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Bluthochdurck & verengte Aterie im Kopf mit 23 !

MNiiuna hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wie es der Titel schon verrät bin ich erst 23 und leide an Bluthochdruck und einer verengten Aterie im Kopf/Hals. Ich trinke keinen Alk., rauche nicht und habe kein Übergewicht ( 53 kg bei 1,63 m). Meine einzigen "Mängel" sind eine ziemlich schlechte Ernährung, die ich gerade versuche umzustellen und wenig Sport. Viel stress in den letzen zwei Jahren sollte ich wohl auch erwähnen, da mich jeder 2. Arzt danach fragte.

Vor 3 Wochen wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert : Sehstörung dann Sprachstörung, anschließend wurde meine Hand/Unterarm taub und dann auch noch die Gesichtshälfte. Das ganze dauerte ca. 5-10 Minuten und noch auf dem Weg ins Krankenhaus war es wieder weg.

Dort angekommen musste ich also auf die Schlaganfall-Station. Mein Blutdruck war zu dem Zeitpunkt irgendwo bei 200/über 100!

6 Tage später, nach vielen Röhren, Blut und Motorik Tests bin ich wieder raus. Antworten hatte ich keine, außer dass es kein Schlaganfall war. Warum wieso weshalb sie das wussten ? – Keine Ahnung ! Habe die Ärzte drei mal für ca. 3 Minuten gesehen .. da erfährt man nicht viel :( Eins habe ich gelernt, diese Klinik betrete ich wohl nie wieder !

Die Symptome kamen nicht wieder. Nur der Blurhochdruck veränderte sich nicht. Diesen habe ich mit hilfe des Hausarztes und Tabletten nun wieder im Griff...

Im Krankenhaus wurde eine "verengte" Kopf/Hals Aterie festgestellt .. warum, weshalb, wieso wollte oder konnte mir dort allerdings keiner sagen und auch der Hausarzt wollte oder konnte?! sich nicht dazu äußern. Ich bekomme nun vorbeugend ASS dafür...

Dass ich Angst habe und wissen möchte wie es dazu kommen kann und was man dagegen tun kann oder ob es überhaupt eine Chance gibt, dass diese sich von alleine wieder "normalisiert"...daran denkt keiner ?! Ich habe viel im Internet gelesen, aber vieles macht einem nur noch mehr Angst. Die meisten Fälle sind dann doch eher 70+

Ich erhoffe mir hier vielleicht ein paar Antworten zu bekommen auch wenn es nur "Möglichkeiten" sind. Ich muss wohl meinem Hausarzt selbst auf die sprünge helfen an was es eventuell liegen könnte und welche weiteren Untersuchungen vielleicht noch sinnvoll wären!

Ich habe Angst und wäre froh ein paar Antworten zu bekommen. Fals ihr noch Fragen habt beantworte ich diese gerne.

Liebe Grüße

Antworten
C)orYnelixa59


Du schreibst Kopf/Halsarterie. Ich gehe mal davon aus, daß du eine der beiden großen Halsarterien meinst, die das Gehirn versorgen. Meine Mutter hatte das auch, und zwar an beiden großen Halsarterien. Die Behandlung erfolgte operativ, zeitlich getrennt an je einer Arterie, denn die andere muß ja immer weiter das Gehirn versorgen. Die eine Arterie wird abgeklemmt, der Länge nach aufgeschnitten und die Ablagerungen werden herausgekratzt. Dann wird die Arterie wieder zugenäht, und man bekommt für einen gewissen Zeitraum einen kleinen Sandsack darauf und darf sich nicht viel bewegen. Liegen für 2-3 Tage ist, glaube ich, angesagt.

Klingt ziemlich übel, aber meine Mutter hat das trotz ihres damals schon hohen Alters (78) gut verkraftet, und zwar bei beiden Operationen. Wichtig ist, daß du dir ein KH suchst, das auf Gefäßchirurgie spezialisiert ist.

C(haI-Tu


Unbedingt zu einem Facharzt für Gefässleiden oder aber in eine gute Klinik. Da müssen die Ursachen abgeklärt werden, und das muss auch therapiert werden. Im Internet wirst Du da selbst keine Hilfe finden, leider. Es ist wichtig, dass Du nun in richtige Hände kommst. In welcher Gegend wohnst Du? Vielleicht gibt es hier Leute mit guten Erfahrungen mit dortigen Kliniken.

Alles Gute

Cha-Tu

adgnxes


In Deinem Alter könnte das was angeborenes sein, das Arterienproblem meine ich.

Ist die Ursache des hohen Blutdrucks geklärt?

MYiuxna


Bis jetzt ist beides nicht geklärt, wobei bei dem Bluthochdruck eine verengte Nierenaterie vermutet wird. Da habe ich nun im September einen Termin bei einem Nephrologen. Weiß ja nicht einmal ob das beides etwas miteinander zu tun haben kann.

In eine Klinik kann ich mich zur Zeit nicht legen wegen meiner Arbeit. Bin froh, dass ich nun endlich vom Hausarzt wieder "gesund" geschrieben wurde.

Als ich den Arzt im Krankenhaus nach der Aterie fragte, was man da nun machen kann meinte er Wort wörtlich "nichts ! dafür bekommen Sie nun das ASS" ... kanns sowas geben ? :S

Nähe Hamburg wohne ich.

Ärztlich weiter forschen werde ich auf jedenfall, kann sich halt nur ewig rauszögern ( man bekommt ja so schlecht Termine)

msari.posxa


Als ich den Arzt im Krankenhaus nach der Aterie fragte, was man da nun machen kann meinte er Wort wörtlich "nichts ! dafür bekommen Sie nun das ASS" ... kanns sowas geben ? :S

Ja, der Arzt hat für den Moment Recht, denn es ist keine Ursache bekannt. Somit ist eine tägliche ASS-Gabe die richtige Schutzmedikation.

Ärztlich weiter forschen werde ich auf jedenfall

Ach, Du bist selber Arzt?

C?ornGeliax59


Nähe Hamburg ist schon mal gut, so hast du eher Zugang zu den großen Kliniken da. Was bei dir auf jeden Fall mal gemacht werden müßte, wäre eine Kontrastmitteldarstellung der Gefäße in Kopf/Hals und, wenn das vermutet wird, auch in den Nieren.

Und wenn der Arzt in dem KH, in dem du warst, keine Ahnung von Gefäßchirurgie hat, dann kann da so ne Antwort kommen. Laß das auf jeden Fall bei einem Spezialisten abklären. Der kann dich dann auch RICHTIG beraten, was da zu machen ist.

M@iuyna


Nein ich bin nicht selbst Arzt, Mariposa :)

Hatte mich da vielleicht ein bisschen falsch ausgedrückt. Ich meinte damit, dass ich mir weitere Ärzte suchen werde bis ich die Ursache habe. Werde mich so schnell nicht damit abfinden ewig Tabletten nehmen zu müssen.

Mit dem Kontrastmittel lag ich schon in der Röhre, Cornelia59.

Allerdings bin ich mir da nicht wirklich sicher was genau untersucht wurde. Einmal lag ich ganz kurz nur für den Kopf ohne Kontrastmittel, einmal ca. 10 Minuten nur für die Nieren mit Kontrastmittel und einmal satte 45 Minuten mit Kontrastmittel ( was hierbei allerdings untersucht wurde weiß ich nicht).

Damit wurde dann auch die eventuell verengte Aterie zur Niere festgestellt, weshalb ich zum Nephrologen geschickt werde.

C,o5rn!eliax59


Hast du denn damals einen Arztbrief für deinen Hausarzt mitbekommen? Irgendeine schriftliche Diagnose muß es doch gegeben haben. Laß dir eventuell von deinem Hausarzt eine Kopie des Arztbriefes geben! (Ich kopiere die Dinger ja immer, bevor ich sie beim Hausarzt abgebe... 8-) )

ojrbit6uxs


Du hast ein Recht auf Kopien sämtlicher Befunde, dem musst du unbedingt nachgehen. Ansonsten wird das ganze Programm in der nächsten Klinik noch einmal durchgeführt was nur eine unnötige Strahlen- und Kontrastmittelbelastung darstellt.

Mit den Befunden gehst du dann zum Nephrologen, Angiologen und/oder Gefäßchirurgen.

M1iu`n=a


Danke schonmal für eure Antworten.

Den Arztbrief habe ich mitbekommen. Dort steht drauf welche Medikamente weiterhin empfohlen werden, mit welchen Symptomen ich ins Krankenhaus kam und dass das mit den Nieren weiter geprüft werden muss. Die ganzen Befunde wollte mein Arzt anfordnern, gesehen habe ich aber noch nichts. Da werd ich aber beim nächsten Besuch mal nachhaken. Danke.

PGiMa0:50x9


Ich würde dir auch empfehlen einen Gefässchirurgen zu Rate zu ziehen.

Aber ganz wichtig: häng dich nicht so sehr an der Frage auf "Wieso ist das passiert?"

Vielleicht gibt es einfach keine Antwort auf die Frage. Viel wichtiger ist eine Lösung zu suchen, wie du weitere Risiken für dich minimieren kannst. Sprich kann man es noch anderweitig behandeln oder brauchst du lebenslang Medis. Dafür brauchst du eine gute Gefässchirurgie.

Snchlit(zaug-e67


Im Moment rate ich auch erst einmal zu weiteren Abklärungen. Vielleicht hast Du Glück.

Aber vielleicht wird nie ein Arzt rausfinden, warum das so ist mit Deiner Arterie. Wäre gar nicht so abwegig. Dafür solltest Du Plan B in der Tasche haben....

Plan B besagt: lebe einfach.....

Mmizuna


Habe nun Termine bei einem Nephrologen und einem Neurologen. Mitlerweile habe ich nun auch einen anderen Hausarzt, der mir endlich Fragen beantwortet hat.

Er hat mir auch endlich mal erklärt, dass überhaupt noch nicht fest steht ob ich eine verengte Aterie habe, sondern dass nur ein "Schnellfluss" festgestellt wurde der darauf hinweißt, dass da eventuell irgendwo eine verengte Aterie ist. Das muss einem ja auch erstmal jemand sagen -.-

Mit meinem hohen Blutdruck wurde nun erst vermutet es sei eine verengte Aterie zur Niere. Das klärt sich nun am 30.8.12 beim Nephrologen. Mein Hausarzt meinte allerdings, dass mein 24 Blutdruck Messgerät dagegen spricht, da ich nachts eine "Ruhephase" habe. Wäre die Aterie verengt, müsste der Blutdruck dauer "hoch" sein. Deshalb wäre eine andere Möglichkeit eine "kurzzeitige Verengung der Aterie". Zumindest habe ich es so verstanden :)

Bin nun mit den Tabletten gut eingestellt, so dass der Blutdruck im Ruhezustand nicht mehr über 130/80 rutscht. So besteht wenigstens keine Gefahr mehr auf dauer für mich und ich habe nicht mehr so große Angst. Und wie schon gesagt, vielleicht muss ich mich damit abfinden, dass keine Ursache gefunden wird oder es noch ewig dauert. Muss ja irgendwie weiter leben :/

Aber schön ist es nicht mit so einer Ungewissheit ! Vor allem wenn man sich soviel durch Schlaganfall Themen gelesen hat.

S1chnmeehexe


Mit meinem hohen Blutdruck wurde nun erst vermutet es sei eine verengte Aterie zur Niere. Das klärt sich nun am 30.8.12 beim Nephrologen.

Berichte dann mal wenn du dort warst.

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