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Muskelvenenthrombose

MBanuARe^dgen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

am 24. Februar diesen Jahres wurde bei mir eine Muskelvenenthrombose im rechten Unterschenkel diagnostiziert. Mich hatten da mittlerweile schon 2 Wochen starke Schmerzen geplagt und ich konnte kaum laufen, der Hausarzt war aber 100% -ig der Meinung, dass ich keine Thrombose hätte, da keine anderen Anzeichen sichtbar waren.

Ich musste 14 Tage Heparin spritzen und nach 2 Wochen wieder zur Kontrolle ins Krankenhaus. Ich sagte dem Phlebologen nach diesen zwei Wochen, dass meine Beschwerden zwar erst abgenommen, dann aber nach über einer Woche (trotz Heparin) wieder zugenommen hätten. Er kontrollierte noch einmal. Die Thrombose sei nicht gewachsen, aber auch nicht kleiner geworden. Sie wäre aber absolut winzig mit 5 mm. Die beschriebenen Schmerzen könnten nicht von der Thrombose kommen. Der Phlebologe erklärte die Behandlung nach 14 Tagen mit Heparin für beendet. Ich brauchte auch nichts einzunehmen und den Kompressionsstrumpf bräuchte ich auch nicht mehr. Auf meine absolut erstaunte Frage, ob ich nicht so lange Heparin oder etwas anderes bräuchte, bis sie ganz verschwunden wäre, bekam ich die Aussage:

Ziel einer Behandlung wäre es zu verhindern, dass der Thrombus weiter wachsen würde. Und er wäre nicht gewachsen. Man hätte dort 3 Venen und wenn eine nicht gut durchlässig oder ganz verstopft sei, würde sich das Blut einen anderen Weg suchen. Ich solle mir keine Sorgen machen. Entweder würde sich der Thrombus irgendwann von alleine auflösen oder er bliebe für immer, was auch nicht schlimm sei. Auf alle Fälle würde so eine winzige Thrombose keinerlei Beschwerden verursachen

":/ Ach was, keine Beschwerden? Die hatte ich aber und wie jetzt? Thrombose bleibt für immer ??? ? Ich fragte noch, ob nochmal nachkontrolliert werden müsste, nee, wäre nicht nötig. Und so bekam ich einen Abschlussbericht vom Krankenhaus für den behandelnden Arzt mit und durfte gehen.

In der ersten Woche nach Behandlungsende ging es recht gut, Anfang der zweiten Woche setzten wieder Probleme ein. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Heute, am 4. Tag brennt das Bein wieder bei Bewegungen. Im Ruhezustand ist es ab und an ein Zwicken. Beim Gehen allerdings habe ich das Gefühl, dass die Muskulatur extrem spannt. Der Bereich um den Thrombus brennt beim Gehen. Wenn ich die Muskulatur in der rechten Wade anspanne, tut sofort der Bereich der Thrombose weh.

Da ich diesem Arzt keinerlei Vertrauen mehr schenke (wer will mir das verübeln?), habe ich versucht, bei einem Phlebologen im Umkreis einen Termin zu bekommen. Geht aber nicht. Ich sei vorbehandelt und da müsse der Arzt weitermachen, der angefangen habe. GANZ BESTIMMT NICHT!! Das wüßte ich aber.

Meine Frage jetzt, gibt es hier jemanden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat?

Kann es denn sein, dass bei einer Muskelvenenthrombose immer wieder ein Schmerz auftritt, da die Venen ja in der Muskulatur liegen? Wenn man, z.B. durch viel Laufen wie bei mir vor einigen Tagen, die Muskulatur so angestrengt wird, kann sich sowas auch auswirken? Ich bin einen Tag, bevor die Schmerzen wieder anfingen, mit meinen Hunden 5 km gelaufen. So viel wie lange schon nicht mehr (eben wegen der Thromboseschmerzen seit einigen Wochen). Am Ende der 5 km habe ich das Bein deutlich gespürt. Und dann wurde es von Tag zu Tag schlechter. Ich verstehe das nicht ???

Antworten
l}eana-B(urgfxest


Moment ich schreib dir gleich etwas dazu :-)

lxeana-VBurxgfest


Also als erstes, Muselvenenthrombosen sind sehr schmerzhaft und das ganze kann sogar mit Bewegungseinschränkungen einhergehen, das ganze kann mehrere Wochen dauern, bei mir damals insgesamt 5 Wochen bis ich wieder laufen konnte.

Ach was, keine Beschwerden? Die hatte ich aber und wie jetzt? Thrombose bleibt für immer ??? ?

Ja und und nein, die Thrombose rekanalisiert sich nun in den nächsten Wochen, Monaten, man sagt bis zu einem Jahr kann man mit der Auflösung eines Thrombus rechnen, danach singt das Risiko einer vollstänigen Öffnung, je nach Lage der Thrombose kann das mehrere Beschwerden machen.

Entweder können die Venenklappen kaputt gehen, ds Blut staut sich, es bildet sich ein PTS (postthrombotisches Syndrom) das mit Schwellungen, Schmerzen und späterhinaus evt. offenen Beinen einhergeht.

Dann können sich sogenannte Umgehungskreisläufe bilden ( Kolleteralkreisläufe) diese umgehen praktisch die kaputte Venen, kleine, dünne Venen auserhalb des Gebietes, wachsen und bilden sich aus, und übernehmen den Bluttransport – dies ist sehr gut, und in der Regel macht dies keine Probleme. Es kann aber.

Heute, am 4. Tag brennt das Bein wieder bei Bewegungen. Im Ruhezustand ist es ab und an ein Zwicken. Beim Gehen allerdings habe ich das Gefühl, dass die Muskulatur extrem spannt. Der Bereich um den Thrombus brennt beim Gehen. Wenn ich die Muskulatur in der rechten Wade anspanne, tut sofort der Bereich der Thrombose weh.

Wie gesagt, bei Muskelvenenthrombosen ist das eigentlich schon normal ( natürlich kann der Thrombus wachsen und das auch unter Heparin oder gar Marcumar)

Bewege das Bein viel, lege kalte Lappen drauf, leg die Beine hoch. Zieh brav deinen Strumpf an

Es ist verständlich, dass du keinen Ärzten mehr vertraust, aber das geht wieder vorbei :)_

Achte aber bitte auf andere Anzeichen, wie Fieber, Krankheitsgefühl, Übelkeit.

Scirius3x21


@ leana-Burgfest :)_ ganz lieben Dank für die schnell Antwort. Ich konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, dass so eine Thrombose keinerlei Beschwerden verursachen soll. Schließlich hat das Bein ja vor der Diagnose ganz extrem geschmerzt, so dass auch Schmerzmittel nötig waren, damit ich überhaupt schlafen konnte.

Ich konnte ja zwischenzeitlich ziemlich beschwerdefrei laufen. Plötzlich waren die Schmerzen aber wieder da. Dann waren sie nach einigen Tagen wieder weg und jetzt sind sie wieder da, leider sehr kräftig. Schmerzmittel brauche ich aber nicht, es ist aber unangenehm. Allerdings kein Vergleich zu den Ausgangsschmerzen. Solche wünsche ich echt keinem.

Habe ich Dich richtig verstanden, dass ich Heparin nur so kurz bekommen habe, ist also bei Muskelvenenthrombosen nicht verwunderlich?

Kühlen soll, bzw. kann ich? Das hatte mir bisher noch keiner gesagt. Wenn es hilft, versuche ich das gerne.

Ich habe einfach Angst panisch zu reagieren. Man hört ja soviel über Thrombosen. Aber ich kann ja auch nicht jede Woche ständig zur Kontrolle laufen. Veränderungen zeigt das Bein jetzt nicht. Am Anfang war der Knöchel leicht dick, das hat aber während der Heparinbehandlung nachgelassen.

MDanu,Redgexn


@ leana-burgfest,

bitte nicht wundern, das tue ich schon. Irgendwie hat das System, aus welchem Grund auch immer, meinen Beitrag unter einem fremden Namen gespeichert. Verstehe ich nicht. Sirius321 hat den von mir geposteten Beitrag. Wieso auch immer.

l\ean5a-B'uOrgfesxt


Oh Mist jetzt ist irgendwie alles weg, also nochmal von vorne.

Nimmst du nun nichts mehr? Also kein Heparin und kein Marcuar?

Ich hatte damals 3 Wochen Heparin bekommen und wurde dann auf M. umgestellst.

Ja kühlen kannst du, das hab ich damals auch getan, und es half mir sehr gut. Allerdings kein Eis, nimm eher einen nassen, kalten Waschlappen.

Ja man hört viel über Thrombosen und leider ist es so, dass jede Thrombose springen kann, aber mach dir mal nicht solch einen Kopf.

Wie kam es dazu? Ist das deine erste Thrombose? Weißt du den Auslöser? Z.B. Gibs. Wenn sie einfach so auftrat ohne Risikofaktor, würd ich nochmal zum Hausarzt gehen.

l9eana-6Bu2rgfxest


Hast du vielleicht zwei Nicks? ;-)

Mfan!uRedxgen


Nee, ich habe nur diesen Nick und da auch nicht mehr dran gedacht.

Und ich benutze meinen PC auch nur alleine. Komisch :-(.

Nein, ich nehme gar nichts. Habe nur 14 Tage Heparin gespritzt und das war es dann. Deswegen mache ich mir ja so Gedanken, weil mir jeder sagt, das könne doch nicht sein, ich müsse doch wenigstens oral Blutverdünner nehmen. Nein, tue ich nicht, wurde mir nicht verschrieben.

Ich war vorhin nochmal eine Runde mit den Hunden und jetzt tut das Bein ziemlich weh. Bin leider auch leicht panisch veranlagt und drehe daher leicht mal am Rad. Ich kann aber nicht schon wieder morgen zum Arzt. Muss ja erst mal einen finden, der behandelt. Vielleicht sollte ich mal das Wochenende abwarten. Wenn es schlimmer wird, kann ich ja noch immer in die Klinik.

Auslöser war die Pille, die habe ich einige Monate vorher begonnen einzunehmen. Musste ich aus medizinischen Gründen, um Frauenprobleme in den Griff zu bekommen. Habe ich umgehend entsorgt. Und ja, ist meine erste Thrombose und hoffentlich auch meine letzte.

Habe jetzt eine Klinik außerhalb unseres Umkreises gefunden und wehe ich bekomme da keinen Termin, weil vorbehandelt. Himmel nochmal, ich bin privat versichert und werde abgewimmelt. Soll also keiner sagen, sowas passiert nur GKV Mitgliedern.

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