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Druck auf der Brust und Reizlunge

LDeoz-xB hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe ein par Fragen und hoffe hier vielleicht einen Ratschlag zu bekommen.

Ich habe seit vielen Jahren (beinahe 10) immer mal wieder "Auffälligkeiten" im Zusammenhang mit der Lunge. Ich bin Nichtraucher, habe aber zwischem meinen16. und 20. Lebensjahr regelmäßig gekifft (bin jetzt 30). Da zu der Zeit meine Probleme angefangen haben und ich von einem blutigen Auswurf geschockt wurde hatte ich das "Hobby" von einem Tag auf den anderen aufgegeben. Das Blust Husten ist seit dem aber nicht wieder aufgetreten.

Nun ist es so, dass ich oft Stiche/ Druckempfinden etwa im Bereich der Bronchien habe und das tiefes Einatmen etwas brennt und Hustenreiz verursacht. Die Schmerzen in der Brust sind über die Jahre gewandert vom Bereich Brustbein bis aktuell seitlich oberhalb der Brustwarzen.

Ich war letztes Jahr beim Lungenfacharzt und der hat mich durchleuchtet, einen Provokationstest und eine Lungenfunktion durchgeführt. Rausgekommen war dabei nichts. Jetzt war ich kürzlich, wegen einer verstärkten Beklemmtheit in der Brust und eines erstmaligen Auftretens von Pfeiffgeräuschen in den Lunge beim Ausatmen bei hoher Belastung (Sport) beim Hausarzt und der Lungenfunktionstest hat zusammen mit meinen beschriebenen Symptomen für den Doc ein Belastungsasthma und eine Reizlunge ergeben. Mein Ausatevolumen ist wohl leicht zu gering, aber zb eine COPD würde sie ausschließen, dafür seien die Werte zu gut. Sie hat mir empfohlen von der Schulmedizin wegzugehen und alternative Methoden (Bioresonanz) zu probieren.

So weit so gut!

Ich muss gestehen, dass ich trotz der Ergebnisse beim Lungenfacharzt und beim Hausarzt meine Ängste vor schlimmen Spätfolgen meiner Kifferkarriere noch nicht los bin. Ich habe grade eine Erkältung hinter mir mit mäßigem Husten aber ich habe andauernd Stiche beidseitig auf Höhe der Brustwarzen außen. Durch die Erkältung ist es sicher etwas sensibler aber es war auch davor. Tiefes Einatmen brennt nach wie vor und löst Hustenreiz aus. Oft bringen mich kleinere Anstrengungen in leichte Atemnot....weobei das Wort vielleicht überzogen ist...ich muss halt hecheln ;-)

Ich weiß nun nicht, ob ich mich damit zufrieden geben soll und ich weiß auch nicht wen ich um Rat bitten kann, da ich das Kiffen nicht thematisieren möchte. Sind die Tests die ich gemacht habe denn ausreichend, um schlimmeres auszuschließen oder soll ich noch auf eine Bronchioskopie bestehen?

Kann ein Belastungasthma zu Schmerzen/ Stichen im besagten Bereich führen auch wenn die Atemnot grade nicht akut ist?

Kann eine Reizlunge zu Hustenreiz bei tiefem Einatmen führen?

Wie kann ich differenzieren, ob die Schmerzen überhaupt aus der Lunge, die ja eigenltich nicht schmerzempfindlich ist, oder vielleicht doch von dr Muskulatur kommen?

Wie ist überhaupt ein 4 Jahre andauerndes Kiffen im "Schweregrad" zu beurteilen? Es war vorwiegend Wasserpfeiffe und ein Hasch/ Tabak Gemisch. Ich würde sagen so im Schnitt unter einem Gramm pro Tag. Wenn ich Freunde sehe mit denen ich das zusammen durchgemacht habe, die noch lange nach meinem Ausstieg weiter gemacht haben und bis heute Zigaretten rauchen, kommt mir das lächerlich vor, aber die haben eben nicht diese Probleme!

Vielleicht hat ja jemand Tips oder Ratschläge für mich, was ich noch machen kann oder einfach Antworten auf meine Fragen.

Entschuldigt bitte den langen Text und ein dickes Danke schon mal an alle die sich dafür die Zeit genommen haben!

Grüße

Leo

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