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Lungenentzündung, Husten trocken und sehr schmerzhaft

fRlutt9erxby hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben! *:)

Ich bin Anfang letzter Woche mit einer starken Bronchitis und sonstigen Grippe-Symptomen krank geschrieben worden, da sich der Husten und die Schmerzen in der Lunge im Verlauf der Woche zunehmend verschlimmert haben, bin ich Freitag wieder zum Arzt und wurde auch für diese Woche weiter krank geschrieben. Ist wohl eine Lungenentzündung draus geworden, wenn auch zum Glück nur eine leichte.

Ich bekomme Antibiotikum (nachdem das erste nicht gewirkt hat jetzt Cefuroxim 500 mg) und Cortison (als Spray Viani mite und als Tabletten PredniHexal). Das Spray soll ich nur 2 mal tägl. nehmen, die Tabletten habe ich mit 50,40,30,20,10-er Dosen ausgeschlichen, bzw. bin dabei. Bis zu 30 ging's gut, heute bei 20 hab ich jetzt das Problem, das meine Lunge mir immer noch oder besser wieder sehr weh tut und ich jetzt auch wieder mehr husten muss. Der Husten ist meist trocken und tut eben auch zusätzlich weh.

Habt ihr Ideen, wie ich das lindern kann? Ich möchte nichts zusätzlich gegen Schmerzen nehmen, das wären mir einfach zu viele Medis durcheinander. Liegt das vielleicht einfach an den verkrampften Brustmuskeln? Kann ich trotz Entzündung mit Wärme etwas erreichen?

Ich bin für jeden guten Tipp dankbar!

Antworten
Cfha%-Tu


Ich finde, das solltest Du unbedingt den Arzt fragen. Nur er kennt Dich und Deine Geschichte. Und wenn es wirklich eine Lungenentzündung ist, muss das individuell geklärt werden, und allgemeine Ratschläge aus einem Forum nutzen da nicht nur nichts, sondern können auch schaden. Wenn der Arzt z.B. meint, dass Wärme NICHT angebracht ist, kann das schlimme Folgen haben, wenn man es trotzdem zu warm hält. Und umgekehrt. Also: Arzt fragen!

Und ja, die Muskulatur kann durch bei sehr starkem Husten unangenehm schmerzen.

Gruss

Cha-Tu

f6lutt~erbxy


Danke für deine Antwort, Cha-Tu !

Du hast sicher Recht und ich werde die Probleme auf jeden Fall mit meiner Ärztin besprechen. Nur muss ich damit ja noch bis morgen warten und hatte gehofft, ich könnte mir in der Zwischenzeit mit einem Hausmittel oder so etwas Linderung verschaffen. Habe es gestern Abend mal mit einer nicht ganz heißen Wärmflasche versucht und es hat mit gut getan, wenn du jetzt aber sagst damit könnte ich alles verschlimmern, dann lasse ich das lieber. Bei der Bronchitis sollte ich auch inhalieren (mit Kamille mache ich das), vielleicht könnte das ja jetzt auch helfen?

Der Husten löst sich seit heute immerhin ein bisschen, vielleicht geht es ja langsam bergauf.

bfuddl!exia


Kamille löst häufig allergische Reaktionen aus. Wenn du inhalieren möchtest, geht dies auch mit Kochsalz: 1 Teelöffel auf ein Liter Wasser, den Dampf einatmen.

Völlig unabhängig von den anderen Medikamenten kannt du Zwiebelhustensaft nehmen (außer, du bist gegen Zwiebel allergisch).

Beispielrezept:

[[http://www.jameda.de/hausmittel/zwiebel-hustensaft/]]

Normaler Haushaltszucker oder Kandis ist genauso geeignet.

Dies lindert den Hustenreiz und löst den Schleim.

Wenn der Husten nun in der Ausschleichphase des Kortisons deutlich zugenommen hat, wäre dies, dem Rat von Cha-Tu folgend, sinnvoll zeitnah morgen mit deiner Ärztin zu besprechen,

Eventuell muss das Ausschleichen etwas langsamer gehen.

Gute Besserung, :)*

sKpor~tfan


Klingt nach einer atypischen Pneumonie, hatte ich auch im Frühjahr. Ich war sechs Wochen außer Gefecht und einen Tag stationär, weil das Antibiotikum nicht anschlug. Weil die es dann aber nicht für nötig hielten, mir ein Reserveantibiotikum als Infusion zu geben, bin ich mit meinen Tabletten wieder entlassen worden. Hatte zuerst 10 Tage erfolglos Doxy, weil noch nicht sicher zu hören war, ob Geräusche auf der Lunge sind oder nicht und zunächst eine schwere Bronchitis vermutet wurde. Als dann alles deutlich zu hören war noch 18 Tage Avalox Nachschlag. Was für ein Erreger ist es denn bei dir?

f.lutiterbxy


Hmm, der Husten scheint sich nur direkt nach dem Aufstehen morgens gelöst zu haben, jetzt quält er mich wieder genau wie gestern. Was aber eigentlich am schlimmsten ist, ist der Druck auf der Brust. Als hätte da jemand seinen LKW geparkt.

buddleia

Danke für die Tipps, ich versuche das mal mit dem Hustensaft. Ich inhaliere bei "normalen" Erkältungen auch immer mit Kamille, habe bislang noch keine Probleme damit gehabt, meinst du ich kann es dann versuchen oder ist Kochsalz wohl trotzdem die bessere Wahl?

Ich hatte auch schon den Verdacht, dass es am Ausschleichen liegt, denn Samstag und Sonntag mit den hohen Dosen ging es mir bedeutend besser, da war ich zwar sehr müde und schlapp aber musste nur wenig husten.

sportfan

Bei mir ist es auch eine atypische Pneumonie, angefangen mit Kopfschmerzen wie verrückt, dann Gliederschmerzen und weil dazu dann die typischen Grippesymptome kamen, bin ich ja dann zum Arzt. Nach einer Woche keine Besserung, eher Verschlechterung legte dann den Verdacht mit der Lungenentzündung nahe, wurde ja dann auch durch die Geräusche auf der Lunge bestätigt.

6 Wochen außer Gefecht klingt ja schrecklich! Ich bin ja jetzt schon genervt, liege seit 10 Tagen im Bett und bin immer noch total fertig und völlig außer Atem, wenn ich kurz Wäsche in den Keller trage.

Ich hatte so eine atypische schon einmal vor 2 Jahren, daher kenne ich das Gefühl schon, nur kann ich mich nicht mehr erinnern, was mir da geholfen hat gegen den Husten und den Druck. Aber ich weiß auch noch, dass es sicher 8 Wochen gedauert hat, bis ich dann wieder voll funktionsfähig war und nicht so schnell außer Atem.

bauddblexia


Ich inhaliere bei "normalen" Erkältungen auch immer mit Kamille, habe bislang noch keine Probleme damit gehabt, meinst du ich kann es dann versuchen oder ist Kochsalz wohl trotzdem die bessere Wahl?

Ich würde Kochsalz bevorzugen.

Wenn du bereits Kortison als Spray + Tablette bekommst, sind die Luftwege ja augenscheinlich eng, da würde ich persönlich Risiken minimieren.

f/luttverxby


Gut, dann nehme ich lieber Kochsalz. Danke dir @:)

f5luttejrby


Am Telefon konnten sie mir in der Praxis heute nicht viel weiterhelfen, außer dass Wärme eine völlig falsche Idee wäre und man mir dringend davon abriet. Leider konnte ich heute nicht mehr hin, sind wohl völlig überrannt wegen der Grippe, aber morgen soll ich nochmal kommen und sie wollen dann auch Blut abnehmen. Ob ich Montag wieder arbeiten darf, bleibt noch abzuwarten.

Das Inhalieren hat ganz gut getan und den Hustensaft löffel ich fleißig in mich rein, aber es tut sich nicht viel. Ich huste immer noch viel und es löst sich kaum was. Dafür bin ich heute noch müder und schlapper als die letzten Tage. Hab ja gestern das letzte Cortison genommen und heute auch das letzte AB, mal sehen.

b]uddjleixa


Nun, die Erholungsphase nach einer Lungenentzündung ist eher so bei 14 Tagen aufwärts zu sehen, daher erwarte nicht zuviel von dir. :)*

fKlut7txerby


Ja buddleia, das stimmt schon. Es hat vor zwei Jahren wie gesagt insgesamt sogar ca. 8 Wochen gedauert, bis ich wieder voll auf der Höhe war.

Aber nach 14 Tagen nur rumgammeln würde ich, ungeduldig wie ich nunmal bin, gerne schon wieder mehr können. Ich habe am Wochenende zumindest schon ein paar kleine Spaziergänge machen können bei dem tollen Wetter, das tat gut.

Am Freitag habe ich alles mit der Ärztin besprochen und nun muss ich das Cortison viel langsamer ausschleichen, werde es noch ca. 14 Tagen nehmen müssen. Ich bin zwar noch recht kaputt, aber immerhin konnte ich heute wieder arbeiten (war nur ein halber Tag für den Anfang).

Danke euch für eure Hilfe! @:)

b)udd}leixa


Schön, dass es dir wenigstens etwas besser geht. :)*

Zur Ungeduld neige ich in solchen Fällen auch, aber alles hat nun mal leider sein eigenes Tempo, auch die Genesung nach Krankheit. ;-)

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