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Ejektionsfraktion

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Lieber Cha-Tu,

Ich danke dir. @:)

Du kannst auf meine Mailadresse schreiben und ich rufe dann zu Hause an und lass es mir vor lesen.

Sei lieb gegrüßt Carmen

C:ha-Txu


Liebe Carmen,

dann lasse ich es lieber, ist zu viel Aufwand. Du meldest Dich ja, wenn Du wieder kannst.

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

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Lieber Cha-Tu,

ich bin seit vorhin wieder zu Hause und geladen mit Wut, Verzweiflung.....

In die Notaufnahme der Klinik hier ging ich, weil ich keine Luft bekam und Brustschmerzen hatte. Sofort kam der mir sehr gut bekannte Oberarzt und stellte eine Hypertensive Krise fest. Er redete sofort auf mich ein, ich wüßte doch, das ich nicht in diese kleine Klinik kommen solle. Er hätte mir schon so oft gesagt, das wäre nicht mein Herz, sondern die Mastozytose und diese könnten sie nicht behandeln. Ich wußte das doch alles, fragte ihn wo ich denn bitte hinsoll, wenn es mir akut schlecht ginge, worauf er antwortete, das ich dann zu Ärzten soll, die diese Erkrankung behandeln könnten. Ich hatte ihm xmal gesagt, wie es die letzten Jahre lief, hatte aber keine Kraft mit ihm weiter zu diskutieren, lies ihn reden. Er meinte dann, ich solle zum Ausschluss einen Herzinfarktes (an den ich nicht glaubte) eine Nacht aufgenommen werden. Als ich die Synkopen erwähnte, sollte dann doch noch CT und Neurologe folgen. Am Nachmittag stieg plötzlich mein Puls weiter auf 160 und blieb da. Die Stationsärztin (auch bekannt) kam, sagte es wäre die Mastozytose, die Schmerzen kämen davon, dass das Herz zu schnell wäre. Man müsse mein Herz schützen, es bremsen, nochmal eine Ablation und dann kam ich, nachdem der Oberarzt wiederkam, wieder sagte das ist die Mastozytose, aber man müsse mich überwachen, ich wäre bei den falschen Ärzten..... auf die ITS.

Dort sind die gleichen Ärzte, wie auf Station und auch die Oberärztin der ITS, die sich damals ganz am Anfang sehr für mich einsetzte. Sie sagte, ich wäre doch schon wieder da, man hätte sich doch schon damals an mir die Zähne ausgebissen. Verkabelt mit LZ-EKG, EKG, Blutdruck, zwei Infussionen, Sauerstoffsensor und Sauerstoff, weil dieser, nach Aussage der Schwester, doch ein bissel zu tief abfällt,entgegnete ich nicht viel, war froh, dass das Morphin was ich gespritzt bekam, gegen die Schmerzen wirkte. Ich bekam Digitoxin gespritzt, wodurch der Puls im liegen dann auf etwa 80 fiel. Am nächsten Tag sollte ich laut Oberarzt lieber noch auf der ITS bleiben, dort wurden aber Betten gebraucht, sodass ich wieder auf Station kam. Dort ging der Puls bei Belastung schnell wieder hoch, aber ich war ja noch in der Einstellungsphase vom Digitoxin. Immer wieder kam der Oberarzt, immer wieder ich wäre bei den falschen Ärzten...... Er selbst versuchte mich überall in der Umgebung in Unikliniken u.s.w. unterzubringen, alle lehnten ab. Immer wieder sein Spruch ich wäre bei den falschen Ärzten, warum ich die ganzen Jahre nicht bei einem blieb, es würde doch jeder etwas anders mit den Tabletten machen und dann blickt keiner mehr durch. Ich versuchte ihm klarzumachen, das ich nicht bei einem bleiben konnte, weil ich früher oder später immer weggeschickt worden wäre, aber ich hatte keine Chance. Ich war doch überall und mein Hausarzt versucht auch alles. :-(

Auf jeden Fall, stand er dann mit einer Klinik hier in Kontakt, die vielleicht bereit wäre, ich sollte heute verlegt werden. Dann wieder nicht, dann hatte er Urlaub und alles war unklar. Heute kam dann die Stationsärztin, ich könne am Montag verlegt werden, sie hätte aber den Oberarzt nicht erreicht, ob er etwas anderes wüßte. Sie fragte mich, ob ich dableiben, oder lieber nach Hause und von dort in die andere Klinik möchte. Nachdem ich morgens bei Waschen, aufgrund Schmerzen und rasendem Puls, Hilfe brauchte um zurück ins Zimmer zu kommen, entschied ich mich fürs Bleiben. Am nachmittag kam der Oberarzt, meinte es wäre erst am kommenden Mittwoch, fragte mich wie es mir geht und stellte mir frei nach Hause zu gehen. Er diskutierte wieder mit mir, ich hatte wieder keine Chance ihm zu erklären, wie es die vergangenen Jahre lief. Ich fragte ihn, was ich denn bitte tun soll, wenn es mir akut schlecht ginge? Er fragte, was ich am Herz noch untersuchen lassen möchte, das wäre es nicht, wiederholte wieder, das wäre die falsche Klinik, man hätte hier keine Ahnung, man könne mir nicht helfen, die Grunderkrankung müsse behandelt werden. Punkt. Ich sagte, das ich das seit Jahren hier überall versuche und jeder schickt mich weg, deshalb die verschiedenen Ärzte. Worauf er sagte, dann wäre ich bei den falschen Ärzten. Ich müsse hingehen und sagen, die sollten mir dann Alternativen nennen. HA HA ]:D .

Ich fragte ihn, ob ich mich dann also mit Schmerzen und Luftnot in den Zug setzen und nach Bonn fahren soll ?? Eine Schwester sagte vor 2Tagen zu mir "Sie müßen sich vielleicht auf die Straße legen. Einer wird sie schon mitnehmen." Makaber :-o , aber sie hat recht. Auf jeden Fall ging es eine Weile immer mit dem selben hin und her, bis er einen Anruf bekam und auf den Flur ging. Dort hörte ich ihn noch sagen "Ja das ist hier eine längere Diskussion. Sie begreift es nicht....." Als er wieder ins Zimmer kam, sagte ich das ich ja nicht dumm wäre, das Ganze schon begreifen würde. Für mich würde es aber im akuten Monent keinen Unterschied machen, ob die Ursache mein Herz oder die Mastozytose wäre. MIR würde es schlecht gehen und ich möchte einfach nur Hilfe. Er sagte, ja ich würde ja dann keine Luft kriegen, das würde mir sicher auch Angst machen, er hätte dann Angst. Worauf ich ihm sagte, das mir das keine Angst mehr macht. Ich würde meinen Haushalt damit machen, ich würde beim Lachen husten, das ich fast ersticke, aber ich würde mit meinen Kindern sogar Federball "spielen", mich auf die Straße setzen wenn es nicht mehr geht, wieder 5min spielen, wieder setzen. Verdammt, ich lebe seit 8Jahren mit dem Schei..... Ich habe mein Leben darauf eingerichtet. Es macht mir keine Angst mehr, aber ich möchte wieder "normal" leben, es tut so verdammt weh und die Luftnot ist auch nicht so schön, als das ich nichts dagegen tun möchte. Und dann sagte ich ihm, das ich, unter diesen UMständen, nach Hause gehen würde, worauf er entgegnete, er würde noch auf Station sein, ich soll es mir nochmal überlegen und dann den Schwestern Bescheid geben.

Als er draußen war, war ich so geladen, das ich aufstand, packte und Bescheid sagte, das ich gehen möchte. Wieder traf ich ihn, ich solle noch warten, vielleicht wäre schon ein Brief fertig. Also ging ich zum Zimmer zurück, legte mich aufs Bett und fing, ohne das ich etwas gegen tun konnte, an zu heulen. Irgendwann kam er wieder, es wäre kein Brief da, er würde zum Hausarzt geschickt. Er sah wohl, das ich geheult hatte, meinte jetzt versöhnlicher, ich solle den Kopf nicht hängen lassen, immer glauben, Gott würde das schon machen. Wenn etwas wäre, am Wochenende oder sonst, könne ich nun doch kommen, man würde mich dann eben überwachen, die Akutsituation beenden. Verdammt nochmal, nichts anderes erhoffte ich mir. Hatte er mir in den letzten Tage überhaupt zugehört ??? ? Ich könnte ihn Tag und Nacht anrufen. Das werde ich nicht tun. Ich weiß ja nun, das ich bei den falschen Ärzten bin. ]:D

Jetzt sitze ich mit der Höchstdosis Digitoxin hier zu Hause, Synkopen, der hohe Blutdruck.... egal. Nächsten Mittwoch ist das Vorstellen, in der Klinik, die die Behandlung schon einmal ablehnte. Ich weiß also, was herauskommen wird.

Ich bin mutlos, verzweifelt und weiß nicht mehr was ich tun soll. :°( Aber ich werde halt einfach abwarten wenn es mir schlecht geht. Da es nicht das Herz ist, kann mir ja nichts passieren. Was soll ich auch anderes tun. :-(

Liebe Grüße Carmen

C~ha-xTu


Liebe Carmen,

ich weiss dass ich mich wiederhole, aber es tut mir so leid, was Du seit Jahren durchleben musst, und kann es kaum fassen, dass man einer Patientin so etwas sagt. Was sind das nur für Ärzte? Sollst Du massivste Schmerzen aushalten und ggfs sogar sterben, nur weil das Krankenhaus meint, Du seist da falsch? DAS hätte ich ihn wirklich gefragt "Ich soll also den Tod vorziehen als wenigsten zu VERSUCHEN, dass mir in einem Etablissement, das sich "Krankenhaus" nennt, Hilfe zu bekommen?" Es ist ungeheuerlich. Aber es ist GUT, dass Du Dich (endlich mal) gewehrt hast. Vielleicht hat es bei ihm ja etwas ausgelöst...

Mehr kann ich gar nicht sagen, ich bin sprachlos.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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Lieber Cha-Tu,

nein, bei ihm hat mein "Wehren" nichts geändert. Das weiß ich. Schon vor 2Jahren hatte ich diese Telefonnummer von ihm, habe einmal etwas gefragt, sie dann wegen der Reaktion darauf vernichtet. Auch er ist froh, wenn ich schnell wieder weg bin und dann aus dem Sinn. Ich wußte genau was kommt, habe deshalb vorher hier gefragt, ob ich einfach hingehen darf, wenn es mir schlecht geht. Die Regel ist, das man einem Patienten dann ohne große Diskussionen hilft ja, aber ich hatte Angst, denn ich kenne das so seit Jahren. Es ist immer das gleiche Spiel, dort und auch woanders. Gut jetzt massiver im Druck, aber im Grunde doch immer das Gleiche.

Auch in der Klinik, wo ich nun am Mittwoch wieder hinsoll, ist mir das schon passiert. Auch diese haben mich schon abgelehnt und erst recht nach dem Hin und Her im Vorfeld, werde ich auch nicht hingehen. Ich habe einfach keine Kraft mehr zu diesen Spielchen.

Ich kann mich ja wegen der Klinik jetzt eigendlich gar nicht beschweren, mir wurde ja geholfen, aber unter welchen Umständen? Warum kann ich nicht einfach zum Arzt gehen, wie jeder andere auch? Ich darf ja nichtmal mehr etwas fragen, habe z.B. wegen den wiedergekommenen roten Punkten gefragt. Es wurde nichtmal angeschaut, sofort die Schultern gezuckt, ich müsse doch langsam wissen, dass das die Mastozytose ist. Wann ich endlich zu den richtigen Ärzten gehe. Warum muß ich mich immer und immer wieder rechtfertigen, jeden Tag mehrmals, immer wieder das Gleiche? Es ist in der Klinik ein Spießrutenlaufen. Warum darf ich nichts sagen, muß mir nur immer die Vorwürfe anhören. Meine Einwände, im Versuch richtig zu stellen, mich zu rechtfertigen, heißen dann- ich verstehe es nicht? Warum werde ich als dumm hingestellt? Das bin ich nicht. Warum habe ICH, als Patient keine Chance? Ich verstehe es nicht.

Er hat doch selbst überall versucht, mich unterzubringen und alle haben abgelehnt. Ein guter Freund/Kollege, der die Mastozytose kennt, sagte zu ihm, er solle die Finger davon lassen. Das würde er nicht schaffen, zu komplex. Das erzählt er mir immer und immer wieder. Der Chefarzt der Klinik, sagt sofort Finger weg. Warum glaubt er mir dann nicht, was ich die ganzen Jahre erlebt habe. So ist es doch bei allen Ärzten, die Anfangs versuchten zu helfen. Früher oder später, ließen mich alle fallen, als hätten sie sich die Finger verbrannt. Warum stellt er mich als dumm hin, das ich es nicht begreife. Er hat es doch nun selbst erlebt, hat es selbst als Arzt nicht geschafft, sagt mir noch das andere raten, die Finger davon zu lassen. Das ist doch alles total hirnrissig. Er macht MIR große Vorwürfe, versucht trotzdem zu helfen, schafft es selbst nicht und schuld bin ICH als Patient, weil ich trotzdem nicht zu den Ärzten gehe, die mich bei seiner Nachfrage doch auch ablehnten ???

Sicher hat er recht, die Grunderkrankung muß behandelt werden. Das sagt und versucht auch mein Hausarzt und das weiß ich auch. Warum kann er mir aber, nachdem er doch selbst erlebt hat, das da einfach kein Weg reinführt, ohne Diskussion einfach nur bei dem helfen, was mich gerade quält? Warum immer wieder Vorwürfe?

Ich wollte doch gar nicht die Mastozytose behandelt haben, weiß ich nach all den Jahren längst, dass das keiner macht. Ich wollte doch nur Hilfe in diesem einen akuten Fall.

Liebe Grüße Carmen

Cxha)-Tu


Liebe Carmen,

ich hoffe, dass Ärzte dies alles hier auch lesen, damit sie mal sehen, was sie mit solchen Bemerkungen anrichten...

Aber wie ich Dir ja auch schon mehrfach schrieb, kann ich in gewissem Umfang die Ärzte auch verstehen. Zum einen ist es kein gutes Gefühl, weder für Ärzte noch für andere, sich derart hilflos zu fühlen. Blöderweise sagen viele dann nicht "Ich fühle mich total hilflos", sondern werden rüpelig... Zum anderen steht denen garantiert die Klinikverwaltung und vermutlich auch die Krankenkasse im Nacken, denn es geht da natürlich auch um Geld, garantiert! Die wollen natürlich, dass ursächlich behandelt wird und nicht symptomatisch. Denn im Prinzip haben die Ärzte ja Recht: Die Mastozytose muss behandelt werden, nicht die Symptome, die sie macht. Aber ich weiss auch, dass sich da bisher kein Arzt findet, der z.B. gewisse Therapien bei Dir durchführt, sofern er dafür dann die Verantwortung tragen muss.

Ich bin ratlos, Carmen, und weiss nicht, was ich schreiben soll.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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Lieber Cha-Tu,

ich wollte Dir das alles erst in einer Mail schreiben, habe mich dann aber entschieden, es öffentlich zu schreiben, weil ich hoffte das diesen Irrsinn einige lesen.

Sag mal, ist es denn normal, das ich die Erkrankung jetzt total ausblende, selbst bei Symptomen, oder wenn ich nicht mehr kann, trotzdem weiter drauf los mache, Augen zu und durch und mir sage weiter, das geht schon, da ist nichts?

Ja, ich kann die Ärzte teilweise auch verstehen. Aber wo bleibe ich? Was mache ich bei starken Symptomen? Sie sind doch trotzdem da, WEIL keiner die Grunderkrankung behandelt. Und was ist, wenn es doch einer tut, die Behandlung schlägt aber nicht so an, es kommt nicht davon und sie sind immer noch da?

Ich habe Angst. Muß ich mich, wegen Geld und weil die Ärzte sich nicht trauen, immer so behandeln lassen? Wiso bin ich immer schuld?

Was soll ich denn jetzt machen? :°(

Liebe Grüße Carmen

CEha-xTu


Liebe Carmen,

ich antworte per Mail, das ist mir hier für mich zu privat.

Lieben Gruss

Cha-Tu

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Lieber Cha-Tu,

danke! :)*

Bin heute beim Hausarzt gewesen. Nach dem Gespräch, werde ich nun doch morgen in die Klinik gehen und einen letzten Versuch wagen. Verlieren kann ich ja, außer noch ein paar Demütigungen mehr, nichts. :°( Von der letzten Klinik lag aber, trotz mehrfacher Zusage das ich extra erst heute wegen Brief, Rezept und Einweisung zum Hausarzt soll, kein Brief vor. Bei Vorsprache in der Klinik, weil ich ja nun für morgen gar nichts in der Hand habe, wurde mir dann gesagt, das der Brief morgen in die andere Klinik gefaxt wird. Mal sehen. Dadurch das er heute nicht vorlag, konnte aber das Digitoxin nicht verschrieben werden. Macht es etwas, das ich es heute nun nicht genommen habe. ":/ Mein Hausarzt nahm aber gleich Blut für den Digitoxinspiegel ab. Das kenne ich so gar nicht von früher, als ich es schon einmal nahm. :-o

Zum Glück hatten Klinikarzt und Hausarzt 2Tage vor meiner Entlassung telefoniert, sodass letzterer wußte worum es geht. Bei diesem Telefonat ist er, wie er sagte, etwas deutlicher geworden und hat sich wohl etwas den Mund verbrannt, was meinen Zustand und den weiteren Verlauf betrifft. Als ich fragte, wo ich hinsoll, wenn es mir wieder einmal schlecht ginge, meinte er traurig, er wüßte es nicht. Nach.... jedenfalls nicht. ]:D

Aufgrund zunehmender Extrasystolen nahm er Blut ab, machte EKG und Belastungs-EKG. In beidem traten dann VES auf, da aber keine größeren Pausen und bei Belastung keine Runs ??? ,dadurch ausgelöst, darf ich mich moderat ??? |-o belasten.

Mal sehen, was morgen nun rauskommt. Nix gscheits. :°(

Liebe Grüße Carmen

C8ha-xTu


Liebe Carmen,

moderat belasten bedeutet aber NICHT Marathonlauf ;-) Ich denke, er meinte damit, dass Du Dich so belasten darfst, wie es auf dem Ergometer möglich war. NICHT MEHR!!!

Runs sind Mehrfach-Stolperer hintereinander, ohne Normschlag dazwischen. Wenn die aus der Kammer kommen, heissen die "Salven", wenn die aus dem Vorhof kommen, heissen die SVES-Runs. Ist ein neues Modewort... ;-)

Mein Hausarzt nahm aber gleich Blut für den Digitoxinspiegel ab. Das kenne ich so gar nicht von früher, als ich es schon einmal nahm. :-o

??? Das ist aber unbedingt nötig. Wie will man dann die Digitoxin einstellen, wenn man nicht weiss, wie der Spiegel ist. Selbst geringe (!) Überdosierungen können üble Folgen haben. Es war gut und richtig, dass der Doc das gemessen hat, das zeigt mir, dass er trotz "Chaos" sorgfältig arbeitet.

Für heute (Klinik) alles Gute! Ich glaube, es ist gut, dass Du nichts erwartest, dann kann die Enttäuschung nicht übergross werden. Aber demütigen musst Du Dich NICHT lassen. Wehr Dich bitte...!

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir für Deine lieben Wünsche.

Wie geht es Deinem Husten inzwischen? Ist er besser geworden?

Ich bin nach genau den 10Tagen (von Mitpatienten auch so vorhergesagt) wieder aus der Klinik zu Hause. Zu Anfang hatte ich Hoffnung, das diesmal wirklich alles gut ist. Die Ärztin verstand ich, trotz gebrochenem Deutsch, ziemlich gut, sie wollte sich kümmern. Nach Nennung meiner Symptome, wurde wieder kardiologisch abgeklärt - EKG, 2 LZ-EKG´s, Spirometrie und BGA, Echo und LZ-Blutdruck. Alles würde zu Myokarditis passen, der Lungenhochdruck, obwohl in dieser Klinik ausgeschlossen, kam wieder zur Sprache, die Synkopen könnten auch von Blutdruckkrisen kommen, das würde länger dauern. Das Echo war dann im Verlauf zum Glück aber nicht verändert, in Spirometrie und BGA keine Objektivierung der Luftnot. Beide Untersuchungen wurden aber in völliger Ruhe OHNE jegliche Luftbeschwerden durchgeführt, KONNTEN doch dann eigendlich auch nichts ergeben oder? ":/

Das erste LZ-EKG unter Digitoxin ging einigermaßen, da aber noch Schwindel und Luftbeschwerden bei Belastung bestanden, wurde wieder auf Betablocker umgestellt. Ich sagte, dass das schon wiederholt, auch bei Höchstdosis nicht klappte, das ich schon zweimal Digitoxin nahm, es mir darunter jedesmal besser ging, das es aber immer wieder jemand absetzte, aber ich sollte es mit dem Betablocker versuchen. Dass das von der Mastozytose her nicht ginge, gebe es nicht. Ich sollte Urin sammeln, das Histamin darin sollte bestimmt werden und wenn dieses normal wäre, dann könne ich diese Tabletten auch nehmen. Das nicht jeder Tag von der Verträglichkeit her gleich ist, interessierte nicht. Das Ergebniss des Testes lag bei meiner Entlassung noch nicht vor.

Das zweite LZ-EKG wurde dann unter dem Betablocker gemacht. Auch von diesem lag noch kein Ergebniss vor, aber mir ging es darunter richtig schlecht, ich konnte mich kaum mehr auf den Beinen halten, hatte starke Durchfälle, verstärkte Luftprobleme, Herzrasen und Schmerzen. Deshalb bestand ich darauf, das Medikament nicht mehr zu nehmen und sollte heute wieder Digitoxin bekommen. Ich weiß nicht, ob es heute bei den Tabletten dabei war, der Betablocker war es jedenfalls, was die Ärztin nicht verstand. Sie hätte es umgestellt. Heute früh sollte ich dann zur Ergometrie, kaum raufgesetzt auf´s Rad, durfte ich wieder absteigen und aufgrund Ruhepuls von 130 nicht fahren. Laut Ärztin hatte ich wohl Angst. %-| Der LZ-Blutdruck war von gestern zu heute, weswegen ich da auch noch kein genaues Ergebniss habe. Auffällig waren aber, in stundenlanger Ruhe beim Liegen, Werte bei 180/110 Puls 90-100, bei Belastung aber Werte von 130/90 Puls 130-140, mir wurde dann eiskalt und schwindlig.

Die Ärztin sagte mir heute, sie möchte das ich mir endlich merke, das Herz und Lunge gesund sind. Ich hätte eine ganz normale Sinustachykardie, in Ruhe ganz normalen Puls. Bei Belastung, wie bei mir beim spazieren gehen z.B., hätte jeder 130-140 Puls. Auch schon beim über den Parkplatz schleichen ??? Die Ablation damals hätte man nie machen dürfen. Die Mastozytose wäre das alles auch nicht. Die wäre so extremst selten, nichts ist bewiesen, alles kann, nichts muß. Alles wäre nicht so erforscht, ein Experiment. Da würden sie nicht dran glauben und deshalb bekäme ich auch keine Behandlung deswegen.

Ich soll mir klar werden, das es vom Kopf kommt und in eine psychosomatische Klinik. :-( Ich würde Situationen vermeiden, mich nicht belasten ]:D , dadurch immer mehr abbauen. Luftnot hätte sie als Übergewichtige auch wenn sie in den den VIERTEN ??? Stock laufen müßte. Ich wäre wegen Schwindel doch schon 2005 in dieser Klinik hier auf anderer Station gewesen und jetzt wäre es der gleiche Schwindel. Ich sagte, dass das doch vor 8Jahren und ganz anders gewesen wäre. Jetzt hätte ich wie von Ärzten, auch von ihr festgestellt, Synkopen und Präsynkopen, das sie das doch gar nicht vergleichen könnte.....Ich war auch wegen der reaktivierten Herzmuskelentzündung und zur Biopsie damals in dieser Klinik, letztes Jahr wurde mir dort eine Ablation nahegelegt....

Ich bin nun wieder um eine Erfahrung reicher, hätte die 10Tage lieber bei meinen Kindern und meinem kranken Enkel verbracht. Aber am meißten schmerzen die Blicke, die Aussage "Na jetzt bin ich mal gespannt, wieviel sie doch treten kann." der Schwestern untereinander hinter meinem Rücken, als ich meine Akte zur Ergometrie abholte und die heutige Verabschiedung einer süffisant grinsenden Schwester "Bis zum nächsten Mal." :°(

Liebe Grüße Carmen

C:ha- Tu


Liebe Carmen,

ich fasse es nicht. Ich fasse es einfach nicht. Sind die denn alle bekloppt? Ganz ehrlich, ich habe das Gefühl, Du lebst in einer Gegend, in der sich wahnsinnige Ärzte nur so tummeln. Es kann doch nicht sein, dass einige Fachärzte sagen, Du seist schwer krank, Dein Hausarzt sogar manchmal meint, Du seist lebensbedrohlich krank, dass eine Kapazität (der Bonner Professor) Dich für schwer krank hält, und andere Ärzte Dich für gesund und psychosomatisch krank halten.

Ich fasse es nicht. Und bin nur noch gespannt, was Dein Hausarzt dazu sagt...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cTarmenn1P1/2n11Z970


Lieber Cha-Tu,

ich weiß auch nicht, was ich von all dem halten soll. Mein Hausarzt wird verärgert sein, aber machen kann auch er leider nichts weiter.

Ich bin ja auch gar nicht wegen dem Herz in die Klinik, wollte gar keine neuerliche Abklärung, aber durch die Symptome ging gleich wieder alles los. Erst war alles ganz ganz schlimm, die Aussetzer Vorboten eines Schlaganfalles, ich durfte deswegen nichtmal am Wochenende nach Hause. Dann trotz gemessener Blutdruckwerte von knapp 200/110, Puls "Oh mein Gott." ist dann alles vom Kopf. Die Aussage mit Angst und Vermeidung passt so überhaupt nicht zu mir, ich bin alles andere als das.

Ich habe richtige Schuldgefühle, das ich damit überhaupt in die Klinik bin, wenn doch nichts ist. |-o Auf der anderen Seite, geht es mir alles andere als gut... Ich weiß nicht. :-( Gibt es denn überhaupt hohe Blutdruckwerte in Ruhe, die dann bei Belastung normal sind? Eine Schwester, die über die hohen Werte in Ruhe erstaunt war, meinte ich müßte dann top trainiert sein. Fehlmessungen schließe ich aber auch aus, denn es trat ja immer auf.

Ich habe der Ärztin immer wieder "die Pistole auf die Brust gesetzt", sie direkt gefragt, das wenn doch alles in Ordnung ist, bei den Schmerzen, dem Schwindel und den Umfallern nichts weiter passieren kann, das ich es dann eben einfach akzeptieren muß? Sie wand sich jedesmal, gab mir keine Antwort. Als sie gestern zum Abschluss noch einmal mit mir sprach, fragte ich sie wieder direkt, wie ich es nun mit Belastungen halten soll. Sie antwortete, sie würde mir raten, mich nicht voll zu belasten, ich wäre mit einem Ruhepuls von 120 ja schon am Limmit. Im selben Atemzug kam aber wieder Vermeidung, Kopfsache, Psychosomatische Klinik. ":/

Jetzt zu Hause "belaste" ich mich natürlich wieder mehr als in der Klinik, wo ich zum Großteil ausgeruht habe und es geht deutlich schlechter. So war es vorher nicht. Schon gestern abend hatte ich wieder Schmerzen in der Brust, bin in der Nacht durch Stolpern wach geworden. Das Stolpern hält weiter an, Brust- und Kopfschmerzen, Schwitzen, Übelkeit, so eine eigenartige innere Unruhe. Durch das Stolpern ist mir sehr schwindlig, besonders beim sehen, konnte mich vorhin nicht mehr auf den Beinen halten, mußte mich auf den Boden setzen. Ich bin irgendwie richtig "dumm" im Kopf, weiß manchmal gar nicht was ich noch machen wollte. Wiso? :°( Durch die längere Ruhe? Digitoxinentzug?

Liebe Grüße Carmen

Ctha -Txu


Liebe Carmen,

nimmst Du die Digimerck nicht mehr? Ganz offen: ICH würde mich bei so einer Klinik NICHT auf deren Medikation verlassen, sondern die nehmen, die Dein Hausarzt empfohlen hat. Ich will Dir dazu nicht raten, aber ICH würde das so machen...

Lieben Gruss

Cha-Tu

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Lieber Cha-Tu,

nimmst Du die Digimerck nicht mehr?

Nein. Ich wurde hier in der Klinik darauf eingestellt, entlassen, hatte dann keine mehr. Bin zum Hausarzt wegen einem Rezept, dieser wollte erst weiter verschreiben wenn er den Digitoxinspiegel hat,sollte aber ja sowiso 2 Tage später in diese Klinik jetzt, also sollte ich sie dann dort weiter bekommen. Habe ich dann, nach nun 5Tagen Pause, die ersten paar Tage auch. Dann Umstellung auf den Betablocker, gestern angeblich wieder das Digitoxin, was aber keiner weiß ob oder ob nicht und dann Entlassung. Zu Hause habe ich nun keine vorrätig.

Liebe Grüße Carmen

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