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Ich soll zum Lungenröntgen, hab so Angst

SOandNra200x6


Ok @:) {:( (< – in Ermangelung eines Friedenspfeifensmilies) können wir machen, ich werd ja wenigstens nicht gepiekst.

Mit Akkupunktur hat mein Papa auch aufgehört zu rauchen. Wir hatten, als ich klein war, eine Wette, ich sollte aufhören mit dem Daumenlutschen und er mit dem Rauchen (hat nie in meiner Gegenwart/der Wohnung geraucht). Er hat es auch nicht gleich gepackt und hat sich daher so helfen lassen. Es hat funktioniert! (Und es war ihm auch definitiv bares Geld wert, schon allein weil es damals nicht übernommen wurde (soweit ich weiß, war das damals generell noch gar nicht anerkannt).

R8omQy100x0


Sandra ich habe kein Problem eine Akkupunktur zu bezahlen. Habe schon wesentlich mehr Geld für unnützen Firlefanz ausgegeben... Ich wollte ja nur das Rauchen mit Alkohol und Drogen vergleichen. Da es ja Alles Süchte sind und so unterschiedlich bewertet werden.

Und wenn du noch mal so frech bist, dann wirste doch gepieckst... :[]

LG Immerhin haben wir nun hoffentlich xy mit unserem dämlichen Gesabbel abgelenkt. Is ja och nicht zu verachten...

Ckha-Txu


Wir sollten uns sehr davor hüten, nur denen eine Therapie oder Behandlung zu "gewähren", die an ihrer Krankheit "unschuldig" sind. Zum einen wird man da kaum jemanden finden, denn Krankheit hat fast immer eine Ursache, die in der Person begründet liegt, es es ungesundes Essen, Stress, Rauchen, Alkohol, Unvorsicht, (unnötige oder nötige) Sorgen, Dummheit, Ungeduld, Naivität usw. All das kann Krankheiten bewirken und wer will entscheiden, wer davon eine Therapie bezahlt bekommt und wer nicht? Hinzu kommt, dass man nicht mehr als 8 Millionen von Sucht betroffene Menschen (und da sind die Raucher noch nicht einmal inklusive!) in Deutschland einfach unbehandelt sein lassen kann. Neben der finanziellen Komponente (klar kostet das Geld!) hat HILFE immer auch eine ethisch-moralische Komponente, und die kommt mir hier in diesem Thread bei einigen Diskutanten deutlich zu kurz.

Cha-Tu

Syilvexlie


Ch-Tu, das finde ich auch, zumal jede Gesellschaft ihre Mitglieder mitsamt den dazugehörigen Krankheiten selbst gebiert.

Skil*vCelxie


"Cha-Tu" natürlich! |-o

W`ol@fgaxng


davor hüten, nur denen eine Therapie oder Behandlung zu "gewähren", die an ihrer Krankheit "unschuldig" sind.

Ich sehe das mit gemischten Gefühlen:

Zum Einen hast du damit Recht. Wer bewertet, welche Krankheit von der Allgemeinheit bezahlt wird und bei welcher Krankheit die Bezahlung verweigert wird.

Zum anderen sehe ich aber gerade in Deutschland eine grosse Anspruchshaltung auf Bezahlung /Förderung durch die Krankenkassen. "Isch 'abe Rücken!" und dann erwarte ich, dass mir ein paar Massagen verschrieben werden und auch erstattet werden!! Könnte man sich nicht auch mal selbst z.B. um gutes Sitzen am Arbeitsplatz bemühen statt fordernd eine bequeme Massage zu verlangen?

Es ist nun aber auch so, dass der Wert einer Sache oder einer Tätigkeit steigt, wenn sie etwas kostet. Was umsonst ist, das wird nicht geachtet und ein merkbarer Eigenbetrag könnte durchaus förderlich sein im Nachdenken über die Nachhaltigkeit einer Therapie.

Gerade Raucher geben nun offensichtlich eine Menge Geld aus fürs Rauchen. Warum sollten sie dieses Geld nun nicht einsetzen um das Rauchen abzugewöhnen? Dieser finanzielle Aufwand wäre auch nur eine gewisse Zeitlang nötig, dann nach erfolgreicher Therapie könnten sie das Ersparte ja wirklich ins Sparschwein stecken.

Alkoholiker oder andere Drogensüchtige sind oft soweit hinabgesunken, dass sie wirklich nicht mehr das Geld für eine Therapie besitzen. Raucher gehören keineswegs zu diesen Ärmsten der Armen. Sie können sehr wohl ein paar Euronen für eine eigene Therapie ausgeben. So ein Vermögen kosten einige Akupunktursitzungen o.ä. nun auch nicht.

Last, not least: Wer soll das bezahlen? Die Menge der therapiebedürftigen Raucher ist riesig und man kann nun lange hin und her diskutieren über die Grenzen des öffentlichen Gesundheitssystems, aber jeder muss wohl anerkennen, dass es irgendwo solche Grenzen gibt und wenn nun alle Raucher Therapie einfordern, dann wird mir schwindelig – nicht vom Rauchen, sondern von den Kosten.

CUhaP-Txu


Zum anderen sehe ich aber gerade in Deutschland eine grosse Anspruchshaltung auf Bezahlung /Förderung durch die Krankenkassen. "Isch 'abe Rücken!" und dann erwarte ich, dass mir ein paar Massagen verschrieben werden und auch erstattet werden!! Könnte man sich nicht auch mal selbst z.B. um gutes Sitzen am Arbeitsplatz bemühen statt fordernd eine bequeme Massage zu verlangen?

Hallo, Wolfgang,

jetzt sind es die Raucher. Als nächstes kommen die Hochdruckkranken dran? Die Alkoholiker sowieso? Dann die Diabetiker? Diese Kranken und viele andere tragen oft Mitverantwortung für ihre Krankheit. Soll man die von der Medizin ausschliessen? Wer hier solche Vorschläge macht (ich meine Dich jetzt nicht persönlich), der MUSS auch sagen, wie man da entscheiden soll: Wer bekommt Hilfe auf Kassenkosten, wer nicht, und was ist, wenn derjenige dann vor die Hunde geht? Mir fehlt bei all diesen populistischen Stammtischparolen immer die Alternative...

Aber generell gebe ich Dir Recht: Wer 5, 10 und mehr Euro pro Tag (!) fürs Rauchen ausgibt, der kann seinen Entzug notfalls auch selbst bezahlen. Dennoch ist mir mulmig, weil zum einen kaum geprüft werden kann, ob ein Raucher finanziell in der Lage ist, das zu zahlen (und Gott oder sonstwer behüte uns vor einer Medizin, die nur bekommt, wer sie sich leisten kann...!). Und zum anderen fehlt mir da immer die Grenze-Nennung, jenseits derer auf Kassenkosten therapiert wird oder eben NICHT therapiert wird. Was ist mit den Übergewichtigen, den Gestressten, den unvernünftig Essenden? Sie alle schädigen sich, z.Tl. suchtmässig, zum Teil fahrlässig, zum Teil beides. Aber wo ist die Grenze??!

Gruss

Cha-Tu

S]ilvellie


Deine Gedanken enthalten sicherlich ein Stück Wahrheit.

Dennoch sind sie nicht praktisch umsetzbar, da die Grenzen fließend und oft nicht mal klar beweisbar sind. Außer Rauchern – und Süchtigen überhaupt – leben mindestens noch Dicke, und wer weiß, vielleicht ja auch besonders Magere, Sportler, Autofahrer sowieso, gefährlich. Und ganz bestimmt alle über 60, denn dann wird Krankheit und der Gesellschaft zur Last fallen immer wahrscheinlicher. Alle noch höher besteuern? Damit würden neue Ungerechtigkeiten geschaffen, die gegen das Gleichheitsprinzip verstoßen.

Du siehst, nicht praktikabel, dort gerecht zu verfahren.

STilve\lie


Ging an Wolfgang.

WRolfgxang


Cha-tu, ich schätze deine Beiträge sehr, will aber dennoch darauf

Mir fehlt bei all diesen populistischen Stammtischparolen immer die Alternative.

antworten:

Es ist müssig zu fordern, dass das Gesundheitssystem gerecht bleiben sollte und dass alle Gesundheitsbeschwerden bezahlt werden müssen. Diese Forderung ist genauso populistisch wie die meinige! :-D :)_

Fakt ist: Das Gesundheitssystem ist ungerecht! Bereits heute und jetzt! Es gibt Kassenleistungen und private Versicherungen. Du kannst dich in vielfältiger Form zusätzlich versichern, soweit dein Geldbeutel es gestattet oder du musst dich beschränken auf die Grundversicherung. Auch jetzt schon wird vieles nicht ersetzt: Halstabletten, Brillen Zahnersatz u.v.a.m. Und auch ich bin nur Leidtragender und nicht massgeblicher Gesundheitsminister, doch es ist abzusehen, dass die Verhältnisse nicht besser werden.

Unter diesen Voraussetzungen unterstütze ich 100 % deine Forderung nach 100 %iger Gesundheitsvorsorge, -fürsorge, – nachsorge. Aber ehrlich gesagt, ich halte es für unrealistisch.

W;olf?gang


Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, doch dies hier halte ich dennoch für halbwegs serös :-/ ":/ ... oder heisst das seriös? ":/

[[http://www.focus.de/politik/deutschland/gesundheitspolitik/milliardengrab-gesundheit-gesundheitskosten-explodieren_aid_733212.html]]

Csha,-Txu


Wolfgang, wir sind völlig d'accord, ich stimme nahezu allem zu, was Du geschrieben hast, aber unbeantwortet bleiben meine Fragen, wer die Grenzen definieren soll, bis zu denen therapiert wird, und vor allem, wer das entscheidet...

Im Übrigen habe ich Dich nicht mit dem populistischen Stammtisch gemeint, wirklich nicht. Ich habe noch nicht einmal jemanden Bestimmten in diesem Thread gemeint. Aber ganz generell geht mir der populistische Quatsch auf den Senkel, der bestimmte Menschen von bestimmten Leistungen ausschliessen will. Das ist mir einfach zu einfach und zu billig ;-)

Gruss

Cha-Tu

R{omy10O00


@ Wolfgang

"Alkoholiker oder andere Drogensüchtige sind oft soweit hinabgesunken, dass sie wirklich nicht mehr das Geld für eine Therapie besitzen. Raucher gehören keineswegs zu diesen Ärmsten der Armen." WOLFGANG GENAU DAS MEINE ICH! Woran machst du denn den Unterschied fest?? Und wie kommst du zu dieser Meinung. Meines Wissens gibt es Schnaps und Drogen ja wohl nicht gratis...

"Zum anderen sehe ich aber gerade in Deutschland eine grosse Anspruchshaltung auf Bezahlung /Förderung durch die Krankenkassen. "Isch 'abe Rücken!" und dann erwarte ich, dass mir ein paar Massagen verschrieben werden und auch erstattet werden!!"

Warum soll man das denn nicht erwarten? Für Menschen die keine Lust haben für ihren Lebensunterhalt zu sorgen (und ich spreche nur von denen die KEINE LUST haben) wird doch auch alles finanziert. Im Grunde ist doch das ganze Systhem krank nicht nur das Gesundheitswesen. Aber ich denke Grundsatzdiskussionen darüber führen echt zu weit...

Ich finde einfach, es sollte jedem geholfen werden, der Hilfe benötigt. Ganz egal wodurch er "krank, süchtig etc.." wurde. Und wer will denn darüber entscheiden wer es verdient hat?? Dann können wir ja auch überlegen war zuerst das Huhn da oder das Ei...

Es hat ja alles bekanntlich zwei Seiten. Nun kann man ja sagen (rein hypothetisch): Die Dicken mit gutem Einkommen lassen wir eine Therapie bezahlen,denn die hatten ja auch 15,00 Euro tgl. um sich rund zu futtern. Was ist nun aber mit der alleinerziehenden Mutter mit 3 Kindern (10,00 Euro tgl.), die einfach oft ungesunde Lebensmittel für ihre Kinder kauft (die dann davon dick werden) weil gesunde Lebensmittel manchmal wirklich teurer sind. Und seit ich auf die Ernährung achte ist mir aufgefallen, das ein Kg frische Äpfel wirklich teurer sind wie 2 Hamburger... Das gibts etliche Bsp von. Da soll es dann finanziert werden?? Weil sie kann ja nix dafür?

Ich finde einfach, es sollte generell ein bischen rücksichtsvoller mit jedem umgangen werden. Und es ist völlig egal wer was warum hat. Es ist wichtig das jedem der mitarbeitet und Einsicht zeigt auch geholfen wird....

Ich hoffe es ist zu erlesen was ich meine.

Lg an alle...

W0oSl"fganxg


es sollte jedem geholfen werden, der Hilfe benötigt.

Ja, aber manchmal ist ein Tritt in den Hintern (symbolisch, im übertragenen Sinne) hilfreicher als eine wohltuende Massage, von der ich als Therapeut überzeugt bin, dass sie, wenn überhaupt, dann nur äusserst kurzfristig wirkt.

Für Menschen die keine Lust haben für ihren Lebensunterhalt zu sorgen (und ich spreche nur von denen die KEINE LUST haben) wird doch auch alles finanziert.

Das ist in dieser allgemeinen Aussage nun auch falsch. harzt IV finanziert ja nun keineswegs alles: Nicht die Zweitwohnung, nicht das Auto, nicht den Urlaub auf der Aida... Genau solche Aussagen sind es ja, die nicht stimmen!

Ich fürchte die Diskussion wird so langsam OT, daher ich :-X

Vsamp_Lxady


Ich verstehe nicht, wie man bei diesen Krankheiten noch weiter rauchen kann. Rauchen ist Selbstmord auf Raten und du und deine Familie, ihr seid das anschauliche Beispiel dafür...

Kann ich so unterschreiben. Auch wenn es viell. schwer fällt, aber in dem Fall ist die Gesundheit wichtiger.

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