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Stromschlag 230V

E*rnesgto_x55


Hallo chi

Meine Meinung zu Deinem letzten Beitrag: :)^

Ich denke, wir haben uns verstanden!

Liebe Grüsse

I9t's a bea#utifu?l xday


dummschmarrer

Ich zitiere mal aus Deiner Quelle (für DukeNukem und Konsorten):

Der oder die Verbraucher sind ins Wasser getaucht.

Zum Widerstand R sind parallel geschaltet eine Vielzahl von Widerstandsbahnen, welche zusätzliche Ströme führen.

Die Gesamtstromaufnahme ist erhöht, erreicht aber bei weitem nicht den Wert, der zum Abschalten durch die Sicherung führt.

Der Schutzschalter (FI/ RCD) kann keinen Fehlerstrom feststellen, er schaltet nicht ab, obwohl im Wasser die gesamte Spannung abfällt und also eine Lebensgefahr gegeben ist.

[[http://www.fh-dortmund.de/de/studi/fb/3/personen/ehem/baumhoefer/lehre/schaltbilder.php]]

Woran chi sich rieb, ist vor allem die lose Ader, nicht die Absicherung an sich, wie Du sie eben rausgesucht hast.

Daran hätte man aber erkennen können, dass es nicht ernst gemeint war, denn lose Adern sind natürlich absoluter Quatsch. Hätte ich das ernst gemeint, hätte ich das anders beschrieben und den Hinweis auf die lebensgefährlichen Experimente weggelassen.

I&t's> a bMeautif=ul ud&ay


Ach so: Zitatzweck ist hier gegeben. Habe ja in dem Faden schon genug Eigenleistung gezeigt. Nur falls mal einer fragt.

cxhi


Woran chi sich rieb, ist vor allem die lose Ader, nicht die Absicherung an sich, wie Du sie eben rausgesucht hast.

Daran hätte man aber erkennen können, dass es nicht ernst gemeint war, denn lose Adern sind natürlich absoluter Quatsch. Hätte ich das ernst gemeint, hätte ich das anders beschrieben und den Hinweis auf die lebensgefährlichen Experimente weggelassen.

Exakt. Lose Adern sind nicht so dolle, weil sie eben auch andere Kontakte berühren können und dann machts auf Expertendeutsch: "kabumm" ... oder "zisch!britzl" ;-D

IDt's \a b.eaut!iful qday


Du darfst halt den Fön nicht bewegen ]:D

dcummsch$marrer74


ach so, ihr stört euch am losen ende... so untergeordnete praktische probleme betrachte ich als theoretiker nicht ;-)

d@umRmoschmarErer74


der letzte satz im zitierten von prof baumhoefer ist sehr verkürzt, aber die skizze ist vollkommen ok. ich habe das problem in meinem beitrag von 16:40 eigentlich vollständig beschrieben.

D_uk<eNLukexm


Noch was zum Thema wie man darauf kommen kann das es sich bei der Lichterkette von der TE um in reihe

geschaltete Leuchtmittel handelt.

Bei einer reinen Parallelschaltung der Glühbirnen liegt die gleiche Spannung an allen Verbrauchern an, so weit

unstrittig. Aber die meisten Lichterketten für den Hausgebrauch verwenden Birnen für 20 V oder noch weniger. Also

muss ein Transformator her und dann liegen an der Kette keine 230 sonder nur noch zB 20 V. Jetzt verhält sich aber, laut Wikipedia, der menschliche Körper so das geringere Wechselströme einen höheren Widerstand erfahren, bei 20 V würde ich vorsichtig geschätzt 80 kohm vorschlagen.

Ist die Isolation im Worst Case Szenario, an einer beliebigen Stelle, beschädigt und Außen- wie Nullleiter

liegen frei dann bildet eine Hand einen erneute Parallelschaltung mit dem Ersatzwiderstand der Lichterkette, den

ich jetzt mal mit 100 ohm sehr hoch ansetzt. Der Gesamtwiderstand beträgt nun 99,98 ohm, bei 20 V fließt ein Strom von 200 mA.

Nach der Stromteilerregel verhalten sich die Stöme umgekehrt proportional zu den Widerständen, d.h. großer Widerstand = wenig Strom, kleiner Widerstand = viel Strom. Dadurch fließen insgesamt 0,25 mA durch den Körper, was man maximal mit der Zunge spüren könnte. Achtung, obwohl nur mit der Hand berührt wird habe ich trotzdem mit 80 kohm gerechnet, weil der Widerstand hauptsächlich durch die Haut verursacht wird

Bei einer in reihe geschalteten Kette möchte ich 3 Fälle betrachten. Einmal liegt die beschädigte Stelle direkt vor der ersten Birne, beide Adern blank. Eine weitere Stelle wird in der Mitte untersuchet, auch beide Adern blank nebeneinander. Im dritten Fall ist der Außenleiter vor der ersten Birne blank und der Nullleiter hinter der Letzten, es wird mit beiden Händen angefasst.

Im ersten Fall bildet die Hand mit den restlichen Lampen eine Parallelschaltung an der 230 V anliegt, dadurch ist der Körperwiderstand 3 kohm(angenommen), die Lampenwiderstände nehme ich mit 500 ohm im eingeschalteten Zustand an. Weniger als in der Parallelschaltung um gegen meinen Theorie zu arbeiten, vorher 10*800 ohm Birnen jetzt 10*500

Damit ergibt sich ein Gesamtwid. von 1875 ohm, insgesamt fließt ein Strom von 122 mA, davon 76 mA über die Hand.

Im zweiten Fall hab ich ein bisschen geschummelt und vereinfacht darum ca 11mA die über die Hand fließen. Vereinfacht deshalb weil im sich ergebenen Spannungsteiler die Spannungen von den Widerständen abhängig sind der Widerstand aber wiederum von der Parallelschaltung, die sich mit der an ihr abfallenden Spannung verändert. Aber das Ergebnis unterscheidet sich vom Fall 1 um der Faktor 10, also eine Tendenz ist erkennbar.

Der Fall 3 ist wie der Erste nur das dort der Strom von Hand zu Hand fließt, was der Gesundheit nicht zuträglich ist.

Natürlich gibt es noch die Mischung aus Reihen- und Parallelschaltung aber diese ist wenn man sie mit Ersatzwiderständen darstellt auch nur eine Parallelschaltung.

Hab das jetzt mal so ausführlich durchgerechnet weil ich mich gefragt habe ob sich mein Gefühl so sehr irren kann.

Wenn ich was falsch gemacht hab bin ich um Hilfe dankbar.

DVuk!eNujkexm


Der oder die Verbraucher sind ins Wasser getaucht.

Zum Widerstand R sind parallel geschaltet eine Vielzahl von Widerstandsbahnen, welche zusätzliche Ströme führen.

Die Gesamtstromaufnahme ist erhöht, erreicht aber bei weitem nicht den Wert, der zum Abschalten durch die Sicherung führt.

Der Schutzschalter (FI/ RCD) kann keinen Fehlerstrom feststellen, er schaltet nicht ab, obwohl im Wasser die gesamte Spannung abfällt und also eine Lebensgefahr gegeben ist.

Eigentlich ist das schon logisch, die Frage ist halt nur wie groß der R im Vergleich zu den Widerstandsbahnen ist und ich hätte jetzt rein vom Gefühl her gesagt das die Heizwendel so viel besser leitet dass die Widerstandsbahnen vernachlässigbar sind.

D=ukeNu(kem


Aber gut dann lass ich das mit dem Selbstversuch mal lieber bleiben ;-D

I`t's a b@e;autif(ulx day


Warst nicht Du es, der Zahlenspiele als schwachsinnig abgetan hat?

Hier kommt hinzu, dass wir nicht wissen, was für eine Kette die TE besessen hat und an welcher Stelle sie sich die Finger verbrannt hat. Man kann das jetzt rechnen oder es auch bleiben lassen.

Fakt ist, die TE hat einen heftigen Schlag erlitten und sich deswegen untersuchen lassen.

Da das hier "Medizin und Gesundheit" heißt und nicht "Krankheit und Schwachsinn", halte ich das Aufsuchen eines Arztes ohne vorheriges Nachrechnen für sinnvoll. Über die weitere Behandlung entscheiden sowieso die behandelnden Personen anhand der Symptome und Schilderung.

Jeglicher Versuch, das schönzurechnen, ist daher zum Scheitern verurteilt.

Jeglicher Versuch, den Fön in der Badewanne schönzureden, übrigens auch.

Druk@eNukexm


Das hätte ich jetzt auch gesagt wenn ich du wäre.

Irt's a, beaut]ifulx day


Was soll man dazu unter objektiven Gesichtspunkten auch sonst sagen?

SOalxdo


Leute

jetzt entspannt Euch mal wieder. Wenn ein Kabel aus der Wand kommt, an dem drei Draehte haengen, von denen einer ein Nullleiter ist und die Verlegung sauber ist, dann fasse ich den an - auch unter Beachtung der 5 Regeln.

Was ich viel interessanter finde: wir kennen alle die Filme, in denen Foene in Badewannen geworfen werden, aber ob man davon sicher stirbt, wissen wir nicht - oder? Trotzdem haben alle panische Angst davor. Laut Wiki sterben jedes Jahr 50 bis 120 Leute am Stromschlag, das ist natuerlich zuviel, aber im Vergleich wenig. Ich wuerde sogar anhand dieser kleinen Zahl behaupten, dass viele Leute einen gewischt kriegen, ergo also die allermeisten ueberleben.

Ich beobachte, wie schnell hier Leute um sich schiessen, weil sie meinen, ein Thema gefunden zu haben, wo sie Recht haben koennen, ohne zu schauen, was man eigentlich sagen will. Niemand kann sich in nur einem Post perfekt ausdruecken und Fehler machen wir alle, aber habe ich irgendjemandem etwas getan? ???

Aber vielleicht brauchen wir gar keinen entspannteren Umgang mit Strom sondern eher im Forum-Posten? 8-)

P.S. an Ernesto: ich bin Elektro-Ing und verantwortliche Elektrofachkraft

E[rn^e5s/to_5x5


Guten Morgen Saldo

Besten Dank für Deine Antwort.

Gestatte mir den Hinweis, dass eine saubere Verlegung eines Kabels in einer Wand auch bei korrekter Farbe des Neutralleiterdrahtes keine Garantie dafür ist, dass am anderen Ende d.h. beim Anschluss an die Stromquelle der Neutralleiter auch wirklich als solcher angeschlossen ist.

Mit den besten Wünschen für eine "zischbummspratzel" freie Zukunft

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