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Schlechter Allgemeinzustand nach Propofol

IEnli)ght1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte gestern eine Darmspiegelung erhalten. Die Untersuchung dauerte 15min. Als Narkosemittel wurden mir 460mg Propofol i.v. fraktioniert appliziert. (Ich wiege 74kg. Nach dem Gewicht hatte mich der Arzt allerdings nicht gefragt).

Ungünstigerweise war ich am Abend zuvor mit Freunden feiern und hatte einiges getrunken, da ich mir sicher war am nächsten Tag keine Narkose haben zu wollen. Am Tag der Untersuchung meinte die Arzthelferin jedoch zu mir, dass die Schmerzen nicht auszuhalten wären und eine Narkose unbedingt erforderlich sei. Daraufhin willigte ich einer Narkose ein. Anschließend informierte ich den Arzt darüber wie viel Alkohol ich am Abend zuvor getrunken hatte (Halber Liter Wein, 3 Bier, 4 kurze),dieser sah für die Propofolbehandlung jedoch kein Problem. (Zwischen letztem Schluck Alkohol und Narkose lagen 11 Stunden).

Nach der Untersuchung fühlte ich mich etwas malad, aber dennoch fit. 6 Stunden später bin ich ins Fitnessstudio gegangen, um wieder in Schwung zu kommen. Gleich bei Beginn der ersten Übung merkte ich jedoch, dass daraus nichts wird und mir die Kraft zum weitermachen fehlte. Dann wurde mir furchtbar schwindelig und ich musste meine Übungen abbrechen. Am nächsten Tag, also Heute, startete ich sehr unausgeruht in den Tag und bekam dann gegen Mittag furchtbare Schwindelattacken, gefolgt von Schweißausbrüchen. Ich stand kurz vor dem Zusammenbruch. Ich kann mich nicht erinnern in solch einem Zustand jemals schon gewesen zu sein.

Ich rief meinen behandelnden Gastroenterologen an, der mich dann sofort in seine Praxis bestellte.

Dort wurde mir schließlich Blut abgenommen und Puls und Blutdruck gemessen. Die Werte lagen zu dem Zeitpunkt jedoch wieder im Normalbereich (ich fühlte mich auch wesentlich fitter)

2 Stunden später verschlimmerte sich mein Zustand wieder. Ich bekam wieder massive Schwindelattacken und hatte einen schlechten Allgemeinzustand. Ferner kommt hinzu, dass ich keine Kondition habe und nach einem Treppengang völlig erschöpft bin. Mein Herz schmerzt etwas und ich fühle mich sehr abgeschlagen und kaputt. Die Schwindelattacken sind wiederkehrend und massiv. Die Zigaretten habe ich nun völlig beiseite gelegt, aber mein Zustand wird und wird nicht besser.

So langsam mache ich mir Sorgen. Hat jemand eine Idee? War die Dosierung vielleicht zu hoch? Vor allem weil Alkohol die Wirkungsweise von Propofol verstärkt und davon auszugehen ist dass ich noch ein wenig Restalkohol im Blut hatte?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Antworten
k{lelinRer_dr)ache{nstexrn


Das ist ein fake, oder ??? ?

Kein Mensch geht am Tag vor einer Darmspiegelung saufen!!! Da führt man mit Abführmitteln und Unmengen Spüllösung ab und sitzt stundenlang auf dem Klo!!! Außerdem bekommt man sehr deutlich gesagt, was man schon Tage vorher weder essen noch trinken darf!!!!

Weiterhin geht kein Mensch kurz nach einer Spiegelung ins Fitnessstudio, da schläft man seine Sedierung aus und versucht die Gase wieder aus seinem Darm zu entfernen und ist einfach im A*!!!

Also entweder Fake oder unfassbare Dummheit!!!!! ]:D ]:D

Und für unfassbare Dummheit muss man eben ein paar Tage büßen ]:D ]:D

IInlig{ht1


Ja klar ist das ein Fake! Ich sitze immer Nachts um halb 2 vor dem Rechner und denke mir idiotische Geschichten aus, damit so Leute wie Deine Wenigkeit sie in einer genauso idiotischen Weise kommentieren können. Zeitbeschäftigungstherapie nennt sich das dann!!!

Dass mein kleiner Alkoholexzess völlig schwachsinnig war steht hier außer Frage, das muss nicht extra kommentiert werden!!!!

Aber Danke für Deinen konstruktiven Beitrag. Vollhorst!!!

ALqua]lixa


Propofolsedierungen legen mich für die folgenden 3-4 Tage lahm. Lass es ruhig angehen und lass deinen Körper regenerieren.

CYhVa-xTu


Muss kein Fake sein, aber es ist dennoch unvernünftig, am Abend einer Darmspiegelung mit Vollnarkose Sport zu machen. Nach so einem Eingriff sollte man sich 2-4 Tage schonen, und nicht schon abends an den Geräten stehen. Aber ich denke, das weisst Du mittlerweile selbst.

Was ich nur nicht verstehe, ist, dass Du am Abend vorher abführen musstet und trotzdem Alkohol trinken konntest. Man darf doch 18-24 Stunden vorher nichts mehr essen, trinkt eine Abführ-Lösung, die einem die Gedärme recht drastisch leert, d.h. dass man dauernd aufs WC muss...

Alles Gute

Cha-Tu

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