Nachts Alpträume bekam von der Prozedur.

Die Folgen der Geschichte:

Mir geht es gut, ich habe keine Schmerzen und keine Atemnot. Muss allerdings erstmal für ein halbes Jahr Marcumar nehmen und somit jeden Tag zum Doc Blut abnehmen. Die Pille wurde gestrichen, schwanger werden darf ich nicht solang ich die Medikamente nehme (Missbildungsgefahr) und ich muss aufhören zu rauchen. Ausserdem soll ich möglichst häufig Thrombosestrümpfe tragen.

Mit grünem Gemüse, Schweinefleisch und Co. muss ich mich zurückhalten und das Gewicht auch noch reduzieren.

Gar nicht so einfach wenn man nicht rauchen darf und nicht viel Salate essen kann.

Ob mein Blut schon genetisch vorgeprägt ist wird momentan noch untersucht, jedoch gibt es in meiner Familie keinerlei ähnliche Schwierigkeiten mit der Blutgerinnung.

Mit etwas Glück habe ich das ganze in 6-9 Monaten hinter mir und kann wieder normal leben (natürlich nur wenn ich es schaffe die Risikofaktoren zu reduzieren).

Mir sagte man das bei mir gerade die 3 Faktoren (Gewicht, Pille, Rauchen) wohl Grund zu dem ganzen war. Insbesondere die Kombination Pille/Rauchen wurde mir als größtes Risiko beschrieben.

Alles in allem klingt also der beschriebene "Kloß im Hals" nicht als Anzeichen für eine Lungenembolie. Die Symptome einer Lungenembolie kommen einem Herzinfarkt gleich. Ich würde mir daher nicht zu große Sorgen machen.

Wenn man halbwegs gesund lebt und die Risiken vermindert braucht man wohl eine Embolie nicht zu fürchten. ;-)

PIani<kattxacke


oje..

das klingt ja sehr mies..

aber pille und rauchen is halt beides schwer aufzugeben..wenigstens bin ich nicht übergewichtig und hab kein cholesterin oder hohen Blutdruck oder sonstiges. "NUR" die beiden Risikofaktoren..*verängstigt bin*

kPaIti79


@Panikattacke

Hallo,

mach dir mal keine Gedanken über Krankheiten die du nicht hast......denn dadurch kannst du auch eine ernsthafte Angsterkrankung entwickeln......

Und wie du siehst sind hier viele Leute denen es trotz Thrombose und Embolie heute wieder ganz gut geht (mich eingeschlossen)....

Wenn du das Risiko so weit wie möglich minimieren willst,dann mußt du Die Pille weglassen und das Rauchen aufgeben........aber warscheinlich hättest du auch ohne diese sogenannten Risikofaktoren Angst,oder ??? ?

Gruß Kati

PlanikLatFtacxke


@kati79

nein,ohne pille hätt ich weniger angst..aber ich hab halt keine alternative,will nicht mit 23 kinder in die Welt setzen..

k{atia79


@Panikattacke

Hallo nochmal,

aber es gibt ja noch andere Verhütungsmittel als die Pille.

Ich habe ja eine TVT gehabt und habe nun die Mirena Spirale.

Das wäre ja auch eine Alternative für dich,oder ???

Rede doch mal mit deinem FA darüber......vielleicht kann der dir helfen.

Gruß Kati

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH