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Alle 12 Stunden 100mg Betablocker: Wie genau ist das zu nehmen?

I]tzyBiXtzySpPidexr89 hat die Diskussion gestartet


Nabend,

mein Hausarzt hat mir 200mg Betablocker am Tag verschrieben. Ich soll alle 12 Std. 100mg nehmen.

Wie genau ist das nun mit dem Abstand zwischen den einzelnen Dosen, Morgens 100 / Abends 100, zu nehmen?

Muss ich wirklich genau in den 12 Std. bleiben?

Ich habe um 20 nämlich eine Verabredung, muss um 19 Uhr bereits los, habe die Betablocker heute Morgen um 11 aber erst genommen.

MfG, ItzyBitzy.

Antworten
ZQapperglott


Hallo Itzybitzy,

nimm die Tabletten mit und nehme sie einfach um 23:00? Wo ist das Problem?

Alkohol und Betablocker sollte man zudem tunlichst vermeiden.

LG,

ITtzyBitzOySp.idexr89


Ja, wäre eine Möglichkeit. Ich danke auch für deine Antwort, hilft mir aber mit der Frage nicht weiter ;-D

Wie genau sollte man es da denn nehmen? Sind 2-3 Std. Unterschied relevant?

Ich bin nämlich am See, habe ein Date. Da dann zwischendurch 'ne Tablette einzuschmeißen, wäre mir etwas unangenehm.

Zu der Sache mit dem Alkohol:

Sieht mein HA etwas anders. Er meinte, dass wenn ich den Alkohol in Verbindung mit den Betablockern gut vertrage und ich es nicht übertreibe, sondern den Konsum begrenze (trinke wenn dann sowieso nur Bier), wäre das kein Problem. Aber darum geht es ja auch nicht.

MfG, ItzyBitzy.

C2ha-Txu


Sind 2-3 Std. Unterschied relevant?

Wenn das nicht ständig schwankt, ist das kein Problem. Ich nehme normalerweise morgens um 7 und abends um 19 Uhr meinen Betablocker, es kann aber auch mal 8 Uhr morgens oder 21 Uhr abends sein. Man sollte nur versuchen, einen 12-Stunden-Rhythmus zu kriegen, aber der darf hin und wieder auch mal abweichen.

Gruss

Cha-Tu

INt~zyBitzySbpider8e9


Danke für die Antwort!

Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann ich den Betablocker also schon um 19 Uhr nehmen?

Mfg, ItzyBitzy.

S2eaneot7oxr


Also ich bin mir ziemlich sicher, dass du zwischendrin mal auf die Toilette musst (v.a. wenn du Bier trinkst, ich sehe das übrigens conträr zu deinem HH, aber das ist ja nicht das Thema). Nimm sie doch einfach dann.

Gruß

C>ha-xTu


Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann ich den Betablocker also schon um 19 Uhr nehmen?

Ja.

IJtzy(BitzLySpide`r89


Wo wir beim Thema Alkohol/Betablocker waren:

Ich habe im Internet gelesen, dass eine 50-jährige, alkoholkranke Frau, nach dem Konsum von Alkohol auf Betablockern an einem Herzstillstand gestorben ist.

Ich frage mich gerade, wieso mein Hausarzt mir trotzdem erlaubt, am Wochenende etwas zu trinken?

Ich habe mindestens ein Dutzend Verwandter/Bekannter, die alle Betablocker nehmen (zum Teil auch ACE-Hemmer) und trotzdem ihr Bierchen trinken, dies aber vorher mit ihrem Arzt abgeklärt haben.

Was stimmt da nicht?

C5ha-xTu


Wo wir beim Thema Alkohol/Betablocker waren:

Ich habe im Internet gelesen, dass eine 50-jährige, alkoholkranke Frau, nach dem Konsum von Alkohol auf Betablockern an einem Herzstillstand gestorben ist.

Da waren aber sicherlich nicht allein die Betablocker Schuld. Alkoholismus ist eine so umfassende Krankheit, die oft systemische (d.h. den ganzen Körper betreffend) Erkrankungen nach sich zieht, und nicht selten im Multiorganversagen endet, das dann mit Herzstillstand zum Abschluss kommt.

Ich frage mich gerade, wieso mein Hausarzt mir trotzdem erlaubt, am Wochenende etwas zu trinken?

ETWAS trinken dürfte ja deutlichst etwas anderes als eine Alkoholkrankheit sein. Oder bist Du alkoholkrank?

Ich habe mindestens ein Dutzend Verwandter/Bekannter, die alle Betablocker nehmen (zum Teil auch ACE-Hemmer) und trotzdem ihr Bierchen trinken, dies aber vorher mit ihrem Arzt abgeklärt haben.

IHR BIERCHEN trinken dürfte ja deutlichst etwas anderes als eine Alkoholkrankheit sein. Oder sind Dein Verwandten/Bekannten alkoholkrank?

Was stimmt da nicht?

Da stimmt alles. Man kann nicht ein Bierchen trinken mit Alkoholismus vergleichen. So wie man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann.

Cha-Tu

IctzEyBitz[ySpi;dexr89


Keine Ahnung, wo Alkoholismus anfängt und wo Alkoholismus aufhört. Das Beispiel war vielleicht auch ein bisschen extrem. Und ja, ich weiß wie sich Alkoholabusus am Ende bezahlt machen kann: Eine bekannte liegt seit 6 Monaten im Krankenhaus, weil ihre Lunge unerklärlicherweise aufgehört hat richtig zu arbeiten und die Ärzte eben den übermäßigen Alkoholkonsum verantwortlich machen.

Viele meiner Onkel trinken beispielsweise täglich ihre 2, 3 Feierabendbiere. Gehen dann am Wochenende in die Kneipe und geben sich da die Kante. Der HA weiß davon und toleriert es

Das Problem ist: je mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto mehr merke ich wie sehr die Meinungen doch auseinander gehen. Die eine Seite rät gänzlich davon ab unter Betablocker-Therapie auch nur den kleinsten Tropfen zu trinken, die anderen sagen, dass in so gut wie jedem Beipackzettel von Alkohol abgeraten würde und sehen kein Problem im Konsum.

Aber schweift wahrscheinlich zu sehr aus.

MfG, Itzy.

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