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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

ckarmIen11]211[97x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

können auch starke Schweißausbrüche, vor allem am Kopf bei leichter Belastung oder lachen, von einem Blutdruckanstieg kommen? Der Kopf ist dann feuerrot, heiß, Kopfschmerzen, verschwommen sehen, Husten, AP und der Schweiß läuft so, das ich klatschnass bin. Hinterher beim Ausruhen dann frieren und kreideweiß.

Bin in Behandlung wegen dem Bluthochdruck, nehme wegen Blutdruckwerten in Ruhe von etwa 180/90 Ramipril ohne großen Erfolg. Heute konnte ich kurz nach einem solchen Schweißausbruch Blutdruck messen, aber dieser war eigendlich fast unverändert. ":/

Meinen Ärzten bin ich zu komplex. Ich habe von allem berichtet, es passiert nichts weiter, trotz Nachweis der hohen Werte. Ich weiß das man meine Fragen auch hier nicht beantworten kann, möchte deshalb auch nur fragen, ob jemandem dieses starke Schwitzen, in Verbindung mit Bluthochdruck, ein Begriff ist. Sind solche Situationen dann "gefährlich" ? Ich mache mir, auch aufgrund der Sehstörungen, doch Gedanken das in diesen Situationen der Blutdruck zu sehr ansteigt.

Vielen Dank

Liebe Grüße Carmen

Antworten
C-ha-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ja, wenn der Blutdruck so hoch ist, kann es tatsächlich zu starken Schweissausbrüchen kommen, vor allem auch am Kopf. Ich kenne das von mir selbst aus meiner früheren Zeit, aber auch von zahlreichen Mitpatienten.

Lieben Gruss!

Cha-Tu

cMarmen1{121w197x0 hat geantwortet


ich danke Dir Cha-Tu. @:) Also ist davon auszugehen, das der Blutdruck in diesen Situationen dann noch weiter angestiegen ist als sonst? Können solche Situationen dann schlimmer werden, auch aufgrund der oben angesprochenen Probleme? Wie war das bei Dir?

Ich habe Angst das wieder etwas passiert, mir gehts dann wirklich besch..., die Brust tut dann so weh und es kommt ja immer wieder. >:( Aber ich mache ja belastungsmäßig da kaum etwas.

Liebe Grüße Carmen

M3arul<abaxum hat geantwortet


Hast Du denn kein Blutdruckmessgerät, wo Du selbst nachprüfen kannst, wie hoch der Blutdruck ist?

Ich hatte früher auch solche Schweißausbrüche. Mir hat eine Heilpraktikerin damals Schüsslersalz Nr. 8 empfohlen, ich sollte jede Stunde tagsüber eine Tablette lutschen. Reguliert wohl den Flüssigkeitshaushalt des Körpers.

Das hat zwar meinen Blutdruck nicht bewegt, aber das furchtbare Geschwitze ist seitdem wirklich bis auf ein Minimum verschwunden.

Hat ca. 3 Monate gedauert (Einnahme).

zCweBtsc2hge% x1 hat geantwortet


Wenn Ramipril kein Erfolg zeigt bei deine Blutdruckwerte, ist der Dosis entweder zu gering oder Du brauchst ein zweites oder ein anderes medikament.

Wie lange nimmst Du Ramipril?

C%ha-~Tu hat geantwortet


Hallo, liebe Carmen.

Also ist davon auszugehen, das der Blutdruck in diesen Situationen dann noch weiter angestiegen ist als sonst?

Es ist möglich und bei Dir sogar wahrscheinlich, eben weil Deine ganze Geschichte eine Geschichte der medizinischen Katastrophen ist...

Können solche Situationen dann schlimmer werden, auch aufgrund der oben angesprochenen Probleme? Wie war das bei Dir?

Ich hatte schon regelrechte flushs, und wenn dann noch Schweissausbrüche dazu kommen, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Ich habe Angst das wieder etwas passiert, mir gehts dann wirklich besch..., die Brust tut dann so weh und es kommt ja immer wieder. >:( Aber ich mache ja belastungsmäßig da kaum etwas.

Umso schlimmer ist das doch, Carmen. Selbst die geringsten Belastungen bewirken bei Dir Reaktionen wie sonst nur bei Zehnkämpfern nach dem Kampf. Aber letztendlich ist das alles ein ganz anderes Problem. Es ist für Dich nicht hilfreich, hier einzelne Symptome zu betrachten. Du weisst, dass Du systemisch schwer krank bist, und kein Arzt ist in der Lage oder gewillt oder fähig, Dir zu helfen. Ich verstehe es ja, dass Du nach jedem Strohhalm greifst, aber den gibt es nicht. Nur wenn ein Arzt bereit ist, mal GANZHEITLICH Deinen "Fall" zu sehen und auch bereit ist, die anderen Ärzte, die deutschlandweit etwas zu dem gesagt haben, anzuhören bzw. deren Berichte zu lesen, kannst Du Hilfe erwarten. Ich weiss, das klingt alles so hart, aber Dein Problem ist kein Problem des Blutdrucks, sondern eines von Leib und Seele, das schrieb ja auch der Bekannte meines Freundes, der Kardiologe aus XYZ. Du bist körperlich krank, niemand hilft Dir, und dadurch bist Du im Laufe der Jahre, die dieser ganze Irrenzirkus schon dauert. seelisch schwer angeschlagen. Das wäre JEDER, denn das, was Du durchleidest, ist eigentlich Folter, weil jeder Arzt die Verantwortung auf den nächsten schiebt. Sie haben selbst nicht so viel Hintern in der Hose, bei Dir die notwendige Chemo zu versuchen, weil dabei was schief gehen könnte, und sie Angst vor der Verantwortung haben.

Es tut mir so leid, Carmen, aber hier im Forum gibt es keine Hilfe. Wenn selbst Dein hoch engagierter Rheumatologe nicht weiter weiss...

Liebe Grüsse, traurig:

Cha-Tu

CXha-xTu hat geantwortet


Wenn Ramipril kein Erfolg zeigt bei deine Blutdruckwerte, ist der Dosis entweder zu gering oder Du brauchst ein zweites oder ein anderes medikament.

Wie lange nimmst Du Ramipril?

Hallo, Zwetschge,

ich glaube, ich darf hier mal antworten, steht ja alles öffentlich im Forum, in anderen Threads von Carmen. Carmen hat eine schwere systemische Mastozytose, eine ganz seltene Erkrankung, die das Herz und andere Organe anzugreifen droht oder schon angriffen hat. Sie darf einige Medikamente nicht nehmen, andere vertragen sich mit den anderen nicht usw. Und die Ärzte sind entweder ratlos oder haben Angst, sie zu behandeln, denn es könnte ja was schiefgehen, und dann wären sie dafür verantwortlich. So wird sie von Klinik zu Klinik geschickt, bestenfalls zuckt man die Schultern und ist ratlos, schlimmstenfalls hört sie, warum sie denn schon wieder in die Klinik eingeliefert wird, sie wisse doch, dass man ihr dort nicht helfen könne. Super, gell? Den Frust der Ärzte, hilflos zu sein, hauen sie ihr, der Patientin, die höllisch leidet, um die Ohren... Es ist eine Katastrophe, was sich da abspielt. Selbst unter hohen Dosen diverser Blutdruckmittel rast ihr Herz und der Blutdruck steigt usw. Ich kenne ihren Leidensweg ja nun seit vielen Jahren (wir kennen uns aus einem anderen Forum und auch ausserhalb der Foren haben wir seit Jahren Kontakt) und so einen "Fall" habe ich noch nie gesehen.

Lieben Gruss

Cha-Tu

z^wKebtschgeP x1 hat geantwortet


Ohh Danke.. Sowas haben ich auch noch nie gehört.

Liebe Grüsse @:)

c9arnmeIn1A12119x70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, Liebe Marulabaum und Zwetschke,

vielen Dank für Eure Hilfe, Cha-Tu lieben Dank für´s erklären. @:)

Ich habe ein Oberarmmessgerät, messe immer mal. Der Blutdruck liegt dann unter Ramipril (seit 7Monaten) immer bei 170-190/95-110 Puls ca. 100. Wenn es mir dann so schlecht geht und die Schweißausbrüche kommen, habe ich noch nicht gemessen (kam nicht dazu), erst hinterher in Ruhe mit obigen Werten. Bei einer Ergometrie beim Hausarzt fing ich mit einem Blutdruck von über 180/ ca. 90 und hatte bei begonnenen 100Watt dann knapp 190/95. Deshalb meine Unsicherheit, ob der Blutdruck bei den Symptomen die ich jetzt habe, überhaupt so angestiegen-, die Ursache sein kann. 100Watt entsprechen doch schon stärkerer Belastung.

Cha-Tu, Du hast recht, hier wird mir das niemand sagen können, aber ich weiß doch auch nicht wohin sonst, muß mir irgendwie selbst helfen. In der Klinik im April wurden schon Blutdruckentgleisungen festgestellt, ich wurde auf Ramipril eingestellt, es sollte kontrolliert werden. Es geschah nichts. Letzten Monat Klinik wegen Blutdruckentgleisung, rechtfertigung warum ich überhaupt da bin, ich müße bei dem Blutdruck unbedingt zum Augenarzt. Es geschah nichts. In der Klinik danach wunderte man sich, wie ich in Ruhe so hohe Blutdruckwerte habe, bei Belastung aber fast normale. ??? Auswertung ist bis heute nicht beim Hausarzt. Ich spreche immer wieder an wie es mir geht, vermute fast, die Synkopen, die Sehstörungen liegen am Blutdruck. Mein Hausarzt sagte jetzt vor zwei Wochen, warum ich denn nicht endlich mal sagen kann es gehe mir besser. Wie kann ich das denn aber sagen, es konnte doch nie etwas gemacht werden, weil zu komplex. Habe bis heute keine Blutwerte, keinen Termin für die Neurologie.

In die Klinik darf ich nicht, muß mich rechtfertigen, zu komplex, man kann die Grunderkrankung nicht behandeln, das müßte ich doch nun mal wissen. Ja ich weiß das und ich finde mich ja auch inzwischen damit ab, schlecht laufen zu können, das mir alles aus den Händen fällt, das sämtliche Gelenke schmerzen. Das tut mir nix. Aber ich suche nach einer Lösung wegen dem Blutdruck, der Luftnot und den Brustschmerzen. Ich bin nicht der Mensch, der sich davon einschüchtern-, Panik machen lässt, auch wenn es mir am Anfang der Erkrankung so eingeredet und ich ruhiggestellt wurde. ]:D Ich lebe trotzdem, sogut es geht, normal weiter, lasse mich nicht von der Erkrankung bestimmen. Aber Schmerzen und Luftnot und jetzt eben diese starken Schweißausbrüche dazu, treten immer wieder bei alltäglichen Belastungen auf, die ja eigendlich gar keine Belastungen sind. Der Alltag mein Leben geht doch weiter. Sie lassen sich nicht vermeiden, es sei denn ich belaste mich gar nicht mehr.

Sicher kann ich mir sagen, es ist bisher nichts schlimmeres dabei passiert und vielleicht tut es das ja auch weiter nicht. Aber, abgesehen davon, das es mir damit immer schlechter geht, ich habe 4Kinder, werde nächstes Jahr zum zweiten Mal Oma. Ich muß es wenigstens versuchen, ob irgendwo nicht doch ein Hinweis ist. Ich mag einfach nicht warten bis es wirklich knallt, denn da ist dann wirklich etwas Angst/Bedenken, weil zwar alle Ärzte sagen, ich wäre schwer krank, aber es traut sich keiner, weil zu komplex. :-( ???

Liebe Grüße Carmen

C^ha-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

natürlich darfst und sollst Du hier Dein Herz ausschütten. Ich möchte nur immer wieder darauf hinweisen, dass es hier keine Hilfe gibt. Aber ich denke, es tut einfach gut, das alles mal loszuwerden. Und vielleicht hat ja eines der Ärzte, die hier mitlesen, mal irgendeine Idee, was zu tun wäre, oder was noch nicht gemacht und getan werden sollte. Das ist meine (klitzekleine) Hoffnung...

Einen lieben Gruss zum Wochenende

Cha-Tu

c=armeNn1121x1970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich wollte Dich in keinster Weise irgendwie "angreifen", wollte nur erklären, warum ich immer wieder suche. Bitte entschuldige |-o @:), falls das so rübergekommen ist.

Gerade jucke und kratze ich mich in der Nacht, am ganzen Körper wie verrückt, obwohl (außer am Arm) nix zu sehen ist. Aber es juckt so. Die Brustschmerzen treten seit gestern immer mal, längere Zeit nach einer Belastung, in Ruhe auf. Es macht mir keine Angst, aber Sorgen. So suche ich bei den einzelnen Symptomen, die mir für mich schlimm erscheinen, im besten Fall nach Aussagen, um mir dann sagen zu können "Ach, ist doch nichts weiter, kann nichts passieren." Und, Du hast recht, erleichternd ist es auch.

Dieses symptombezogene Suchen ist absurd, aber ich weiß nicht mehr weiter, was ich sonst tun soll. In die Klinik wage ich mich nicht mehr und woanders brauche ich ja auch nicht hin.

Sei Du auch ganz ganz lieb gegrüßt Carmen

CBhda-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

nein, nein, ich habe mich nicht angegriffen gefühlt. Ich wollte das nur nochmal klarstellen, falls mein Einwand irgendwie unfreundlich rübergekommen ist. Das galt weniger Dir, als den anderen, die hier lesen. Die wissen ja nicht, wie gut wir beide uns kennen. Es ist alles okay...

Zu Deinem Juckreiz: Wann wurdest Du das letzte Mal auf Diabetes hin untersucht??

Lieben Gruss

Cha-Tu

H}erxjoa hat geantwortet


Kennst Du diese Links mit Foren?

[[http://www.mastozytose.de/mastozytose.html]]

[[http://www.mastozytose.com/therapie.html]]

Ich wünsche alles erdenklich Gute.

c3armen1S1211970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

da bin ich beruhigt. :)z

Mein Blutzuckerwert ist immer mal zu hoch. Der Nüchternblutzucker oft, andere Male wieder fang ich das zittern an, weil ich unterzuckert bin, obwohl ich gegessen habe. ??? Der LZ-Wert wird ab und zu vom Rheumatologen kontrolliert und war vor vielleicht 3Monaten, wie immer, grenzwertig. Der Normwert geht glaub ich bis 5,7, mein Wert ist immer etwa 5,6. Kann den solcher Juckreiz von einer Diabeteserkrankung kommen? Das fehlte mir nun auch noch. :-/ Bei dem normalen LZ-Wert ist das dann aber doch ausgeschlossen oder? Ich habe, weil vor einigen Jahren eine Insulinressistenz festgestellt wurde, ein Messgerät, messe aber nur ganz ganz selten. Habe jetzt gerade gemessen-vor einer Stunde 2Schnitten gegessen- und jetzt einen Wert von 99 mmol/l.

Lieber Herjoa,

ich danke Dir für Deine lieben Wünsche und die Link´s. In dem einen Forum bin ich Mitglied. Leider müßen dort fast alle genauso kämpfen wie ich. :-(

Ganz liebe Grüße Carmen

CGha-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ja, extremer Juckreiz kann bei Diabetes auftreten. Aber Dein Wert von 99 mmol/l KANN nicht stimmen. Das wäre ein Blutzucker von ca. mehr als 1700 mg/dl, und dann lägest Du im Koma, sofern man das überhaupt überleben würde. Ich vermute, Dein Gerät ist DOCH auf mg/dl eingestellt...?! Mich nervt total, dass es zwischen den sogenannten "neuen" Bundesländern und den "alten" immer noch diese verschiedenen Messeinheiten gibt... Auch in Diabetiker-Foren ist da oft ein heilloses Chaos... Und 99 mg/dl wäre völlig in Ordnung.

Ich wünsche Dir einen schönen Abend

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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