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Wieder Angst vor Lungenembolie

SFoundbexar77


@ _delilah_

bist du denn aktuell noch in Therapie? Wie schaffst du es normal, dich in solchen Momenten zu beruhigen...?

Ich bin noch Therapie, gehe da jetzt allerdings nur mal ab und zu ran. Über das gröbste bin ich weg, brauche mich also glücklicherweise nicht mehr beruhigen. Sich immer wieder "runterzuholen" ist so eine Flickschusterei. Es hängt immer von der Krankheit und der konkreten Angst ab. Ist nichts auf Dauer, wenn man da nicht anders rangeht. Ich habe mir da so bestimmte Formeln zurecht gelegt, die mich bei Anflügen immer wieder zurück holen und es funktioniert wunderbar.

Vor allem auch die Logik, dass man sich selbst anmaßt klüger als der Arzt zu sein hat mich doch erst wach werden lassen. Eine Krankheit ist nicht nur bloße Symptomebetrachtung, sondern hat immer eine gesamtheitliche Komponente und woher möchten wir denn wissen, wie sich zB der steife Hals einer FSME anfühlt? Spätestens, wenn die Smyptome hundert mal kommen und gehen, kann doch keine Krankheit dahinter stecken. In dem Moment, wo man wieder drauf und dran ist sich seine eigene Diagnose zu stellen, sollte man sich immer wieder vor Augen halten, dass man da mit Sicherheit falsch liegt, weil einem das nötige Know-How fehlt. Halbwissen ist extrem gefährlich und jeder Fachmann kennt doch die "Laien-Klugscheißer", die immer alles besser wissen.

Der größte Schritt im Prozess ist es halt sich einzugestehen, dass man nicht fähig ist die Arbeit des Arztes zu ersetzen und auch mal seinem Bauchgefühl zu misstrauen. Das hat so oft falsch gelegen - an Punkten wo ich dachte, nun haste Krebs hatte ich wieder keinen. Der Bauch hat mir da was vorgegaukelt und das macht er heute noch. Manchmal sind diese Instinkte falsch gepolt, falsch festgetrampelt. Das muss man lösen.

k$atoMo30


Nein das war sie nicht,denn 4 Monate nach beendung der Therapie war plötzlich alles wieder da. Obwohl ich sagen muss das es mir in der Zeit der Therapie besser ging.

BUrom%beBerküchxlein


Ich finde 4 Monate Thera sehr kurz ... was war das denn für eine? Ne Verhaltenstherapie? Hast du da nicht gelernt, wie du dich in "Notfallsituationen" zu verhalten hast?

RBenevessanxce


Soundbear

Mich faszinieren Deine Beiträge zu dieser Sache, finde sie klug und hilfreich. – Ich habe übrigens einen "Hypo" im nahen Verwandtenkreis, daher mein Interesse.

Ich habe mir da so bestimmte Formeln zurecht gelegt, die mich bei Anflügen immer wieder zurück holen und es funktioniert wunderbar.

Kannst Du noch die eine oder andere davon nennen?

Renee *:)

kQaytoo3x0


Nein,es waren keine 4 Monate,hatte 25 sitzungen...es war eine Verhaltenstherapie,habe dort aber nicht gelernt wie ich mich in Notfallsituationen verhalten soll. Es ging eigentlich die ganze Zeit nur darum die Ursache zu finden.

B=ro!mbeer9kücWhlein


Und wurde die Ursache gefunden? Hast du dein Medi vom Psychiater oder vom HA? Wenns nach so langer zeit keine wirkung zeigt würde ich mal über nen wechsel nachdenken;)

kyatoox30


Ja die Ursache wurde gefunden! Ich habe die Medis vom Neurologen verschrieben bekommen,muss dazu sagen ich nehme nur 20mg Citalopram,kam vor 1 1/2 super damit klar,jetzt merk ich auch schon besserung,aber die angst ist trotzdem immer noch mit mir.

Versuche mich heut schon den ganzen Tag mit putzen abzulenken,aber das Gefühl im hals ist immer noch da,mensch was kann das denn nur sein. Und schwindelig ist mir auch,obwohl es in meiner Wohnung von den Temperaturen echt angenehm ist,müßte eigentlich noch einkaufen gehen,aber wirklich trauen tue ich mich nicht

B|rombe4erkü}chlxein


Was ist denn der grund das du dich nicht traust raus zu gehen?

l1oha09x03


Hallo,

da ich genau einen solchen Faden eröffnen wollte und diesen hier gesehen habe, schreibe ich nun einfach mal hier. Und zwar ist es so, dass ich einfach nur panische Angst vor einer Lungenembolie habe :-| Das rührt vor allem daher, dass vor einem halben Jahr die Mutter meiner besten Freundin nach einer OP an einer Embolie gestorben ist. Vor zwei Wochen wurde dann mein Verlobter ebenfalls operiert und ich habe mich schon im Voraus total verrückt gemacht. Es ist aber alles gut verlaufen.

Jetzt kommt aber mein Problem: seit einer Woche habe ich immer wieder einen unangenehmen Druck auf der Brust, dazu kommen leichte Schmerzen beim Atmen. Wenn ich versuche durchzuatmen, funktioniert das einwandfrei. Und wenn ich schlafe, abgelenkt bin oder Alkohol getrunken habe, ist der Druck auch weg. Da ich mich in den letzten Wochen ja aufgrund der OP meines Verlobten so sehr damit beschäftigt habe und früher auch schon einmal unter Angststörungen litt, vermute ich, dass es doch nur psychosomatisch ist.

Aber der Druck macht mir einfach solche Angst! :-( Letzte Woche Mittwoch fing es an, Donnerstag war ich dann beim Arzt. Es wurde ein Kurzzeit-EKG gemacht, Blut abgenommen, Blutdruck gemessen und Herz und Lunge wurden abgehört, allerdings waren alle Befunde in Ordnung. Das einzige, was mir ein wenig Sorgen macht: der Arzt meinte, ich müsse mehr trinken, da mein Blut recht dick gewesen wäre. Da ich aber eigentlich immer viel trinke (ca. 2 Liter am Tag), mache ich mir jetzt natürlich wieder Sorgen, da dickes Blut ja auch die Thrombosegefahr erhöht, oder? Manchmal habe ich auch schmerzende Beine, vor allem, wenn ich mich viel bewegt habe. Außerdem habe ich acht Jahre lang mit der Pille verhütet, was ja nochmal ein zusätzliches Risiko darstellt. Vor drei Wochen habe ich die Pille dann (aufgrund anderer Nebenwirkungen, vor allem Migräne mit Aura, also Flimmern vor den Augen) abgesetzt.

Kann mir jemand sagen, ob ich mir wirklich Sorgen machen muss? Schließen die Befunde beim Arzt eine Embolie aus? Ein Gerinnungstest wird ja glaube ich beim normalen Blut abnehmen nicht mitgemacht, oder? Mein Blutdruck ist übrigens immer recht normal (war früher sogar eher zu niedrig). Gibt es Embolien, die nur mit einem leichten Druckgefühl im Brustkorb verlaufen und wenn ja, sind diese gefährlich? Mache ich mich wirklich nur verrückt? Diese Angst ist schon ziemlich heftig und der immerwährende Druck macht mich ziemlich fertig :-(

kfatoox30


oh man loha,ich abe dir zwar grade schon auf deine PN geantwortet,aber nun auch hier deinen Beitrag gelesen und ich finde mich zu 100% darin wieder.

Auch ich habe Angst vor einer Trombose,da ich seit Wochen immer schmerzen im Bein habe,aber nicht die typischen Symptome die man über google über Trombose findet. Auch meine Ärztin meint es wäre keine,aber sie hat nur abgetastet,mir kommt der Gedanke,vielleicht muss man ja nicht immer gleich typische Symptome haben,denn bei jedem verläuft eine Krankheit ja auch anders. Daher mache ich mich auch so verrückt wegen der Lungenembolie.

Und was das thema op angeht,da fällt mir auch was ein. Und zwar hatte ich mein ganzes Lebenlang immer wieder Alpträume darüber,wenn ich mal operiet werde,das ich dann nicht mehr aufstehe. Vor 2 Jahren habe ich mir dann durch einen heftigen sturz das halbe Gesicht gebrochen und musste operiet werden,es war der blanke horror für mich. Mag diese gefühl was ich damals hatte niemehr erleben. 3 Monate danach bin ich dann an der Angst und Panikstörung erkrankt,was viel mit der op zu tun hatte,aber auch viel mit anderen Sachen die plötzlich alle so heftig hoch kamen,obwohl ich mich immer für sehr stak empfunden habe.

h1enr|y00x1


[[http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Citalopram/nebenwirkungen-medikament-10.html]]

Das Medikament erinnert mich an die -schwerwiegenden Nebenwirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten wie Betablocker.

Im Text wurde Citalopram ebenso Erkrankungen wie sie das Medikament Betablocker als schwerwiegende Nebenwirkungen aufzeigt, genannt.

Möglicherweise beeinflusst das Medikament Blutdruck und Herzfrequenz.

Meine Intension auch aus dem Text heraus: Schlafapnoe

HNO oder Lungenfacharzt!

Und: Sag dem Arzt mein Freund sagt mir: "Wenn Du schläfst, vergisst Du ständig zu atmen".

Möglicherweise lächelt dich der Arzt sonst nur an und schickt dich nach Hause.

Blutsauerstoffsättigung für den Zeitraum des Schlafes feststellen lassen! Sicherstellen lassen dass die Schlafapnoe an der 40% unserer Bevölkerung leiden soll, ausgeschlossen oder therapiert wird!

Ein Tip nur, Sorry

Beste Benesung! :-)

pZeppe7rvpottxs


was hat denn diese krankhafte panik mit schlapapnoe zu tun?

ich hatte eine lungenembolie! ich rauche nicht, nehme keine pille, wurde nicht operiert, war zu dem zeitpunkt nicht schwanger, war anfang 30, und eine thrombose war vorher auch nicht bekannt. und nun?

im leben gibts keine sicherheit, aber eins ist gewiss: stress beeinflusst die blutgerinnung! hört auf euch einen kopf zu machen wegen einer lungenembolie, die man sowieso nur in einem ct nachweisen kann. ihr könnt morgen vom auto überfahren werden, einen schlaganfall bekommen ect., und anstatt die tage zu genießen denkt ihr über eure mögliche todesursache nach. man stirbt sowieso immer nur an dem was man nie vermutet hat.

k%atHo_o3x0


Tja so leicht ist es leider nicht,nicht mehr an schlimmen Krankheiten denken zu müssen. Wenn ich es steuern könnte,würde ich es sofort abstellen. Ich nehme schon Tabletten,trotzdem begleiten mich diese Gedanken jeden verdammten Tag. Warum ich unbedingt Angst vor einer Lungenembolie habe weiß ich auch nicht so genau,denn viele die diese Angststörung haben,haben z.B. immer Angst vor Krebs,die habe ich gar nicht.

Würde mein Leben sehr sehr gern einfach mal wieder genießen können!!!

pdep/pe(rpotWtxs


Ich habe selbst eine Angststörung, ich weiß dass das nicht einfach ist ;-) Sich hier aber ständig beruhigen zu lassen nützt dir sicher nichts. Geh in eine Verhaltenstherapie.

kvatoo3x0


Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht,war auch von den Tabletten weg,2 Monate später fing alles von vorn an. Bin mir nicht sicher ob eine neue Verhaltenstherapie überhaupt sinn macht!

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