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Ekg und Belastungs-Ekg mit ST-Senkung: Herzneurose?

bIe<taxMan


Hallo ENR,

Euer Austausch ist bestimmt förderlich.Der hohe Blutfettwert

muß behandelt werden.Der Blutfettwert von Cha Tu ist

beneidenswert.Hoher Blutfettwert und Müdigkeit,besonders

nach belastenden Medikamenten,bedürfen einer weiteren

internistischen Abklärung -Leber und Bauchspeicheldrüse-.

Ich will damit kein neues Fass aufmachen ,es soll als nützlicher

Hinweis verstanden werden. *:)

ElndlichbNichtraaucher


Danke betaMan,

ich habe vorsorglich schon einen Termin bei meinem Hausarz in 4 Wochen, weil ich dann lt. meinem Kardiologen den ersten Blutcheck machen sollte ob ich die Dinger vertrage in Bezug auf CK und Leberwerte.

Danke Cha-Tu für deine Antwort, du hilft mir sehr und ich finde es toll, dass du dir soviel Mühe machst.

Du hast in allen Punkten recht:

1. Die Angst war extrem, du hast recht und ja es kann sein, dass jetzt alles abfällt und die starke Erschöpfung rauskommt. Ist sicherlich möglich.

2. Ja, ich habe eine extreme Ablehnung gegen diese Medikamente. Warum ??? Ich bin halt der festen Überzeugung, dass die Ärzte und VORALLEM die Pharmaindustrie einiges tun um Geld zu verdienen und da ist keiner wirklich dran interessiert an gesunden Menschen, denn gesund bedeutet = keine Arbeit = kein Geld. Gerade die Pharmaindustrie ist ein Milliardengeschäft und es würde mich nicht wundern wenn es das ein oder andere Mittel geben könnte was gegen eine chronische Krankheit helfen könnte, es aber nicht gebracht wird, weil dann andere Medikamente die ein Leben lang genommen werden müssen nicht mehr gebraucht werden.

Aber ich höre schon auf damit :-) Das ist halt meine Meinung. Dann stört es mich zum anderen, dass bis heute kein Beweis erbracht worden ist, dass Cholesterin tatsächlich im Zusammenhang steht mit Arteriosklerose bzw. kardiovaskulären Ereignissen wie Herzinfarkt und Co. Dann finde ich es komisch dass die Grenze immer wieder gesenkt wurde aber logisch, senke ich den max. Cholesterinwert von z.Bsp. 200 auf 180 dann habe ich gleich wieder ein paar million Menschen mehr als "Kunden"

Was ich eigentlich sagen wollte :-) ich habe Angst vor dem Medikament weil auf der einen Seite nicht wirklich sicher ist, dass es "hilft" und auf der anderen Seite eine Menge schlimmer Sachen passieren können, wie Muskelschädigung, Diabetes, sogar von Krebs ist die Rede.

Wie sagt mein Arzt, ja so ist das in der Medizin, das eine reparieren sie und dann geht dadurch das andere kaputt :-) Das war wenigstens ehrlich.

Ich nehme es weiter, ich gebe dem Medikament ne Chance und in 4 Wochen gucke ich mal wie meine Blutwerte sind und dann entscheide ich weiter. Außerdem gibt es ja nicht nur Simvastatin sondern auch viele andere.

Apropos Alternativen, gibt es keine pflanzlichen Sachen die helfen können ? Wäre vielleicht ein Besuch beim Heilpraktiker sinnvoll ? Ich habe was von Lipocorrect gelesen von Loges oder wie die Firma heißt.

PS. Ich glaube ich eröffne einen neuen Cholesterin Thread :-)

SXou'ndb$e#ar77


Ich kann nur noch mal empfehlen regelmäßg Sport zu machen. Zum einem nimmt das die Angst, zum anderen senkt es den Cholesterinspiegel. Bei mir ist er genetisch bedingt auch recht hoch (um die 200), aber mein HDL ist dabei sehr hoch, weil ich gesund esse und eben viel Sport mache, sodass das in der Summe nicht bedenklich ist. Seitdem ich wieder Sport mache habe ich 1000% Lebensqualität gewonnen und ich kann heute noch nicht begreifen, wie ich Anfang des Jahres "rumgeeiert" bin. Kommt mir alles wie ein Film vor, aber ich habe wieder viel gelernt.

Aus jeder Krise nimmt man auch etwas mit und das wünsche ich Dir auch. Lerne daraus, dass einem ein gesunder Körper nicht geschenkt wird, aber man auch nicht 24h am Tag Angst haben muss krank zu sein. Genau das macht einen krank. Lass dich jetzt vom Cholesterin nicht so einschüchtern! Sieh es als Projekt – arbeite dran, setze dir Ziele – realistische Ziele und bleib vor allem dran. Das schlimmste, was man machen kann ist rumlabern und sich dann nach Ausschalten des Rechners an nichts mehr zu erinnern. Es wird nichts von allein passieren und man muss etwas dafür tun. Je länger man aber am Ball bleibt, desto leichter fällt es einem. Zu unserem "Radteam" sind kürzlich erst 2 Freunde hinzugestossen, die das vor 1 Jahre noch "doof" fanden. Heute fahren sie täglich zwischen 20 und 30km. :)^

JLaxn74


Auch auf die Gefahr hin das Cha-Tu mich dann schlägt (aber das ist ok, bin immer für offenen Meinungsaustausch)..

Die Pharma-Industrie ist sicher kritisch zu sehen, aber das ist ja auch zwangsläufig so. Es handelt sich nunmal um den Balanceakt aus kapitalistischem Gewinnstreben und dem moralischen "das Richtige tun". Sicherlich führt die Profitorientiertheit dazu dass nicht immer das passiert, was dem Wohle der Menschheit dient, andererseits, wenn das Profitstreben nicht da wäre, würde auch gar kein Anreiz für die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente und Behandlungsmethoden bestehen. Und ich möchte auch von mir nicht behaupten dass ich dagegen gefeit wäre, ein "bisschen zu mauscheln", wenn meine Aktiengesellschaft dadurch etliche hundert Millionen Euro Gewinn zusätzlich machen kann. Wir sind sicherlich alle auch keine Engel. Aber eine planwirtschaftlich geführte Pharma-Industrie, die nur dem Wohle der Menschheit dient ohne Gewinn-Anreiz würde sicherlich schnell stagnieren (wie man eigentlich an allen planwirtschaftlich entstandenen Produkten erkennt. Der Reiz nach Verbesserung entsteht nunmal durch das Streben nach Belohung, Geld setzt Dopamin frei, wenn das nicht gegeben ist, führt es zu Stillstand).

Und zu den Statinen.. nicht dass ich mich damit besonders auskennen würde, aber neulich war ja im Spiegel ein Artikel über das Herz, und da stand, dass man mittlerweile davon ausgeht, dass die Bedeutung der Kollateralen als "natürlichen Schutz" gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt bisher deutlich unterschätzt wurde, dass Sport dazu führt, dass die Kollateralen stärker ausgebildet werden, und Statine aufgrund ihrer Eingriffe in den Stoffwechsel geradezu dazu führen, dass das Kollateralen-Wachstum gehemmt wird. Während hingegen sich viele Herzinfarktpatienten in der trügerischen Sicherheit der Statine wähnen, um sich zu schonen auf Sport verzichten, und damit quasi zu "Drehtürpatienten" werden. Fazit also, Statine kritischer betrachten, und Sport ist noch viel wichtiger als man vorher dachte.

C^ha-wTxu


Im Gegenteil, Jan, ich schlage NIE, und zum anderen: wir sind da fast einer Meinung. Nur finde ich, dass man auf Pharmaindustrie BEGRÜNDET schimpfen soll, und nicht nur aufgrund eines wagen Gefühls im Bauch.

Die Rolle der Kollateralen ist in der Tat unterschätzt, und ich verstehe bis heute nicht, warum da nicht weiter und intensiver geforscht wird (ich behaupte im Gegensatz zu anderen aber nicht, dass die böse Pharmaindustrie das verhindert, ohne für diese Behauptung einen Beweis zu haben!).

Ich selbst lebe vermutlich nur noch, weil sich wunderbare, schöne, zarte (hauchdünn!), aber viele Kollaterale um meine verschlossenen Herzkranzgefässe gebildet haben. Sie erhalten die Minimalversorgung meines Herzens aufrecht. Ich hab sie mir mühsam "erstrampelt" (auf dem Heimtrainer).

Wenn ENR z.B. einen Versuch machen würde (gesunde Ernährung, viel Bewegung, mindestens zweitäglich Ausdauersport), könnte sich durchaus an seinem HDL etwas zum Positiven ändern. Ich hoffe, er tut es, denn DANN könnte er evtl. auf ein Medikament verzichten.

Gruss

Cha-Tu

Jfan7x4


:-)

Ich fahr alle 1-2 Tage allerdings nur so ca. 10 min aufm Heimtrainer, wenns Wetter gut ist draussen Fahrrad (dann so 20-30 min), meinst, das bringt auch schon was? So subjektiv hab ich schon das Gefühl..

C1ha-RTu


Hallo, Jan.

Soviel ich weiss, bilden sich Kollaterale vor allem dann, wenn bereits Verengungen in den Gefässen vorhanden sind. Das heisst: Wenn Deine Adern frei sind (was ich hoffe und Dir wünsche), bilden sich auch keine Kollaterale, weil sie nicht nötig sind. Der Körper arbeitet sehr ökonomisch... ;-)

Gruss

Cha-Tu

JTan7F4


Ach so, ok. Naja klingt logisch, danke :).

Sso2undYbe"ar7x7


@ Jan74

Jede Bewegung bringt etwas, egal wie lange. An deiner Stelle würde ich aber mind. 30min auch auf dem Trainer bleiben. 3-4 x die Woche und dann liegst du gut im Soll. Durch das regelmäßige Training bilden sich beim Herz (wie auch bei anderen Muskeln) neue Kapillargefäße bzw. werden andere Gefäße erweitert und verstärkt. Damit wird das Herz besser versorgt und ist generell damit gegen einen "Ausfall" gewappnet.

Sinn des Trainings ist aber nicht nur das, sondern auch die reine Muskelarbeit. Ist das Herz vergößert, braucht es weniger zu schlagen, arbeitet ökonomischer für den gleichen Pumpvorgang. Ergo sinkt der Puls im Ruhezustand und auch bei Arbeit. Mein Ruhepuls liegt derzeit irgendwo bei 50 oder leicht drunter. In einer Minute schlägt also mein Herz 10-20 Mal weniger, als im Bürgerschnitt. Rechne das mal auf den Tag hoch und da sieht man schnell, was das Herz einspart.

Jaan7x4


Draussen fahr ich locker ne halbe Stunde Fahrrad, auf dem Heimtrainer ist es aber irgendwie intensiver und anstrengender und irgendwie nach 10 min dann auch total langweilig ;-). Naja, im Sommer geh ich eh fast jeden Tag raus, insofern..

was mich bissi wundert.. vor nem Jahr hab ich so ca 80 Liegestütz gemacht (nicht auf dem Boden sondern eher schräg, an einer Kante, um den rechten Ellenbogen, der etwas angeknackst ist, nicht zu sehr zu belasten), und dabei ordentlich Herzklopfen bekommen. Seitdem trainier (sofern man das so nennen kann) ich ja regelmässig und schaff nun locker 300 Stück davon, und seltsamerweise OHNE dass der Puls überhaupt nennenswert davon ansteigt. Kann das sein??

CGha-xTu


Wenn Du gut durchtrainiert bist, kann das durchaus sein, Jan.

Gruss

Cha-Tu

J;any7x4


Hm aber ob ich das bin? Vielleicht sind die Dinger an einer Schräge auch zu einfach. Mal 400 davon machen.

Gruß+Danke

SVouKndbearx77


300 Liegestütze?? Was hast Du für Oberarme? Das ist ganz schön heftig ...

Davon abgesehen sollte man Kraftraining anders machen: wenige, kraftvolle Wiederholungen und keine Ausdauer (viel+leicht). Notfalls Gewichte auf den Rücken legen, wenns zu einfach geht.

Fahrradfahren: Also wenn Du draußen weniger Puste brauchst, als auf dem Trainer läuft da auch irgendwas komisch. Man kann ja an beiden Modellen (Fahrrad, Trainer) die Intensität einstellen. Wenn ich auf dem Rennrad fahre ist mein Puls immer höher, als auf dem Trainer. Logisch, da kommen ja sämtliche Einflüsse, wie Wind, Höhenmeter etc. dazu. Davon abgesehen sind 30min auf dem Rad nicht viel. Rennradler fahren locker 3 Stunden und mehr mit hohem Tempo (um die 30km/h). Lieber länger mit mittlerer Intensität, als kurz und volle Pulle! Radfahren ist Ausdauer.

Als Motivation beim Trainer schaue ich immer fern und fahre viel Intervalle: als zB. von 100W hocharbeiten bis 250W. Das dann 3-4 Mal a 15min. Wird spätestens ab 200W nicht mehr langweilig. ;-D - aber auch hier gilt, nur so, wie man es verträgt und den Puls im Auge behalten. Nicht übertreiben.

Jlan74


Also Liegestütz mach ich schon seit Ewigkeiten (seit mein Vater, als ich ca 14 war, festgestellt hab, dass ich nicht eine einzige hinbekomm ;-) ), früher als der Ellenbogen noch ok war auf dem Bogen so ca 80 Stück, mittlerweile halt eher schräg, da braucht man logischerweise weniger Kraft. Da sind 300 kein Ding.

Was das Fahrrad fahren angeht.. da tritt man beim Heimtrainer ja kontinuierlich konstant zu, während man beim "richtigen" Fahrrad fahren mehr Variation hat. Mal tritt man richtig zu, mal rollt man einfach nur entspannt vor sich hin. Mein Puls draussen ist dann auch höher (an die 160 maximal, denk ich), aber halt auch nicht konstant.

Ich hab ansonsten auch keine Ambitionen zum Supersportler zu werden, aber halt so viel wie ich Lust hab und das Gefühl hab, das es mir gut tut. Und ich denke, der Unterschied zwischen "jeden Tag 10 min" und "gar kein Sport" ist schon nicht gering.

S4ounMdbe{ar7x7


Die Gelehrten streiten sich da ja auch, was die Dauer, etc. angeht. Aber 10min wäre in meinen Augen doch bissi wenig. Gut, klar - alles ist besser als gar nichts, aber um wirklich Effekte zu erzielen, sollte man da schon halbwegs koordiniert rangehen. Mit Supersportler hat das nix zu tun - davon bin ich selbst ich weit entfernt und ich schrubbe im Jahr ca. 6000km auf dem Rad, täglich macht das 20-30km, am Wochenende dann halt entsprechend mehr. Es ist unglaublich entspannend mal 2h am WE um einen See zu fahren. Da gehts nicht nur um den Sport, sondern auch die Seele. Unser Körper ist nicht zum Rumsitzen gebaut, der will sich auch mal "austoben". Aber jeder natürlich wie er mag, ich möchts nicht mehr missen.

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