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Verbindung zwischen Weisheitszähnen und Herz?

I-tzyBit|zySpiiderx89 hat die Diskussion gestartet


Morgen,

da ich im Netz irgendwie nicht wirklich etwas finde, jedoch schon desöfteren von einer Verbindung gehört habe, eröffne ich diesen Pfad.

Ich habe nämlich das Problem, dass alle vier Weisheitszähne schon vor anderthalben Jahren rausgemusst hätten. Wurzeln sind/waren entzündet, Zähne hinüber. Da ich jedoch Angstpatient bin und mich nicht überwinden kann mich diesbezüglich behandeln zu lassen (das letzte mal, als ich auf dem Stuhl saß hatte ich eine Panikattacke vom allerfeinsten), nimmt die Geschichte immer größere Züge an.

Nun hatte ich in diesem Jahr auch desöfteren Probleme mit dem Herzchen. Rythmusstörungen, eingeschränkte Pumpfunktion und aktuell einen Erguss. Die Ärzte gehen davon aus, dass ich eine HME hatte/habe. Zusätzlich zu meinen anderen psychischen Problemchen hat sich dadurch höchstwahrscheinlich eine Herzphobie entwickelt.

Da ich in diesem Jahr nicht wirklich krank war und ich mich, wenn ich denn krank bin, eigentlich schone, frage ich mich in welcher Beziehung der Weisheitszahn zum Herzen steht? Können Infektionen in diesem auf das Herz übergreifen? Weiß da eventuell jemand genaueres? Denn mein Kiefer ist noch nicht betroffen, müsste das nicht erst passieren bevor es auf das Herz übergeht?

Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, mich zu überwinden und am Montag noch einmal zu einem Zahnarzt zu gehen.

Antworten
1dtxo3


Eine spezielle Beziehung zwischen Weisheitszähnen und Herzerkrankungen besteht meines Wissens nicht. Dass aber zwischen Zahnerkrankungen und Herzkrankheiten, Schlaganfall etc. ein Zusammenhang besteht, ist seit langem klar:

[[http://www.google.de/search?q=Z%E4hne+Herz]]

I]tzyBi8tzy;Spidxer89


Danke für den Link! Sehr interessante Sachen. Sogar ein Arzt des Westdeutschen Herzzentrums in Essen, in dem ich in Behandlung bin, hat sich dazu geäußert.

Das Problem ist nur, dass ich sowohl Angst vor einer normalen, zahnärztlichen Behandlung als auch vor einem chirurgischen Eingriff mit Narkose Angst habe.

Ich wollte heute eigentlich nochmal zum normalen Zahnarzt, aber ob das Sinn macht?

1Eto3


Natürlich macht es Sinn heute zum Zahnarzt zu gehen. Und in Zukunft regelmäßiger, um gar nicht erst eine solche Baustelle entstehen zu lassen...

Das löst natürlich nicht heute deine Herzprobleme!

DaieK4ru2emxi


Das Problem ist nur, dass ich sowohl Angst vor einer normalen, zahnärztlichen Behandlung als auch vor einem chirurgischen Eingriff mit Narkose Angst habe.

sorry, aber ich habe auch Angst vor dem Zahnarzt, ich denke, kaum jemand wäre scharf auf einen Kieferchirurgischen Eingriff. Aber es hilft ja nix, es muss gemacht werden. Also bleibt dir schlichtweg nichts anderes übrig, als trotz Angst zumArzt zu gehen.

C`ha-TMu


Behandlungsbedürftige Zähne nicht behandeln zu lassen, dürfte viel hundertfach gefährlicher sein, als mit einem Zahnarzt darüber zu reden und sich dann behandeln zu lassen.

Gruss

Cha-Tu

I_tzyBi&tzySp\iderx89


Nun, bei der letzten Kontrolle war was mein Herz betrifft wieder alles in Ordnung, außer eines minimalen Pericardergusses. Herzmuskelentzündung steht allerdings weiter im Raum. Der eine Arzt sagt ich solle mich noch schonen und mich bei Problemen sofort melden, der andere Arzt sagt er mache sich überhaupt keine Sorgen um mein Herz, beides Kardiologen.

Das Problem ist einfach, dass man mir von einer Herzkatheter-Untersuchung abrät, man dann aber natürlich nicht genau sagen kann ob ich eine HME hatte/habe.

EF ist in Ordnung, Entzündungs- und Herzspezifische-Werte waren in Ordnung, LZ-EKG war in Ordnung, Belastungs-EKG war in Ordnung, Echo bis auf den Erguss auch. Keine Vernarbungen oder dergleichen.

Da ich momentan in stationärer Behandlung bin (Psyche) werde ich die Sache mit dem Zahn morgen mal ansprechen und ihn wahrscheinlich endlich behandeln lassen.

Meine Fragen wären nochmal:

WENN die vermutete HME durch eine Wurzelentzündung ausgelöst wurde, kann diese dann abheilen, obwohl die Zahnwurzel noch entzündet ist? WENN eine HME immernoch bestehen würde, wären die oben genannten Werte dann ALLE in Ordnung? Körperlich geht es mir eigtl. ganz gut.

C=h&a-Tu


WENN die vermutete HME durch eine Wurzelentzündung ausgelöst wurde, kann diese dann abheilen, obwohl die Zahnwurzel noch entzündet ist?

Ich denke schon. Aber es wird immer ein Risiko eines Rückfalls bleiben, zumal man wohl davon ausgehen muss, dass Menschen, die eine HME hinter sich haben, immer ein etwas höheres Risiko für eine weitere HME haben.

WENN eine HME immernoch bestehen würde, wären die oben genannten Werte dann ALLE in Ordnung?

Kaum. Aber unmöglich ist in der Medizin nix.

Selbst bei einer Herzkatheteruntersuchung, die in Ordnung war, kann man keine eindeutige Entwarnung geben. Sehr eindeutige Befunde sind sogar eher selten. Am "sichersten" ist die Biopsie, aber ich denke, die Ärzte lehnen das bei Dir ab, weil die Wahrscheinlichkeit eben nicht hoch ist. Ein Perikarderguss kann viele andere Ursachen haben...

Gruss

Cha-Tu

IhtzyoBitzy Spid.er89


Danke für die Antworten ;-)

Jetzt wollen die mich wieder zum Kardiologen schicken, weil mein CRP-Wert leicht erhöht ist. Übertreiben die nicht etwas? Zum einen bin ich Raucher, zum anderen habe ich eine chronischen Magenschleimhautentzündung.

IrtzyBidtzySapider89


Sehe gerade dass die Monozyten (9.3, schwarz markiert, kein Referenzbereich angegeben), der GPT (68, schwarz markiert, kein Referenzbereich angegeben) und der GGT-Wer (67, schwarz markiert, kein Referenzbereich angegeben) auch erhöht zu sein scheinen. Vielleicht wollen die deshalb nochmal auf Nummer sicher gehen? Aber was haben diese Werte mit dem Herzen zutun?

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