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Der Asthma Plauderfaden

NPoNaOmxe93 hat die Diskussion gestartet


Hallo Community

Ich dachte ich eröffne einen Faden rund ums Thema Asthma. Hier können sich Betroffene und Angehörige sowie interessierte austauschen über unterschiedlichste Themen.

Mich würde interessieren ob ihr gut eingestellt seid und wie die Umgebung mit der Erkrankung umgeht. Seid ihr oft krank geschrieben?schöne rehaziele?alltagstipps?

Ich freu mich schon :) es darf diskutiert werden :) ;-D

Antworten
H4appy BSanaxna


Mich würde interessieren ob ihr gut eingestellt seid und wie die Umgebung mit der Erkrankung umgeht. Seid ihr oft krank geschrieben?schöne rehaziele?alltagstipps?

Ich bin selbst Betroffene. Habe allergisches und Belastungsasthma. Das allergische lässt mich mal in Ruhe und mal ist es da und stört mich überhaupt nicht, da es nur minimal ist. Alllergisches habe ich sobald ich mal plötzliche große körperliche Aktivitäten nach gehe. Also z.B. kurzer Sprint, langes rennen etc. Da dann auch richtig heftig.

Sprays oder ähnliches habe ich nicht. Wenn ich keine Luft mehr bekomme versuche ich möglichst ruhig zu atmen und mich selbst zu beruhigen. Das klappt auch immer super. Bin froh das ich ohne Medis auskomme. Ich vermeide einfach solche Dinge die mich zum japsen bringen. Dann geht auch alles gut.

Einen Asthmaanfall aus dem Nichts habe ich so gesehen nie. Auf Holz klopf

Ich weiß es ist leichtsinnig so ohne Medis und Co, da ich irgendwann plötzlich von einem überrascht werden könnte, aber ich hoffe ich bleibe verschont.

Und wenn nicht gerade wieder meine chronische Bronchitis zum zigsten mal im Jahr volle Kanne raus kommt, ist auch der Lungenfunktionstest im grünen Bereich. Bei Bronchitis bin ich ununterbrochen am Husten wegen der Atemnot. Und das wird in letzter Zeit auch schlimmer statt besser. Ich glaube für Bronchitis werde ich mal meinen Arzt fragen ob er mir ein Spray verordnen kann.

Und wie leidest du darunter, No Name?

_KPNarvAati_


Also bei mir kamen die ersten Asthmaanzeichen im Oktober 2010 während meiner Hochzeitsreise. Zum Glück erst einmal nur Husten. Das steigerte sich dann bis zur Atemnot, vor allem, wenn ich mich außerhalb der Wohnung aufgehalten habe. In der Praxis meines Hausarztes bin ich schließlich zusammengebrochen und der rief dann einen Krankentransport welcher mich ins Krankenhaus schaffte. Mein Hausarzt dachte erst ich hätte die Papageienkrankheit *lol* Aber auf sowas wie Asthma ist er gar nicht erst gekommen. Das stellte man im Krankenhaus fest. Ist zum Glück nur leichtes Asthma und wird hauptsächlich durch Kälte ausgelöst. Im Laufe der Zeit habe ich aber auch gemerkt, dass ich auf bestimmte chemische Stoffe reagiere, auch auf Parfums und Deosprays.

Eigentlich müsste ich mal wieder zum Lungenarzt. Ich war das letzte mal im april '11. Aber irgendwie kann ich grad keine Ärzte mehr sehen <.< Ich wurde mit der Diagnose auch ziemlich allein gelassen. Die Lungenärztin sagte mir, ich solle mich einfach übers Internet informieren, dann würde ich schon über alles bescheid wissen. Recherchiert habe ich auch. Ich denke das genügt auch. Allerdings wissen meine Familienangehörigen nicht, wie sie mit der Erkrankung umgehen sollen. Keiner in meiner Familie hat Asthma. aber sich mal die Mühe machen und sich darüber informieren, macht auch keiner... na ja...

Krank geschrieben war ich wegen Asthma noch nie. Dafür aber wegen irgendwelchen anderen Mist. Rehaziele? Hm... Reha/Kur hatte ich bis jetzt nicht. Hätte ich aber eigentlich mal dringend nötig, aber weniger wegen dem Asthma. Alltagstipps? Keine Ahnung... kommt wohl darauf an, was man für Asthma hat.

N]oN>ame9x3


Ich habe die Diagnose erst letztes Jahr im September gestellt bekommen, Anzeichen hätte ich aber schon vor 9-10 Jahren.

Auch bei mir ist es gemischtförmig. Mittelschwer und grad im Absturz.

Meine Familie glaubt nicht dran das das Probleme macht und sieht die Medikamente (ohne die zusätzlichen Tabletten lag meine Lungenfunktion im Sommer bei 30% :x,mit immerhin aktuell bei 55-60%, angefangen hab ich mit 70) nur als Kostenfaktor.

Die Reha steh bei mir erst noch an.

Medikamentenmässig brauche ich mittlerweile einiges aber nicht alles für asthma. Dafür habe ich ein dauerspray Tabletten nasenspray und ein notfallspray und ab und an leider Kortison.

Kommt ihr denn sonst im Alltag zurecht?

Wenn ich infektfrei bin ärgert mich meist nur jegliche Art von Rauch und Parfüm sowie einige Pollen und die Luftfeuchtigkeit mit Wärme kombiniert :D

Hqapcpy B6anaxna


Kommt ihr denn sonst im Alltag zurecht?

Wenn ich infektfrei bin ärgert mich meist nur jegliche Art von Rauch und Parfüm sowie einige Pollen und die Luftfeuchtigkeit mit Wärme kombiniert :-D

Ich komme im Alltag super klar. Vermeide halt schnelles oder langes rennen und sonstige körperlich anstrengende Dinge.

Nervig sind allerdings extreme Probleme durch Parfüm, Deo, chemische Gerüche, Malerfarbe, Gewürze mit sehr starkem Geruch...

In der Berufsschule wo ich letztes Jahr Fachabi machen wollte wurde viel kreativ gearbeitet mit Farben und co. Und es stank immer nach chemischen Farben. Sobald ich dort in die Gänge rein kam blieb mir die Luft weg und ich bekam totale Hustenanfälle. War kein Spaß.

Im Alltag habe ich halt höchstens in so fern noch Probleme das ich bis zu 7 mal Bronchitis über 4 Wochen und länger im Jahr habe. Da pfeife ich aus dem letzten Loch. Ist nicht lustig wenn man keine 10 Meter laufen kann ohne fast zu krepieren. %:|

Wie kommt es denn bei dir zur extremen Verschlechterung?

_\PaSrvatxi_


Kommt ihr denn sonst im Alltag zurecht?

Wenn ich infektfrei bin ärgert mich meist nur jegliche Art von Rauch und Parfüm sowie einige Pollen und die Luftfeuchtigkeit mit Wärme kombiniert :-D

Soweit ganz gut. Großes Problem ist nur, wenn ich im Herbst/Winter mal mit den ÖPNV fahren muss. Jetzt mal so eine Strecke mit der Straßenbahn fahren geht ja noch. Aber sobald ich dann irgendie umsteigen muss und das vielleicht gar mehrmals, dann wird kritisch. Dieser ständige Wechsel von kalt zu warm löst bei mir Anfälle aus.

Weiter will ich mal diesen Winter testen, wie es mit dem Ski-Langlauf wird. Kälteinduziertes Asthma und Wintersport ist schon so eine Sache... Na ja, mal schaun. Wenns nicht geht, muss ich den Sport wohl aufgeben :( War schon schlimm genug, dass ich die letzten zwei Winter gar nicht mal dazu gekommen bin zu testen, wie es mit dem Skifahren klappt.

Ja, Rauch ist furchtbar. Im Sommer habe ich zum Glück keine Probleme. Kälte + Luftfeuchtigkeit ist eher ein Problem. Ich weiß noch: Letzten November den ganzen(!) Monat rund um die Uhr(!) nur Nebel! Ich hab da kaum das Haus verlassen können.

@ Happy Banana

In der Berufsschule wo ich letztes Jahr Fachabi machen wollte wurde viel kreativ gearbeitet mit Farben und co. Und es stank immer nach chemischen Farben. Sobald ich dort in die Gänge rein kam blieb mir die Luft weg und ich bekam totale Hustenanfälle. War kein Spaß.

Schlimm ist es auch, wenn man selbst kreativ ist und dann auf Farben reagiert :(v Da ist ja gut, dass ich mich schon bereits vor dem Ausbruch der Erkrankung auf Trockentechniken (Bleistift, Pastell) spezialisiert habe. Ich habe aber mal gelesen, dass selbst Pastellkreide, nicht gut für Lunge und Bronchien ist. Die Maler, die damit so gut wie jeden Tag arbeiten, tragen auch Mundschutz und haben zum Teil auch eine Absauganlage, damit die Staubpartikel aus der Luft gefiltert werden können. Ich habe auch mal von einer Künstlerin gelesen, die durch Pastellkreide an COPD erkrankt ist. Krass, oder?

Crha-Txu


Guten Morgen.

Mein Asthma (nicht-allergisch) wurde erst Ende Juli diagnostiziert, nachdem ich seit November/Dezember 2011 Dauerhusten (ohne Atemnot) mit starkem Auswurf habe. Zuerst bestand der Verdacht einer COPD, dann meinte der Lungenfacharzt nach mehreren Tests (auch mehrfach Bodyplethysmographie), es sei Asthma. Behandelt werde ich mit Budesonid, 2 x 2 Hübe bisher, und natürlich für den Notfall (Salbumatol).

Meine Hausärztin, die diverse Fachausbildungen (und selbst auch zwei asthmatische Kinder hat), betreut mich seitdem. Sie ist mit der Diagnose nicht so ganz zufrieden, denn ich huste immer noch und der Auswurf ist morgens auch noch mengenmässig sehr gross. Ich stehe nun zur nochmaligen Abklärung auf Wunsch meiner Hausärztin vor einer erneuten Untersuchungsserie, unter anderem auch endlich mal Lungenröntgen (wurde bisher nicht gemacht, fragt mich nicht, warum nicht!), weil nun wieder ein kleiner Verdacht besteht, dass es doch COPD ist. Das hätte mir gerade noch gefehlt.

Langsam bin ich es leid...

Gruss

Cha-Tu

H@appyQ B;anana


Guten Morgen,

Chat Tu kann es nicht viel mehr eine allergische Reaktion auf etwas sein, eine chronische Bronchitis, Lebensmittelunverträglichkeiten Lebensmittelintoleranzen? Weil nach Asthma klingt das so gar nicht. Das die Lunge bissel überfordert ist wenn jemand ständig hustet ist völlig normal.

Wurde bei dir mal ein Rachenabstrich und ein Sekret-Abstrich gemacht?

d2ieNaYnxa01


:)D

Caha"-Tu


Hallo, Happy Banana,

ja, das wurde alles gemacht. Der Sekret- und Rachenabstrich war sogar das erste, was meine Hausärztin noch machen liess, bevor ich zu einem Lungenfacharzt ging. Das einzige, was meiner Meinung nach so richtig nach Asthma klingt, ist, dass ich sehr oft gieme (also dieses Lungen-Bronchien-Pfeifen beim AUSatmen habe) und dass Budesonid mir hilft. Es ist deutlich besser geworden gegenüber der Zeit bis Juli. Würde das auch bei einer chronischen Bronchitis helfen? Ich weiss es nicht. Gesagt werden muss aber, dass ich momentan auch etwas erkältet bin. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu ungeduldig... Eigentlich lehne ich diese Diagnose Asthma nämlich innerlich ab. Ich habe genug Krankheiten, will keine weitere. Ich weiss, dass das eine kindliche Reaktion ist, aber ich bin es so leid...

LG

Cha-Tu

Jforxi


Darf ich mich dazu gesellen? Vor etwa 14 Jahren bin ich zum Arzt gegangen, weil ich ständig husten musste, ohne eigentlich krank zu sein. Der Arzt hat Asthma diagnostiziert und einen Allergietest gemacht. Leider bin ich gegen Hausstaubmilben (bzw. deren Ausscheidungen) allergisch. Zudem habe ich ein hyperreagibles Bronchialsystem, so dass ich schon bei der kleinsten Luftbelastung wie Rauch, Parfüm, Benzinduft an der Tanke, Kälte+Nebel etc. Atemnot kriege (geht mir also wie Euch).

Glücklicherweise bin ich mit meinen Medikamenten so gut eingestellt, dass ich im Alltag kaum Probleme habe und auch von wirklich schlimmen Anfällen bisher verschont geblieben bin. Asthma liegt bei uns in der Familie und so kenne ich die wirklich heftigen Anfälle (inkl. mit Blaulicht ins Krankenhaus) von meiner Mama.

Derzeit mache ich eine Hyposensibilisierung gegen Hausstaub und hoffe, dass ich dadurch die Medikamente reduzieren oder ganz weglassen kann. Dauert aber mindestens 3 Jahre. Hat jemand damit Erfahrungen?

@ Happy Banana

Du weißt ja schon, dass es recht leichtsinnig ist, solche Beschwerden unbehandelt zu lassen. Aus den Erfahrungen mit meiner Mutter kann ich nur sagen, lasse es bitte nicht auf einen schweren Anfall ankommen!!! Das ist wirklich schrecklich und kann sogar zum Tod führen (Ersticken!). Die Medikamente (auch und gerade Kortison) sind heute sehr gut verträgelich und haben auch im Langzeiteinsatz wenig Nebenwirkungen, weil nur geringe Mengen inhaliert werden. Es ist doch schade, dass Du Dich nicht richtig bewegen kannst, ohne gleich aus der Puste zu kommen. Mit Sport kann Asthma sogar besser werden. Es gibt ja sogar Leistungssportler mit Asthma.

N}oNamxe93


Klar darfst du jori.

Mit Sport habe ich auch gute Erfahrungen gemacht und mein LuFa meinte hätte ich nicht mein leben lang Sport gemacht wär ich schon öfter im Krankenhaus gelandet wegen dem ganzen.

d|iWeNNana01


Darf ich mich auch einreihen?

Ich hab die Diagnose bekommen und weiß noch nicht sooo recht, ob das alles so passt, wie mir das gerade alle so sagen...

Vor 3 Jahren hatte ich 5 Monate lang Bronchitis, das war ne Katastrophe, denn ich war schwanger mit meiner Kleinen und durfte erst kurz vor der Geburt Antibiotika bekommen. Seither ist mein Immunsystem total im Eimer- ständig bin ich krank.

Ich hatte vor 3 Wochen die 4te Bronchitis- dieses Jahr!...

dann kam das Wort COPD... steht auch so auf einem Vertretungsschein (?)... damit kann ich nix anfangen, die Ärztin fragte nur ob ich rauche, nein mach ich nich!

Und schlussendlich bestätigte sich nach dem Röntgen dann Pneumonie als Doppeldiagnose beginnendes Astma.

Ich hab geklungen wie die Dampflock meines Kindes, schon sehr unwirklich. Der Lungentest war eher als Spot für ne Comedyshow... klang sehr unterirdisch :[]

Der wird Dienstag nochmal wiederholt, da wird er deutlich besser ausfallen, selbst die Schwester musste lachen- ich kanns ihr nichtmal übel nehmen. :=o

Seit die Pneumonie weg ist, gehts mir wieder sehr viel besser, Luftnot habe ich keine, merke aber sofort wenn sich die Luft ändert.

Im akutem krank- Zustand war das schon sehr heftig, ich musste auch kurzzeitig in die Notaufnahme weil Luftmäßig nix mehr ging, da hatte ich schon bissl Panik bei.

Da bekam ich ein Spray (Berotec), einen Tropf und ne angenehme Dosis Prednisolon- soviel Luft hatte ich bis dato lange nicht...

Irgendwie weiß ich auch noch nicht... die Hausärztin hält sich noch bedeckt, spricht den einen Tag von Astma, den anderen wieder nicht... eigenartig...

Caha-[Tou


Hallo, Nana,

anscheinend ist es gar nicht so leicht, Asthma eindeutig zu diagnostizieren. Bei mir läuft ja auch wieder dieses Hin und Her. Ich hoffe, am Ende der ganzen Untersuchungsserie, Mitte Dezember, endlich Klarheit zu haben.

Willkommen hier...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

Hlonery_BuDnny9x1


Mich würde interessieren ob ihr gut eingestellt seid und wie die Umgebung mit der Erkrankung umgeht.

Ja denke schon... ich habe Belastungs und allergisches Asthma seit ich 10 oder so bin.

Ich bin beim Sportfest zusammen gebrochen und kam ins Krankenhaus, da wurde dann Asthma diagnostiziert.

Ne zeit lang hatte ich ein tägliches Spray, dann aber nur noch ein notfallspray. Anfälle hab ich nur so 1 mal alle 1-3 Monate, also zum Glück recht selten ;-)

Seid ihr oft krank geschrieben?

nein, so gut wie nie.. das letzte mal vor 2 jahren für einen tag ":/

schöne rehaziele?alltagstipps?

Reha war ich noch nie weils bei mir nicht so schlimm ist...

Beim Anfall hab ich den Tipp, auch wenn es schwer fällt, ruhig zu bleiben, sonst wird's nur schlimmer :(v

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