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Bildet sich Mikroangiopathie im Gehirn zurück?

2ebi hat die Diskussion gestartet


Im Herbst 2009 wurde bei mir durch ein MRT eine beginnende Mikroangiopathie festgestellt. Jetzt, März 2012, wurde wieder ein MRT gemacht, aber der Bericht enthielt keinen Hinweis auf Mikroangiopathie. 2009 las ich, das sich eine M. zurückbilden könnte. Deshalb fragte ich jetzt meinen Neurologen, ob dies bei mir der Fall sei? Nein, sagte er. Eine M. im Gehirn kann sich nicht zurückbilden, das es ja eine Vernarbung der kleinsten Blutgefäße ist. Warscheinlich war der MRT-beurteilende Arzt in 2009 über- genau und der heutige wohl der Ansicht, es sei nicht erwähnungsbedürftig.

Jetzt weis ich gar nichts mehr, zumal zwischen diesen beiden Aufnahmen immerhin über 2 Jahre liegen, in denen sich schon etwas entwickeln kann, positiv wie negativ. Oder?

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Antworten
C5ora-A|ntoxnia


Hallo 2bi,

mit der Mikroangiopathie kann ich dir leider nicht helfen, lediglich meine Erfahrungen mit Radiologen und anderen Ärzten schildern.

Stichwort, was der eine für krankhaft hält, fällt dem anderen gar nicht auf..... :[] :-o

April 2010 bekam ich ein Schädel-MRT, bei dem eine 7mm große Läsion unklarer Ursache auffiel. Der Radiologe meinte am ehesten eine Narbe einer Durchblutungsstörung oder so etwas...

Mein Neurologe machte daraufhin ein Riesenfass auf.... MS... Hirninfektionen... sofort zur Hirnwasserpunktion usw. – ich war mit den Nerven am Ende....

Mein HA wollte jedoch noch eine 2. Meinung hören und besorgte mir einen Termin bei einem 2. Neurologen. Dieser sagte mir, er könne auf den MRT-Bildern keine Läsion erkennen und er würde auch keine Lumbalpunktion für notwendig halten. Nun war ich völlig verwirrt...

Novenber 2010 wurde dann ein Vergleichs-MRT bei einem anderen Radiologen gemacht. Dieser fand nicht nur meine 7mm Läsion, sondern auch noch 2 kleinere, die der 1. Radiologe gar nicht erwähnte. Die MRT-Bilder der 1. und 2. Aufnahmen waren aber gleich. %:|

Es "sähe aber nicht nach MS oder ähnlichem aus", sondern eher nach der Narbe einer Durchblutungsstörung.

Sein Fazit: die Mutigen leben damit, die Angsthasen lassen es weiter abklären! %-|

Sonstige andere Sprüche von Ärzten, die die MRT-Bilder sahen: ach, das hat doch heute jeder 2. Nehmen Sie mal etwas Gingium.....

oder: Ja, das ist das Risiko, das man hierzulande Leben nennt.... %-|

Januar 2012 erneutes Vergleichs-MRT... alles so geblieben, nix neues.....

Meine damaligen Erstbeschwerden, die überhaupt zur ersten Untersuchung führten, sind lange weg.

Nur durch dieses ewige Auf- und Ab der Ängste und Gefühle habe ich mir einen nervigen Tinnitus zugezogen, den ich auch nicht mehr los werde :-(

Alles Gute für Dich :-)

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