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Fragen zu Extrasystolen

Szchn0eeq_ElNfe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hab mal ne Frage bezüglich des Herzstolperns.

Also ich hab es öfter.

Häufig hab ich es, wenn ich mich bücke, nach vorne liege oder mich irgendwie strecke...Oft reicht es auch wenn ich hocke und mich mit der linken Hand irgendwie abstütze.

Frage : Wieso kommt es gerade beim Bücken, Strecken etc. häufiger vor ?

LG

Antworten
jpensBx65


Hallo,

ich kenne das auch. Vielleicht wird da ein Nerv bei der Bewegung gereizt, der zum Herzrasen führt. Außerdem habe ich bei mir beobachtet, dass das anscheinend ausgelöst wird, wenn ich zu wenig getrunken habe oder einen Magnesiummangel feststelle. Ich kann es schon Tage vorher durch Muskelzuckungen oder Wadenkrämpfe spüren, dass es wieder bald soweit ist.

Viele Grüße

S chPnQee_EMlfxe


Sind denn 3-5 Extrasystolen pro Stunde ca. unbedenklich ?

T#aUalkxe


Der Vagus-Nerv wird es sein; der verläuft genau so, dass er durch den Magen bzw. durch die Vornüber-Bewegung gereizt werden kann.

Ich habe auch gelegentlich Extra-Systolen; sie sind harmlos und kommen bei vielen Menschen vor. Viel schädlicher ist diese starke Selbstbeobachtung. Lenk Dich am besten ab oder geh zum Arzt und lass es überprüfen.

SqocundbOear7x7


Wenn du es nur bei bestimmten Körperbewegungen bekommst, sind es mit Wahrscheinlichkeit keine Rhythmus-Störungen. Die richten sich in der Regel nicht nach dem, was du gerade bewegst, sondern habe ich eigenen "Kopf". Wie lange hast Du es schon und treten die auch in Ruhe auf? Manchmal sind es simple Muskelzuckungen im Brustbereich die das suggerieren. 3-5 Extrasystolen je Stunde würde ein Kardiologe vielleicht gar nicht als klinisch bewerten. Im Regelfall sind Herzrhythmusstörungen nicht wirklich gefährlich, kommen recht häufig vor, sind aber auch oft nervöslich etc. bedingt.

Würde mich zunächst meinem Vorredner anschließen und mal empfehlen Magnesium einzunehmen. Anfangs vorsichtig dosieren (kann zu Durchfall führen) und 300mg/Tag nicht überschreiten. Bei häufigem Kopfzerbrechen einfach mal zum Kardiologen und ein EKG bzw. 24h-EKG machen lassen. Das schafft dann Klarheit.

S@chne5e_EZlfxe


Naja...habe im August schon ein 24-Stunden EKG gemacht, worauf auch Systolen zu erknenn waren, die aber als harmlos bzw. "Nichts" eingestuft wurden...

Nur kommt es mir manchmal schlimmer vor als damals und oft bemerke ich ein Engegefühl in der Brust, was ja auch psychischer Natur sein könnte...

Rückenprobleme habe ich auch...Das fatale ist, dass ich oft von Leuten gelesen habe, die Rückenschmerzen hatten und dann wegen eines Herzstillstandes einfach umgefallen sind...

Habe ich also Rückenschmerzen und Herzstolpern, bekomme ich große Angst und oft wirds dann, das kann sogar ich nachvollziehen, auch schlimmer.

Manchmal sitze ich nur ganz normal rum und denke gar nicht drüber nach,aufeinmal holpert es...oder wenn ich besonders euphorisiert oder aufgeregt bin auch...naja und bei besagten Bewegungen eben auch.

Manchmal sitze ich auch und erschrecke michaufeinmal total sinnlos.

Und halte mich aufeinmal krampfhaft dnan am Tisch fest...das ist wie ein kurzer Schwindelanfall, das hab ich aber auch schon ewig ... :-/

TyaaAlkie


Ja, ab ich so auch! Ich versuche, es einfach nur vorbei gehen zu lassen. Solange es nicht schlimmer wird ... :)D

SnoulndbKeaxr77


Wie vermutet hast du ganz "normale" Extrasystolen, die man mal mehr, mal weniger haben kann. Selbst gesunde Leute haben die hin und wieder, vor allem bei hohem Puls ist das normal. Klar, es füllt sich komisch an, so, als wäre etwas nicht in Ordnung. Dadurch entsteht Angst und diese Angst ruft deine eigentlichem Symptome hervor. Ich weiß so ziemlich genau, wovon ich rede, hatte das lange auch.

Dein Herz bleibt aber nicht stehen. Tue etwas für dein Herz und trainiere, fordere es – das möchte es! Gehe spazieren, Sport, etc. – den Kreislauf in Schwung bringen. Das wirkt gegen die Störungen und entspannt Dich. Die Gedanken müssen aus deinem Kopf und Du musst dich entspannen. Autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobsen wäre auch eine Idee. Sich immer drauf zu konzentrieren macht die Sache noch schlimmer und es könnte daraus eine Herzphobie entstehen.

Wenn Du z.B. Sport machst, wirst du schnell merken, dass das Herz gesund ist – das wirkt nach meiner Erfahrung hier absolut sicher. Bin die Gedanken so auch losgeworden. Man muss allerdings aktiv in einer Form werden.

T!aalkxe


Der vorstehende Beitrag ist gut! Ich fordere mein Herz auch immer wieder, und beweise mir so, dass es stark ist.

Nur – der Haken: Angstpatienten horchen meist auch und gerade beim Sport sehr in sich hinein und nehmen selbst das ganz Normale, also z. B. heftiger werdenden Herzschlag durch Anstrengung als unangenehm wahr.

Man kostet also zunächst Selbstüberwindung und so, wie ich Schnee-Elfe lese, fällt ihr das Ablenken zur Zeit noch sehr schwer.

Soound*bearx77


Ich bin ja selbst Angstpatient und kenne das daher alles bzw. versuche meine Erfahrungen weiterzugeben. *:)

Klar, eine gewisse Überwindung ist immer dabei. Sport kann auch schon eine Runde auf dem Fahrrad sein oder man geht eine große Runde spazieren und läuft immer etwas schneller. Das schleift sich dann nach und nach ein und mit diesem Einschleifen verliert man auch die Angst bzw. gewinnt Vertrauen zum Körper. Darum gehts letztendlich ja.

Es gibt natürlich keine Pauschalmethoden, die immer wirken und helfen.

Jeder ist anders und für andere Dinge empfänglich.

Was einem gut tut, muss jeder für sich herausfinden.

S!chn9ee_Elxfe


naja momentan belastet es mich schon sehr...

Gerade auch : Ich beuge mich am Shcreibtisch nur etwas nach vorne und es fühlt sich an alsob mein Brustkorb explodiert :-o

Deshalb kann ich auch nicht glauben, dass alles okay ist :|N

T.aYalkxe


Warum gehst Du dann nicht zum Arzt?? Lass Dich dort beruhigen, vorerst.

An den Vorschreiber: Stimmt, das Vertrauen wächst mit dem Tun, und nach und nach verliert sich die Angst. Deshalb fand ich ja Deinen Beitrag gut. :)z :)^

S"ou-ndbea r77


Das habe ich auch lange, lange geglaubt und musste irgendwann feststellen, dass die Psyche eine starke Rolle im Körper spielt – auch eben was vermeindlich unbeeinflussbare Dinge angeht. Du hast ja eine gewisse Erwartungshaltung, die dein Unterbewusstsein "weiterleitet". Wenn du dir zB vorstellst, dass dein Fuß juckt, wird er irgendwann jucken – versprochen. Genauso verhält es sich mit muskulären Verspannungen, etc. – wenn man immer dran denkt, dass das Herz stolpert, stolpert es tatsächlich hin und wieder bzw. man verkrampft im Brustkorb, weil die Angst steigt und damit Adrenalin ausschüttet.

Wenn Du sicher gehen willst, lass dich noch mal von Kopf bis Fuß durchchecken.

Das klingt aber alles eher wie eine Herzphobie und natürlich fühlt sich das anfangs ungewohnt an.

Nicht, dass man sich dran gewöhnt- aber gewisse Dinge haben doch einen wiederkehrenden Charakter und mit verlieren den Schrecken. Wenn sie den verloren haben, verschwinden sie meist von selbst.

Fazit: je mehr Beachtung man den einzelnen Symptomen schenkt, desto stärker werden sie.

T<ayalke


EXAKT!

Lustig dazu: Ein Tausendfüßler darf niemals an seine Schritte denken, sonst bekommt er garantiert die Füße durcheinander. ;-)

SFchQnee1_Elfe


Mh...ich glaube die Ärzte lachen mich langsam aus...die hielten schon das 24 Stunden EKG für ziemlich unnötig, da shab ich gemerkt...

Der Kardiologe hat mich auch ziemlich schnell abgefertigt...

Vorhin war ich bei meinem freund und lag auf der couch, da hat es sogar 2 mal hintereinander gestoloert ( nicht direkt ein paar Sekunden lagen dazwischen ) Ich weiß nicht mehr weiter :|N :|N

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