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Seit 6 Wochen kein Leben mehr

eYstrelxle


Ich fühle mich Benommen, kann mich kaum Konzentrieren und bringe alles durcheinander. Diese Symptome können doch nicht zufällig zu den Schmerzen bestehen, oder?

Das können Symptome der Angst oder auch Zeichen einer schlechten Durchblutung sein, die bei deinem Zigarettenverbrauch kein Wunder sind. Die Blut- und Eisenwerte sind übrigens lehrbuchreife Werte, die genau so auf starke Raucher zutreffen. Erhöhte CRP-Werte und Leukozytenzahl gehen mit dem Zigarettenverbrauch Hand in Hand. Geh bitte zu einem Arzt, der sich mit Raucherentwöhnung auskennt. Man kann den Entzugserscheinungen medikamentös etwas entgegensetzen. Eine gezielte Physiotherapie verbunden mit mehr Bewegung an frischer Luft (nicht als Eintagsfliege zu sehen) dürften auch die Schmerzsymptomatik verbessern. Starke Schmerzen sind nicht immer ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung, wohl aber oft auf Verspannungen in Folge von zu wenig Bewegung und zu viel Sitzen.

H8oGlgrer~6x9


Ich würde auch mal EKG, Herz(kranzgefäße), eventuell (Hinterwand)infarkt checken lassen.

k\ein4e_dGiagnosxe


ein fev1von 80% mit 30 ist absolut grenzwertig. die gold definition fuer copd spricht bei unter 80% schon von einer stufe 1 copd. ich denke, dass ein grossteil deiner beschwerden mit dem rauchen zusammenhaengt. du solltest versuchen dort anzusetzen und dir als ziel den kompletten verzicht auf zigaretten zu definieren.

S;eanext7or


Hab jetzt nicht alles gelesen, nur so als kurze Randinfo:

Im Entzündungsstadium ist keine Einsendiagnostik möglich, da der Körper das Eisen vor den möglichen Verursachern verstecken will, um deren Stoffwechsel nicht zu unterstützen.

Gruß

cyiStizenwcope


Hmm wie ernährst du dich denn ? 192cm und 73kg ist sehr wenig. Ich bin momentan bei 188cm und 82kg und fühle mich noch zu dünn. Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen versuch dir das Rauchen abzugewöhnen 50 Zigaretten ist echt heftig, soviel hab ich in meinen "besten" Zeiten nicht geraucht. Das schaffste schon ! Gute Besserung.

Gruß

J3ust_inBexbra


Vielen Dank für die vielen Antworten.

Mein ganzes tägliches Leben ist ungesund. Ich rauche viel. Ich esse sehr unregelmäßig. Kein Frühstück, meinstens ist es nur eine Mahlzeit am Tag. Und diese ist in der Regel ungesund. Ich mag keinen Salat oder Obst. Oft ist es nur eine Pizza am Abend, das wars. Ich sitze fast nur im Büro oder fahre zu Kunden. Sport oder Bewegung hab ich nicht. Mein Gewicht wird immer weniger. In den letzten 6 Wochen hab ich nochmal 3 kg abgenommen.

Ich frag mich nur warum diese ganzen Beschwerden jetzt auf einmal kommen und nicht mehr weggehen. Ich konnte seit August nicht arbeiten. Ich wechsel nächstes Jahr den Arbeitgeber und bekomme damit eine Führungsposition. Das wollte ich immer. Aber nach meinem jetzigen Befinden brauche ich da erst garnicht anfangen...

Seit ich heute morgen die Augen aufgemacht habe, ist mir wieder schwindelig, ich kann gerade kaum auf den Bildschirm schauen. Ich fühle mich benommen und der ganze Kopf drückt irgendwie. Meine Augen brennen - ich fühle mich einfach krank.

Morgen gehe ich stationär in eine Neurologische Klinik. Ich hoffe das man mir dort weiterhelfen kann.

Csh{a-Tu


Ich frag mich nur warum diese ganzen Beschwerden jetzt auf einmal kommen und nicht mehr weggehen.

Ich denke, einem Körper ist viel zuzumuten, aber irgendwann sagt auch der Körper NEIN. Wenn Du genau weisst, wie ungesund Du lebst, warum änderst Du es nicht?

Gruss

Svlarntxi


Für mich klingt das alles extrem nach einer massiven Verspannung der Halswirbelsäule, habe ich auch öfters, mit den gleichen Symptomen. Daher halte ich den rat mit dem Ostheopathen, evtl. auch einfach mal den Gang zu einem guten Krankengymnasten für sehr förderlich.

Klar ist aber ja wohl auch das du mit deinem Körper mehr als beschissen umgehst, solange du da nix dran tust brauchst du imho jedenfalls für die Rente nicht vorsorgen !

kMamickxaze


Ich hoffe das man mir dort weiterhelfen kann.

Ich habe so den Eindruck, Du möchtest genauso weiterleben wie bisher und Deine lästigen Symptome lieber mit Medikamenten unterdrücken, damit Du Dich wieder in Sicherheit wiegen kannst.

Wenn Du genau weisst, wie ungesund Du lebst, warum änderst Du es nicht?

Ach, auf etwas verzichten (Zigaretten) und sich ein wenig Mühe für sich selbst zu geben (Sport, kochen) ist doch total lästig.

J9uosthinBxebra


Ich hoffe inzwischen das es überhaupt noch etwas bringt wenn ich meine Lebensweise ändere. Das fällt mir alles sehr schwer, wenn ich kaum geradeaus laufen kann. Ich kann ja den ganzen Tag nur noch an irgendwelche Krankheiten denken. Jetzt hab ich mir die Werte vom großen Blutbild geholt und bin total verwirrt:

Leukozyten:

10.10.2012 = 15.600

11.10.2012 = 8.800

12.10.2012 = 6.100

CRP:

10.10.2012 = 1.28 mg/dl

11.10.2012 = 4,55 mg/dl

12.10.2012 = 2.54 mg/dl

Der Arzt hat mich ohne weiteren Kommentar entlassen. Im Befund steht: ...Es erfolgte die Entlassung bei bereits wieder erreichtem subjektiven Wohlbefinden... ???

Gpofixo


Zur Rauchentwöhnung bzw. Nikotinentwöhnung kannst du Nicotinell nehmen ein Nikotinkaugummi der über Internet begleitet wird wie man den Kaugummi reduziert. Hat bei mir gut gewirkt, da man bei hohem Nikotinkosnum schon Entzugserscheinungen hat, aber nur auf das Nikotin.

eYstrelxle


Ich frag mich nur warum diese ganzen Beschwerden jetzt auf einmal kommen und nicht mehr weggehen.

Cha-Tu sagt es, ein ungesundes Leben kann der Körper schon eine Weile tolerieren, aber irgendwann sind die Reserven aufgebraucht.

Morgen gehe ich stationär in eine Neurologische Klinik. Ich hoffe das man mir dort weiterhelfen kann.

Ich kann natürlich aus der Ferne nicht beurteilen oder gar diagnostizieren, ob und welche Krankheiten Du haben könntest. Aber die von Dir aufgezählten Beschwerden sind sehr wohl bei einem Mangel an Bewegung in Verbindung mit eventuellen Ängsten ("es sticht und ziept, da muss doch was sein") typisch. Das geht von Schweißausbrüchen, weichen Knien, Atemnot, Schwindelgefühl, Sehproblemen, Kopfschmerzen bis zu einer vermeintlich bevorstehenden Bewusstlosigkeit. Man zählt das unter psychosomatische Beschwerden. Das bedeutet nicht, dass Du Dir alles nur einbildest, es geht Dir wirklich nicht gut. Die Ursachen dafür liegen aber nicht in einer ernsthaften organischen Erkrankung, wie z. B. einem Hirntumor, sondern in einer ungesunden Lebensweise mit einem Hang, körperliche Empfindungen als Zeichen einer Krankheit überzubewerten. Diese Bewertung führt dann zu den aufgezählten Symptomen der unbewussten Angst. Es kommt zu einer Spirale von Symptomatik – Angst – Verstärkung der Symptome durch die Angst.... usw.

Die Laborwerte zeigen vor allem, dass Du viel rauchst, (wobei man beachten muss, dass es kleinere Schwankungen immer gibt, dass die Werte auch abhängig von Speisen und der Zahl der gerauchten Zigaretten sein können). Der Lungenfunktionstest ist noch deutlicher.

Ich will Dir Untersuchungen nicht ausreden. Wenn Du aber Deine Lebensweise nicht änderst. Dazu gehört auch eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung (dann pegeln sich auch Eisendefizite wieder ein), wird sich Dein Zustand nicht dauerhaft bessern. Im Gegenteil, irgendwann wird Dein Körper tatsächlich mit organischen Schäden (Lunge, Herz-Kreislauf) reagieren. Du solltest Dir also tatsächlich ernsthaft Gedanken machen, aber nicht darüber, dass Du eine akute tödliche Krankheit hast, sondern darüber, dass Dein Lebensstil Dich krank macht.

C*hiCzzo


Schließe mich meinen Vorrednern großteils an. Viel sitzen und kein Sport kann durchaus Schmerzen und Schwindel verursachen, ich habe das auch öfters. Ebenso können die Leukos und der CRP alleine auf deinen massiven Nikotinkonsum zurückzuführen sein.

Und ein Tipp mit den Zigaretten: Wenn du einfach nicht aufhören willst, dann reduzier es wenigstens! Ich habe auch an die 40 Stück am Tag geraucht und seitdem ich nicht mehr im Haus rauche sondern rausgehe bin ich auf maximal 20 Zigaretten pro Tag runter. Dazu kommt, dass man immer mal wieder aufsteht und sich wenigstens eine Zigarettenlänge lang bewegt.

Cdh,izzxo


Achja: Die Entzugserscheinungen beim Aufhören sind absolut harmlos. Ungefähr vergleichbar mit einer ganz leichten Grippe und sind nach spätestens 14 Tagen vorbei. Das schlimme ist die psyschiche Abhängigkeit. Die ganzen Verhaltensweisen, die du dir über Jahre hinweg eingeprägt hast (Nach dem Essen – Kippe, Telefon klingelt – Kippe, Autofahren – Kippe, Kaffee – Kippe, Bierchen – Kippe usw usw). Aber auch das kriegt man mit dem richtigen Willen hin. Habe es mal 3 Monate geschafft aufzuhören, war leider dumm genug wieder anzufangen...

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