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Betablocker Propranolol wie lange im Körper?

SUu2nflow4er_7x3


Und es geht auch nicht darum, dass es evtl. schädlich sein könnte, sondern um das eigenmächtige Experimentieren/Handeln und die Gründe dafür, nämlich die Angst. Du knüpfst da falsche Verbindungen und kommst auf falsche Lösungsansätze.

Cyha-xTu


Ich kriege langsam die Krise, dass anscheinend immer mehr Ärzte Betablocker als eine Art "Bedarfsmedikament" verschreiben. Das ist unsäglich! Ein Betablocker ist keine Baldrianpille und auch kein Aspririn, sondern ein hochpotentes, ins Herzgeschehen eingreifendes Medikament! Vor 30-40 Jahren fielen Ärzte und Patienten geradezu in ehrfürchtig-ängstliches Staunen, wenn sie hörten, jemand nähme Betablocker, weil die Menschen wussten, dass das richtige "Hämmer" waren, die nur wirklich Herz- oder Kreislaufkranke bekamen.

Sorry, aber mir geht jedes Verständnis sowohl für solche Ärzte ab als auch für Patienten, die damit herumexperimentieren.

Gruss

Cha-Tu

SNunflCower9_7\3


@ Cha-Tu:

:)^ :)=

Leider werden mittlerweile in vielen Psychopharmakologie-Büchern Betablocker als "die Lösung" bei angstbedingten Körpersymptomen genannt. Gerne als Alternative zu Benzos.

Mir geht da auch gerne die Hutschnur hoch. Wenn ich andererseits aber sehe, was manche Ärzte gedankenlos an Benzos verordnen und wie die Patienten sich dann durch den Entzug quälen... dann doch lieber Betablocker. Irgendwie. Pest oder Cholera.

SwaschNaKaxi


Mir kommt vor das die BBs sowieso nicht mehr wirken , am anfang haben sie gut gewirkt die ersten tage , nur seit dem ich die dosis auf 2 pro tag erhöht habe ( laut arzt ) kommt es mir so vor als ob ich total resistent gegen die bin ... nachwievor wieder herzklopfen etc. , gut das kann vieleicht auch ne nebenwirkung von den seroquel sein ...

am 14.5 hab ich nen termin fürs MRT wegen dem phäochromozytom, ich hoffe mal das ich das nicht hab ... aber was man so liest über diese krankheit ... häufigkeit 1 von 10000 leuten.

C\ha&-Tu


aber was man so liest über diese krankheit ... häufigkeit 1 von 10000 leuten.

Da haste aber falsch gelesen, mein Guter. Das Verhältnis ist 1 von 100000! Aber sind ja nur 90000 Unterschied...

Gruss

Cha-Tu

S|aschaFK#ai


Eben , und deswegen stell ich mir jeden tag die frage ... bin wirklich ich der eine der das hat ? ... weil ich kann mir einfach nicht vorstellen das man das NIE gemerkt hat .... ich hatte NIE mit hohen blutdruck zu kämpfen ... erst seit der trennung und das is grad mal 1 monat her .

Sbunfl owder_7x3


Wenn das Ganze psychisch und angstbedingt ist, helfen Betablocker halt nicht. Am Anfang war's wohl eher Dein Glaube. Die Einstellung "Hurra, ich bekomme Medikamente und alles wird gut". Dann dosierst Du munter eigenmächtig, je nach Verfassung. Aber das Problem liegt vermutlich wohl eher in Deinem Kopf als in Deinem Körper.

MRT zur Abklärung ist ja durchaus noch sinnvoll – aber dann sollte man irgendwann auch ein Ende finden. Und dass es einen konkreten Auslöser für den Hochdruck gibt, spricht Bände... Vielleicht mal mehr auf der Gefühlsebene schauen und den Schmerz wahrnehmen, statt zu somatisieren. Ist nicht böse gemeint!

TVomM77xHH


@ Sunflower_73

Wenn das Ganze psychisch und angstbedingt ist, helfen Betablocker halt nicht.

Mit Verlaub, aber gerade wenn Herzrasen oder Extrasystolen psychisch bedingt sind helfen Betablocker oft. Der Grund ist dass bei Angst/Stress Adrenalin ausgeschüttet wird und deshalb ist es ja logisch, wenn Betablocker helfen.

@ Cha-Tu

Bei allem Respekt, aber Betablocker haben ihre Berechtigung als Bedarfsmedikation, v.a. bei Situationsbedingter Angst. Wie eben speziellen Sozialphobien (e.g.: Angst vor Publikum zu sprechen, wenn dabei die körperlichen Symptome wie Herzrasen/Palpitationen überwiegen). Das ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass bei solchen Zuständen geringe Dosen Betablocker (e.g.: 10 mg Propranolol) hilfreich sind.

Ich gebe euch natürlich Recht dass Betablocker hochwirksame Herzexperimente sind, mit denen man nicht selber rumexperimentieren sollten, aber gerade niedrig dosiertes Propranolol hat als Bedarfsmedikation seine Berechtigung (fragt doch mal Berufsmusiker ob sie Inderal kennen :-)).

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