» »

Stromschlag 230V

cxhi


Statement?

Erstmal sind Personenhaushalte mit 16 Ampere abgesichert. Dann sind Lichterketten parallel geschalten, auch wenn es nicht so aussieht. Dann sind AUCH Stromschläge mit 230V gefährlich und sogar dann, wenn ein Sicherungsautomat im Netz hängt, Stichwort: [[http://de.wikipedia.org/wiki/LeitungsschutzschalterAuslösecharakteristik]]! Mir ist egal, ob jemand Wikipedia nicht leiden kann, aber wenn man keine Ahnung hat und auch nicht googeln will, sollte man echt NIX schreiben. Ich werd hier jetzt garantiert keine Lehrstunde zum Thema Wechselstrom und Wechselspannung und deren Auswirkung auf den menschlichen Körper halten. Ich hoffe nur, dass ihr (mal sehen wer sich angesprochen fühlt) nicht im elektronischen Gebiet arbeitet.

cxhi


Gna:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsschutzschalter Auslösecharakteristik]]

c]hi


Wie ichs hasse – ich reg mich zu sehr auf. 6 Ampere Sicherungsautomaten sind Standard– nicht 16. Schreibfehler.

ddum8mscnhmarrer7q4


chi, falls du regelmäßig auf 230V-ebene arbeitest: wie oft hast du schon eine "geschossen" bekommen?

cshi


In der Ausbildung hab ich ca 2 Mal eine erwischt. 1 Mal 230V, einmal ca 400V. Zumindest beim 2. Mal hatte ich ziemlich Glück (Sicherheitsschuhe, guter Schraubendreher, etc). Seit der Ausbildung gab es höchstens noch kleinere Zwischenfälle auf 24V-Ebene. Ein störrischer Akkuschrauber hatte es mal auf mich abgesehen^^ Aber das wars auch schon. Ich bin bei den beiden schlimmeren Fällen auch nicht ins Krankenhaus gefahren – wobei es sicher besser gewesen wäre.

H]erz-hafxter


Sicherungsautomaten mit 16A sind durchaus auch im Haushalt üblich.

Und auch 6A sind schon erheblich mehr, als für einen tödlichen Stromunfall nötig ist – wobei die Sicherung ja auch noch eine Trägheit besitzt und der Strom bis zur Auslösung ein mehrfaches des Nennstroms betragen kann.

dsu*mmsc1hmar.reOr74


ich will die TE überhaupt nicht kritisieren, vorsicht ist ja besser als nachsicht... mir persönlich wäre es halt nie eingefallen, deswegen einen rettungswagen zu rufen. ich kenne es von elektrikern so, dass da geflucht wird und es weitergeht (natürlich haben elektriker schuhe an bei der arbeit). deswegen hat es mich interessiert, wie oft das tatsächlich vorkommt in der praxis.

EldmunMd


Bei einem Stromunfall bewegen wir uns im mA Bereich, der bereits tödlich enden kann. Die Absicherung durch den Leitungsschutzschalter dient, wie der Name bereits sagt, zum Schutz der Leitungen und ist in diesem Fall völlig unerheblich!

Durch fachliches Halb- oder Nichtwissen werden hier wieder haarsträubende Thesen postuliert, die unhaltbar sind. Was hier vermutlich im Hinterkopf herumschwirrte, ist der sogenannte Fehlerstromschutzschalter, der in der Tat für einen gewissen Schutz im Berührungsfall sorgen kann, aber auch nie einen hundertprozentigen Schutz zu bieten vermag.

Ich setze hier mal einen Link auf eine Seite, die ganz grob, aber allgemein verständlich die Problematik skizziert: [[http://www.hobby-bastelecke.de/elektro/netzspannung.htm]]

cohi


@ dummschmarrer

Ich glaub, es kommt nicht so oft vor. Wobei man bei Elektrikern ja auch noch nach Fachgebiet sortieren muss. Ich kann mir vorstellen, dass es in der Hausinstallationstechnik eher mal zu kleinen Unfällen kommen kann. Ich hab Industrieelektronikerin mit Fachrichtung Produktionstechnik gelernt. Die Maschinen und Anlagen, die ich warten und instandhalten soll(te) sind normalerweise schon defekt, wenn ich ankomme und dieser Defekt hat dann meistens nichts mit einem Stromschlag zu tun.

Ich kenn noch einen Fall, bei dem ich in der Ausbildung mit einem Kollegen zu einer Maschine gerufen wurden und ich die Fehlersuche machen sollte. Ein Sicherungsschalter hatte ausgelöst und als ich in der Doku suchen wollte, was da alles dran hängt, hat der Kollege, der mich ausbilden sollte, den Schalter 2 mal wieder reingedrückt. Auf Höhe meiner Schienbeine ist daraufhin ein Netzumrichter quasi implodiert^^ Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell rückwärts hüpfen könnte ;-D

Moral von der Geschichte: es kommt darauf an, wie sorgfältig man zu arbeiten gewohnt ist. Klar kann ich zb eine Steckdosenabdeckung abnehmen, ohne die Sicherung zu ziehen. Aber wenn ich dann eine gewischt krieg, bin ich ganz klar selber schuld. Man kann sich ja auch ganz einfach an die 5 Sicherheitsregeln halten :=o ;-D

Mir fällt grad noch ein, 2 Azubi Kollegen wurden tatsächlich mal beide für 48h EKG ins KKH gebracht. Einer hatte einen Schaltschrank berüht und eine gezischt bekommen. Der zweite hat dann, anstatt gschwind nachzumessen, wieviel Spannung anliegt, gesagt "eeecht?" und auch hingelangt-.- War natürlich eigtl nix und ich hätte da auch nur geflucht und weitergemacht, aber das Unternehmen geht auf Nummer sicher. Der Ruf der beiden Kollegen war allerdings dauerhaft ruiniert...^^

A_nton SqommeLr


Hallo Lia,

ein 230 Volt – Haushaltsstromschlag kann durchaus tödlich sein. Die Frage ist eben, welche Körperteile vom Strom berührt werden – und somit ohne Zweifel in Mitleidenschaft gezogen.

Du hast geschrieben, daß Du beim Herausziehen des Steckers den Stromschlag erhalten hast. Daß der Stromschlag in Deine gesamte rechte Hand gefahren ist.

Meiner unmaßgelblichen Meinung nach ist da also der Strom an einem Teil Deiner rechten Hand (Finger?) hineingefahren und an einem anderen Teil (anderer Finger?) oder am Handballen wieder heraus. Du hast also Plus- und Minuskontakt mit ein und derselben Hand gehabt.

Somit wurde Deine rechte Hand vor allem in Mitleidenschaft gezogen.

Das hat noch gewaltig auf Deinen rechten Unterarm und leicht auf Deinen rechten Oberarm ausgestrahlt. Deinen Oberkörper, die Herzregion, hat meiner Meinung nach gar nichts mehr erwischt.

Solche Stromschläge hatte ich im Leben schon 4 x. Ich habe den Stromschlag in der betreffenden Hand noch ne halbe oder ganze Std. lang gespürt. Dann war es weg.

Nach 3 oder 4 Std. hätte ich die erwischte Hand mit der heilen, nicht berührten, verwechseln können, weil echt keinerlei Folge mehr zu spüren war.

So wars bei Dir vermutlich auch– sei froh drum, vergiß es und sei künftig halt ein bißchen vorsichtiger.

Über Deinen von Dir beschriebenen Vorfall brauchst Du Dir wirklich keine Gedanken mehr machen. Das ist vorbei und beendet.

Andersrum – tödlich womöglich wärs, wenn Du mit der rechten Hand an den Pluspol und mit der linken an den Minuspol kommen würdest. Der Strom würde dann durch Deinen ganzen Körper rauschen, Dich entweder sofort töten oder zumindest sehr schwer schädigen.

Genauso schlimm wäre der Pluskonkakt an eine Hand und der Minuskontakt an ein Bein: Gleiche Folgen – siehe oben.

Tja – jetzt können die Spezialisten wieder kommen und mich zerpflücken – aber das ist die Praxis. Das ist Fakt – so läufts!

Alles Gute und herzliche Grüße !

:-) :)z :)^

NPurarihPyoxn


Ich kann mich nur anschließen.

Gleichstrom ist bis 3A relativ ungefährlich. Wechselstrom kann, das wusste hier schon jmd, bereits im mA Bereich tödlich sein. Ich habe mal ETA gelernt.

Was mir allerdings neu war ist die Möglichkeit von Spätschäden innerhalb von 24h. Muss ich wohl geschwänzt haben *doof guck* Danke für die Aufklärung :) *mal nachschlagen muss beizeiten*

IBt'ps a Jbeaut&i|ful "dxay


Eine Normale Lichterkette, läuft auf Reihenschaltung... d.h solltest du den Stromschlag genau an der Mitte der Lichterkette bekommen haben hast du nur die Hälfte der 230V abbekommen...

Wenn das Thema nicht so gefährlich wäre, wäre das der Brüller des Tages.


Die Heftigkeit eines Stromschlages hängt von der Spannung und vom Hautwiderstand ab.

Die Absicherung in Form von "Sicherungen" hat damit nichts zu tun (Stichwort Auslösecharakteristik, siehe chi). Bis die normalen Leitungsschutzschalter auslösen, ist man im Zweifel schon tot.

Wenn man Glück hat, ist der Stromkreis durch einen FI-Schutzschalter (RCD) abgesichert (im Badezimmer Pflicht, in der restlichen Wohnung in neueren Häusern meist Standard).

Verbleibt noch der Hautwiderstand. Der nimmt extrem mit der Feuchtigkeit (Schweiß etc.) zu. Kleidung, insbesondere Schuhe, kann die Ableitung wiederum mindern.

... sagt jemand, der sich ab und zu mal einen fängt.

Iut's- a bQeaut7iful xday


Die Heftigkeit eines Stromschlages hängt von der Spannung und vom Hautwiderstand ab.

... daraus ergibt sich dann die Stromstärke, ohne dass eine Sicherung in der Lage wäre, das ausreichend schnell auf ein erträgliches Maß zu reduzieren (Millisekundenbereich).

Ungefährlich sind in der Regel Spannungen bis 48 V.

Anndr_ea undw LINA


Läßt mich auch nicht los das Thema. Ich habe als Teenager mal einen Weidenzaun abgefaßt, der Schlag ging vom Finger aus bis zu den Füßen. Ich habe mich dann wieder auf das Rad geschwungen und bin nach Hause gefahren. Heute sieht man immer noch die Narbe am Finger sehr deutlich .

Z)Ruxb


Soweit ich weiss, ist die einzige wirkliche Gefahr bei einem Stromschlag, dass das Herz versucht, sich dem Rhythmus des Wechselstromes anzupassen. Wenn Du das ueberlebt hast (und ich habe selbst schon einige Stromschlaege bekommen, davon auch welche, als ich noch ein Herzgeraeusch hatte) dann sehe ich eigentlich keinen Grund, warum da noch etwas nachkommen sollte, denn der Reiz fuer den Herzmuskel ist ja nicht mehr da.

NEIN FALSCH!

das prinzip des selbstmordes mit dem fön in der badewanne funktioniert nicht mehr!!! da machts nur klick, und die sicherung is raus! (testen sollte mans vielleicht aber doch nicht ;-) )

ACHTUNG: Bitte einfach Ignorieren!

Ja in NEUEN Häusern vom Fachmann(!) verbaute Badewannen werden heute geerdet.

-Im Altbau seid ihr ziemlich sicher Tot!

-Auch im Neubau bei auslösender Sicherung kann es sein das ihr einfach tot in der Badewanne liegt!

Eine Normale Lichterkette, läuft auf Reihenschaltung... d.h solltest du den Stromschlag genau an der Mitte der Lichterkette bekommen haben hast du nur die Hälfte der 230V abbekommen...

Aus Elektrotechnischer Sicht nur eines: Falsch!

Ich kann jedem nur Empfehlen: Das was WhiteHulk in diesem Thread geschrieben hat einfach vollständig Ignorieren.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH