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Sehr schwerer Bluthochdruck (210)

bnuddnleia


@ Puderperle

Ist dein Freund denn Bodybuilder?

Es gibt einige Ursachen für Hochdruck, die man in diesem doch sehr jungen Alter untersuchen/ausschließen sollte: Hormone, Gefäßprobleme an der Niere, eine Nierenerkrankung und ein Problem des Herzmuskels/seiner Klappen.

Nur der letzte Punkt ist ja bis jetzt angegangen worden, oder?

Bei einem sehr großen Teil der Hochdruckpatienten findet sich jedoch keine behebbare, erkennbare Ursache. Über die Folgen/Risiken eines hohen Drucks haben die VorschreiberInnen ja schon ausführlich geschrieben.

mmidnZi!ghtla1dy84x1


Mein Vater hatte Blutdrucksenker bekommen und einen Herzinfarkt nach den anderen.

man muss natürlich auch seine lebensgewohnheiten ändern. zb gesund essen usw. blutdrucksenker sind ja keine zauberpillen.man muss auch selbst was tun

WTasserolnkCel


@ Cha

Dann hat Dein Vater den Senker zu spät bekommen. Klar, wenn die Adern kaputt sind, kann ein Senker das auch nicht mehr reparieren. Ich kann nur eines sagen: Ich habe schon ZWEI Infarkte hinter mir, und diese dank Medikamenten UND Umstellung meiner Lebensgewohnheiten bereits um 15 Jahre überlebt. Deiner Theorie nach müsste ich ja dann wohl schon tot sein...

Mit 30 Blutdrucksenker bekommen mit 38 erster Herzinfarkt.

Zwei Infarkte hattest Du schon und zwei gebe ich Dir noch oder anders ausgedrückt spätestens der zweite ist das Ende. Aber warum der Erste, warum wurde vorher nichts getan dagegen?

MConxiM


Mein Vater hatte Blutdrucksenker bekommen und einen Herzinfarkt nach den anderen. Nennt mir 10 Namen die Blutdrucksenker bekommen haben und nicht an Herzinfarkt gestorben sind.

Ich habe dir einen schönen, frei zugänglichen Artikel herausgesucht, welcher die Wichtigkeit von Blutdrucksenkern sehr schön zusammenfasst, indem er ALLE großen Studien des letzten Jahrzehnts (und etwas darüber hinaus) zusammenfasst. [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2922309/?tool=pubmed Da dürften einige tausend zusammenkommen]]. Sie haben auch eine Tabelle inkludiert, in welcher die Kurzzusammenfassung der Ergebnisse all dieser Studien steht. Du kannst bei den jeweiligen Studienleitern ja mal nachfragen, ob du die Namen bekommst ;-)

bFomoWbo


wenn man den Bluthochdruck sofort erkennt und die geeigneten Medikamente nimmt, hat man kein besonders erhöhtes Risiko. Ist ist natürlich was anderes, wenn man erst nach 5 Jahren zum Arzt geht.

W!asse!ronkxel


@ buddleia

Mein Vater hatte Blutdrucksenker bekommen und einen Herzinfarkt nach den anderen.

man muss natürlich auch seine lebensgewohnheiten ändern. zb gesund essen usw. blutdrucksenker sind ja keine zauberpillen.man muss auch selbst was tun

Genau hier ist der Wurm begraben. Warum betreibt der Arzt nur eine Symptombehandlung verschreibt Blutdrucksenker oder gibt sie sofort mit, mit sogenannten Untertitel "Friss oder stirb".

Klar ist der größte Teil will sich nicht verändern im Bezug auf ernährung. Ja, weil im z.B. das Schnitzel so gut schmeckt also braucht er auch keine Medikamente die er im Schrank liegen läßt und wenn er die haben will dann soll er dafür gewaltig selbst löhnen.

MuonixM


Genau hier ist der Wurm begraben. Warum betreibt der Arzt nur eine Symptombehandlung verschreibt Blutdrucksenker oder gibt sie sofort mit, mit sogenannten Untertitel "Friss oder stirb".

Weil, wie buddleia schon korrekt schrieb, bei Bluthochdruck nicht immer eine Ursache erkennbar ist. Deswegen ist er für den organismus aber dennoch gefährlich.

Klar ist der größte Teil will sich nicht verändern im Bezug auf ernährung. Ja, weil im z.B. das Schnitzel so gut schmeckt also braucht er auch keine Medikamente die er im Schrank liegen läßt und wenn er die haben will dann soll er dafür gewaltig selbst löhnen.

Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst? Dass man nur noch Anspruch auf Medikation hat, wenn man seine Lebensumstände auch dementsprechend ändert?

bjudd+lxeia


Genau hier ist der Wurm begraben. Warum betreibt der Arzt nur eine Symptombehandlung verschreibt Blutdrucksenker oder gibt sie sofort mit, mit sogenannten Untertitel "Friss oder stirb".

Wir wissen nicht, welche Vorschläge der Arzt sonst noch gemacht hat, der Freund von Puderperle ist ja augenscheinlich eher gegen Arzt/Medikamente eingestellt.

Und: ein Blutdruck von 210 syst. ist so hoch, dass er vor jeder weiteren Diagnostik gesenkt werden sollte, weil er sonst irreparable Schäden setzen kann.

b uVd&dleixa


Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst? Dass man nur noch Anspruch auf Medikation hat, wenn man seine Lebensumstände auch dementsprechend ändert?

Wow, das senkt die Kosten im Gesundheitswesen....Behandlung nur noch bei lifestyle-Änderung.... ]:D

WFa)sseruonkexl


@ bomobo

wenn man den Bluthochdruck sofort erkennt und die geeigneten Medikamente nimmt, hat man kein besonders erhöhtes Risiko. Ist ist natürlich was anderes, wenn man erst nach 5 Jahren zum Arzt geht.

Wenn man den Bluthochdruck erkennt und die Symptome abstellt dann braucht man kein Blutdruckmittel mehr. Meineserachten sollte heute darauf hingewiesen werden das man heute bereits ab 20 Jahren jährlich 2 x den Blutdruck überprüft werden soll. Aber solche Empfehlung bekommmst Du nirgens oder erst wenn es zu spät ist.

CIha-Txu


@ Wasseronkel

Aber warum der Erste, warum wurde vorher nichts getan dagegen?

Stress, ungesundes Essen, ungesundes Leben, 60-Stunden-Woche, Übergewicht. HEUTE weiss ich, dass das falsch und lebensgefährlich war, DAMALS wusste ich es nicht, denn so etwas passiert immer nur anderen, nie einem selbst. Das ist eine dumme, aber leider sehr sehr menschliche Einstellung.

Wasseronkel, ich lese seit langem Deine Beiträge, ich weiss, dass Du sehr sportlich bist und Dich sehr gesund ernährst. Und glaube mir, ich bewundere das wirklich, und denke manchmal: Ja, so hätte es damals bei mir sein müssen...! Und Dein Weg ist für Dich garantiert auch der richtige und perfekte.

Aber es gibt Menschen, die sind mental nicht so stark wie Du, sie sind nicht so willensstark, sie wissen nichts von den Hintergründen und vor allem denken sie, bevor es knallt, gar nicht so weit, bzw. die Umstände erlauben es ihnen manchmal nicht oder sie glauben, dass sie es nicht erlauben.

Du willst den "idealen Menschen", der immer und überall weiss, was er tut, wie er zu handeln hat, der immer das richtige macht und keinerlei Fehler macht. Den gibt es nicht. Wir lernen aus Fehlern. Und NUR aus Fehlern.

Aber zum Thema zurück: Natürlich rate ich jedem Hochdruckkranken (lies meine Beiträge), zuerst einmal sein Leben zu ändern, abzunehmen, sich gesund zu ernähren, sich zu bewegen, Stress zu reduzieren. KLAR wäre das das Ideal. Aber als Therapeut weiss ich, dass der Mensch so ideal nicht ist, wie Du ihn gerne hättest. Und dann ist ein Medikament eben die zweitbeste Lösung... Oder sollte man die Leute einfach sterben lassen?

Und ganz offen: Glaubst Du ernsthaft, der Freund von Puderperle würde sich auf eine radikale Änderung seiner Lebensumstände einlassen? Wenn er noch nicht einmal den "bequemeren" Weg einer Pilleneinnahme gehen will? Nee, da glaube ICH jedenfalls nicht dran.

Schönen Gruss

Cha-Tu

b#udd1leia


Wenn man den Bluthochdruck erkennt und die Symptome abstellt dann braucht man kein Blutdruckmittel mehr.

Der Hochdruck ist das Symptom, ich vermute, du meinst die Ursache?

Wie oben schon, der Großteil der Erkrankungen ist ohne greifbare Ursache, Veränderungen der Lebensführung greifen nur in bestimmtem Umfang.

bRuddl0eia


@ Cha-Tu

Chapeau für diesen Beitrag:

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/606246/17776362/]]

WYasPseJr0onkexl


@ buddleia

Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst? Dass man nur noch Anspruch auf Medikation hat, wenn man seine Lebensumstände auch dementsprechend ändert?

Wow, das senkt die Kosten im Gesundheitswesen....Behandlung nur noch bei lifestyle-Änderung....

Ja so ist es. Der größte Teil geht zum Arzt damit ihm der von den Weh- Wechen befreit mit den Gedanken er soll mir etwas verschreiben damit es weg geht aber selber will er nichts dazu beitragen.

bZuddzlexia


@ Wasseronkel

Mit voller Absicht stand dieser ]:D dahinter, es war eine sarkastische Anmerkung meinerseits.

Natürlich sind viele Erkrankungen auch durch Lebensführung mit verursacht /verschärft, aber eine Behandlungsverweigerung einzusetzen, um lifestyle-Änderungen zu erzwingen, halte ich für unethisch.

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