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Asthma, Kortikoidspray, Betablocker

C{hLa-QTu hat geantwortet


So, nun hatte ich heute den zweiten Pulmologen-Termin, die Ergebnisse sind eigentlich so, wie ich es erwartet hatte: Keine Allergie (ausser gegen Gräser), noch nicht einmal gegen Hausstaub. Er hat auch noch mal Lufu gemacht und auch dieses Body..., und das Ergebnis war wieder eindeutig. Ich gehöre wohl zu den 70% Patienten, deren Asthma erst im Alter festgestellt werden und bei denen man keine eindeutige Ursache findet.

Die nächsten 6 Monate wird Kortison gesprayt, im November habe ich einen Kardiologentermin, wo auch auf das Asthma eingegangen wird (um kardiales Asthma auszuschliessen) und wenn der Kardiologe nichts findet, wird im Januar mal probeweise das Kortison abgesetzt, um zu sehen, was passiert.

Nicht wirklich befriedigend, aber auch meine Hausärztin meinte, dass der Lungenfacharzt alles getan hat, was man in so einem Fall tun kann. Manche Ursachen findet man eben nicht.

Eine Frage als die Asthma-Erfahrenen: Kann Asthma eigentlich auch als Spätfolge exzessiven Rauchens auftreten? Ich habe bis 1981 wie ein Bescheuerter gequalmt, ca. 15 Jahre lang. Der LuFA sagte, das könne in Einzelfällen durchaus sein, dass so etwas auch noch 30 Jahre später auftritt.

Gruss

Cha-Tu

C;i$ndere`lla68 hat geantwortet


Hallo Cha-Tu

Kann Asthma eigentlich auch als Spätfolge exzessiven Rauchens auftreten? Ich habe bis 1981 wie ein Bescheuerter gequalmt, ca. 15 Jahre lang.

Als Spätfolge tritt hier üblicherweise COPD auf. Ich versteh immer noch nicht so ganz, wie der LUFA die Differentialdiagnose CIOPD/Asthma gemacht hat ":/

die Ergebnisse sind eigentlich so, wie ich es erwartet hatte: Keine Allergie (ausser gegen Gräser), noch nicht einmal gegen Hausstaub.

Was für einen Allergietest hat er gemacht? Mein LUFA machte auf meine Anregung hin mal einen Blut-Allergentest (hab den Fachausdruck jetzt vergessen), und demnach habe ich keine einzige Allergie. Tja, sehr lustig. Wenige Wochen später bekam ich mal wieder tagelang eine heftigen Pollenallergie-Attacke (auch von etlichen anderen Allergien kann ich ein Lied singen). Aber egal, ich hab das mit den Allergie-Tests inzwischen gehakt ;-)

Kommst du mit dem Nebivolol gut klar?

*:)

_APZar]vaxti_ hat geantwortet


Keine Allergie (ausser gegen Gräser)

Also hast du ja eine Allergie, wenn es auch nur gegen Gräser ist ;-)

Außerdem sind solche Allergietest eh meist für die Tonne. Da werden nur die wichtigsten Allergieauslöser erfasst. Man kann jedoch auch auf was allergisch sein, was dieser Test nicht erfasst.

Ich gehöre wohl zu den 70% Patienten, deren Asthma erst im Alter festgestellt werden und bei denen man keine eindeutige Ursache findet.

Ist es denn so wichtig, die Ursache zu kennen? Auf was du mit Asthma reagierst, wirst du eh erst im Laufe der Zeit selbst herausfinden.

Cqh?a-Tu hat geantwortet


Als Spätfolge tritt hier üblicherweise COPD auf. Ich versteh immer noch nicht so ganz, wie der LUFA die Differentialdiagnose CIOPD/Asthma gemacht hat

Ich weiss das nicht. Ich wurde stundenlang untersucht, getestet, diesen Body...-Test (ich kann mir das Wort nicht merken) mehrfach gemacht, mit und ohne Provokation, ich blicke da selbst nicht mehr durch. Ich erhoffe mir mehr aus dem Bericht an meine Hausärztin, der wohl nächste Woche fertig ist und ihr dann zugeschickt wird.

Was für einen Allergietest hat er gemacht?

Pricktest und mehrere Bluttests.

Kommst du mit dem Nebivolol gut klar?

Ganz ausgezeichnet. Ich habe den Wechsel nicht bemerkt, obwohl ich öfters als sonst den RR gemessen habe, und ich habe sogar das subjektive Gefühl, weniger ES zu haben.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

a8gndes hat geantwortet


Warum findest Du das unbefriedigend?

CJha-xTu hat geantwortet


Ich würde gerne eine Ursache kennen. Aber ich denke, ich gewöhne mich dran ;-)

M?arrmyPoppxins hat geantwortet


Ich habe das Asthma auch erst mit über 40 bekommen, möglich ist alles.

Ccha|-Txu hat geantwortet


Ist es denn so wichtig, die Ursache zu kennen?

Ja, das ist für mich schon wichtig. Vielleicht bin ich ja durch meinen früheren Beruf "verseucht" ;-), aber ich denke, wenn man die Ursache kennt, kann man besser damit umgehen. Aber Du magst Recht haben, dass man das im Laufe seiner Asthma-"Karriere" selbst irgendwann erkennt.

Danke Euch allen!

Cha-Tu

CPindere^llxa68 hat geantwortet


Ist es bei euch mit dem Asthma eigentlich auch so, dass die psychische Verfassung eine große Rolle spielt?

Ich komme normalerweise mit dem 1 Hub Formoterol morgens gut klar und brauche abds. keinen weiteren, es sei denn ich habe heftigen Stress (oder auch außergewöhnliche körperliche Belastung).

Ich hatte heute nachmittag einen Riesenstreit, und ab da merkte ich schon, dass es mir verstärkt "die Luft abschnürt". Bin auf meiner abendlichen Tour am Wald kaum einen Hügel hochgekommen und denke, ich werd heute noch Salbutamol brauchen :-/

C2ha-_Tu hat geantwortet


Hallo, und guten Morgen.

Ich habe in meiner bisher ja eher kurzen Asthma gemerkt, dass seelische Belastungen durchaus meine "Luftzufuhr" verändern. Und das scheint mir auch "logisch", zumindest ist das für mich vom Herzen her "Alltag", dass auch seelische Belastungen, Stress, Ärger die Herzkranzgefässe beeinflussen. Ich stelle mir das bei Asthma ähnlich vor.

Schönen Gruss

Cha-Tu

_^Pearvarti_ hat geantwortet


Der psychische Zustand macht bei mir rein gar nichts aus ":/ und ich hab aktuell echt ein paar psychische Probleme (Flashbacks, Verdacht auf PTBS). Ich kann jetzt nicht sagen, dass bei mir das Asthma schlimmer geworden ist. Aber das ist wahrscheinlich bei jeden verschieden. HAbe auch mal gelesen, dass die Psyche oft eine große Rolle spielt bei Asthma.

Riepneess-ancxe hat geantwortet


Ich denke, die Psyche spielt bei jedem Asthmatiker eine gewisse Rolle, unterschiedlich stark gewichtet.

Wenn man aber Basis-Medikamente einsetzt, kann eine psychische Reaktion "verschwimmen" bzw. ausbleiben. Das ist ja nicht zuletzt der Sinn und Zweck dieser Medikamente, eben dass man nicht mehr auf seelische Belastungen und Stress mit Atemnot reagiert.

maidnigght^ladyx41 hat geantwortet


ich habe auch mal so ein spray bekommen u der facharzt sagte es sei der anfang von astma.

vertragen habe ich das spray gut. eine ursache fanden wir auch nicht. erst als wir umgezogen sind stellte sich beim abreißen der tapeten heraus, dass in den wänden schimmel war. auf der tapete war nichts, aber die wände waren grau schwarz.

die husterei wurde wieder besser u ich brauchte kein spray mehr.

C9ha-Txu hat geantwortet


Hallo, Midnightlady,

hat man Dich denn auf Schimmel getestet? Ich habe Unmengen Tests hinter mir, auch auf Schimmel, und auf alles habe ich bzw. mein Blut nicht reagiert. Als wir unsere Wohnung übernahmen, waren die Wände in Arbeits- und Schlafzimmer auch verschimmelt, aber das wurde gründlich saniert... Der das saniert hat, sagte es uns, er verwende ein Mittel, das bis zu 2 cm in den Putz eindringt, tiefer wären Sporen sowieso nicht drin...

Gruss

Cha-Tu

m$idniDghutlady4x1 hat geantwortet


auf alles mögliche wurde ich getestet, aber eben nicht auf schimmel.wie geht es dir denn sonst so?

du kennst mich u meine herzsache ja u stell dir vor, ich habe auf dem ergometer durchgehalten bis zum schluss u ich darf jetzt zur wassergymmnastik u habe diese woche angefangen u es war toll u tut gut. habe ja mehrere jahre versucht das machen zu dürfen und immer waren puls u blutdruck zu hoch.es tut nicht nur dem körper gut, sondern auch der seele.

ich dachte, du sollst auch mal was positives lesen, hast mir ja schon oft gute tips gegeben.

ich hoffe, dass das astma bei dir nicht zu schlimm ist u drücke die daumen, dass sich das spray u die medis gut vertragen. @:) @:)

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