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Wirkung von Alkohol auf Herz/Kreislauf

J$an~74 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hier noch ein Thema welches mir ziemlich wichtig ist..

Die Herz-/Kreislaufreaktion auf Alkohol. Wenn ich mal getrunken hab, war die am Tag drauf hauptsächlich unangenehme Reaktion des Körpers die Herz-/Kreislaufreaktion. Normal "kater" im Sinne von Kopfweh und Übelkeit hab ich kaum, aber dafür heftig Herzklopfen, vor allem fühlt sich das ganze vegetative Nervensystem so "vorgespannt" an (vor allem beim bzw. direkt nach dem ausnüchtern). Ist auch normal, soweit ich weiss, in der Hinsicht ist "Kater" und "Entzug" sich auch durchaus ähnlich (wobei Entzug deutlich heftiger, aber erhöhte vegetative Erregbarkeit als Katersymptom ist normal, nach allem was ich weiss.

Das fühlt sich teilweise sehr unangenehm und beängstigend an (und ist nebenbei auch DER Grund warum ich zur Zeit gar keinen Alkohol mehr trinke). Geht DIREKT mit meiner Herzangst Hand in Hand, das Herz "schlägt so doll", fühlt sich irgendwie komisch, beängstigend an, noch mehr als sonst verstärkte Beobachtung ("schlägt es auch noch normal"), verstärkte Neigung zu Herzstolpern (wobei, auch das normal soweit ich weiss ;-) ), vor allem Angst, deutlich verstärke Neigung zu Panikattacken (de fakto Katersymptomatik kaum zu unterscheiden von Panikattacke manchmal).

Ist diese Herz-/Kreislaufreaktion harmlos oder doch in irgendeiner Weise gefährlich?

Antworten
Cyha-Txu


vor allem fühlt sich das ganze vegetative Nervensystem so "vorgespannt" an

Ja, das haben viele Menschen. Da heisst es nur: entweder das in Kauf nehmen (gefährlich ist das nicht) oder aber keinen Alkohol mehr trinken. Alkohol ist ein Nervengift und das wirkt sich natürlich auch auf das Vegetativum aus. Und dann kann so etwas entstehen wie von Dir beschrieben. Ich begreife sowieso nicht, wie man freiwillig ein Gift einnehmen kann... ;-) Aber okay, es muss ja nicht jeder Antialkoholiker und Antinikotiniker sein... :=o

Gruss

Cha-Tu

J3an7x4


Danke für die Antwort.

Ich glaube zumindest so gut wie niemandem, der sagt, er trinke nur wegen des Geschmacks ;-). Ansonsten muss ich schon sagen dass die Kombination aus netter Situation, leckerem Essen und einem guten Wein schon ein tolles Erlebnis sein kann, an dem der Alkoholrausch zweifellos auch seinen Anteil hat. Und die aromatische Tiefe von WIRKLICH gutem Wein ist auch fabelhaft. Hach ja ;-).

Stelle aber fest, wenn man nervlich angeschlagen ist, haut das Zeug (bzw. die nachwirkungen) so dermassen rein.. Burnout oder Angststörung in Verbindung mit Kater, nix gut.

Naja, ich werd demnächst mal wieder ein Glas (oder sagen wir mal eine halbe Flasche Wein) wagen..

J2an74


Was macht denn Alkohol DIREKT mit dem Herz eigentlich, abgesehen von der indirekten Wirkung durch vegetative Erregung?

mir fällt so ein: stärkere Neigung zu ES durch verschoben Mineralstoffhaushalt/Dehydrierung, Puls erhöht durch erhöhten Pumpbedarf aufgrund erweiterter Blutgefäße.

Schadet ein Akoholiker nicht seinem Herz auf Dauer ziemlich erheblich? Wobei, soweit ich weiss, die Menge die man trinken muss um eine alkoholische Kardiomyopathie zu bekommen, soll gewaltig sein..

Meine Eltern haben ca 40 Jahre lang jeden Abend pro Person eine Flasche bis einen Liter Wein getrunken und haben, wies scheint, davon keinerlei gesundheitlichen Schaden davongetragen.. wär mir ja nix.

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