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hoher Blutdruck und hoher Puls trotz Medikamente

N?obohdy35 hat die Diskussion gestartet


Ich bin männlich und 35 Jahre und nehme seit Januar Bisoprolol, 2,5mg (also eine halbe 5mg) am Tag, morgens um 7 oder 8 Uhr.

Meine Dauerdiagnose lautet beim Arzt essentielle Hypertonie, wegen der Hypertonie bekomm ich die Tabletten aber nicht, verschrieben habe ich sie auf Empfehlung eines Kardiologen bekommen, der meinen hohen Herzschlag(über 100) damit behandeln will.

Soweit so gut, der Herzschlag ist jetzt in Ruhe bei ca 65-80 Schläge die Minute, auch der Butdruck steht für meine Verhältnis recht gut (135/85).

Nun habe ich seit ein paar Monaten Schwindelanfälle vom Kopf her und Konzentrationsschwierigkeiten. Seit ca 2 Monaten, habe ich so1 mal in der Woche Phasen wo erst mein Puls aufüber 100 geht, und dann natürlich auch der Blutdruck nach oben geht mit 160-95 bis auch schonmal 200-120 beim Auto fahren, wo ich an einer Raststätte halten musste und mir einen Arzt kommen lassen musse.

Ich habe immer nach Gemeinsamkeiten bei den "Anfällen" gesucht, und habe festgestellt das bis auf einmal, diese Schübe meist Abends nach 17 Uhr kamen.An arbeiten oder Pkw fahren ist dann garnicht mehr zu denken.

Mich schränke diese Attacke derzeit so ein, das ich als Freiberufler nur noch das nötigste Arbeiten kann, und nicht mehr auf Montage kann.Ich habe schon folgende Untersuchung ohne Ergebnisse gemacht : Nieren Duplex, Belastungs EKG, 24h Blutdruck,Ultraschall Hauptschlagader am Hals, und im Bauch.

Es wurde ein Knoten an der Schulddrüse festgestellt, der aber nicht bösartig ist, aber beobachtet wird, keine Über oder Unterfunktion der Schilddrüse. Ich glaube so langsam ist mein Arzt am Ende mit seinem Latein, da er mir eine Überweisung zum Psychologen mitgegeben hat.

Bevor ich jedoch diesen Schritt mache, möchte ich die kölrperliche Sache ausgeschlossen haben, was fehlt mir noch an Untersuchung?

Ich würde mich schon als lebensfrohen nicht depressiven Menschen bezeichnen, der jetzt aber langsam anfängt zu zweifeln.

Seit ca 8 Wochen rauche ich auch nicht mehr, vorher allerdings waren es so ca 30 Ziggaretten am Tag.

B einem Ortophäden war ich bisher noch nicht, habe aber leichte Verschleißerschinungen an der Wirbelsäule und den Bandscheiben. Aber das kanns doch nicht sein oder? Sollte man die Dosis gar erhöhen? Auch viel mir auf, das bei meinen Blutdruckmessungen zu Hause das Gerät ab und an Herzrythmusstörungen anzeigt, was jetzt aber nicht weiter untersucht wurde.Darf ich denn überhaupt Bisoprolol nehmen bei Rhytmusstörungen? Viele viele Fragen ich weiss, aber ich bin einfach nur verzweifelt, weil die Lebensqualität doch sehr eingeschränkt ist.

Antworten
N*ob+odxy35


Noch ergänzend wäre zu sagen, das diese Attacken oder Anfälle beim Arbeiten kommen, dabei ist es egal ob körperlich schwer oder ganz normale Arbeiten. Beim Sport auf dem Heimtrainer beruhigt sich der Puls immer wieder.

C"hra-Tu


Hallo, Nobody,

bei einer essentiellen Hypertonie ist es durchaus möglich, dass die sich im Laufe der Zeit verschlechtert, und man dann eine Dosisanpassung machen muss. Das sollte aber unbedingt Dein Arzt machen.

Ferner würde ich mal einen Orthopäden aufsuchen, und den bitten, besonders die Halswirbelsäule zu untersuchen.

Und schliesslich würde ich mal auf einer gründlichen Untersuchung der Schilddrüse bestehen, und zwar sollten da alle relevanten Blutwerte gemessen werden.

Und letztendlich ist in der Tat auch an eine seelische Mitbeteiligung zu denken, z.B. wenn sehr viel Stress vorliegt und auch eine gewissen Ängstlichkeit in Bezug auf die Gesundheit des Herzens vorliegt.

Die angezeigten Rhythmusstörungen kannst Du vergessen. Diese Blutdruckmessgeräte mit "Rhythmusfunktion" sollten verboten werden, die verunsichern die Leute nur. Mit einem Blutdruckmessgerät kann man keine echten HRS erkennen, die zeigen bestenfalls an, wenn das Herz mal stolpert und das ist keine HRS. Meistens aber reagieren die sogar auf Bewegungen des Arms und geben dann Alarm. Wieviele durch diese Geräte verunsicherte User sich hier schon voller Panik gemeldet haben... Vergiss diese Anzeige, das ist Müll.

Alles Gute

Cha-Tu

hWenrxy001


Tja,

und vergiss nicht, der Mensch lebt 24 Std. an einem Tag.

8 Std. von den 24 Std aber soll, muss er schlafen, um sich von den zuvor erlebten 16 St. Starapazen erholen zu können.

Vorschlag:

Begib dich zu einem HNO, oder einen Lungenfacharzt und lass die Zeit deines Schlafes überwachen.

Pulsoximetrie heißt die Überwachung (ein Fingerhut quasi).

Das Tool misst die Blutsauerstoffsättigung!

Das angewendete Medikament; Bisoprolol, beinhaltet Wirkstoffe der Betablocker.

Betablocker und sonstige blutrucksenkende Medikamente senken nicht den Blutdruck sondern, wie schon erkannt, sie bregrezen die Herzfrequenz.

Statt möglicher max. 220 Herzschläge pro Minute begrenzen sie die Herzfrequenz auf meinetwegen 70.

Benötigt die Biologie einen höheren Herzschlag, etwa auf Grund körperlicher Leistung, Anspannung, etc., kann es zum körperlichen, sehr schmerzhaften Zusammenbruch kommen.

Der Puls kann nicht steigen, damit ist eine adequate Versorgung der Zellen und des Gehirns mit Sauertsoff und Nahrstoffen nicht mehr ausreichend gewährleistet.

Ich spreche aus eigener Erfahrung!

Der Zufall hat mir geholfen!

Das beschrieben Erlebniss an der Ratsstätte, spricht eher für Sekundenschlafattacken.

Sekundenschlafattacken weil es möglicherweise an der Sauerstoffversorgung krankt.

Einen Versuch den HNO oder den Lungenfacharzt aufzusuchen, kann zumindest das Thema Sauerstoffmangel im Schlaf ausschließen.

Oder eine korrekte Therapie, die nicht gerade in den Leitlinien verzeichnet ist, erfordern.

Beste Gesundheit :-D

p]ra4xxa


Betablocker und sonstige blutrucksenkende Medikamente senken nicht den Blutdruck sondern, wie schon erkannt, sie bregrezen die Herzfrequenz.

Betablocker blocken, unter anderem, die Beta 1 Adrenozeptoren und durch diese wird der Blutdruck erhöht, also senkt ein BB auch den BD.

Sonstige blutdrucksenkende Medikamente, wie ACE Hemmer, Sartane oder Diuretika haben keinerlei Einfluss auf die Pulsfrequenz.

Statt möglicher max. 220 Herzschläge pro Minute begrenzen sie die Herzfrequenz auf meinetwegen 70.

Kein Mensch würde eine so hohe Dosis BB vertragen, dass diese den Puls auf 70 Schläge begrenzt. In so einem Fall wäre der Ruhepuls deutlich unter 40 Schläge, was sehr schnell akute Probleme bereiten würde.

Sicherlich begrenzt ein BB die maximale Herzfrequenz, aber nicht auf 70 Schläge. In der Praxis ist die Dosierung so, dass der Puls, bei Belastung, noch locker auf min. 140 Schläge hochgeht.

hLenrXy0x01


Meine Apothekerin sieht das etwas differenzierter.

Die Herzfrequenz ergibt sich;

Indem der Sympathikus das Hormon Adrenalin ausschüttet.

Adrenalin wiederum dockt an Betarezeptoren an.

Betarezeptoren wiederum steuern den Sinusknoten.

Ein verzahntes System also.

Der Sinusknoten ist in der Lage eine Herzfrequenz von 50 bis 220 zu erzeugen. In wenigen Ausnahmefällen wurden bei Hochleistungssportlern 250 gemessen.

Medikamente wie ACE-Hemmer oder Antagonisten beeinflussen den Sympathikus in einer Weise, dass er weniger Adrenalin als gewöhnlich ausschüttet.

Betablocker hingegen greifen zeitlich gesehen später ein, sie verursachen dass sich die Betarezeptoren schließen.

Adrenalin wenn auch in Mengen ausgeschüttet, kann an den Betarezeptoren nicht andocken.

Effekt; Das Herzfrequenz Steuerungselement Adrenalin wird blockiert.

Damit wird der Sinusknoten nicht angesteuert.

Abhängig von der Dosierung der Betablocker kommen es an.

Die Herzfrequenz kann also medikamentös auf 50 Pulsschläge pro Minute abgesenkt werden.

Dummerweise, wenn die Herzfrequenz steigen soll, stehen gleichzeitig elektrische Signale am Herzvorhof an. Signale etwa aus der Lungenschlagader heraus.

Heißt der Blutdruck soll steigen.

Im gesunden Fall, fahren Blutdruck und Herzfrequenz smootly hoch, der Blutvolumendurchsatz wird sozusagen gemächlich, nicht schlagartig hoch gefahren.

Bsp.: 170/85/110. Ist die Herzfreqenz erreicht, damit der Blutdurchsatz gemütlich hochgetrieben, senkt sich der Blutdruck, aber die Herzfrequenz bleibt. Bsp.: 120/68/110.

Ist der Zweck der Herzfrequenzsteigerung erledigt, etwa denke ich an Leber und Alkohol Abbau,

senkt sich die Herzfrequenz wieder ab. Bsp.: 120/68/80.

Gelingt es nicht Puls- und Blutdruck-Ziel im gebotenen Verhältnis gleichmässig hochzufahren, bewirken die anstehenden elektrischen Signale im Vorhof, Herz-Vorhofflimmern.

Was also wird mit steigender Herzfrequenz und erhöhtem Blutdruck erreicht?

Zunächst gesteigerter Blutvolumendurchsatz.

Zum anderen aber benötigen die Nieren, ein Membranen System, erhöhten Blutdruck um filtern zu können. Um Harnstoffe in die Blase zu leiten (pressen) zu können.

Gesteigerten Blutvolumendurchsatz benötige ich um etwa die Leistung der Sauerstoff- wie der Zellversorgung mit Nährstoffen an zu heben.

Um die Leistung der Leber zu steigern; Blut entgiften, Zuckerverarbeiten in angemessener Zeit, usw.

Um auf den Ruhepuls zurück zu kommen:

Ruhepuls von 70 oder weniger hatte ich sagen wollen.

Leider verhält es sich bezüglich der Dosierung von BB so, das schon Augentropfen 'Timomann 0,25%' (sie enthalten Wirkstoffe der Betablocker), 3 x täglich mit 3 Tropfen angewendet, den Leistungspuls auf 89 begrenzen.

2 min. höchster Leistungsabruf erst bewirkt einen kurzzeitigen Puls von 120.

Gleichzeitig aber erlebte ich die totale körperliche Erschöpfung.

pyraExa


Medikamente wie ACE-Hemmer oder Antagonisten beeinflussen den Sympathikus in einer Weise, dass er weniger Adrenalin als gewöhnlich ausschüttet.

Nein, ein ACE-Hemmer hat keinen Einfluss auf das Adrenalin.

Betablocker hingegen greifen zeitlich gesehen später ein, sie verursachen dass sich die Betarezeptoren schließen.

BB schließen sich nicht, sondern hemmen sie, so dass sie nicht so stark auf Adrenalin reagieren.

Damit wird der Sinusknoten nicht angesteuert.

Das wäre ganz übel, den dann würde bei Belastung kein Sinusrhythmus mehr bestehen, sondern bestenfalls nur noch ein AV-Rhythmus.

Die Herzfrequenz kann also medikamentös auf 50 Pulsschläge pro Minute abgesenkt werden.

Sogar ein Sinusrhythmus von 40 Schlägen ist möglich und je nach Krankheit auch erwünscht.

Gesteigerten Blutvolumendurchsatz benötige ich um etwa die Leistung der Sauerstoff- wie der Zellversorgung mit Nährstoffen an zu heben.

Natürlich wird bei Leistung ein höheres Herzzeitvolumen benötigt, aber Leistung spielt bei einem Herzkranken keine große Rolle mehr. Hier geht es primär darum, dass das Herz entlastet- und vor Stress geschützt wird und da ist ein BB die erste Wahl.

Bei "normalen" Blutdruckhochdruck wird in der Regel auch kein BB verschrieben, sondern ein ACE-Hemmer oder ein Sartan. Nur in Verbindung mit einem zu hohen Ruhepuls, wird ein BB verschrieben. Leider gibt es aber auch Ärzte, die unnötiger Weise einen BB verschreiben.

Gleichzeitig aber erlebte ich die totale körperliche Erschöpfung.

Genau dies ist gewollt, damit man das Herz nicht überlastet.

hvenray001


Interesant:

Nun Ja, das mit derHerzfrequenz habe ich aus Veröffentlichungen der "Deutschen Herzstiftung" gelernt.

Die Leitlinien abwe, wie man mit Blutdruck umgeht, sagen einiges aus.

" Medikamente als; das scheint alles zu sein."

Die Ursache einer Herz und Kreislauferkrankung ist eher nebensächlich.

Interssiert keinen.

Zu erforschen wo mein so plötzlicher Bluthochdruck herkommt, lehnte ein Kardiologe ab.

(Keinesfalls sind meine Zeilen irgendwie als üble Nachrede zu bewerten).

Warum also soll ein Herzspezialist ein anderes Gemüt aufweisen als Du und ich?

So ist das Leben eben!

Ich habe es erfahren dürfen; Als seelisch krank beurteilte mich eine Internist,

Thema; Herzforhofflimmern nach geringstem körperlichen Leistungsabruf.

Weil ich schlecht höre, konsultiere ich als ei´nen Facharzt füe HNO,

Aus gut 5 m Enrfernung mich zum ersten mal überhaupt sehend: Sie leiden am Sclafapnoe Syndrom.

Ein bestimmter aber sicherer Ausnahmefall?

Warum?; Weil ich, der 12 Monate zuvor, völlig gesunde Laie, der kaum was mit Ärzten zu tun hatte,

sich alles und jenes erzählen lassen muss, es glauben muss.

Ein Kardiologe verweigerte es, mich als Patient aufzunehmen.

Nu; hatte ich ihn gebeten die Ursache meiner schweren Hypertonie festzustellen.

Das könne man nur in 2% aller Fälle, und nur wenn ich verstorben sei! (Ich Schwöre, es ist Wahrheit)!

Der Tag har 24 Stunde, nicht nurv 16.

Die so sehr gesundheitsgefährdende Zeit des Schlafes, gut 8 von 24 Stubden werdeb unn den Diagnosen in vielfältiger Weise ignoriert´.

Ausbahmen bestätigen die Regel! :-p

pyraxxa


Die Ursache einer Herz und Kreislauferkrankung ist eher nebensächlich.

Interssiert keinen.

So schlimm ist es glücklicherweise nicht.

Nur es gibt Herzerkrankungen, da ist es einfach nebensächlich, woher sie gekommen ist, weil eh nichts mehr zu ändern ist. Dann geht es nur noch um die Besserung der Symptome.

Nu; hatte ich ihn gebeten die Ursache meiner schweren Hypertonie festzustellen.

Das könne man nur in 2% aller Fälle

2% halte ich jetzt schon für zu wenig, aber es leider wirklich so, dass es oft keinerlei Erklärung für einen zu hohen BD gibt. Das ist sicherlich unbefriedigend, aber nun mal die Realität.

hLenrdy0x01


2 % , das ist korrekt.

Ein Kardiologe hat sich mir gegnüber in dieser Weise so geäußert, und mir erklärt das er nur im Fall meines Todes, und dann nach Sezierung eine 2% Chance hat meiner Herzerkrankung zu bestimmen.

Leitlinien?

Laut 'Deutscher Herzstiftung':

Der Sinusknoten kann eine Puls ab 50 bis 220, Hochleistungssportler erreichen einen Puls von bis zu 250, Pulse pro Minute, steuern.

Der AV Knoten übernimmt ab einem Puls von 30. maximal so scheint es, kann er bis 50 Pulsschläge pro Minute abhandeln.

Das HIS-Bündel, die letzte Sicherheit für einen beinahe Toten (wahrscheinlich ist der Patient dann schon im Koma), kann scheinbar noch 30 bis 40 Pulsschläge pro Minute erreichen.

Laut Leitlinie; ist es offensichtlich unnötig den Sauerstoffgehalt des Kranken in dessen Schlaf zu überwachen.

Es ist nicht zumutbar, so die Experten.

Nun gut, solles es so sein (Verstehe ich aber nicht);

Ein ca. 25 - 30€ teures Pulsoximeter Instrument, das 365 mal im Jahr benutzt werden kann, somit den Schlaf von 365 Patienten im Jahr überwachen kann, ist nebensächlicher, weil nicht zumutbarer Natur?

Meine Behauptung!

Pulsoximeter, Leitlinien hin oder her;

Die Langzeit Blutdruckmessung, bzw. Langzeit Kardiologieaufzeichung zeigen im Falle von Sauerstoffmangel, im Schlaf des Patienten glas klar, und gerade in Verknüpfung mit der Anwendung von blutdrucksenkenden Medikamenten zu 100%, dass der Patient gerade in der Zeit des Schlafes, mehr als Hochleistungssport im Schlaf betreibt.

Sein Kreislauf, gerade in der Zeit der Nacht-RUHE, verrückt spielt.

Anm.: Das Thema kann sich für den Kranken auch Tagsüber fortsetzen, aber kaum in der Höhe (Stärke) wie

im Schlaf, in der Zeit in der der Patient keine Ahnung hat das er an der Grenze des Jordans steht.

Warum: Wenn körperlicher Leistungsabruf, den Kreislauf gerade in der Wachzeit belastet, wird der Patient

alles vermeiden, was körperliche Anstrengung bedeutet.

Laut Letlinie offensiochtlich, hat das nicht zu interessiern.

Der maxmale Ausschlag Höchster Blutdruck, wird in der Zeit des Schlafes erreicht;

Änderung des Medikamtenplans dehalb; Eine zusätzliche Tablette 'Metoprolol AL100' am Abend zu den schon zwei verpassten Tabletten Morgens und Abends. Damit der Mittag nicht ohne Pille bleibt, gibt es zusätzlich eine Herz stärkende Pille.

Interessant, oder?

Vermutung: Ettliche Patienten passen sicher nicht in das beschriebene Raster.

Da sich Ärzte aber weigern den Schlaf des Patienten betreffend Atmung und Sauerstoff in Relation

zu überwachen kann es diesbezüglich, keine wirklich aussagekräftige Statistik geben.

Gruß Henry

:-)

h6enfry0#01


Natürlich wird bei Leistung ein höheres Herzzeitvolumen benötigt, aber Leistung spielt bei einem Herzkranken keine große Rolle mehr. Hier geht es primär darum, dass das Herz entlastet- und vor Stress geschützt wird und da ist ein BB die erste Wahl.

Damit sind wir uns einig;

Wird der Bluvolumendurchsatz ausgebremst, verringere ich nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern bremse ich auch die Wirkung einer gesunden Leber aus, usw..

Ich denke an Diabetes Typ II, an Durchblutungsstörungen etwa in den Beinen (Amputationen).

Alles aber zeigt sich in langzeitlicher Wirkung. Auf Jahr und Tag gesehen.

Bei "normalen" Blutdruckhochdruck wird in der Regel auch kein BB verschrieben, sondern ein ACE-Hemmer oder ein Sartan. Nur in Verbindung mit einem zu hohen Ruhepuls, wird ein BB verschrieben. Leider gibt es aber auch Ärzte, die unnötiger Weise einen BB verschreiben.

Dazu: Mir wurden Augentropfen gegen Glaukom verschrieben (Timomann 0,25%)

Dieser Augenarzt hat sich um meinen Puls, um meinen Blutdruck; Null, Null gekümmert.

Und ich, hatte nur die eine Hoffnung; Hoffentlichh wierst du morgen nicht blind.

Keine Ahnung hatte ich von den schwerwiegenden Nebenwirkungen des Medikaments.

Es zeigte sich erst 8 Monate nach dem ersten Einsat: Blutdruck 285///

Meine Frage an die Apotherkerin:

Welche Medikmante senken den Blutdruck indem sie nicht in die Stuerung der Herzfrequenz eingreifen.

Antwort; es gibt keine.

Aus einem ca. 5000 Seiten starken Apotheker Buch; zeigt sie mir die Wirkungsweise der 3 wesentlichen Typen blutdrucksenkender Medikamente. Wie gesagt der Sympathikus schüttet auf Grund Einwirkung von ACE-Hemmer, bzw. Antagonisten, geringere Mengen Adrenalin aus. BB bremsen die Betarezeptoren aus.

Insofern ist es völlig wurscht wie die Medikamente wirken, sie bremsen den Sinusknoten aus.

Abhängig von der Dosierung, mehr oder weniger Schwach oder Stark.

Die Medikamente haben weitere Eigenschaften, darüber zu diskutieren ist müssig.

Henry :)^

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