» »

Bluthochdruck und Schweißausbrüche

Z+apper)lott hat geantwortet


Carmen, ist es nicht gut, dass sie das jetzt nicht in Frage stellen?

Wenn die beiden Ärztinnen die Diagnose systemische Mastozytose bestätigen und es "nur" noch um den Schweregrad geht (so lese ich es raus), wird jetzt vllt. endlich gehandelt, wenn die Diagnose bestätigt wurde?

Ich wünsche es dir so sehr. Ganz viele gute Nerven, Geduld und einen langen Atem für dich :)*

CQhva%-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich sehe das ähnlich wie Zapperlott. ENDLICH wird gesagt, dass es auch dann systemisch sein kann, wenn... Ich finde das ermutigend und hoffnunggebend. Siehst Du das anders? Aber vermutlich bist Du so erschöpft und voller Skrupel, dass Du das nicht sehen kannst. Ich drücke so sehr die Daumen, dass das alles nicht wieder kippt...

Sei mal lieb umarmt

Cha-Tu

cEarmenT1124119x70 hat geantwortet


Liebe Zapperlott, Lieber Cha-Tu,

ich danke Euch, @:) umarm Euch zurück. :)_

Ich habe heute früh den Anruf erhalten, nächsten Montag stationär zu kommen. Sicher kann ich erleichtert sein, das etwas getan werden soll, aber in mir sträubt sich alles zu glauben, das es diesmal wirklich so sein soll. Warum? Ich war schon in dieser Klinik, habe dort schon ungute Erfahrungen sammeln dürfen. Warum sollten mich jetzt die gleichen Ärzte, die mich noch vor zwei Wochen, bei Nachfrage der Ärztin in der Notaufnahme und vorher bei der Anfrage durch meinen Hausarzt, mit deutlichen Worten ablehnten, jetzt auf einmal so einfach meine Erkrankung akzeptieren und auch ohne das "Schick sie doch zum Kardiologen, kann das Herz sein.". "Wir sind nicht zuständig." Vorher taten sie es jahrelang nicht, noch vor 3Wochen konnte die Ärztin verzweifelt nachfragen, wer mir irgendwie bereit ist zu helfen (es war so demütigend :-( ) und jetzt so? Ich möchte es so gern glauben, aber es ist zu einfach, auf einmal. :-/

Ich wünsche mir diese Hilfe so sehr, kann kaum mehr. Meine Hände sind dick geschwollen, die Brust tut so weh....

Liebe Grüße Carmen

m7idn5ightlxady41 hat geantwortet


alles gute und ich drücke dir fest die daumen. @:) :)_ :)* :)*

c/armen112x11970 hat geantwortet


dankeschön! :-) midnightlady

cRa!rmenA112x11970 hat geantwortet


Hallo,

ich bin gestern beim Hausarzt gewesen. Das Ergebniss seiner Besprechung mit Kollegen ist, das es in Deutschland (wohl aufgrund der wenigen Fälle :-( ) kein Zentrum mehr gibt, was auf meine Erkrankung spezialiesiert wäre. Das müßte von anderen, die sich dann aber eben auch nicht so auskennen, mit abgedeckt werden. Bezüglich des kommenden Auffenthaltes jetzt hätte ich eine gesunde Skepsis, weil ich den Versprechungen auf eine Behandlung nicht mehr glaube und erstmal abwarte was passiert. Er würde diese teilen, denn immer wieder hätten wir im Vorraus solche guten Worte gehört, die sich hinterher als Nichts herrausstellten. Aber er drückt die Daumen.

Gestern wurde dann noch ein Belastungs-EKG gemacht. Bei Belastung treten jetzt VES auf, das Stolpern was ich merke, sobald ich etwas mache. %-| Dazu ST- Hebungen bis 0,51 mV und ST- Senkungen bis -0,89 mV. Sind diese wirklich so relevant?

Liebe Grüße Carmen

CVhIa-Tau hat geantwortet


Liebe Carmen,

bei Dir ist leider fast alles relevant... Du bist in keinem Stadium, in dem man irgendetwas vernachlässigen dürfte. Tut mir leid, das so knallhart zu sagen.

Dein Hausarzt redet Klartext. MIR gefällt das. Ich weiss nicht, was diese Aussage mit Dir macht, aber ich habe lieber knallharte Klarheit als Wischiwaschi. Falsche Hoffnungen mag ich nicht...

Die Frage, die jetzt bei Dir und für Dich geklärt werden müsste: Wie kriegt man die Symptome so in den Griff, dass Dein Leben weniger belastet wird. Ich würde auch bei keinem Arzt mehr von Heilung reden oder von Therapie, sondern nur noch von Symptomlinderung. DAS sollte unbedingt im Mittelpunkt stehen, denn so kann es ja nicht weitergehen. Wenn Dir wieder mal ein Arzt kommt mit Überweisung nach X oder Y oder was weiss ich, sage ihm knallhart, dass Du keine Heilung mehr erwartest, sondern dass er sagen soll, wie man Deine Symptome lindern kann. Das ist niemandem zuzumuten. Und das MUSST Du klar und sehr deutlich zum Ausdruck bringen. Ich weiss, dass Dir gerade das schwer fällt, aber das ist meiner Meinung nach das einzige, was vielleicht zum Ziel führen könnte (Ziel=Linderung der Symptome!).

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cuar.men11J211x970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir. @:)

Du sprichst genau das an, was ich mir so sehr erhoffe. Ich habe diese ganzen, immer wieder neuen Untersuchungen so satt. Immer wieder neue Bestätigungen von etwas was doch offensichtlich ist, obwohl man doch sieht wie es mir geht, anstatt endlich Linderung, das ist doch alles was ich mir erhoffe. Ich war schon so oft soweit, gar nicht mehr zum Arzt zu gehen, weil ich das so nicht mehr durchhalte, immer wieder diese Quälereien, denen ich zugestimmt, die ich durchgehalten habe, immer wieder auf´s Neue warten/hoffen, das danach dann hoffendlich endlich etwas passiert. Es ist nie geschehen. Diese Symptome treiben mich, trotz allem, immer wieder zum Arzt, aber dann geht es doch nur immer wieder von vorne los. Ich fühle mich wie ein Hamster im Rad, aber, stimme ich diesen immer wieder neuen Test´s nicht zu, habe ich ja gar keine Chance. :-( ???

Wegen diesem EKG-Befund mache ich mir jetzt doch Gedanken. Bisher war immer alles soweit okay, jetzt steht hier, in V4-V6 diese ST-Senkungen. :-( Könnten diese denn meine Brustschmerzen bei Belastung erklären? Bis zu einem gewissen Grad können solche Veränderungen, vor allem bei Frauen, doch auch normal sein, sagte man mir einmal. ???

Liebe Grüße Carmen

C.hta-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ST-Senkungen KÖNNEN, gerade in Deinem Fall, auch auf eine Digitalis-Therapie zurückzuführen sein. Und auch dass Frauen sie manchmal "einfach so" haben, habe ich schon gehört. Aber meistens sind es halt Zeichen von koronarer Herzkrankheit.

Man kann und darf in Deinem Fall einfach nicht sagen "Wird schon gut gehen..." Ich würde Dir gerne sagen "Vergiss es", aber das geht in Deinem Fall nicht. Du bist so schwer und komplex erkrankt, dass man bei allem, was ausser der Norm ist, achtsam sein muss.

Sei lieb gegrüsst

Cha-Tu

crarmeWn1121r197x0 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

lieben Dank für Deine Hilfe.

ST-Senkungen KÖNNEN, gerade in Deinem Fall, auch auf eine Digitalis-Therapie zurückzuführen sein.

Ich denke da eben auch an das Digitoxin, aber können dann diese Senkungen dann nur bei Belastung auftreten? In Ruhe war noch alles okay, bei 100Watt als ich Schmerzen hatte und nicht mehr konnte, waren sie dann so stark, in Ruhe danach war wieder alles okay wie vorher in Ruhe.

Bin gestern einkaufen gewesen, bekam wieder starkes Brennen, Schwindel und Stolpern. Heute beim Betten machen das Gleiche zusammen mit starken Kopfschmerzen und dann aus den Latschen gekippt. Ich schaff einfach nix mehr, ohne diese verdammten Schmerzen, Stolpern, Schwindel. Früh im Bett ist noch alles okay, ich geh die Treppe runter ins Bad und das Stolpern geht wieder los. :(v Ich hab ja immer den Blutdruck im Verdacht, aber der ist nur in Ruhe so hoch, bei Belastung deutlich niedriger. Sicher könnte man jetzt sagen, warum machst dann überhaupt was, aber in Ruhe gehts mir ja gut und dann kann ich einfach nicht nur liegen, Sorry. |-o Und geh ich zum Arzt, machen die doch sowiso nichts, oder können es nicht. Sehr oft denke ich, es ist, abgesehen von der Mastozytose, die Psyche die den Schmerz, das Stolpern auslöst, aber ich habe keine Angst, oder ähnliche Symptome, will wie gestern z.B. nicht unbedingt dann aus dem Supermarkt raus. Ich will dann nur Ruhe, mich ausruhen, setzen und dann wird´s wieder besser. Gibt es das trotzdem? Spielt mir meine Psyche einen Streich? Ich weiß nicht mehr weiter, möchte am Montag, wenn ich nicht soviel Angst hätte dann gänzlich psychisch abgeschoben zu werden, die Ärzte anflehen |-o |-o endlich etwas gegen diese Schmerzen zu tun.

Liebe Grüße Carmen

C\hfa-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten. Ich kenne zwar die Grunddinge bei einem EKG, aber unter welchen Umständen wann und wo ST-Senkungen auftreten können oder nicht, das weiss ich nicht. Ich VERMUTE, dass es sein kann, dass sie erst bei einer bestimmten Belastung auftreten (auch bei Digimerck-Therapie), aber das ist reine Vermutung.

Zum Anflehen: Ich kann nur sagen: Mach es! Die Ärzte können nicht verstehen, wie verzweifelt Du bist, wenn da vor ihnen immer eine gefasste und ruhige Carmen steht...

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

B^audGaxl hat geantwortet


Liebe Carmen @:)

Auch diesmal hab ich leider keinen (medizinischen) Ratschlag für dich, aber ich geb Cha-Tu da vollkommen recht!!

Ich verstehe das nur zu gut, denn ich bin auch immer viel zu ruhig bzw. sogar aufgrund meines Wesens, immer lächelnd im Behandlungszimmer, was wohl den Eindruck vermittelt, dass meine Beschwerden mir wohl gar nicht wirklich viel ausmachen, das tun sie aber..

Auf der anderen Seite hat man natürlich die 'Angst', auf die Psychoschiene gestellt zu werden, wenn man weinend zusammenbricht..es ist echt eine schwierige Situation, aber versuche, Mut zu fassen..du warst zu lange stark!:)*

Alles liebe wünsch ich dir!:)*

c<armenO1121a19>70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, Liebe BadGal,

ich danke Euch beiden für Eure Unterstützung. Um 10.00Uhr geht´s dann mal wieder los, ich habe die Nacht, aufgrund der Unruhe wieder nichts zu erreichen, kaum geschlafen und ich habe Angst vor diesem "nichts erreichen, Angst das ich wieder umsonst Hoffnung habe. :°( Aber ich habe mir fest vorgenommen, NICHT stark zu sein, deutlich zu sagen, was ich mir erhoffe.

Wie ich gelesen habe, besteht auch auf dieser Station, aufgrund der Krankheitsbilder, die Möglichkeit zu einem Psychologen zu gehen. Ich habe die Hoffnung, auch wenn ich nicht zu diesem Patientenklientel gehöre, das auch ich diese Möglichkeit wahrnehmen kann und das mir das vielleicht dann hilft, auch ambulant endlich einen guten Psychologen zu finden. Vielleicht hat der dortige ja da einen Tip für mich. Auf der anderen Seite besteht da wieder die hintergründige "Angst" das mir dieses Vorgehen wieder falsch ausgelegt wird. Vielleicht, vielleicht sogar SICHER unbegründet, aber diese "Angst", trotz aller Befunde, wieder ausschließlich in diese Schublade gesteckt zu werden, steckt nach den Jahren einfach zu tief. Manchmal glaub ich ja sogar selbst daran. :-(

Alles Liebe und Gute auch für Euch beide. :)*

Ganz liebe Grüße Carmen

C+ha-xTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich weiss nicht, ob Du das noch liest, aber ich wünsche Dir, dass Du das mal dem Arzt vermitteln kannst, genauso verzweifelt, wie Du es hier tun kannst.

Ich wünsche Dir HILFE, und das von ganzem Herzen!

Liebe Kraftgrüsse

Cha-Tu

ccarm{en11[211x970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir. @:) Geht es Dir besser?

Ich bin nun seit Montag auf der onkologisch/hämatologischen Station der Uni, von heute bis Montag aber auf "Urlaub" zu Hause. :-) Bisher bin ich dort auf eigenen Wunsch beim Psychologen, es wurden Lungenfunktionsprüfung, MRT vom Kopf, Knochendichtemessung, Sammelurin, Blutuntersuchungen und eine neuerliche Knochenmarkspunktion gemacht. Diese war aber, im Vergleich zu den anderen vorher, ein "Klacks". Studenten sahen zu, mir wurde vorher und auch dabei alles genau erklärt und eine Schwester atmete mit mir durch den Schmerz.

Mir gehts weiterhin nicht so dolle, ich gebe wiedermal %-| allen Rätsel auf, aber es wird wirklich umfassend abgeklärt und Ärzte und Schwestern sind einfach unschlagbar nett. :)^

Hier gibt es einige Dinge die man, im Vergleich zu anderen Stationen, beachten muss, aber auch viele Erleichterungen.

Von den Untersuchungen habe ich noch keine Ergebnisse erfahren, außer das beim Sammelurin der Creatininwert sehr zu niedrig war und das im Knochemark sehr viele veränderte Mastzellen gefunden wurden. Diese würden aber nicht aussehen wie bei einer Mastozytose, also nicht dazu passen, zumal auch mein Tryptasewert ja normal wäre. Man erklärte mir, das auch bei Allergien diese Zellen vermehrt wären, aber bei mir könne das nicht der einzige Grund sein, weil es dafür einfach zu viele wären. Es wurde also wieder sehr viel Blut abgenommen, um irgendwelche Test´s zu machen, ob meine anderen Blutzellen genauso wären. Gibt es das denn? ":/ Es wäre ungewöhnlich %-| , zu Mastozytose passt es nicht, aber auf jeden Fall würde es fortschreiten, da noch 2010 in Magen, Darm und Knochenmark nichts gefunden wurde. :-( Was es nun ist, ob eine Behandlung gemacht wird (ich glaube nicht mehr daran :-( ) und wenn ja, wie diese aussieht, wird sich nach den weiteren Ergebnissen entscheiden.

Nächste Woche soll von den Kardiologen, die mich noch vor 2Jahren dort anschrien, das Herz noch einmal abgeklärt werden, da eine neuerliche Reaktivierung der Entzündung im Raum steht und bei einer etwaigen Therapie nichts verschlechtert werden soll. Leider lies sich zweimal der Puls nur durch mehrmaliges Spritzen von Verapamilhydrochlorid wieder senken, der hohe Blutdruck verhinderte vorhin beinahe meinen "Urlaub". :-(

Bisher wurde die Dosis vom Hydromorphon erhöht, ich bekomme jetzt Chromoglycinsäure und jeden Abend 3000 Einheiten Momoembolex. Mal sehen, ob ich das mit dem Spritzen heute abend selbst hinbekomme. Aber ich denke doch.

Liebe Grüße an Dich und alle anderen *:) Carmen

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH