» »

Nächtliches Herzrasen und Todesangst

L[ysis!trTaxta


Liebe Anna!

Vertraue doch einfach mal darauf , dass es nachts gar nicht erst losgeht, wenn du einen Beta-Blocker genommen hast und wenn, dann westenlich abgeschwächter!!

Der Beta-Blocker wirkt ja nicht direkt am Herzen -sie lassen es ruhiger und ausgeglichener arbeiten...genau genommen sind es die Stresshormone , die dein Herz in diese "Kapriolen" treibt....vertraue einfach in diesem Falle auf die Medizin, die EINSTELLUNG dazu, ist nämlich das Allerwichtigste an der ganzen Geschichte!

Das mit deinen Eltern und dem eher "kühlen" Verhältnis finde ich schade..gerasde jetzt könntest du ihre "ernstgemeinte" Hilfe sicher gut gebrauchen!

So..ich gehe jetzt in die Falle und wünsch uns ALLEN eine ruhige und "herzstabile" Nacht! :-)

AWnnay_Sc{hlaflosx24


@steffi, ,@hesso und alle anderen herzraser!!

liebe steffi, lieber hesso,

zunächst einmal hab ich gänsehaut bekommen, als ich deinen beitrag gelesen habe, steffi :-o! mir ging es ganz genauso wie dir, als ich am fernsehen gesehen habe, wie der fußballspieler feher in dem einen moment noch gelächelt hat und zwei sekunden später plötzlich zusammenbrach und auf den boden knallte. ich kann dieses bild nicht vergessen, wie er mit weit aufgerissenen augen tot auf dem rasen lag!!! und das, weil sein herz versagte!

da sieht man mal, wie schnell das leben vorbei sein kann. in der einen sekunde lacht man noch und in der anderen kann man schon tod sein. ich kann mich genauso wie du nicht mit dem tod abfinden. ich kann einfach nicht verstehen, worin der sinn des lebens liegt, wenn man doch sowieso sterben muß und ich habe angst das das sterben an sich schrecklich abläuft. ich kanns mir richtig gut vorstellen, wie grauenvoll der übergang vom leben in den tod sein muß und danach wird man unter der erde begraben. wieso muß das nur so sein?? jeder einzelne mensch ist doch soviel wert, ich finde es so unglaublich schlimm, dass irgendwann alles vorbei sein soll, für immer und ewig. ich denke über den tod genauso wie du. du schreibst, das du krankenschwester gelernt hast und schon viele leute sterben gesehen hast. das muß doch die hölle sein, wenn man so oft jemanden sterben sieht?! ich könnte das nie im leben vergessen. vor sieben jahren starb ein guter freund von mir bei einem motorradunfall. eine halbe stunde davor habe ich noch mit ihm geredet und gelacht...ich bin direkt an der unfallstelle gewesen und nur ein meter neben ihm gestanden als mein vater und andere ärzte versucht haben ihn zu reanimieren. ich stand so sehr unter schock, in mir ist alles zusammengebrochen, ich kanns nicht beschreiben wie schlimm das war. und das schlimmste, ich werde seine augen niemals vergessen können, die panik und angst in seinen augen, seine letzten blicke und atemzüge, es hat sich so in meine seele eingebrannt und ich muß diese last für den rest meines lebens mit mir herumtragen. zwei wochen nach dieser tragödie ist wieder ein sehr guter freund von mir gestorben. ich erfuhr es am telefon. wieder ist ein stück von meinem herz gebrochen worden. und drei monate später ist meine tante mit 38 jahren an leukämie gestorben, sie war der liebste mensch den ich kannte, ich mochte sie so unendlich gern. jetzt ist sie schon so lange tod und ich denke jeden tag an sie und es tut noch immer genauso weh wie am anfang. es tut mir echt leid für dich, dass du auch soviele tode miterleben mußtest. kann sehr gut fühlen, was in dir vorgehen muß. ich für meinen teil werde nie über darüber hinweg kommen.

deshalb, weil ich schon so viele wichtige menschen verloren habe, habe ich selber diese riesen angst vor dem tod. ich weiß, jeder von uns muß diesen weg gehen, aber ich kann mein leben einfach nicht genießen wenn ich weiß, es wird noch soviel tod geben (meine beiden großeltern sind auch nicht mehr die jüngsten) in meinem leben werde ich noch sehr viel weinen müssen bis es letzten endes auch mich treffen wird. ich hoffe inständig, dass es danach in einer anderen welt weitergeht, dass das jetzige leben nur ein vorgeschmack für das ist, was "danach" noch kommt. ich hoffe so sehr, dass es den lieben gott gibt, das wir nach unserem ende alle bei ihm sind, irgendwo, an einem ort wo es keine angst und trauer gibt, sondern liebe und glück und frieden, für immer.

zu heute nacht wollte ich nur kurz schreiben, dass ich wie immer wieder zwei stunden gebraucht habe um endlich einzuschlafen und ganz kurz davor - wie sollte es auch anders sein - ging es wieder los!!! ich schreckte auf, weil mein herz wieder einen anfall hatte und es hämmerte und pochte wie verrückt gegen meinen brustkorb, so das mein ganzer körper mitvibrierte! ich nahm gleich wieder eine tablette atebeta und es beruhigte sich langsam wieder.

dann schlief ich die restliche nacht noch sehr unruhig weiter, erschrack dauernd, meinte, ich habe vergessen zu atmen usw. immer das gleiche! das ganze kotzt mich langsam echt so an, es macht mich wirklich bald verrückt!!!

wenns wenigstens nur ein oder zwei mal in der woche passieren würde, aber jetzt geht das ganze schon seit letzte woche donnerstag und es passiert JEDE, wirklich JEDE nacht. also schön langsam glaube ich nicht mehr, das das normal ist. ab und zu vielleicht schon, aber nicht wenn man es dauernd hat.

d.h. für mich, ich muß jetzt jeden abend beta-blocker einnehmen, denn wenn ich das nicht tue, dann rast mein herz die ganze nacht durch und das will ich nicht!! glaubt mir, ich hab es auch schon ohne beta-blocker versucht, aber ich bring den puls einfach nicht runter!! schön langsam hab ich angst, zum vampir zu mutieren, weil ich nur noch tagsüber gut schlafen kann und nachts am liebsten durchmachen würde, nur um nicht schlafen zu müssen.

auf der anderen seite bin ich überglücklich die beta-blocker zu haben, ohne sie würde ich das nicht schaffen!

zu meinem ganzen pech kommt leider noch hinzu, dass ich schon immer einen ziemlich niedrigen blutdruck habe (100/70) und beta-blocker senken ihn noch mehr, ich bin praktisch den ganzen tag nur am herumschleichen in zeitlupe!!!

GIBT ES DENN KEINE ANDERE MÖGLICHKEIT?? KANN ES NICHT EINFACH MAL VON SELBER VERGEHEN? ich habe die hoffnung aufgegeben steffi, ich weiß einfach nicht mehr was in meinem körper abgeht. bitte sag doch mal was du dagegen unternimmst?

und zu dir lieber hesso, danke das du sowas schönes geschrieben hast. du kannst dich sehr sehr glücklich schätzen. du hast eine super einstellung, ich wünschte ich könnte auch so optimistisch denken wie du, aber bei mir klappt das nicht. ich war schon als kind immer sehr nachdenklich, habe mir schon immer gedanken über das sterben, den lieben gott usw. gemacht und bin seit ich denken kann unwahrscheinlich emotional (womit andere leute leider nicht so einfach mit umgehen können). und das alles wird bei mir durch den winter noch sehr stark begünstigt.

im frühling und im sommer bin ich eigentlich jeden tag glücklich und kann mein leben auch genießen, aber im herbst geht das alles flöten..

werde morgen früh vielleicht bei einem psychiater anrufen, falls ich mich trau, der soll mir sagen, wie ich diese scheiß zeit überleben soll!!

liebe grüße und einen schönen tag noch an alle,

anna

A7n^na_S}chlafloxs24


Herzecho, herzultraschall

kann mir bitte jemand von euch sagen, wie ein herzecho funktioniert und ob eine herzultraschalluntersuchung eine sichere methode ist um festzustellen ob alles ok ist?

hab für morgen jetzt doch noch einen termin beim internisten gekriegt.

schwere untesuchungen (katheter usw..) will ich nicht machen lassen.

viele grüße,

anna

Msal e5Phonkx2


@Anna-schlaflos

mann,das ist ja kein wunder,dass du dich auch nicht damit abfinden kannst,dass man irgendwann nicht mehr existiert.ich glaube,das liegt daran, dass wir durch solche todesfälle einfach traumatisiert sind.wir sind zu sensibel dafür,sowas zu verkraften.deshalb beschäftigt uns das und macht uns angst.ich bewundere die leute,die über das thema tod locker reden können.mein freund sagt,wenns passiert, kann man eh nichts mehr machen.der hat keine angst davor,da man ja eh nichts mehr merkt,sagt er.aber gerade das lähmt mich-wenn ich lachende menschen auf der strasse sehe,denke ich manchmal,wie können die sich freuen,bald liegen sie unter der erde...

ich muss sagen,dass ich die angst oft ganz gut verdrängen kann.doch sobald ich von einem todesfall höre,denke ich den ganzen tag mit einem unbeschreiblich mulmigen gefühl ans sterben.ich denke darüber nach,wie wohl der übergang vom leben in den tod ist...furchtbar,wenn der letzte atemzug entweicht!!

im krankenhaus musste ich oft mit einer zweiten schwester die verstorbenen "herrichten",dh.hände falten,kinn hochbinden usw...

ich werde diese bilder NIE vergessen!!konnte deshalb nicht mehr in dem beruf arbeiten.mich ekelte es vor den toten,ich weiß auch nicht warum.

durch mein herzrasen habe ich natürlich auch wieder die ganze zeit über den tod nachgedacht.aber das konnte wirklich niemand(weder mein freund noch meine eltern oder andere freunde)verstehen.das liegt sicher daran,dass sie sowas noch nicht mitgemacht haben,diese todesängste.sie sagten mir,ich soll mich nicht so reinsteigern.doch das habe ich nicht,diese angst vorm plötzlichen herztod war einfach so präsent!ich beneide die leute,die ernsthaft an gott und ein weiterleben glauben können.so lebt man doch viel entspannter,hat hoffnung.leider bezeichne ich es als wunschdenken,es macht das leben erträglicher und nimmt einem die angst vorm tod.aber ich kann es mir ja nicht einreden...

M1al6ePho(nk2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

M>alePhUo;nkx2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

M@alePh8onk2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

MYalehPhxonk2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

Mnale>Phonkx2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

MHalePMhonk2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

MvalePhoZnk2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

M-alFehPhoMnk2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

M<aRlhePhonSk2


nochwas....

anna,dein problem,dass der blutdruck so runter geht, hatte ich zeitweise auch.nun hat der kardiologe mir sotalol verschrieben,damit soll der blutdruck nicht so absacken.mal schaun...ansonsten hilft dagegen trinken,trinken.trinken...(zumindest ein wenig).kleiner trost:niedriger blutdruck wirkt lebensverlängernd ;-)

noch mal kurz:hab in der verwandtschaft auch noch viele todesfälle miterlebt:opa.ur-opa,ur-oma,cousin,onkel und noch viele andere im bekanntenkreis meiner eltern.wurde also oft damit konfrontiert.meine großeltern sind 86 und 90 jahre...hab jetzt schon bammel vor der nachricht und ich hasse beerdigungen...

du fragtest,was ich gegen die situation unternehme.bin leider ratlos,hoffe,dass mir der psychologe weiterhelfen kann.das hoffe ich nun auch für dich!alles gute&viele grüße...

A6nna_aSchl}afl1os2x4


@ steffi,

also das du solche ängste entwickelt hast ist aber auch kein wunder! ich mein, ich habe ein einziges mal wen sterben sehen(mein freund damals beim motorradunfall) und das hat mir echt gereicht um mir einen schock fürs ganze leben zu verpassen!!!!!

ich geh mal davon aus, dass du als krankenschwester sehr sehr oft wen sterben gesehen hast...ich kann mir echt vorstellen wie schrecklich sowas sein muß. wenn ich dich richtig verstanden habe, arbeitest du diese ganzen probleme mit hilfe eines psychologen auf?! merkst du schon einen fortschritt? wie oft warst du denn schon bei dem? machst du eine gesprächstherapie?

noch eine frage zu deinem damaligen beruf: du hast geschrieben, du hast schon oft leute sterben sehen. war da eigentlich jemals eine person dabei, die während des sterbens keine angst hatte oder sogar glücklich war? oder hatten die alle angst? meinst du dass das für die leute sehr schlimm war oder vielleicht eher eine erlösung?

diese ganzen fragen stell ich dir deshalb, weil ich vor paar monaten auf einem vortrag von deutschlands berühmtesten sterbeforscher bernard jakoby unter dem titel "keine seele geht verloren" war. dieser vortrag hat mir zum damaligen zeitpunkt sehr geholfen und viel mut gemacht aber leider hat dieser mut nur zwei wochen gedauert und dann war er wieder verflogen...

aber auf alle fälle hat mich sein vortrag tief im herzen so berührt, denn es war einfach wundervoll wie er das leben nach dem tod beschrieben hat. bernard jakoby erforscht schon seit über 20 jahren nah-tod-erlebnisse von menschen, die schon für bis zu 5 minuten tod waren und dann reanimiert wurden. er arbeitet heute auf der onkologie im berliner charite mit zahlreichen ärzten, psychologen und auch sterbeforschern aus den usa zusammen.

es ist sehr interessant, dass jeder von diesen menschen, die ein nah-tod-erlebnis hatten überaus positive, ja sogar für das menschliche bewußtsein unbeschreiblich schöne erfahrungen gemacht hat. ich hatte während des ganzen vortrags gänsehaut und mein mann (der eigentlich durch nichts aus der fassung zu bringen ist auch). bernard jakoby hat auch einige bücher wie z.b. "die brücke zum licht", "auch du lebst ewig", "keine seele geht verloren" und "das leben danach" zum thema tod rausgebracht. aber auch die bücher von elisabeth kübler-ross oder raymond moody sind wunderbar geschrieben. mittlerweile ist es sogar schon so, dass mediziner ein leben nach dem tod gar nicht mehr in frage stellen. ein sehr berühmter kardiologe aus holland, pim van lommel hat vor einiger zeit in der fachzeitschrift "the lancet" auch über untersuchungen von patienten mit nah-tod-erlebnissen geschrieben. in england läuft zur zeit sogar schon eine studie, wo ärzte in op-sälen an den unmöglichsten stellen (z.b. unter dem op-tisch) zahlen in bestimmten reihenfolgen anbringen um zu testen, ob diejenigen die, nachdem sie wieder reanimiert worden sind, in der zeit während der "außer-körperlichkeit" mit ihrer bewußtseinserweiterung die zahlen lesen können.

ich dachte, vielleicht würden dir solche bücher ja helfen, leichter mit dem tod klar zu kommen. mir hat es für eine zeit wirklich geholfen, aber leider hatte ich keine zeit mehr mich länger mit dem thema zu beschäftigen und wenn man da mal draus kommt, verfällt man schnell wieder in sein "angst-denken" zurück.

naja, ich für meinen teil hatte heute wieder einen üblen tag, denn ich war beim internisten, der hat mich durchgecheckt, ekg, sono, blutentnahme, schilddrüsensono. war außer blutentnahme, weil sie erst am dienstag ausgewertet ist, alles unauffällig. aber dem arzt hat es so pressiert, dass er mir überhaupt keine tips gegeben hat, wie ich mich weiterhin verhalten soll oder was ich gegen mein nächtliches herzrasen tun kann. ich hab ihn zwar gefragt, wie es jetzt mit mir weitergehen soll, aber er meinte, kaltes wasser oder betablocker, mehr tips kann er mir nicht geben (so ein trottel!)

das hat sich echt sehr gelohnt, dass ich da drei stunden gehockt bin!

wie geht es dir heute so?

wünsch dir und allen anderen ein schönes und vorallem erholsames wochenende!!!

liebe grüße,

anna

MNaleJPhoxnk2


hallo anna!

also,wenn ich miterleben müsste wie mein freund stirbt,ich glaube,man müsste mich einweisen...!!wie ich sehe,hast du dich schon ziemlich mit diesem thema befasst.habe auch einmal in so einem esoterikbuch ein wenig über "leben nach dem tod" gelesen und hatte für einen moment auch ein wenig hoffnung.dann wiederum habe ich davon gehört,dass die nahtod-erlebnisse deshalb als so wundervoll beschrieben wurden,da es dafür eine medizinische erklärung gibt.und zwar soll das gehirn beim übergang in den tod eine menge an dem botenstoff serotonin ausschütten,um den zustand leichter zu ertragen.das ist ein glückshormon,deshalb empfindet man den zustand als sehr angenehm.das soll angeblich auch dieses licht am ende des tunnels bewirken...und es ist ja nicht 100% ig bewiesen ,dass es ein weiterleben gibt.man kann nur glauben und hoffen.oder auch nicht.bin leider viel zu realistisch was das betrifft.für die leute,die ich im krankenhaus sterben sehen hab war es meistens eine erlösung weil sie oft alt& krank waren.meist waren sie schon in einem dämmerzustand,so dass ich nicht sagen kann,ob sie glücklich waren oder angst hatten.was mich oft schockiert hat, war der plötzliche tod von patienten ,ohne vorwarnung.morgens hat man sich noch unterhalten und am nächsten tag waren sie tod...

beim psychologen war ich bisher noch nicht,habe aber einen termin.der internist sagt,dass bei dir soweit alles ok.ist?das beruhigt einen doch erstmal,oder?blöd,dass er nicht weiterweiß.aber so einen arzt hatte ich auch schon.die schieben das problem wahrscheinlich gleich in die psychoschublade und denken sich,das sei nicht ihr fach.die machen es sich einfach!war heut auch beim hausarzt, habe mir wieder beloc aufschreiben lassen.ein kardiologe im internet hat gesagt dass sotalol tödliche nebenwirkungen haben kann.in amerika ist das medikament nicht zugelassen.da hab ich angst bekommen und nehme jetzt wieder beloc.habe dem arzt angemerkt,dass er ziemlich genervt war,weil ich so ängstlich bin.aber was soll ich machen,bin total ratlos.mir gehts momentan auch voll mies da mein blutdruck total im keller ist!!muss die beine mal hochlegen...in meinem kopf kribbelt es total und mir ist schummrig!!wünsche dir eine erholsame nacht!!!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH