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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

CAh)a-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich verstehe zwar, dass Du nach wie vor skeptisch bist, aber immerhin nimmt man Dich dort ernst! Das ist zwar eine Schande, dass man so etwas extra hervorheben muss, aber nach Deinen vielen schlimmen Erfahrungen... Und vor allem tut man etwas, man sucht, klärt ab, oder versucht es jedenfalls. Ich finde, das ist viel viel viel mehr als bisher immer getan wurde. Oder siehst Du das nicht so?

Dann erhol Dich mal, aber tu nicht zu viel zu Hause...

Wegen des Spritzens: Ist das subkutan? Das ist kein grosses Problem, mache ich jeden Tag 5-6mal (Insulin). Wo musst Du hinspritzen? Bauch? Oberschenkel?

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c|a4rme-n1121E19x70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

doch, ich sehe das ganz genauso positiv. Es liegt mit Sicherheit an dieser doch "besonderen" Station :°( , vielleicht hat die Ärztin aus Hof auch doch angerufen (obwohl es ist ja noch nichtmal der festversprochene Entlassungsbrief da :(v ), vielleicht hat sich mein Fall auch ein bisschen rumgesprochen in der Uni (ich habe auch gesagt, das ich schon oft dort war, von den Kardiologen so behandelt wurde), ich weiß es nicht. Aber ich habe das so noch nie vorher erlebt, das man sich so einsetzt, Schwestern und Ärzte so zuhören, nicht sofort genervt sind.

aber tu nicht zu viel zu Hause...

Hab vorhin meine Wäsche zusammengesucht und angestellt, wovon mir unheimlich schwindlig - wie Sternchen sehen und übel bis zum erbrechen wurde. %-| In der Klinik war das nicht, es ist eindeutig,belastungsabhängig. Ich schaff nix mehr. :(v :°( Vorhin war der Blutdruck knapp 190 / 100, als er auf 170 systolisch gesunken war, durfte ich nach etwas bitten, mit Notfallmedi, der Auflage zu kontrollieren und sofort wieder zu kommen wenn etwas ist, dann gehen. Um das nicht zu riskieren, werde ich das restliche Wochende jetzt auf dem Sofa verbringen.

Ist das subkutan?

Ja in meinen dicken Bauch. |-o Ich denke, das ich es hinbekomme, habe schonmal MTX gespritzt. Eigendlich ist ja gar nichts dabei, aber die Überwindung wenn man es nicht immer macht, ist blöd.

Ich mache mir Gedanken wegen der Knochenmarksache. Hatte die Ärztin gefragt, was das jetzige Ergebniss und weitere bestätigende bedeuten, auch im Bezug auf eine Behandlung. Sie wollte es erklären, stockte dann aber und meinte, das besprechen wir, wenn alles zusammen ist. Vielleicht ist es bei mir ja aber auch doch einfach nur so. Aber soviel "Abnormales", was bei mir dann vielleicht wieder, trotz der ganzen Symptome, normal ist weil man es nicht erklären kann...... ":/ Die Wartezeit auf die Ergebnisse der weiteren Test´s ist grausam. :°(

Liebe Grüße Carmen

Cwha-T5u hat geantwortet


Liebe Carmen,

dieses Warten ist schlimm, ja. Aber dennoch: Egal, was dabei herauskommt, ALLES ist besser als die letzten Jahre.

Und BITTE schone Dich. Dass Du kaum bis gar nicht belastbar bist, das ist mir klar. LEIDER ist es Dir aber nicht immer ganz klar...

Lieben Gruss

Cha-Tu

c<armezn1v121f1x970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

wie geht es Dir?

Mir ging es am Wochenende nicht so besonders. Mir war eiskalt, hatte richtig Schüttelfrost. Starke Übekleit, der Puls war auf einmal nur noch um die 55, Blutdruck 165/80. Ich war drauf und dran wieder in die Klinik zu fahren, aber es wurde wieder besser und so konnte ich meinen wichtigen Termin doch wahrnehmen.

Gestern in der Klinik geschah dann folgendes. (der Einfachheit halber kopiert.)

Als ich gestern zurück in die Klinik kam, hatte ich dort ein ziemlich unschönes Gespräch mit einem Oberarzt, der schon damit anfing, mich spitz zurechtzuweisen, das ich früh nicht da war, als er da war. Er wäre jetzt eine Woche nicht da gewesen, und nun ich nicht. Das mein "Urlaub" mit Schwestern und Ärzten unter Zeugen, abesprochen und schriftlich bestätigt war, war egal. Weiterhin zeigte er mir mit herablsasendem Verhalten, Grinsen beim Lesen der vergangenen Befunde und seinen Aussagen deutlich, wer hier das Sagen hatte, drehte mir die Worte im Mund herum und stellte mich mehrmals als dumm hin. Ich versuchte mich zu verteidigen, merkte aber bald, das ihn das nur noch mehr anstachelte und so gab ich als Klügere nach. :roll:

Heute war dann noch einmal Visite und dann konnte ich nach Hause. Auf einmal sagte man, das Herz wäre ja mehrfach und gründlich - was ja auch stimmt- abgeklärt, meine Befunde entsprächen denen einer simplen vermehrten Allergiebereitschaft. In Magen und Darm hätte ich eine kollagene Kollitis. Zur Allergie würde auch passen, das der Hautausschlag an meinem Arm nur zeitweise auftritt und nur beim Auftreten würde man auch die vermehrten Mastzellen nachweisen. Das ich das nicht so sehe, versuchte ich anzubringen, denn die braunen Flecke sind ja immer da und DA sind die Mastzellen, aber ich hatte keine Chance.

Dies ist der Befund der Knochenmarkbiopsie: Knochenmarkzytologie:

Normo. bis hyperzelluläres Knochenmark mit ausreifender linksverschobener Granulopoese. Der nichterythroide Blastenanteil beträgt 3%. Es besteht eine fokale Eosinophilie. Die Erythropoese ist anteilig gesteigert verteten und ausreifend. Die Megakaryopoese ist gesteigert vertreten. Es besteht eine fokale Eosinophilie. Vereinzelt sind Basophile eingestreut. Es zeigen sich im Stoma eingestreute Mastzellen.

Wertung: Aufgrund des morphologischen Gesamtaspektes ist die molekulare Diagnostik hinsichtlich BCR-ABL, Jak2, FIP-L1 zu diskutieren. Hinsichtlich einer systhemischen Mastozytose lässt sich diese konventionell zytologisch nicht beweisen.

Kann mir bitte jemand sagen, was dieser Befund, diese Abkürzungen heißen ?

Bisher hatte ich noch nicht den Befund des Kopf-MRT erfahren. Heute, als mir die Stationsärztin den Entlassungsbrief gab, agte sie "Ach es ist beim MRT noch herrausgekommen, das sie ein Aneurysma im Kopf haben." "Wenn sie nichts merken, dann Kontrolle in 6Monten per MRT. Ich fragte sie, ob dieses Aneurysma rechts im Kopf wäre, wo ich immer die Kopfschmerzen habe. Sie bestätigte das.

Befund:

Klinische Angaben: Knapp 3mm nach lateral gerichtetes Aneurysma C4 rechts.

Befund: ICA- Aneurysma re. im cavernösen Segment 4mm.

Fragestellung Coiling?

Beurteilung keine Therapieoption wenn asymtomatisch. Okulomotorikstörung? Dann Rücksprache.

Kontroll MRA in 6Monaten.

Kann das die Ursache meiner Kopfschmerzen sein. Gibt es Dinge, die ich beachten sollte- schwer heben...? Und sollte da der Blutdruck nicht niedriger sein? Oder ist das nicht so wild und ich mach mich nur "verrückt" ?

Liebe Grüße Carmen

CMhaf-Tu hat geantwortet


Liebe Carmen,

es tut mir so leid, soooo leid, aber ich kann dazu nichts mehr sagen. Mir fällt da NICHTS mehr ein. Dieses Hin und Her bei Kliniken und Ärzten, mal viel Verständnis, dann eiskalte Abwehr. Mir fällt da einfach nichts mehr ein. Ich wäre unendlich dankbar, wenn sich mal einer der hier lesenden und hin und wieder schreibenden Ärzte zu Deinem Fall äussern würde, ob die das genauso sehen wie Du und ich, dass da etwas GRAVIEREND schief läuft.

Nach allem, was ich zum Thema Aneurysma weiss, muss das therapiert werden. Der Blutdruck muss massiv runter und heben darfst Du auch nicht schwer. Ich will Dir keine Angst machen, aber nach allem, was ich von meiner Cousine weiss (sie hatte auch ein Aneurysma im Hirn), ist das ein schwerwiegender Befund. Und den gibt man Dir zwischen Tür und Angel?

Vielleicht hättest Du den Arzt ja mal fragen sollen, ob er ihm und der Krankenkasse lieber wäre, wenn Du stirbst. Dann hätten sie ein Problem und Kostenfaktor weniger.

Sorry, aber mir fällt dazu nichts mehr ein.

Und was diese Abkürzungen zu bedeuten haben, weiss ich leider auch nicht...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

cYarmen31121x1970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich danke Dir von ganzem Herzen, das Du immer wieder versuchst zu helfen. :)* Ich hoffe, Dir geht es wieder etwas besser.

sich mal einer der hier lesenden und hin und wieder schreibenden Ärzte zu Deinem Fall äussern würde, ob die das genauso sehen wie Du und ich,

Das wird wohl keiner tun. :-(

Am Donnerstag, das hatte ich hier nicht geschrieben weil eine andere Ärztin am Freitag dann wieder netter war, lag ich schon nach der Visite weinend in Bett. Die Ärztin am Donnerstag, die Gleiche die mir gestern, nach 3Stunden auf dem Flur warten, den Brief gab und die mich die ganze Zeit betreute, sagte man hätte Mastzellen im Knochenmark gefunden, sie würden aber nicht so aussehen wie bei Mastozytose und deshalb gebe es eben auch keine Behandlung. Ich weiß nicht warum jetzt auf einmal, aber danach konnte ich nur noch heulen wie nie zuvor in meinem Leben. Es interessierte niemanden. Am Freitag sagte dann die andere Ärztin, man könne es doch behandeln und ich hatte wieder etwas mehr Hoffnung.

mal viel Verständnis, dann eiskalte Abwehr.

Ich weiß einfach nicht, warum. :-( Aber ich denke, das es meine ganzen Befunde waren, die sie angefordert hatten, denn der Oberarzt warf mir vor, ich wäre ja schon schön in Deutschland herumgekommen und vorher weil ich am Montag erst wiederkam,man wäre doch kein Hotel. Mein "Urlaub" war von 2Ärzten vor Mitpatienten bestätigt, die Stationsschwester schaute extra nach, ob Montag etwas für mich geplant ist. Beide Ärzte boten mir selbst an, bis Montag früh zu bleiben, schrieben es auch so auf. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte ich ja gar nicht gefragt, ob ich wegen einem Gerichtstermin bis 14.00Uhr zu Hause bleiben dürfte. Es wurde ohne Wenn und Aber genehmigt. Das dieser Oberarzt gerade in dieser Woche nicht da war, dafür kann ich doch nichts.

Bei unserem Gespräch, eigendlich sprach der Oberarzt mehr, mir fiel auf die Geschmacklosigkeiten oft gar keine Antwort ein, sah er grinsend meine ganzen angeforderten Befunde durch. Er sagte, das ich als Kind schon morgens mit aufgeblasenen Händen aufgewacht wäre, manchmal morgens extreme Brustschmerzen beim Atmen, Blasen auf dem großen braunen Fleck (heute weiß ich,(aber er wohl nicht) dass das die kindliche kutane Mastozytose ist) und eine Sportbefreiung aufgrund eines Herzgeräusches hatte, mich nicht stärker belasten, rennen konnte, wären für ihn ein Zeichen das schon in meiner Kindheit psychisch etwas schief lief. Auch hätte ich diese vielen Erkrankungen in unserer Familie nicht verarbeitet, also müßte ich tiefenpsychologisch arbeiten, dann wird alles besser.

Er diskutierte mit mir, von wem ich das Fexofenadin verschrieben bekam. Es ist ein Mittel speziell bei Mastozytose und ich bekam es in Bonn. Leider steht es aber nicht im damaligen Brief, warum weiß ich nicht. Ich bekam es aber definitv von dort, hier kennt es immer gar keiner und ich nehme es schon ewig. Er wedelte immer grinsend mit dem Brief vor meiner Nase und sagte immer wieder "Sehen sie doch, wo steht denn ihr Medikament?" "Es steht doch hier nicht, oder?" "Sie haben doch selbst gar keinen Überblick mehr." Ich sagte immer wieder, das es doch aber so gewesen wäre, aber ich hatte keine Chance.

Ich soll mich mehr bewegen, keine Angst vorm Haushalt haben, ihn machen und auch das Federball spielen. Weiterhin Sport machen, trainieren. Ich soll halt nur bei Symptomen einfach weiter machen, dann bekäme ich auch Training. Als ich dann etwas mehr wehrte und sagte, das ich es nicht mehr hören könne, das immer alle denken, ich läge den ganzen Tag auf dem Sofa und sagen, ich soll mich mehr bewegen, grinste er mich wieder an und meinte süffisant von oben herab "Sehen sie, wie sie aufbrausen, das ist ihre Psyche." Daran müßen sie arbeiten." Ich habe mich noch nie so gedemütigt gefühlt, wie bei diesem Gespräch. :°( Und das schlimme ist, ich denke immer, das er recht hat, denn ich habe doch keine Ahnung und er ist der Arzt, hatdie Befunde. Jetzt wurde das Digitoxin wieder abgesetzt (brauche ich nicht) und ich bekam wieder Betablocker, den ich gar nicht nehmen darf. Aber ich habe ja auch keine Mastozytose. ":/

Und den gibt man Dir zwischen Tür und Angel?

Ja, ich wußte davon nichts und bei der Visite wurde nichts davon gesagt. Die Ärztin sagte gestern nur kurz, ach ja das und das wurde noch gefunden, dann konnte ich kurz die Frage wegen den Kopfschmerzen stellen (ich hätte gern noch gefragt, ob ich etweas beachten muss, was dieser Befund für mich bedeutet), dann wurde mir gesagt, man hätte insgesamt nichts Schlimmes gefunden und ich solle nur zur Psychotherapie gehen.

Liebe Grüße Carmen

Sorry für den Roman, aber ich konnte es nicht kürzer fassen.

Clha-rTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

drucke diese Texte der letzten beiden Tage hier aus, damit Du nichts vergisst, und schicke ein Exemplar an Deine Krankenkasse, ein Exemplar an die Klinikleitung und gib ein Exemplar Deinem Hausarzt. So darf eine Patientin NICHT behandelt werden. Diesem Oberarzt muss seine Grenze aufgezeigt werden. Mach es wirklich! Du hast doch nichts zu verlieren! Egal, ob Du kooperativ bist und "brav" oder still, man tritt ständig auf Dich ein, was solltest Du noch verlieren? Wehr Dich endlich gegen so etwas, und zwar an den Orten, wo es hingehört. Notfalls informiert die Boulevardpresse. So geht das nicht. Was dieser Typ sich da erlaubt hat, wäre selbst bei einem Menschen, der schwer hypochondrisch ist, völlig daneben. Es kann doch nicht angehen, dass ein Arzt Dich vor Bewegung warnt, und das für lebensgefährlich hält, und der andere Arzt Dich wegen dieses Nichtbewegens derart runtermacht. Diese Menschen, diese Ärzte sind es, die Dich psychisch krank machen, niemand anderes.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

B.adGual hat geantwortet


Liebe Carmen, da ist man einfach nur noch sprachlos. Diesen Quacksalbern gehört echt das Handwerk gelegt..der Gedanke, dass solche Leute praktizieren dürfen macht einem doch schon fast Angst..denn das grenzt nicht nur mehr an Körperverletzung, das ist es meiner Meinung nach schon..und dabei finde ich meine Ärzte schon so inkompetent..tut mir von Herzen leid, dass du das immer noch mitmachen musst, ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und gebe Cha-Tu voll und ganz recht, notfalls wende dich an die Medien, die bezwecken oft Wundermittel in solchen Fällen..

Lg :)*

c8arme1n112119x70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, Liebe BadGal,

vielen Dank für die lieben Wünsche. :)*

Ihr habt recht, verlieren kann ich nichts und deshalb habe ich mir alles jetzt augedruckt und werde morgen damit erstmal zum Hausarzt gehen und dann mit seiner Hilfe hoffendlich weiter. Er und seine Schwestern hatten mich vor der Klinik gewarnt, weil sie ähnliches von anderen Patienten immer hören. Aber ich denke, die Klinik sitzt da am längeren Hebel, auch mein verstorbener Vater hatte es über Anwälte versucht.

Ich bin im Moment so kraftlos, habe Angst. Diese Herzgeschichte, wenn es denn eine ist, macht mir keine Angst, aber das mit dem Kopf hätte ich nicht erwartet und es macht mir große Angst. Das kenne ich so gar nicht von mir. :-/ Ist das übertrieben? Kann da etwas passieren?

Liebe Grüße Carmen

C<ha-QTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

nein, das ist ganz und gar nicht übertrieben. Inhaltlich kann ich Dir wenig sagen, aber meines Wissens muss man schweres Heben vermeiden und den Blutdruck senken, egal wie! Ich denke, Dein Hausarzt wird Dir da sagen, was zu tun ist, ggfs. zum Neurologen überweisen.

Deine Angst kann ich sehr sehr sehr gut verstehen, ich hätte sie auch. Allerdings scheint noch keine akute Gefahr zu sein, sonst hätte man Dich zum Neurologen geschickt.

Ich denke auch weniger an einen Anwalt, sondern an die Medien. Solche Erfahrungen, wie Du sie nun die letzten Jahre erleben musstest, habe ich noch nie gehabt und auch noch nie davon gehört.

Lieben Gruss

Cha-Tu

c'arme[n112`119x70 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

das

Allerdings scheint noch keine akute Gefahr zu sein, sonst hätte man Dich zum Neurologen geschickt.

ist ein sehr wichtiger Satz für mich, der mir etwas die Angst nimmt. Ich danke Dir. Man denkt jetzt immer, es kann jederzeit etwas passieren. :(v Allerdings frage ich mich, warum man dann beim CT im November nichts gesehen hat.

Ich denke auch weniger an einen Anwalt, sondern an die Medien.

Das hatte ich ja schon oft vor |-o , aber irgendwie weiß ich nicht, wie ich das anfangen soll. Einfach anschreiben? ":/ Und ich möchte auch nicht so gern in der Öffentlichkeit stehen. |-o Aber bezüglich der Klinik ist es schon eigenartig, das so viele ähnliche Erfahrungen haben. Ich bin schon mit ungutem Gefühl dorthin, kannte sie ja. Aber das ist wohl auch von Fall zu Fall unterschiedlich.

Ganz liebe Grüße Carmen

b/uVddlexia hat geantwortet


Hallo Carmen,

ich habe mich nicht durch alle deine Beiträge gelesen, also verzeih, wenn du den Schritt schon gegangen bist und ich dir hier nichts Neues schreibe.

Cha-Tu schrieb irgendwo, bei dir sei eine systemische Mastozytose diagnostiziert.

Federführend in der Forschung und auch ggf in der Begründung einer "off-label-use" (außerhalb der Zulassung) Anwendung von Omalizumab, einem Antikörper, ist Bonn, Prof. Molderings.

Die Einschätzung deines Aneurysmas sollte durch einen kompetenten Neurochirurgen erfolgen. Bei einer systemischen Mastozytose ist aber jeder Eingriff durch die nicht vorhersagbare Reaktion auf Narkosemittel und Schmerzmittel im gewissen Maß riskant und sollte entsprechend. begleitet werden.

Das Verhalten des Oberarztes ist menschlich völlig indiskutabel und sollte Konsequenzen haben.

Viel Kraft, da einen Weg zu finden wünsche ich dir. :)*

C(ha-ZTu hat geantwortet


Liebe Buddleia,

nur ganz kurz, Carmen wird sicherlich ausführlicher antworten. Ich kenne Carmens Geschichte ja recht gut, wir kennen uns seit vielen vielen Jahren.

Das Problem ist: Sie war ja bei Prof. Molderings, und der hat das ja auch diagnostiziert. Und er würde auch von Bonn aus co-therapieren, wenn sich irgendein Arzt/Klink in Carmens Gegend bereit erklären würde, mit ihm zusammen zu arbeiten! Aber das tut niemand. Entweder halten sie ihn für einen Spinner und seine ganzen Theorien für Unfug oder sie sehen das als Konkurrenz. Carmen wird sicher ausführlicher antworten. Aber wenn ich mich richtig erinnere, war sie mehrere Tage oder Wochen bei Molderings in der Klinik.

Liebe Carmen,

wenn ich was falsches zu Molderings gesagt habe, korrigiere mich bitte.

Lieben Gruss

Cha-Tu

baud=dl*eia hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

das ist dann wirklich verfahren :-/ , wie gesagt bzw. geschrieben, ich habe den Rest nicht gelesen.

Idee dann, via Prof. Molderings ggf. einen wohnortnahen Arzt zu finden, ggf. kann da auch der Hausarzt weiterhelfen?

cdarmeni1121x1970 hat geantwortet


Liebe buddleia, Lieber Cha-Tu,

ganz lieben Dank für Eure lieben Wünsche und Unterstützung.

wenn ich was falsches zu Molderings gesagt habe, korrigiere mich bitte.

Nein alles ist genau richtig. Leider hat es bisher auch nicht funktioniert, über den Hausarzt jemanden zu finden und Prof. Molderings ist inzwischen ob dieser Situation, wer will es ihm verdenken :-/ , genervt und mag nicht mehr.

Ich bin gestern beim Hausarzt gewesen. Ich kam zwar ziemlich schnell dran, aber weiter geholfen hat es mir nicht. Da hätt ich auch nicht zu gehen brauchen, aber was soll er auch noch tun. Was aber sehr wehgetan hat ist, das er, als ich an der Anmeldung noch eine Nachfrage hatte, mit den Augen rollte. :(v :°( Er springt im Sprechzimmer so schon immer gleich wieder auf, man hat oft keine Chance viel zu fragen und ich nerve wirklich nicht, insofern tut eine solche Reaktion weh. Zum Aneurysma hat er gesagt, den Befund kennt er aus der Vergangenheit noch nicht (wie auch ":/ ), wer weiß, ob das so stimmt, muß irgendwann mal kontrolliert werden. Heißt sowiso nur Ausbuchtung vom Gefäß, nix weiter. Auf meine Schilderung, wie es mir geht, das ich nichts mehr schaffe- Dann machst halt noch weniger.

Danach bin ich zur anderen Ärztin hier im Ort, die Befunde vorlegen. Sie sagte, als ich fragte, ob ich bezüglich des Aneurysmas etwas beachten müsse- Nö, macht nix. Die Klinik wollte ja auch nicht behandeln. Die Neurochirurgen der Klinik schließen eine Behandlung aber nur aus, wenn keine Symptome vorliegen. Wie sollen sie auch vom Schwindel, den Sehstörungen und den Kopfschmerzen wissen, die ich so oft beim Arzt ansprach, wenn ich diesen Befund bei Entlassung mal so eben gesagt bekomme? Ich weiß jetzt nicht, ist dieser Befund nun wirklich NICHTS. ":/ Nach den Reaktionen der Ärzte gestern, scheint es ja fast normal zu sein.

Auch die Ärztin sprach ich gestern auf meine fehlende Leistungsfähigkeit an. Sie sagte, Sternchen sehen, starke Übelkeit mit Erbrechen, Schüttelfrost, kreideweiß und Schmerzen, in den letzten Tagen bei geringer Belastung, würden davon kommen, das es zuviel ist, das mein Körper an der Grenze ist, keine Reserven mehr hat. Das mag sein, aber nach Betten machen und Wäsche aufhängen so schlimm, das ich mit oben genannten Symptomen kaum mehr einen Schritt gehen kann? Mir hilft nicht- Dann machst halt weniger. Wie wenig denn noch? Es ist so schlimm für mich, wie gravierend es von der Belastbarkeit bergab geht, obwohl ich mich zwinge und wirklich nicht nur schone.

In den letzten Tagen liege ich sehr sehr viel, etwas Arbeit und ich schlafe hinterher wie ein Stein. Ich schaffe nichts mehr :(v die Beine sind wie Blei, Kopf- und Brustschmerzen, die Gelenke, bin einfach völlig fertig und weiß nicht weiter. Warum ist das jetzt so? Wo soll das hinführen? Da machst halt einfach weniger und weniger und irgendwann gar nix mehr und liegst nur noch rum? :°( :°(

Liebe Grüße Carmen

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