Extrasystolen: Leidensgeschichte

Liebe Gemeinschaft ;-D Ich bitte vielmals um Verzeihung. Solche Threads wirds zu Genüge geben. Doch ich kenne mich gerade kein bisschen aus, und bin etwas aufgekratzt, daher, fügt meinen Beitrag (...)   >>>

U3nluc>kyMonkxey  am 28.01.12  22:38

08.02.12  17:45

hallo marcel *:) freut mich zu hören das deine EKG untersuchung nichts schlimmes ergeben hat :-) wie fühlst du dich?beruhigt es dich nachhaltich?du machtest in deinem beitrag den eindruck als wärst du tja kann ich entäuscht sagen.würde mich interesieren ob deine ES besser geworden sind seitdem du das ergebnis hast?bei mir ist es nach solchen nachrichten kurzfristig besser....ich kann dir auch weiterhin nur ans herz legen dich um eine therapie zu kümmern,weil ich den eindruck habe du hast mehr probleme als die stolperei.liebe grüsse von der conny *:) *:) *:) *:)

dVarkvtulixp

08.02.12  17:45

Ein liebes hallo an alle die hier zu dem thema schreiben.

bin neu hier im forum und habe sehr aufmerksam alle fragen und antworten zu dem thema gelesen. auch ich habe mit herzstolpern jahrelang schwierigkeiten gehabt und viel ängste dadurch ausgestanden, kann also gut nachvollziehen, was da im körper und in den nerven geschieht. sehr interessant fand ich die ausführungen von betaMan, der sehr kompetent berichtet und erklärt. was mich dabei interessiert ist die folgende beschreibung:

"mit visceraler Osteopathie einbringen,ich bin begeistert!__Auch ein pflanzliches Herz hat positiv gewirkt"

__es wäre sehr freundlich, wenn du, betaMan mir das erklären könnest. mit osteopatie habe ich auch großartige erfahrungen gemacht und möchte sie nicht mehr aus meinem leben streichen.

Mit lieben grüssen und dank voraus von alleins

a0llexins

08.02.12  23:46

Erst einmal zu Cha-Tu und Conny.

Finde es schön das ihr den Thread immer noch mitverfolgt. Da weiß man, das man mein Geschreibsel immer noch liest :-)

Also, ich bin natürlich überglücklich mich keiner dieser Therapien unterziehen zu müssen. Eine Ablation hätte ich auch abgelehnt, wenn mir der Doktor dazu geraten hätte. Also als optionale Möglichkeit.

Die Enttäuschung liegt eher in etwas anderem, für mich undefinierbarem. Schwer zu beschreiben. Ich hatte halt fest mit einem sehr schwerwiegendem Befund gerechnet. Ich hatte Todesängste die Nächte als es so stolperte. Und dann hört man halt die gute Nachrichten. Worüber ich überglücklich sein sollte. Es ist halt nur verdammt schwer, sich damit abzufinden, dem Befund, das einem nichts fehlt. Dabei sollte sich ein gesunder Mensch körperlich pudelwohl fühlen.

Ach ja genau. Zu den Muskelzuckungen. Ich wurde ja da das erste mal schon hellhörig als einer der Assistenten zu mir schon sagte, es könnte vielleicht auch ein neurologisches Problem sein. Ich bewege mich mittlerweile ja schon wieder mehr.

Was mich betrifft, Conny, ich bin nun etwas ruhiger. Gerate nicht mehr so schnell in Panik. Wenn wieder mal ein paar kurze Phasen kommen, versuche ich sie hinzunehmen. Das funktionierte einigermaßen gut bisher.

Das mit dem Event Recorder werde ich natürlich dennoch in Angriff nehmen. Auch wenn da vermutlich das gleiche bei rauskommen wird.

@ Steph-Bounty

Das Problem, was ich mit meiner Mutter habe, ist sogar noch tiefreichender. Sie litt damals nach einem Unfall selbst unter Angst und Panik. Auch unter Herzrhythmusstörungen. Ich hätte einfach etwas mehr Unterstützung erwartet. Klar hat sie sich sorgen gemacht, kam mit mir in die kardiologische Praxis (ich musste an diesem Tag einfach jemanden mitnehmen, wo ich doch alle Wege alleine die ganze Zeit bestritten hatte) und fragt auch des öfteren. Aber sie reagiert auch sehr oft genervt. Wie mein Vater auch. Ich weiß, ich würde mich statt meinen Eltern, jederzeit wieder den Leuten hier im Forum anvertrauen, oder halt einem unabhängigen Psychologen. Das gleiche gilt ebenfalls für meine Freunde, die allesamt meine Probleme nicht verstehen. Und meine nächtlichen Aufenthalte hier im Forum haben mir bereits einiges an Mut gemacht. Weil ich weiß, hier hört man mir zu, hier treffe ich Leute, wenn auch nur virtuell, die ebenfalls unter Extrasystolen leiden.

Ein Gruß geht natürlich auch an alleins. Willkommen im Forum.

UenluPck"yhMonkxey

09.02.12  07:24

Die Enttäuschung liegt eher in etwas anderem, für mich undefinierbarem. Schwer zu beschreiben.

Ich denke, Du hättest gerne eine Diagnose gehabt. Wenn man von Arzt zu Arzt rennt, von Angst zu Angst, und niemand findet etwas, dann ist es oft schlimmer als wenn man eine knallharte Diagnose bekommt. DAS verstehe ich gut, so in etwa ging es mir auch schon mal.

Gruss

Cha-Tu

C@haf-Txu

09.02.12  17:41

Danke für deinen willkommengruss UnluckyMonkey,

ganz sicher weiß ich, dass es recht nervenaufreibend ist, wenn du deinen puls, das herz und all die reaktionen, die bei die sind beobachtest. das ging mir auch lange zeit so mit den rhytmusstörungen u.auch bei hohen colesterinwerten. bin ständig zum messen gegangen, habe mich verrückt gemacht...bei meiner ärztin habe ich auch die extrasystolen gehabt, darauf hin verschrieb sie mir kalium/magnesium tabletten, die ich selber zahlen musste. sie haben gut geholfen, 1-2 stück am tag, sie beruhigen und gleichen den kaliummangel aus, der bei den meisten menschen mit rhytmusstörungen besteht. doch ich denke, dass auch hier der arzt befragt werden sollte deinerseits.

auf jeden fall habe ich mich dann einmal mit der grundursache der krankheit beschäftigt. meist wird ja nur das symptom behandelt. grundursache, -wenn nicht von geburt mitgebracht,- einer jeden krankheit ist durch denken verursacht, durch falsches denken und durch ängste.

lange zeit habe ich mir immer vorgestellt, das sich diese störungen im herzen verschlimmern, habe angst davor gehabt und wurde immer unsicherer.

ein guter freund empfahl mir damals ein buch: "krankheit als weg" von thorwald dethlefsen und rüdiger dahlke. dort werden die gründe und ursachen gut erläutert. wichtig: bitte das buch von anfang bis ende lesen, nicht nur deine eigene krankheit heraussuchen, da man sonst nicht das eigentliche, wichtige versteht.

also: dieses buch kann ich nur wärmstens empfehlen.

habe dann auch noch eine therapie gemacht und dieses buch mit zum doc geschleppt. er hat es mit mir erarbeitet. wenn du einen solchen doc findest -das wär toll.

noch ein satz, der mir wichtig erscheint, worüber du vielleicht einmal meditieren könntest: "angst ist die abwesenheit von vertrauen".

Frage dich doch einmal was und wem du vertraust, vertraust du dir dein leben gut zu leben? ist dein leben allgemein vertrauensvoll?

ja es ist nicht einfach solche fragen zu beantworten.

nun hoffe ich, dass ich dich nicht zu sehr durcheinander gebracht habe und wünsche dir alles gute und ein gesundes herz voll liebe.

alleins *:)

aKlle_ins

09.02.12  18:06

hier einen auschnitt aus dem buch, vielleicht ist es hilfreich, das steht u.a. über das herz:

…zeigen uns, daß das, was das Herz aus seinem gewohnten und maßvollen Takt herausbringt, immer eine Emotion ist, sei es der Schreck, der das Herz zum Rasen oder zum Stillstand bringt, sei es die Freude oder die Liebe, welche den Herzschlag dermaßen beschleunigen, daß man sein Herz bis zum Halse schlagen hört und spürt. Bei den Rhythmusstörungen des Herzens geschieht das Gleiche. Lediglich die entsprechende Emotion ist nicht zu sehen. Allein hier liegt das Problem Die Rhythmusstörungen überfallen die Menschen, die sich nicht von »irgendwelchen Emotionen« aus ihrem normativen Gleichmaß reißen lassen. Nun spielt das Herz verrückt, weil der Mensch sich nicht traut, sich einmal von den Emotionen ver- rücken zu lassen. Er hält sich an seinen Verstand und an die Norm und ist nicht bereit sich durch Gefühle und Emotionen aus seinem Trott reißen zu lassen. Er will das harmonische Gleichmaß des Lebens nicht durch emotionale Einbrüche beunruhigen lassen. Doch in solchen Fällen somatisiert sich die Emotion, und das Herz beginnt, ihn zu beunruhigen. Der Herzschlag entgleist und zwingt dadurch den Menschen buchstäblich wieder, auf sein Herz zu hören.

Normalerweise nehmen wir unseren Herzschlag nicht wahr - wir hören und spüren ihn erst unter dem Eindruck einer Emotion oder im Krankheitsgeschehen. Unser Herzschlag kommt uns erst zu Bewußtsein, wenn uns etwas erregt oder wenn sich etwas verändert. Hier haben wir den Hauptschlüssel zum Verständnis aller Herzsymptome gefunden: Herzsymptome zwingen den Menschen, wieder auf sein Herz zu hören.

Herzkranke sind Menschen, die nur auf ihren Kopf hören wollen und in deren Leben das Herz zu kurz kommt Besonders deutlich wird dieses Geschehen beim Herzphobiker. Unter Herzphobie (oder Herzneurose) versteht man eine somatisch nicht begründete Angst um das eigene Herzgeschehen, was zu einer krank¬haft übertriebenen Beobachtung des Herzens führt. Die Angst vor einem Herzschlag ist beim Herzneurotiker so groß, daß er bereit ist, dafür sein ganzes Leben umzugestalten.

Wenn wir dieses Verhalten symbolisch betrachten, sehen wir wieder einmal, mit welch grandioser Weisheit und Ironie Krankheit arbeitet: Der Herzphobiker wird gezwungen, ständig sein Herz zu beobachten und sein Leben ganz den Bedürfnissen seines Herzens unterzuordnen. Dabei hat er aber vor seinem Herzen so viel Angst - nämlich die in Wirk¬lichkeit sehr berechtigte Angst, daß sein Herz eines Tages stillsteht und er herzlos würde. Die Herzphobie zwingt ihn, das Herz wieder in die Mitte seines Bewußtseins zu rücken.

Was sich beim Herzneurotiker noch in der Psyche abspielt, ist bei der Angina pectoris bereits weit in die Körperlichkeit abgesunken….

l.g. von alleins

aClleixns

10.02.12  19:05

Ich denke, Du hättest gerne eine Diagnose gehabt.

Ja. Das kannst du laut sagen. Man wird den ganzen positiven Antworten ein wenig überdrüssig. Es ist wirklich sehr angenehm, Cha-Tu, das du meine etwas abstrakte Philosophie etwas nachvollziehen kannst.

@ alleins

Das wäre nun etwas viel, um zu zitieren. Ich Danke dir für deine sehr ausführlichen Beiträge. Ich habe sie mir durchgelesen und fand besonders deine guten Erfahrungen mit dem Buch interessant. Genau wie den Auszug den du gepostet hast. Habe schonmal einen ähnlichen Text gelesen und fand mich darin wieder. Hast du das Buch mit deinem Hausarzt, oder mit einem Psychologen abgearbeitet? Oder habe ich da was überlesen?

Frage dich doch einmal was und wem du vertraust, vertraust du dir dein leben gut zu leben? ist dein leben allgemein vertrauensvoll?

Das ist echt eine gute Frage. Allgemein traue ich niemandem. Zumindest niemandem aus näherem Umfeld. Das sind sehr interessante Aspekte. Ich hoffe, wenn ich einen Therapieplatz bekomme, solche Dinge ansprechen kann.

Euch allen jetzt bereits ein schönes Wochenende. Ich werde auch weiterhin hier sein. Aber kann ja sein das einige von Euch auf der Piste sein werden ;-)

Liebe Grüße. Marcel.

UZnlucWkyMonkxey

11.02.12  12:19

Hallo UnluckyMonkey,

schön, wenn es dir etwas gegeben hat... das buch habe ich mit dem psychologen erarbeitet, doch auch allein mit mir. wenn etwas unklar war, dann habe ich es aufgeschrieben und wir haben es besprochen.

So wünsche ich auch dir einen arzt, der auf diese neuere und doch so alte methode, etwas hält, und dir helfen kann. in längst vergangener zeit hatten die menschen noch das alte wissen um zusammenhänge zwischen körper und seele.

das kommt ja nun wieder empor, doch es wollen viele menschen und ärzte noch nichts davon wissen und halten an ihren alten gewohnheiten fest.

ja, der mensch verändert sich nicht gern, doch es ist so, dass sich immer alles verändert und wenn wir uns dagegen sträuben, dann werden wir krank.

auch deine ausssage " Allgemein traue ich niemandem." zeigt doch, dass dies ein thema ist, welches du bearbeiten kannst.

vertrauen hat man nicht, wenn man so in der welt umher schaut, es gibt so viel negatives, aber man kann es sich erarbeiten, auch mit guten büchern.

ein schönes we dir und liebe grüsse

von alleins

aqllexins

11.02.12  20:34

Hallo Leidensgenoss(Inn)en,

es sei Euch zum Trost gesagt, ich leide schon seit 32 Jahren an ES, die sich aufgrund des Klimakteriums bei mir nun massiv verschlechtert haben, ausserdem habe ich HASHIMOTO.

Habt Ihr Eure Schilddrüse schon abgeklärt?? Sie ist oft der Grund, warum man ES hat. LG und Alles Gute Euch allen-bei Fragen könnt Ihr mir gerne schreiben. *:)

s+hcaki-ra1

13.02.12  18:40

Hallo Shakira,

die Schilddrüse ist bei mir okay, die Ärzte haben sie immer wieder untersucht - alles i.o.

Es hat sich alles bei mir verbessert, als ich im meinem Leben einiges gerichtet habe - mein Kreislauf (Lebenskreislauf ist nicht ganz so okay )- das schlägt sich auch nieder in den R.störungen - der Lebensrhytmus ist nicht so wie von mir gewollt - gewesen.

Habe daran auch noch immer zu tun, doch es ist wesentlich besser geworden, seit ich meditiere und das Loslassen übe.

Liebe Grüsse von alleins

aHll]eixns

14.02.12  10:37

hallo shakira 1 habe deien beitrag bei unlucky monkey gelesen....habe seit 6 jahren ES und bin seit einem jahr im klimakterium.bei mir ist es seit einem dreiviertl jahr schlimmer geworden.bin aber auch angst und panikpatientien.bei mir liegt viel an der psyche.wolltw dich fragen wie du im alltag damit zurechtkommst.sind die ES für dich ein handycap?habe an schlimmen tagen hunderte von ES und mich bremst das ganz schön aus.würde gerne mal ein bissi sport machen weil ich so zugenommen habe,traue mich aber nicht.liebe grüsse @:)

dYar&ktulxip

14.02.12  10:53

zu alleins würde ich gerne sagen das mir das meditieren auch hilft bei den ES und auch um runterzuholen.ich habe meditationen von rüdiger dahlke.bücher kenne ich von ihm nicht.kannst du denn heute gelassener mit deinen ES umgehen?liebe grüsse @:)

dbasrktuxlip

14.02.12  16:39

@ darktulpi

ja es geht heute besser mit den ES, seit ich mich damit beschäftige und weiß, dass es mein leben ist, dass nicht im rhytmus ist. jedenfalls nicht so wie ICH es gern hätte.

zum sport: seitdem ich nordigwalking mache (hab angefangen mit 3 km) geht es mir wesentlich besser und der kreislauf ist recht gut geworden. (eingeschlossen der lebenskreislauf) ich gehe zügig, aber nicht so riesig ausladend wie es angesagt ist, eben so wie es mir gut tut. leider kann ich bei frost auch nicht laufen, oder bei sturm. das wetter z. zt. ist nichts für mich, doch ich warte schon wieder auf besseres.

mit der zeit sind daraus 8-10 und manchmal noch mehr geworden. aber auch hier mit pausen, wenn ich es brache. wichtig ist, dass ein freund/in) oder partner an deiner seite ist - allein ist nicht gut und macht auch weniger freude.

medi mit dahlke ist gut, denke ich, doch leider teuer. bücher von D. auch gut,

aber von und mit thorwald dethlefsen besser. der weiß mehr...(wußte)

schau mal nach im netz, ob dir titel dir gefallen, ich kann sie nur wärmsten empfehlen,

da durch sie für mich ein anderes weltbild zustande kam.

eine gute zeit und liebe grüsse von alleins

aylleixns

14.02.12  16:42

sorry. hab einige fehler eingebaut,

doch ich hoffe, dass der sinn trotzdem zu erkennen ist ???

afllAe#inxs

14.02.12  20:58

@ Cha-Tu

Gratuliere! :)= Es ist dir gelungen! Was? Dass ich mich nur wegen dir registriert habe! Ich verfolge deine Spuren in diversen Fäden schon länger und mir ist aufgefallen, dass du ALLEN, egal um welches Problem es sich handelt, rätst, zum Therapeuten zu gehen! Wie soll ein Therapeut dabei helfen, Arrhythmien akzeptieren zu lernen? Das kann man nur selber!!! Nur, weil du mal Therapeut warst, ist eine Therapie nicht immer das Mittel der Wahl.

Darf ich fragen, was dein Nickname übersetzt bedeutet?

Ich tippe auf: "Der Allwissende" oder auf "Der Besserwisser"

DDer eErdinxger

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

   


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe
Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH