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Normaler Puls in Ruhe und bei mäßiger Bewegung?

M9onsqterX


@ Jan:

Meine Endokrinologin hat mich zum Kardiologen überwiesen, da ich seit 4 Jahren ein Medikament nehme, was Änderungen an den Herzklappen verursachen KANN. Deswegen. Hab da aber net Nein gesagt. ;-)

Jzan7x4


na ok, unter dem Aspekt ist das genehmigt ;-).

Aber steiger Dich da echt mal nicht so rein. Ich hab das auch alles dauernd. Herz komisch, Atmung komisch, alles komisch. Wie gesagt man findet IMMER was wenn man nur genug in sich hineinhorcht. Aber objektiv betrachtet funktionieren wir beide ganz normal.

Du hast aber doch gar keine Symptome die auf Herzklappenfehler hinweisen, oder? Aber so eine Routinekontrolle alle paar Jahre ist natürlich ok.

m[usk9atnusxs


Habe in diesem Faden erst gestern oder so beantwortet, wie du die Angst wegkriegst:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/624842/]]

MVonosDt6erX


@ Jan:

Ich weiß nicht, wie die Symptome sind bei einer Herzklappenveränderung. Habe bisher auch erfolgreich Google gemieden. ;-)

Ich bin euch wirklich dankbar, dass ihr mich so auf die richtige Gedanken-Bahn bringt. Das hab ich glaub ich mal gebraucht. Wenn man so für sich selbst ist, dann fangen die GEdanken an zu kreisen und verdichten sich. Aber wenn ich hier im Forum dann lese, dass es anderen z. T. auch so geht oder dann jemand wie du, Jan, schreibt, hey das ist völlig i. O., hab Vertrauen, dann gibt mir das echt Kraft und macht mir Mut. Mir gehts heute schon wieder viel besser! :-D:D :D

@ muskatnuss:

Das ist gut, das werde ich mir glaub ich ausdrucken und paar Mal durchlesen. Danke für den Tipp! :)

JFan74


Das ist ja schön. Aber Du schreibst ja wirklich nix was irgendwie unnormal klingt.

Herzklappen.. also wirklich auskennen tu ich mich da auch nicht aber so ähnlich wie Herzinsuffizienz, also vor allem wenig belastbar und Atemnot. Da dürfte das Treppen steigen dann gänzlich schwierig werden.

MLons'terxX


Nö, da hab ich m. E. keine Probleme, außer dass ich halt leicht außer Puste bin, wenn ich oben angekommen bin. Das liegt aber eher daran, dass ich durch meine Studiumsende und meinen Infekt vor einiger Zeit vöööööllig unfit geworden bin.

Jhan74


Jo bissi aus der Puste sein is auch normal ausserdem dann ;-).

SjoundBbAe0ar7x7


Aha, also wieder jemand neues im Club! Willkommen.

Zunächst: dein Problem liegt im Kopf und nicht im Herz. Hast du ja schon x-mal gehört. Das Vertrauen in den Körper zu stärken ist schwer, wenn er doch immer so "ungezogen" ist und komische Sachen macht. Ich weiß, kenn ich. Da kommt man auch nicht so einfach raus, denn deine Gedanken drehen sich im Kreis und werden durch die Selbstbeobachtung immer wieder genährt. Dann guckst du sicher gern mal bei Google und die Panikmache ist perfekt. Solange das aber nicht ausartet (mit Notaufnahme, Herzinfarktverdachten, etc.) kann man da recht gut auch was machen.

In erster Linie musst du allein davon überzeugt sein, dass du gesund bist und dir auch niemand auf der Welt 100%ige Sicherheit geben kann. Von daher ist der Gang zum Kardiologen nicht schlecht. Lasse das abklären, von einem Fachmann. Dir muss klar sein, dass du mit einer Skepsis gegenüber dem Arzt dir anmaßt, dass du das besser im Griff hast als eher und wenn du je in deinem Beruf mit Laien zu tun hattest, weißt, was dabei rauskommt: absoluter Unfug. Wenn also der Arzt sagt "OK", dann heißt das "OK". Nicht vielleicht ok, oder doch nicht.

Zweite Stufe, gerade bei Herzneurose, ist Sport. Das muss man natürlich permanent machen und regelmäßig. Gerade anfangs nicht einfach, aber von nix kommt nix. Nach und nach merkt dein Kopf, dass da nichts sein kann. Wer Sport macht, ist gesund. Eine einfache Formel. Ich kann das absolut nur empfehlen – habe so meine Angst schon viele Male besiegt. Puls bei 70 ist normal, aber zeigt auch keine gute Fitness. (im Vergleich, mein Ruhepuls liegt bei <50). Ausdauersport wird dich fit machen und dir die Angst nehmen. Taste dich leicht ran, nichts übertreiben. Hand drauf, dass das auch bei Dir hilft. :)^

J#an7x4


Hm, von der Logik betrachtet versuch ich das auch so.. wenn man in der Lage ist, sportlichen Betätigungen nachzugehen (und dabei keine Beschwerden hat, die man WIRKLICH mit Herzproblemen assoziiert, also Atemnot, Konditionsproblemen, gar Schmerzen hinter dem Brustkorb), dann kanns ja eigentlich nicht so schlimm sein..

M)ons"texrX


Hallo Soundbear, danke für deine Tipps! *:)

Das Vertrauen in den Körper zu stärken ist schwer, wenn er doch immer so "ungezogen" ist und komische Sachen macht.

Das ist der springende Punkt: Ich habe kein Vertrauen in meinen Körper, dass das alles so funktioniert. Und dass vllt. hier und da auch mal nicht alles zu 100% so läuft wie es laufen sollte.

Aber wen wundert´s, wenn man Jahrzehnte lang von klein auf erzählt bekommt, wie schlecht man ist und dass eh nie was aus einem wird und dass man kein Recht auf diese Existenz hat. %:| Aber das ist ne andere Baustelle...

Wie erlange ich das Vertrauen wieder? Immerhin hatte ich das viele Jahre und plötzlich ist es iwie erschüttert. Ganz ist es ja nicht weg, aber ich war schon mal vertrauensvoller in meinen Körper. ;-)

Sport ist gut. Meistens fühle ich mich nach Sport sehr lebendig und gut und vor allem seeexy. ]:D Leider fehlt mir da grad aweng die Zeit dazu. MIttlerwiele steige ich 2 Haltestellen eher aus und laufe den Rest. :)z

Cvorn9eleia5x9


Was Sport angeht: was ist mit morgens nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück? Das kann natürlich eine halbe Stunde Schlaf kosten, aber für mich läuft dann der ganze Tag besser, weil der Kreislauf viel besser in Schwung kommt. Da ich abends meist nicht die Zeit für Sport finde, fahre ich damit eigentlich am besten.

S~oundkbXearb77


Ich denke nicht, dass es bei ihm an der Zeit liegt. Es ist eine Kopfsache. Man muss aber verstehen, dass gerade dieses Überwinden der eigenen Ängste und Befürchtungen zur Besserung bzw. Beseitigung beiträgt. Phobiker können ihre Ängsten auswichen und sie vermeiden. Leute mit Krankheitsangst nicht - der Körper ist ja immer da. Aus diesem Grund werden diese Leute schneller depressiv und kommen aus dem Gedankenkarussell nicht mehr raus - das was Angst macht hängt immer am Kopf dran, der eigene Körper!

Für meine Begriffe geht es auch nicht darum sicher zu sein, dass man nichts hat - das kann man nie, nicht heute, nicht nach einem Arztbesuch, nicht morgen. Es geht eher darum damit zu leben, dass es so ist - das etwas sein kann - man muss es akzeptieren. Ich hatte lange Zeit extrem Angst vor Krebs, habe auch oft gedacht, dass ich es habe. Aber was macht das für einen Unterschied? Keinen - dem Krebs wäre das doch egal, ob ich mir Sorgen mache oder nicht. Ich jedoch mache mir das Leben schwer, völlig egal wie die Sache ausgeht. Bei meiner Herzneurose habe ich nach und nach den Mut aufgebracht und mir gesagt: "Mache jetzt, wenn du wirklich was am Herz hast, wirst Du schon umkippen. Nu kipp doch endlich um ..." ... natürlich bin ich nicht umgekippt. Wenn man dann beim 10ten Mal immer noch nicht umgekippt ist, setzt im Denken eine Umgewöhnung ein.

Rein durch Denken das zu erreichen halt ich für schwierig. Die Störung tritt ja somatoform auf und betrifft eben Körper und Geist.

M7ons0tHerX


Und du hast es dann durch Sport und deiner Aktzeptanz überwunden?

S?ountd>be*arx77


Hallo, ja. Mit Akzeptanz hat das nichts zu tun, denn das wäre ein beeinflussbarer Effekt. Panikattacken und dessen Auslöser unterliegen einem Gewöhnungseffekt (Konditionierung), den man gern mit seiner Angst und noch zusätzlich verstärkt bzw. erst einleitet. Das kennt man zB vom Pawlowschen Hund. Bei uns lösen also völlig alltägliche Faktoren Angst und Panik aus. Das wiederum muss man sich wieder abgewöhnen. Da dies aber eher instinktiv abläuft, kann man das nur, wirklich wie bei Hunden etc., über die Wiederholung der selben Situation. Ich habe mich dann z.B. immer wieder der Situation gestellt: z.B. beim Laufen auf der Straße. Da habe ich regelmäßg Panik bekommen – vollkommen krass, dachte ständig einen Herzinfarkt zu haben. Habs aber immer und immer wieder gemacht, bis ich irgendwann "verstanden" habe, dass ich eben keinen Infarkt habe und ja eigentlich nichts ist.

Ähnlich dann beim Sport: bin halt trotzdem Rad gefahren, obwohl ich fest glaubte eine Herzmuskelentzündung zu haben. Da nie etwas passiert ist, hat sich der Kopf daran gewöhnt und die Angst nicht mehr aufgefahren. Der Gewöhnungseffekt muss also hier genauso greifen, wie er mit der Angst angefangen hat. Das klingt so erstmal leicht, aber man muss schon mit Mut in diese Sache gehen. Die ersten Male wird man um Panik nicht rumkommen. Von allein wird man es aber leider auch nicht los ...

Im übrigen gibts auch recht gute Literatur zum Thema Panik – man sollte das Thema verstanden haben, um es loszuwerden. Guck mal bei Amazon. Da gibts gute Angebote.

MFondstexrX


Hallo Soundbear,

danke für deine ausführliche Erklärung. Ich weiß nicht, ob ich Panikattacken habe... Und ich habe ja keine Ängste direkt. Ich mache mir eben oft mehr Gedanken um meine GEsundheit als nötig.

Ich habe mir – als es richtig extrem war – zwei Bücher bestellt. Aber dadurch habe ich das Gefühl, dass es schlechter wird. Beschäftigt man sich mit seinem Tinnitus, wird er auch lauter, weil man sich darauf konzentriert. Und so ist das hier eben auch. Oder meinst du, dass ich da einfach mal durch muss. Möchte so gern wieder "normal" denken können.... %:|

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