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Rentenantrag aufgrund mehrfacher Herzinfarkte abgelehnt

Hoer>zele hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen liebe Forumsteilnehmer,

bin insulinpflichtige Diabetikerin und hatte bereits 3 Herzinfarkte hinter mir. Der vierte wurde vor kurzem gerade noch verhindert, da ich mich wegen Kurzatmigkeit und meiner bisherigen Vorgeschichte einer Katheterunsersuchung unterzogen habe. Dabei wurde

erneut eine 90% Stenose entdeckt und mittels Ballondilatation sowie Stentsetzung behoben. Leider leide ich durch eine Langzeitfolge des Diabetes unter Gastroparese (Magenlähmung) welche sich sehr schlimm für mich auswirkt sowie hinzu gekommene Augenerkrankung durch den Diabetes welche ich lasern lassen muß da mir sonst auch

noch die Erblindung droht. Da ich täglich unter vielen Beschwerden und Schmerzen

leide und auch körperlich, bzw. kräftemäßig mich sehr schwach fühle mußte ich kürzlich einen Rentenantrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, welcher mit der Begründung daß ich noch 8 Std. täglich einer geregelten Arbeit nachgehen könnte komplett abgelehnt wurde. Daraufhin habe ich in Absprache mit meinem Hausarzt Widerspruch eingelegt.

Als Reaktion wurde mir mitgeteilt, daß man jetzt doch einen Maßnahmebedarf festge-

stellt hätte und ich diesem zustimmen solle. So gut eine solche Maßnahme (Reha) auch sein mag ist sie in meinem Fall momentan sehr schwierig für mich durchzuführen allein schon aufgrund meines Magenleidens bei dem mir ständig übel ist als auch der bevor-

stehenden Augen-OP. Die Kur wäre aus verschiedenen eher, bzw. ganz sicher eine Belastung als Wohltat für mich und daher weiß ich jetzt wie ich da weiter vorgehen

soll. Stimme ich zu werde ich vielleicht eine befristete Rente bekommen aber sehr unter dieser Maßnahme leiden und lehne ich ab, wird sie wohl sicher nicht bewilligt werden.

Hat jemand hier im Forum vielleicht Erfahrungen in solchen Dingen oder einfach nur einen guten Rat für mich? Ich würde mich wirklich sehr darüber freuen, da mich dies zusätzlich

zu meinen körperlichen Beschwerden sehr belastet und ich nicht weiß ob und wieviel ich noch Kraft dafür habe. Sorry, daß es so lang geworden ist aber wollte eine möglichst ausführliche Darstellung geben zum besseren Verständniss und bedanke mich im Vorraus für Eure Kommentare und gern auch Privatnachrichten. (Funktion ist frei geschaltet)

Vielen Dank und Liebe Grüße das Herzele *:)

Antworten
CBhax-Tu


Das ist eine so komplexe Sache, dass ich Dir dringend empfehlen würde, Dich an den [[http://www.vdk.de VdK]] zu wenden, die machen sowohl Rechtsberatung als auch Rechtsvertretung. Man muss allerdings dort Mitglied sein, aber das kannst Du ja machen.

Alles Gute

Cha-Tu

P.S. Ich bin aufgrund zweier Herzinfarkte, eines insulinpflichtigen Diabetes und einer Herzinsuffizienz seit 1999 berentet.

R*o1seE 7x2


Auch ich 40 bekomme Rente schon seit 12 Jahren. War schon damals ein sehr Nerven raubender Kampf ist heute viell. noch schlimmer. Kann nur empfehlen sich ans vdk zu wenden. Sie nehmen nicht nur das rechtliche in die Hand sondern geben Dir auch mental Unterstützung. Haben mir z.B. kritische Post am Wochenanf ang übermittelt u. nicht wie Bfa zum Wochenende. Noch ein Tipp, es ist zwar hart aber gib nie nach und rede nie tel. mit dem Rentnträger, drehen alles zu Deimem Nachteil. ** Alles Gute

7X7erJgreixs


:)^ vdk ist ein guter Tip+Widerspruch einlegen

ausserdem würde ich mich gründlich bzgl. Reha informieren

HTerzUexle


Guten Abend zusammen,

danke Euch für Eure Kommentare & Ratschläge. Werde sehn was ich davon umsetzen kann nur

leider habe gerade mit dem VDK nicht so gute Erfahrungen machen müssen. Vielleicht ergeben

sich hoffentlich noch andere Möglichkeiten die ich mir finanziell auch leisten kann und ich dem

Druck von allen Seiten noch mindestens so lange widerstehen kann. Wünsch Euch auch einen

schönen Abend & alles Gute für Eure Gesundheit.

Herzele

soofia34-?39 3jYahrxe alt


ohne reha/kuraufenthalt

keine rente

so habs ich damals gehört, und kann dir nur sagen, daß es stimmt!

due kannst ja nach deiner augen op zur rente

ob du rehafähig bist ist unwichtig

du kannst auch den ganzen tag dort im bett liegen bei der kur wenn du dich nicht wohlfühlst, das bleibt dir überlassen

hauptsache: DU GEHST zu dieser reha von der rentenversicherung

dort wird alles täglich ganz genau protokolliert, du wirst beobachtet was du kannst was du nicht kannst usw. danach wird ein entlassungsbrief geschrieben und da steht dann drin ob du arbeitsfähig oder nichtarbeitsfähig entlassen wirst.

merke:

OHNE REHABESUCH keine rente

(und: du ersparst dir viele streitereien und kämpfe, eine kur ist das beste was dir passieren kann, dort hast du ständig zeugen (die ärzte) wie krank du wirklich bist, einfach perfekt.

s\ofika34W-39 )jahre| alxt


vdk hab ich schlechte erfahrungen gemacht hier in hamburg ist wohl von stadt zu stadt unterschiedlich.

die einwohnermeldeämter haben meist einen kostenlosen rentenberater.

sqofhia344S-39* jahre alxt


p.s.

nach deiner augen op zur reha

meinte ich

SIchlit;zaguxge67


Es ist gesetzlich vorgeschrieben, mit dieser Reha noch mal alles zu versuchen.

Wenn dann aber nichts Positives passiert ist, wird die Rente genehmigt. Ich würde mich deshalb nicht dagegen wehren, denn es ist der nächste Schritt. Ob es der Person nun persönlich paßt oder nicht, spielt keine Rolle.

a#ug23X3


Zur Reha gehen und nicht mit dem Rentenversicherungsträger diskutieren wollen.

Kann verschiedene Vorbemerkungen dazu nur bestätigen als Ehemaliger der Reha.

Mit der Klinik im besten Fall über den Einberufungstermin sprechen und verhandeln.

MiarryP4oppxins


Der VDK hilft bei solchen Dingen, ein Widerspruch kostet aber nicht nur den normalen Beitrag sondern in Niedersachsen zusätzlich 55 Euro. Das kann je nach Bundesland etwas mehr oder weniger sein, wenns vors Gericht geht kostet es hier 100 Euro, diese bekommt man aber bei erfolgreichem Ausgang erstattet.

Ich hatte SBA beantragt, abgelehnt, nach Widerspruch über VDK 50% unbefristet, es bringt also schon was.

t8atua


Wenn bei dir gerade eine OP ansteht, kannst du zunächst mal eine Bescheinigung des Arztes einreichen, dass du derzeit nicht rehafähig bist und akute medizinsche Behandlungen anstehen.

Danach ist eine Reha tatsächlich ein probater Weg um die Erwerbsfähigkeit zu überprüfen und so eventuell zu einer Rente zu kommen.

Allerdings stimmt:

ohne reha/kuraufenthalt

keine rente

nicht generell. In absolut eindeutigen Fällen wird eine Rente auch direkt ausgesprochen bzw es wird noch mal über einen Gutachter die Erwerbsfähigkeit geprüft. (Ich z.B. habe meine Teil-EU-Rente ohne Reha bekommen)

s?ofiaB34a-39u jahre xalt


ja aber bei nicht eindeutigen fällen tatua ist eine reha das beste was es gibt

kostenlose seriöse zeugen (die ärzte dort vor ort) was will man mehr?

bei der te ist es ja nicht so eindeutig da denke ich, erspart sie sich viel arbeit und aufregung wenn sie da 4 wochen rumliegt. wenn es einem schlecht geht, wird man zu keinen kursen oder sonstiges gezwungen, nichts. da braucht man keine angst haben.

gutachter kommt nach der reha zusätzlich trotztem, nach ca. 1 oder 2 jahren gehts los mit den gutachtern, aber da braucht man auch keine angst haben, einfach ehrlich sagen was man hat wie man sich fühlt dann gibt es kein problem.

bei eindeutigen fällen hast du sicherlich recht, da ist eine reha evtl. nicht erforderlich. :-)

kjleinearprehis


Diabetes Typ 1 oder 2?

PLaulPine11


ohne reha/kuraufenthalt

keine rente

Muss nicht sein. Ich war allerdings im Jahr vor dem Antrag erst auf Intensivstation und dann 3 Monate in Rehakliniken gewesen. Musste "nur" zum Gutachter und bekam dann volle EM-Rente.

Offiziell ist allerdings Reha die Regel, und dann guckt die DRV primär, was im Entlassungsbericht zur Erwerbsfähigkeit steht.

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