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Immer weider Schmerzen in der Brust

bNuddAlexia


Das ist psychologischer Unsinn, sorry. Vieles (das meiste!) setzt sich im Unbewussten fort, frisst sich dort fest, zeigt sich nicht in "Unwohlsein" oder "Nichtgutgehen", sondern eben in solchen psycho-somatischen Reaktionen, wie Du sie seit Jahren hier zeigst.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen, perfekt auf den Punkt gebracht. :)^

Deine geplante Therapie ist mM nach der sinnvolle Weg; mehr somatische (körperbezogene) Diagnostik wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine neuen Erkenntnisse bringen.

GHriMsu2z010


Hey cha-Tu,

Du darfst gerne weiterhin Antworten , ich denke Du hast recht.

Zudem kennen wir uns ja schon lange und ich weiß das Du nur helfen willst

GTris|u201x0


@ buddleia

warum sollte denn das Fluspi das " Falsche " sein ?

Das ist das einzige was mir bis jetzt halbwegs hilft und ich habe schon sehr viel durch . u.a. Trimiparmin, Citalopram, Cipralex, Mirtazapin, Amitriptilin, Doxepin, Setralin, Atarax, cymbalta und sogar Tavor. Aber all die Mittelchen haben mir rein gar nicht geholfen.

Das einzige wo wie schon gesagt ein bissel was bringt ist das fluspi. Die ersten paar Spritzen haben sehr sehr gut geholfen, aber nun finde ich lässt die wirkung wieder nach.

Gruß

Jens

Rmosex4


@ Grisu2010,

massiere doch mal den gr. Brustmuskel (pectoralis major). Wenn in ihm winzige Verspannungen sind, verkürzt der Muskel, was zur Folge hat, dass er Schmerzen aussendet. Man kann diesen Muskel selber massieren, entweder mit den Fingern oder mit einem Tennisball, den man mit der Brust gegen eine Wand drückt, was am effektivsten ist. Wenn man eine schmerzhafte Stelle findet, einfach an dieser Stelle 10-20 Sek.massieren und das mehrmals täglich. Der Muskel nimmt dann wieder die ursprüngliche Form an und die Schmerzen verschwinden.

Hier eine Seite, klicke auf die Brust, dann auf den pectoralis major. Du kannst die Kreuze anklicken ( das sind die Stellen, wo diese schmerzhaften Punkte sind) dann siehst Du das jeweilige Schmerzmuster.

[[http://translate.google.com/translate?hl=de&langpair=en%7Cde&rurl=translate.google.de&u=http://www.triggerpointmaps.com/tp_finder.html]]

b>uddlexia


Fluspirilen gehört nicht zu den Antidepressiva, sondern zu den Neuroleptika und ist zugelassen zur Behandlung von Psychosen.

Ich kann, will und darf via Internet nicht beurteilen, ob dies bei dir zutrifft. Eine solche Behandlung gehört in fachkundige Hände und obliegt nicht der Beurteilung eines Internetforums.

Der Beginn der Therapie im Februar ist mM nach ein richtiger Schritt.

Viel Erfolg, :)*

GArisxu2010


Hallo,

habe gerade mal ne Frage .

Wie intensiv sind die ausstrahlenden Schmerzen bei einem HI im rechten Arm ? KAnn man das so Pauschal sagen ? Treten vor einem HI auch ES auf oder ist dies dort weniger an zu treffen.

Hintergrund meiner Frage ist , dass es mir seit heute schlagartig wieder diesbezüglich schlecht geht. Habe wieder schnelles Herzrasen, einen leichten bis mäßgen dumpfen Druck auf der Brust, kurzzeitiges Krampfgefühl zwischen mittiger Brustkorb und linkem Shclüsselbein, Schwindel , Übelkeit und viele ES, sowie einen immer wiederkehrenden brennenden schmerz im linken inneren bis an das innere Ellenbogengelenk ausstrahlend. Ebenso verpüre ich in letzter Zeit ab und an , das ich schnell aus der Puste komme

Hatte ja nun lange meine Ruhe und nun wieder so nen Schmarrn.

Ach ja, da ich gerade einiges am tun bin, kann ich sagen das der Schmerz unter Belastung nicht zunimmt.

Hab vorhin Spaseshalber auch mal 10 Liegestütze und Klimmzüge gemacht |-o

CVha-xTu


Wie intensiv sind die ausstrahlenden Schmerzen bei einem HI im rechten Arm ? KAnn man das so Pauschal sagen ?

Nein. Meistens spürt man im rechten Arm nichts. Man verspürt auch längst nicht immer etwas im linken Arm. Das ist so eine Idee, die seit Jahrzehnten durch die Medien geistert, nämlich, dass die Armschmerzen links geradezu dramatisch sind. Das ist Unsinn. Ein Schmerz im linken Arm ist EINES der möglichen Symptome, andere wiederum sind viel häufiger.

Treten vor einem HI auch ES auf oder ist dies dort weniger an zu treffen.

Es KÖNNEN Extrasystolen auftreten, nämlich dann, wenn der Infarkt Rhythmusstörungen verursacht. Das muss aber längst nicht immer der Fall sein. Im Gegenteil: Auftretende Rhythmusstörung sind eher eine Verkomplizierung des Infarkts.

Hintergrund meiner Frage ist , dass es mir seit heute schlagartig wieder diesbezüglich schlecht geht. Habe wieder schnelles Herzrasen, einen leichten bis mäßgen dumpfen Druck auf der Brust, kurzzeitiges Krampfgefühl zwischen mittiger Brustkorb und linkem Shclüsselbein, Schwindel , Übelkeit und viele ES, sowie einen immer wiederkehrenden brennenden schmerz im linken inneren bis an das innere Ellenbogengelenk ausstrahlend. Ebenso verpüre ich in letzter Zeit ab und an , das ich schnell aus der Puste komme

Ich bin rsicher, dass das bei Dir andere Ursachen als das Herz hat, denn:

Ach ja, da ich gerade einiges am tun bin, kann ich sagen das der Schmerz unter Belastung nicht zunimmt.

Hab vorhin Spaseshalber auch mal 10 Liegestütze und Klimmzüge gemacht |-o

Was eine kardiale Ursache der Probleme geradezu ausschliesst. Wenn das ein Infarkt wäre, und Du Dich weiter belastet, würde es Dich zerreissen.

Gruss

Cha-Tu

GwrWisux2010


Hi ,

danke für die AW.

ich meinte den linken nicht den rechten Arm, meine Finger haben nicht das getippt was der Kopf wollte.

Naja , die Schmerzen kommen und gehen immer noch, zudem so ein komisches elendsgefühl und schon bei kleiner Anstrengung beginnt mein Herz zu rasen :-(

Naja warten wir mal ab.

BQromsbe)erkücphlesin


Naja , die Schmerzen kommen und gehen immer noch

Ich ergänze mal um: ich glaube kaum, das man bei nem Infarkt noch Lust hat, Beiträge in nem Forum zu verfassen. Ich denke eher, man ist dann froh wenn so schnell wie möglich ärztliche Hilfe kommt, denn die schmerzen scheinen wohl nicht von schlechten Eltern zu sein.

Und das ein Infarkt kommt und geht ... :|N

Entweder du hast einen oder hast keinen. ;-)

J~an7x4


Fluspi.. kopfkratz. Mal abgesehen davon dass ich bei medikamentöser Behandlung psychischer Probleme generell skeptisch bin, ausgerechnet das.. das ist ja nun von allen so fast das schlimmste. Hammer Neuroleptikum welches eigentlich nur bei so schweren Psychosen verwendet wird/werden sollte, wo der Patient per Gerichtsbeschluss entmündigt und zwangsbehandelt wird, weil eine Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt. Ich finde es grenzt an Körperverletzung von Deinem HA, Dir das überhaupt zu verschreiben. Ich will keine Angst machen aber nach dem was ich über das Zeug weiss stehen dei Chancen gut dass es Dir allein aufgrund der Nebenwirkungen demnächst schlechter geht als wegen der eigentlichen Ursachen.. also ich würde da dringend, dringend, dringend von abraten.. dann lieber ab und an mal schlechte Laune ertragen. Nix gegen Citalopram und co, aber Fluspi..

B)romMbee<rküchlxein


dann lieber ab und an mal schlechte Laune ertragen

Na klar. Als obs bei nem depressiven, ängstlichen Paniker nur mal eben bissel "schlechte Laune" ist. %-|

Grisu ist in Therapie und hat auch schon verschiedene Antidepressiva nehmen müssen, weil keins richtig erfolg zeigt.

Ist ja nicht so, das er sich nicht kümmert, damit es ihm besser geht.

Und woher bitte soll er wissen, das Fluspi nix für ihn ist? Er vertraute da auf die Urteilskraft des Mediziners und es hat ihm ja zeitweise auch geholfen.

C<ha-xTu


Jan, bei allem Respekt: Depressionen als "ab und an mal schlechte Laune" abzutun, geht nicht. Ganz unabhängig von Grisu und seinem Thema. Mehrerer unserer Patienten haben sich das Leben genommen aufgrund von Depressionen, zwei Freunde von mir haben ihre erwachsenen Kinder durch Suizid aufgrund von Depressionen verloren, ich selbst kenne Depressionen nicht nur beruflich, sondern auch aus dem Familienkreis. Das ist eine schlimme Krankheit, und keine "Verstimmung", die man mit einem Tritt in den Poppes heilen könnte...

Schönen Gruss

Cha-Tu

J<aJn7/4


Ja ok, da hab ich mich mißverständlich ausgedrückt. So war das natürlich nicht gemeint. Dass das nicht nur "bisschen schlechte Laune ist" weiss ich auch aus eigener Erfahrung.

Eigentlich nur allgemein: Abwägen, ob es nicht ab und an besser ist, die Krankheit zu ertragen, weil die Behandlung auf Dauer noch schlimmer ist. Und bei Fluspi würde ich das vermuten. Hab halt oft den Eindruck, dass generell immer alles medikamentös behandelt wird, kenne selber viele Leute, denen beim geringsten Anflug von Depressionsverdacht Medikamente verschrieben worden sind, die dann aber nicht geholfen haben sondern nur zur Folge hatten, dass es den Leuten noch schlechter ging aufgrund der Nebenwirkungen. Und ich kenne auch Leute die lange Zeit Neuroleptika genommen haben und wirklich erheblich angeschlagen sind davon.

J anx74


Nachtrag: Wenns Grisu so schlecht geht, dass wirklich nur dieses Zeug das Leben halbwegs erträglich macht, dann ist das wohl leider so. Ich hoffe aber dass das nicht der Fall ist.

J7an7h4


Nachtrag zum Nachtrag: Also, eigentlich denke ich halt, nach allem was ich weiss. Fluspi ist nix, was man, gleichberechtigt zu anderen Antidepressiva, "mal ausprobieren" kann. Sondern wirklich was ganz übles, nur für den absoluten Notfall, eigentlich gar nicht mehr in verwendung. Man sollte wirklich wissen worauf man sich da einlässt. Ganz andere Kategorie als Citalopram und co. Diese Mittel kann man natürlich auch längere Zeit relativ problemlos nehmen. Bei Neuroleptika sieht das anders aus und bei Fluspi halt nach meinem Kenntnisstand erst recht. Ich will auch echt keine Panik schüren aber wenn dann in einigen Jahren chronische Nebenwirkungen auftreten.. :/. Will auch nicht nicht-gewarnt-haben. Keine Ahnung ob der Hausarzt da entsprechend kompetent und aufgeklärt ist.

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