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Herzrasen und Blutdruckprobleme morgens beim Aufstehen

LWitt%leOne3x0 hat die Diskussion gestartet


Ich leide bereits seit zwei Jahren an immer wieder wechselnden Herz-Kreislaufproblemen. Vor zwei Jahren hatte ich ständige das Problem, dass sich mein Kreislauf verabschieden wollte, und das vorwiegend Nachts (!), später folgten Phasen, in denen mein Puls permanent erhöht war, bis ich dann vor einem Jahr eine supraventrikuläre Tachykardie hatte und seit dem in regelmäßigen Abständen auch habe.

Damit mein Puls, der nun bei jeder Kleinigkeit sofort hochschnellt und bedauerlicherweise auch da verweilt, im "grünen Bereich" bleibt, nehme ich morgens und abends jeweils 1,25 Bisoprosol (oder so ähnlich), zur Stabilisierung der Tachykardien und der Herzstolperer zusätzlich Tromcardin (2 Tabl.).

Nun ist es so, dass ich seit fast 2 Monaten morgens beim Aufstehen, trotz Betablocker, einen unangenehm erhöhten Puls und auch etwas erhöhten Blutdruck habe (135/85), was dazu führt, dass ich mich nicht lange auf den Beinen halte, sondern die erste Stunde mich bei jeder Gelegenheit erst einmal hinsetze, bis es besser wird.

Inzwischen ist es auch Nachts so, wenn ich mal auf Toilette muss – so dass ich nach verrichteter Notdurft (mit Puls 140) ins Bett falle und mir erst einmal kotzübel wird. Danach bekomme ich dann meistens gleich noch eine Suprav. Tachykardie – so zu sagen, zum krönenden Abschluss, bevor ich wieder erschöpft einschlafe. Diese Phase begann übrigens kurz bevor ich eine heftige Bronchitis hatte.

Nun meine Frage – kann dies alles im Zusammenhang stehen? Was könnte dies sein? Kennt das einer von Euch?

Mein Herz wurde zuletzte im Juni diesen Jahres untersucht (EKG, 24-Std.-EKG, Echo), ohne Befunde.

Antworten
Nlinx77


Also erst mal: Ich bin keine Expertin, da gibt es einige hier im Forum, die um einiges mehr Bescheid wissen.

Aber wenn EKG, 24-Std. EKG und Echo ohne Befund sind, heißt das schon mal, dass dein Herz wohl strukturell gesund ist (Beim Echo hätte man gesehen, ob es z.B. Herzklappenfehler usw. gegeben hat)

Im EKG kann man auch bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen erkennen, wie z.B. das WPW-Syndrom (dann ist eine sog. Delta-Welle zu erkennen), jedoch gibt es auch Varianten von Tachykardien, die man dort nicht direkt erkennen kann, die aber auch sehr selten sind.

Einen Blutdruck von 135/85 halte ich eigentlich für unbedenklich. Meiner ist regelmäßig höher (aber auch meist durch den "Weißkittel-Effekt"). Denn wenn du gerade aufgeregt bist und den Blutdruck misst, ist er sowieso schon mal höher als er normalerweise wäre.

Wie treten denn diese Tachykardien auf, ist das schlagartig, z.B. begleitet mit einem Herzstolperer und dann geht es richtig los, also ohne Übergangszeit?

Oder erhöht sich die Herzfrequenz immer mehr, bis sie dann > 120bpm erreicht?

Vor allem: Woher weißt du, dass es sich um eine Suprav. Tachykardie handelt, wurde da schon mal ein EKG gemacht? Spürt man so etwas?

7b7zercgreixs


wenn das Aufstehen als Aufstehen zu verstehen ist würde ich zu einem Belastungse EKG ggf. Kipptischtest raten ;-)

hZenhr@y001


Empfehlung: Die Zeit des Schlafes bezüglich Blutsauertoffsättigung prüfen lassen.

Pulsoximeter heißt das entsprechende Gerät. :)^ :)^

Ltittle~Onae 3x0


Hallo auch – vielen Dank für die vielen Antworten. Inzwischen hat sich das Problem erledigt, da ich herausgefunden habe, dass 90% meiner Herzbeschwerden von einem Medikament herrührten (Cipralex) was ich dann sofort abgesetzt habe. Danach hatte ich zwar noch unangenehme Absetzsymptome und nächtelanges Herzrasen, inzwischen ist aber wieder alle in Ordnung. Gott sei dank!

Die suprav. Tachykardie wurde mal im Krankenhaus festgestelle, als ich mit nem Dauerpuls von 140 bei ihnen in der Tür stand.

Viele Grüße

LO

J.an]7x4


erstaunlich aber gut zu wissen.

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