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Blutdruckmedikamente, wie sieht's aus mit Autofahren?

PthilxDD hat die Diskussion gestartet


Liebes Team,

ich nehme seit Jahren folgende Medikamente gegen hohen Blutdruck:

Bisohexal 2,5mg morgens

Rasilez 300mg morgens

Die Werte sind bei 140/85

Da ich selber beim Hausarzt rumgeheult habe weil ich dachte das Rasilez hilft nicht und Abend nicht die 2,5 Biso extra genommen habe, hat er kurzer Hand umgestellt:

Bisohexal 2,5mg morgens/abends

Delix 2,5mg morgens

Carmen 10mg abends

Nun habe ich gelesen dass ich mit den Medikamenten kein Auto mehr fahren darf, für mich ist das aber extrem wichtig ich bin 24 und muss über Land zur Arbeit fahren. Was mache ich jetzt. Die alte Zusammenstellung war wunderbar, null Nebenwirkungen und jetzt diese Keulen.

Antworten
CAonto


Das steht bei allen Blutdruckmedikamenten als mögliche Reaktion... (Müdigkeit, Benommenheit)

Die Behandlung mit blutdruckbeeinflussenden Arzneimitteln bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch

individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr

oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

PGhilxDD


Das hat jetzt aber nichts mit der Fahrtüchtigkeit auf ewig zu tun? Der Arzt sagte mir, nur bei Einstellungsbeginn nicht in Höhen arbeiten. Vom Fahren sagte er nichts.

Gibt es Medikamente bei denen man nicht mehr fahren darf, Blutdrucksenker? Damit ich gleich vorgewarnt bin. Sind ACE Hemmer generell für die Fahrtüchtigkeit gefährlicher?

P0hnilDxD


Zur Not nehme ich es einfach nicht und schmeiße sie weg.

M1ama L[ischexn


Hallo PhilDD,

es gilt bei BD-Senkern grundsätzlich während der Ersteinstellung. Ich habe aktuell dasselbe "Problem". Mein Arzt meinte, dass das solange gilt, bis der BD halbweg eingestellt ist. Meine Erfahrung ist die, dass Du selbst es am besten merkst. Bist Du denn unter den neuen Medis müde oder schlapp?

Grundsätzlich gilt ein Zeitraum von 2 - 6 Wochen als Einstellungszeit. Danach darfst Du auch wieder Auto fahren oder in Höhe arbeiten.

Ich denke auch, dass nicht wirklich darauf geachtet wird. Die Pharma-Industrie will sich damit absichern. Bei einem reinen Wechsel habe ich noch nie einen Krankenschein bekommen und dies, obwohl ich täglich in großer Höhe arbeiten muss. Ebenso muss ich Auto fahren und Maschinen bedienen können. All dies wissen meine Ärzte auch. Ebenso die BG und dennoch bekomme ich meine Tauglichkeit.

Viele Grüße und gute Besserung

CNontxo


Es geht nur darum, dass bei der Einstellung immer noch Blutdruckspitzen oder ein Abfall des Blutducks eintreten können, die dann zur typischen Symptomatik führen, wie z.b Benommenheit, Schwindel, sogar Ohnmacht.. und da sollte man nicht gerade Auto fahren oder auf einer Hochspannungsleitung sitzen...

CYhLa-xTu


Also, wenn ich eine Medikamentenkombi nehme, die mir gut tut, die ich nicht merke, dann würde ich auch nicht wechseln. Anzudenken wäre gewesen, den Betablocker zu erhöhen, aber gleich eine ganze Wirkstoffgruppe auszutauschen? Sprich noch mal mit dem Arzt, dass Du die alte Kombi wieder nehmen willst und evtl. den Betablocker auf morgens/abends 2,5 mg erhöhst. Aber mach es nicht ohne den Arzt zu informieren. Der sollte unbedingt wissen, was Du aktuell nimmst.

Gruss

Cha-Tu

PGhivlDD


Hi,

also ich war erst heute bei ihm. Weil der Blutdruck noch nicht zufriedenstellend war mit den 140/85 und ich gesagt habe von den vielen Betablockern werde ich zu dick, stellte er alles um.

Ich habe es noch nicht in der Apotheke bestellt, ich nehme das Zeug auch nicht, mein Vater hat davon Reizhusten bekommen, ich war froh dass ich meine Ruhe hatte.

Werde nun wie folgt einnehmen:

Morgens: Rasilez 300, 2,5 Biso

Abends: 2,5 Biso

(Das war sein erster Vorschlag, eventuell Mittags noch eine Biso)

Nicht das neue Zeug. Ich habe immer auf ACE Hemmer gepocht, warum weis ich selber nicht. Ich muss ihn nochmal fragen ob ich die mittags weg lassen soll, stattdessen aber am Abend die Carmen nehme. Delix und Rasilez geht auf keinen Fall, das weis ich auch, sagte er mir auch. Ich soll selber probieren und messen, dann überprüft der Kardiologe mit einer 24h Messung nach. Mehr als 3x 2,5 Biso nicht nehmen und kein Rasi mit Delix, alles Andere muss ich selber herausfinden, wie es mir geht usw.

HAinaxta


...irgendwie werd ich aus deinem Beitrag grad nicht schlau.

erst sagst du du nimmst das Zeug (den ACE Hemmer nehme ich mal an) nicht, weil dein Vater Reizhusten bekommen hat. dann sagst du dass du immer aus ACE Hemmer gepocht hast. Und der Rest deines Posts ist auch ein wenig unübersichtlich o.o

Wenn du was ohne Nebenwirkungen willst, lass dir ein Sartan geben (aber da wird die Kasse denk ich Probleme machen)

PthiflDD


Bei meinem Vater wusste ich nicht dass er auch (Ramipril) einen ACE Hemmer bekommen hat. Im Internet las ich aber immer dass die gut sein sollen. Jetzt lese ich die Nebenwirkungen die heftiger sind als bei meiner neuen Klasse Aliskirin.

Sartane habe ich schon bekommen, Atacand 16mg, hat keine große Wirkung gezeigt, warum kann sich niemand erklären.

Clha-Txu


Atacand alleine hat bei mir auch nicht gewirkt. Betablocker Metoprolol alleine wirkte nur schwach. Nun nehme ich seit vielen Jahren Atacand UND Metoprolol und es wirkt perfekt.

Gruss

Cha-Tu

S=un%floYwe+r_73


Zum einen kann man mit Medikamenten nur bedingt gegen Stress anarbeiten. Ja, sie wirken – aber Du bist doch relativ hypochondrisch und ich denke, neben den Medikamenten musst Du selber daran arbeiten, durch Entspannung etc. auch dne Blutdruck runterzubekommen. Statt jetzt völlig auf Medikamente fixiert zu sein UND auf deren Nebenwirkungen. (Wenn ich Dich verwechsele: Den Teil bitte unbedingt ignorieren!).

Ansonsten:

Wenn Du Dich fit fühlst, ist Autofahren okay. Achte selber drauf, nicht nur auf Kreislauf, sondern auch Müdigkeit/Reaktionsgeschwindigkeit. Und sei diesbzgl. ehrlich zu Dir selber!

Ansonsten sind Betablocker keine Medikamente, wo pauschal und grundsätzlich erstmal Fahruntüchtigkeit besteht.

Ctonto


Das wollte ich auch noch anmerken, was Sunflower_73 schon geschrieben hat. Nicht NUR auf die Medikamete fixieren, auch andere Lebenseinstellungen ändern bzw. verbessern.. z.b das Gewicht reduzieren, Ernährung umstellen, Ausgleich/Ausdauersport beginnen...

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