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Bluthochdruck/ Kaliummangel

G>rottGixg


Im Liegen? Nein. Im Sitzen. Am besten an einem Tisch, wo der zu messende Arm aufliegen kann.

Ok, dann hab ich das falsch in Erinnerung. Hab mich eh nicht hingelegt, sondern gesessen und den Arm aufgelegt.

Danke für die Erklärung, ok, um eine Messlatte anzusetzen sicher einleuchtend.

Ich für mich interpretiere meine Werte jetzt eher an die normalen Abläufe, die ja nun bei jedem unterschiedlich sind. Werde den Verlauf für mich mal einfach beobachten, angepasst auf meinen Alltag. Bin mal gespannt, was ich in der Nacht, nach meinen Aufwachphasen messe, aber das ist dann eh sehr individuell.

Giro,ttxig


So, ich haben den Blutdruck jetzt ein paar Tage selber zu Hause kontrolliert und protokolliert. Er liegt eigentlich immer bei 135/100, Puls 100. Wenn ich mich irgendwie aufgeregt oder geärgert habe, habe ich ebenfalls testweise gemessen, um zu schauen ob sich etwas ändert. Dann geht die Systole auf um 150 hoch und der Puls liegt etwas höher. Ok, ist ja dann auch normal. Die Diastole verändert sich nicht, sie bleibt im Schnitt bei 100. Macht es Sinn Blutdrucksenkende Mittel zu nehmen? Habe hier HCT liegen, es aber bisher nicht genommen.

C2haY-xTu


Guten Morgen, Grottig.

Wenn das Blutdruckgerät genau ist, macht es Sinn, etwas zu tun, denn die Diastole ist zu hoch.

Vor allem sollte kardiologisch abgeklärt werden, warum Deine Diastole dauernd zu hoch liegt, ob eine sekundäre Hypertonie vorliegt (mit Beteiligung anderer Organe, z.B. Nieren oder Schilddrüse). Ich würde da nicht so lange selbst herum experimentieren, das gehört in die Hände eines Facharztes, denn bereits ab einer Diastole von 110 spricht man von einer "schweren diastolischen Hypertonie".

Gruss

Cha-Tu

GOrotltixg


Wenn das Blutdruckgerät genau ist, macht es Sinn, etwas zu tun, denn die Diastole ist zu hoch.

Davon gehe ich aus. Habe mich in der Apotheke beraten lassen, ist auch eines der Nachfolgemodelle derer, die sie in der Klinik hatten.

Vor allem sollte kardiologisch abgeklärt werden, warum Deine Diastole dauernd zu hoch liegt, ob eine sekundäre Hypertonie vorliegt (mit Beteiligung anderer Organe, z.B. Nieren oder Schilddrüse). Ich würde da nicht so lange selbst herum experimentieren, das gehört in die Hände eines Facharztes, denn bereits ab einer Diastole von 110 spricht man von einer "schweren diastolischen Hypertonie".

Die Nieren wurden Ende 2010 geschallt. Ich war 2010 in der Klinik, da waren immer Eiweiß und Erythrozyten im Urin, was auch keinen gestört hat. Ich hatte das auch damals selbst erstmal weiterverfolgt, bin dann zum Urologen. Der hat eine Blasenspiegelung gemacht und einen Nierenulltraschall, alles ohne Befund. Er sagte, es gäbe Frauen, bei denen wäre das einfach so, dass sie Eiweiss und Erythrozyten im Urin haben. Damit war das für mich erledigt. Ich hielt ihn für sehr kompetent. Zumal er auch von mir nichts wusste (psychisch gesehen, habe aber keine Angsterkrankung). Ich hatte auch schon Blasenprobleme die definitiv psychischer Natur waren, das wusste ich auch, aber man ist dann auch schnell in einer Schublade. Schilddrüse wurde oft routinemässig der TSH überprüft, der war immer in der Norm, nicht mehr als 1,5. Von der Schilddrüsenhysterie, die hier im Forum herrscht halte ich nicht viel. Ich habe an meinem TSH nichts auszusetzen.

Desweiteren werde ich am 14.12 wieder stationär in der Uniklinik aufgenommen. Diese hat ja den Bluthochdruck diagnostiziert, sah aber keinerlei Veranlassung für eine weiterführende Diagnostik, 2min EKG war in Ordnung.

Was das HCT angeht, bin ich zwiegespalten. Es entwässert halt wohl in erster Linie. Ich bin allerdings ein "exrtemer Wenigtrinker", wie es die "Mindestens 2 Liter Wasser am Tag Vertreter darstellen", ich drücke das mal überspitzt aus. Wenn man nach denen geht, müsste ich längst schwer Nierenkrank sein oder werde es in den nächsten 2 Jahren. Was Quatsch ist. Ich trinke, wenn ich Durst habe, dafür ist diese Funktion ja auch gedacht. Aber ich möchte Nierenprobleme auch nicht künstlich hervorrufen, in dem ich meinen Körper entwässere.

Ich weiss also jetzt selbst nicht so ganz.

G^r ottxig


Kann ein erhöhter Blutdruck von Kaliummangel verursacht sein? Bin in psych. Klinik und sie haben einen Kaliummangel festgestellt nach der Routineblutentnahme

C9ha-GTu


Kaliummangel kann sich in der Tat aufs Herz auswirken (Puls, Rhythmus, auch Blutdruck)

Gruss

Cha-Tu

G$roatctixg


So, ich bin wieder zu Hause, habe den stationären Aufenthalt abgebrochen, aber das nur als Nebeninfo.

Der Blutdruck wurde beim einwöchigen Aufenthalt nicht kontrolliert, lediglich der Kaliummangel wurde festgestellt. Auf dem Entlassungsbrief stand: deutlich erniedrigtes Kalium im Plasma 2,76mmol/l, weiterhin Kaliumsubstitution mit zeitnaher Kontrolle des Kaliums im Plasma. In der Klinik habe ich 3xtäglich Kalinor 600mg bekommen, allerdings nur für 2 Tage, da ich dann nach Hause bin. Heute habe ich mir diese Kapseln in der Apotheke besorgt.

Gesenkt hat es den Blutdruck nicht, er liegt nach wie vor bei ca.140/100. Wie hängt das nun zusammen. Kann ein Kaliummangel den Blutdruck erhöhen oder führt ein erhöhter Blutdruck zu Kaliummangel? Ist der Kaliummangel ein zusätzl. Hinweis, mal bei einem Kardiologen vorbeizuschauen?

Für den Bluthochdruck habe ich nun Prazosin verschrieben bekommen, es soll auch speziell dieses Medikament sein, um die nächtlichen Alpträume in den Griff zu bekommen. Leider ist das Medikament in Deutschland nicht erhältlich, hoffe die Apotheke kann es mir aus dem Ausland besorgen.

G4rosttxig


Noch eine Frage zum Kalium. Wie schnell bzw. langsam wird es sozusagen abgebaut? Warum ich frage, habe mal nachgeschaut bei vorherigen Blutuntersuchungen

3.10. 3,34mmol/l

4.10. 4.06mmol/l

9.11. 4.06mmol/l

15.12. 2,76mmol/l

GRrottkig


So, war nun auch mal beim Kardiologen. Ruhe- u. Belastungs EKG sind in Ordnung. Im April noch eine 24Std. Messung, um zu sehen, wie sich der Blutdruck nachts verhält.

Macht man eigentlich keine Amnamese mehr?

G ro$ttxig


So, die 24h-Messung habe ich nun hinter mir. Der Kardiologe war etwas ratlos, da die Werte doch extrem schwanken (halbstündl.) Von normal bis zum Spitzenwert 225/130. Der Spitzenwert wurde gemessen, als ich am Tisch mit Freunden saß und "Mensch ärgere dich nicht gespielt habe", also nichts anstrengendes. Meist aber entweder Systole erhöht und Diastole normal oder genau umgekehrt. ":/ Nachts vor allem die Diastole. Soll jetzt zusätzl. zum Prazosin (weil recht kurze Halbwertszeit) noch Ramipril tagsüber nehmen. Das Prazosin zur Nacht auf 2mg erhöhen. Und ein paar Wochen Blutdruckprotokoll führen. Überhaupt habe ich mich körperlich nicht wirklich angestrengt, 2 lange Spaziergänge mit dem Hund, aber da ist der Hund viel agiler. Er streunt in den Gebüschen herum wie bekloppt, rennt hin und her, ich laufe ganz bequem daher.

Ist mir ein Rätsel alles. Ich bin normalgewichtig und bewege mich ja auch (also 3x je 1Std mit dem Hund unterwegs), fahre 3x wöchentl. zur Uni mit dem Fahrrad. Keine familiäre Disposition. Blutdruck nicht dauerhaft hoch, sondern immer wieder Ausschläge der Systole oder Diastole.

Was könnte ursächlich sein?

GVrottDixg


Mir ist noch etwas eingefallen. Das Gerät hat sehr oft eine Fehlermeldung gezeigt. Habe anhand des Gerätetypus herausgefunden, der Fehler bedeutet: Keine bzw. keine auswertbare Oszillation. Arm ruhig halten. Der Arm wurde immer ruhig gehalten bei der Messung. Mein eigenes Blutdruckmessgerät zeigt mir diesen Fehler allerdings auch oft.

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