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Bluthochdruck/ Kaliummangel

GYrottxig hat die Diskussion gestartet


Ich bin gerade stationär (psychosomatisch). Da wird einmal in der Woche morgens der Blutdruck und der Puls gemessen. In den ersten 4 Wochen also auch nur 4 mal, jedes mal lag der Wert bei 150/120 oder 140/110, der Puls zwischen 110 bis zu 160. Daraufhin hiess es 3mal täglich messen, das wurde dann 3 Wochen lang gemacht, immer oben genannte Werte. Es war das Trevilor in Verdacht, dies wurde abgesetzt, die Werte blieben aber trotzdem hoch. Spitzenwert der Diastole war 135. Dann wurden ein Blutdrucksenkendes Mittel angesetzt, seit 2 Tagen liegt der Blutdruck bei 130/90, der Puls allerdings weiterhin bei 110 bis hoch zu 160.

Weitere Diagnostik wurde nicht gemacht, falls das überhaupt notwendig sein sollte. Es wurde ganz unabhängig vom Blutdruck ein Eingangs EKG geschrieben, wäre da etwas auffällig gewesen, hätte man das ja bestimmt gesagt.

Ich frage mich nun nach den Ursachen und ob überhaupt eine weitere Abklärung nötig ist.

Bin nicht übergewichtig, Raucher (seit 20 Jahren, normaler Durchschnitt), allerdings schon immer erhöhtes Gesamtcholesterin, falls das eine Rolle spielt.

Antworten
GkrotEtig


Desweiteren frage ich mich, wie das definiert ist. Die Systole ist bei mir ja jetzt nicht so hoch, die Diastole schon, heute wieder 140/115, Puls 116. Ich meine, müsste nicht die Systole auch höher liegen, denn wenn ich mir so die Messtabellen ansehe, dann scheint das ja zusammenzuhängen.

C)hax-Tu


Wenn die Diastole so deutlich erhöht ist, muss das untersucht werden. Das einfach so hinzunehmen, würde mich nicht zufriedenstellen und ich würde auf Abklärung dringen, völlig unabhängig davon, ob die Systole normal ist oder nur leicht erhöht. Die Diastole ist STARK erhöht (wobei ich davon ausgehe, dass richtig gemessen wurde...).

Gruss

Cha-Tu

G7rottxig


würde mich nicht zufriedenstellen und ich würde auf Abklärung dringen, völlig unabhängig davon, ob die Systole normal ist oder nur leicht erhöht. Die Diastole ist STARK erhöht (wobei ich davon ausgehe, dass richtig gemessen wurde...).

Werde nächste Woche entlassen und mal den Hausarzt konsultieren. Ja, wurde richtig gemessen, wenn es bedeuten soll, das nicht ein automatisches Gerät benutzt wurde, dies hat nämlich meist nach 3 Versuchen Error angezeigt, es wird mit alt bekannter Methode gemessen.

C1haa-Txu


Geh bitte zum Arzt. Solche Werte müssen abgeklärt werden.

Alles Gute für den Rest der Kur.

Cha-Tu

GErottxig


Geh bitte zum Arzt. Solche Werte müssen abgeklärt werden.

Ja, mach ich nächste Woche auch. Ist alles etwas nervig. Bin in der Uniklinik stationär. Zu dem Blutdruck hiess es immer nur beobachten. Auf die "Idee" Blutdrucksenker kam meine behandelnde Ärztin aus einem ganz anderen Grund (der mir auch logisch erschien, hab mal einen Bericht dazu auf Arte gesehen, hatte mit Blutdruck gar nichts zu tun, auch zu lang hier zu erklären.) Die Entscheidung oblag aber der Oberärztin, hätte meine Ärztin diesen Vorschlag nicht gemacht, hätte es zum Blutdruck wahrscheinlich weiter beobachten gehiessen. Danke dir!

b[omo[bo


Nicht nur der Blutdruck muss normalisiert werden, sondern auch der Puls, da ein über längere Zeit erhöhter Puls zu einer Herzschwäche führen kann (wenn er so extrem hoch ist wie bei dir).

GbroBtti9g


Nicht nur der Blutdruck muss normalisiert werden, sondern auch der Puls, da ein über längere Zeit erhöhter Puls zu einer Herzschwäche führen kann (wenn er so extrem hoch ist wie bei dir).

Na, die 160 Puls waren wohl eher ein Ausrutscher, im Mittel liegt er bei 120.

Ich nehme abends (18.00 Uhr) Doxazosin 2mg, nach 30 min wird gemessen, da liegt er meist bei 135/95, morgens um 7 Uhr nach dem Aufstehen 130/90, mittags 145/100. Gestern habe ich darauf bestanden den Blutdruck vor der Einnahme der Tablette zu messen und nicht mehr nur nach 30 Minuten Einnahme, da lag er bei 155/110.

G6rottuig


So, ich war jetzt beim Hausarzt, dieser hat mit HCT verschrieben. Nach lesen der Packungssbeilage habe ich entschieden es nicht zu nehmen.

CRha-GTxu


Hallo, Grottig,

nebenwirkungsfrei ist kein Medikament, das weisst Du sicherlich... Da der Arzt Dir ein Diuretikum verschrieben hat, könntest Du ihn mal fragen, ob er Torasemid verschreiben kann/will. Es hat deutlich weniger Nebenwirkungen als HTC, aber wie gesagt: Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Ich vertrage Torasemid sehr gut, habe HTC dagegen NICHT gut vertragen. Einen Versuch wäre es bei Deinen aktuellen Werten wert.

Gruss

Cha-Tu

G0rotxtig


Danke Cha_tu, es geht mir weniger um eventuelle Nebenwirkungen. Ich dachte eher an ein Medikament, welches eventl auch Einfluss auf die Träume nehmen kann. Dies scheint mir nicht geeignet. Wie auch immer. Ich werde den Blutdruck jetzt selbst mal beobachte, vorallem nachts wenn ich verschwitzt und mit Kopfschmerzen aufwache. Danach entscheide ich weiter. Eine weitere Abklärung warum der Blutdruck überhaupt erhöht ist, folgt nicht.

lYe sanng rexal


Eine weitere Abklärung warum der Blutdruck überhaupt erhöht ist, folgt nicht.

Warum nicht?

GfrWott"ixg


Warum nicht?

Keine Ahnung, wird wohl nicht als notwendig erachtet. Ist auch egal. Ich werde das jetzt erst einmal beobachten.

G9rottxig


So, mal noch eine Frage der Logik. Der optimale Zeitpunkt einer Blutdruckmessung soll ja nach mindest. 5. Entspannung stattfinden, idealer weise im Liegen und ohne Bewegung. Das ist für meinen Geschmack nicht sehr reell. Sollte man sich nicht eher am normalen Alltag orientieren? Dieser findet ja so nun mal nicht statt.

C ha-xTu


idealer weise im Liegen und ohne Bewegung.

Im Liegen? Nein. Im Sitzen. Am besten an einem Tisch, wo der zu messende Arm aufliegen kann.

Diese Werte haben natürlich mit "Alltagssituationen" etc. nichts zu tun. Die Standardmessung im Sitzen nach kurzer Entspannung (z.B. bis 140:90 gilt als "normal" (manche Ärzte setzen tiefer an)) wurde irgendwann mal als Normwert genommen, um überhaupt irgendeine Aussage und einen Vergleich machen zu können. Man muss ja international einen Bezugswert haben, und daran orientiert man sich, nicht nach dem "individuellen Alltagswert". Sonst würden ja gar keine sinnvollen Vergleichwerte mehr möglich sein: Eine Kellnerin oder eine Mutter von drei kleinen Kindern hat während des Tages und der Arbeit einen deutlich höheren Wert, der für sie in dieser Situation normal ist, als eine Bürokraft, die am PC arbeitet. Ist bei ersterer ein Tagesnormwert von 150:100 vermutlich normal, so wäre ein solcher Wert für die Bürokraft wohl bedenklich. Ein Lehrer hat einen anderen für ihn richtigen Wert als ein Schwerstarbeiter auf dem Bau. Aber bei all diesen Menschen sind im entspannten, ruhigen Sitzen die Werte vergleichbar, während sie in ihren Alltagssituationen NICHT vergleichbar sind. Diagnose, Therapie und Therapieziele können sich also NUR an der standardisierten Messung orientieren, nicht an den individuellen Alltags-Ergebnissen. Wie soll man auch sonst eine Orientierung finden, einen Vergleich, eine "Norm", Vergleichwerte? Selbst bei einer und derselben Person wäre kein Vergleich möglich, denn die Alltagsbelastungen sind ja nicht immer gleich.

Individuelle Alltagswerte sind nur wichtig, um zu sehen, wie der RR in einer bestimmten Situation reagiert, und dafür gibt es Langzeit-Blutdruckmessungen. "Standardmessungen" sind wichtig, um zu sehen, wie sich Dein RR entwickelt.

Gruss

Cha-Tu

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