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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

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ich habe heut einen guten tipp bekommen wegen der ständigen müdigkeit u der schmerzen. vitamin d mangel, ich werd nun so schnell wie möglich einen thermin beim endokrynologen holen. man wenn das stimmt würde sich meine lebensqualität erheblich bessern.aber erstmal zum doc. @:)

c1armenq112=11970


Liebe Zapperlott,

auch ich finde das total lieb von Dir. :)z Zum Glück taut es, nach heftigen Schneefällen gestern, auch bei uns und ich hoffe, das dann bis zum nächsten Winter nichts mehr nachkommt. Ich kanns nicht mehr sehen.

Alles Liebe auch für Dich :)* Carmen

Lieber Cha-Tu,

Aber das sind ja keine neuen Symptome, oder doch?

Nein, das ist nicht neu, aber die Stärke und die Häufigkeit. Vielleicht verstärkt Kaffee es- ich lass ihn jetzt weg-, aber es kommt auch so jetzt so oft am Tag. Es stolpert minutenlang, gestern abend wieder eine Synkope. Es brennt so sehr in Brust und Rücken. Mir schlägt dann das Herz bis zum Hals, obwohl es gar nicht schnell ist und dieser Druck der mir die Luft nimmt, manchmal wenn ich einfach nur zur Toilette gehe. Was ist daran Belastung? :-( Dazu die Gelenke, Magenschmerzen.

Wenn andere dann zum Arzt gehen würden, brauch ich doch gar nicht hinzugehen, werd noch angeschnauzt, ich komm doch gut in Deutschland rum, man wär kein Hotel. Ich hab immer wieder den Blick dieses Oberarztes aus Jena, bei der Visite am Entlassungstag nach unserem Gespräch, vor mir. Ich hatte geschlafen, wurde wach als sie reinkamen und versuchte mich, als sie bei meiner Bettnachbarin waren, unter Schmerzen hinzusetzen, als mich dieser böse Blick traf, der sehr deutlich machte, was er von mir dachte und sagte -Halt ja den Mund.

Er und der Chefarzt mußten sich vor dem Zimmer wohl schon etwas uneins gewesen sein, denn als der Chefarzt mir nur eine Frage stellte, ich kurz antwortet und er daraufhin sagte, das man, wie auch immer, die weiteren Ergebnisse der Knochenmarkpunktion bräuchte, fuhr er daraufhin den Oberarzt gleich an, ob sie sich darin nunmal einig wären. Bei der Entlassung dann wurde mir gesagt, man würde nicht behandeln. Woanders muss ich mich rechtfertigen, das ich überhaupt dorthin komme.

Sorry fürs Jammern schon wieder, Ihr meistert Eurer Schicksal auch :)* . Und ich? Ich denke jetzt oft, ich kann das einfach nicht mehr aushalten. |-o |-o Es tut aber einfach zu weh und immer und immer wieder.

Ganz liebe Grüße Carmen :)*

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Liebe midnightlady,

da drück ich Dir ganz fest die Daumen. :)* :)*

Liebe Grüße Carmen

C!ha-xTu


Liebe Carmen,

Du musst eines lernen: Lasas Dir Blicke und Worte irgendwelcher arroganten Ärzte scheissegal werden! Es ärgert mich richtig, dass das für Dich immer noch eine Rolle spielt und Du auf DIESE TYPEN Rücksicht nimmst. Geh denen so lange auf die Nerven, bis man wenigstens versucht, Dir zu helfen. Ich hätte ja gar nichts dagegen zu sagen, wenn die sagen würden "Sie haben diese und jene Krankheit, dagegen gibt es kein wirklich hilfreiches Mittel und wir können nicht helfen". Aber die sagen oder zeigen ja "Sie sind nicht krank, sondern hypochondrisch, also versuchen wir erst gar nichts". DAGEGEN musst Du immun werden, Carmen, sonst sehe ich noch schwärzer als sowieso schon. "Die Anderen" müssen Dir scheissegal werden. SIE haben diese Schmerzen nicht, DU hast sie. IHENEN geht es nicht dreckig, sondern DIR geht es dreckig.

Ich weiss auch nicht, ob bei Dir noch eine Heilung im Sinne von "Gesund" möglich ist. Aber es muss schmerzlindernde Massnahmen geben. Und falls es die nicht gibt, dann sollen die Ärzte es Dir sagen. Mit solchen Fakten kann man leichter umgehen als immer wieder Hoffnung, Hoffnung, Hoffnung haben, die immer enttäuscht wird.

Grade fiel mir ein: Hast Du mal mit Deinem HA gesprochen, ob es sinnvoll wäre, eine Schmerztherapie anzustreben, ggfs. in einer Schmerzambulanz. Du musst ihm klar machen, dass Du nur EINES willst: weniger Schmerzen!

Aber noch: Lass die Anderen reden und schauen und blicken wie sie wollen! Ich weiss, dass das entwürdigend ist, aber es ist DEIN Leben, nicht das ihre.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

CRha-uTxu


Liebe midnightlady,

ich wünsche Dir so sehr, dass es hilft.

LG

Cha-Tu

m_idnicghtladxy41


ich werde euch auf dem laufenden halten. @:)

c.arme2n`11211r970


Lieber Cha-Tu,

Sie haben diese und jene Krankheit, dagegen gibt es kein wirklich hilfreiches Mittel und wir können nicht helfen".

Ja, das wäre für mich, auch für meine Psyche, besser als das was jetzt passiert. Dann wüßte ich woran ich bin, könnte auch bei anderen Ärzten gestärkter auftreten, wenn ich diesen "Rückenhalt" hätte.

Ich habe heute zweimal versucht, den Oberarzt hier in der Klinik zu erreichen, der mir seine Handynummer gab. Er ging nicht ans Handy, ich versuche es heute abend noch einmal und hoffe, ich erreiche ihn. Ich muss mich bei ihm rechtfertigen, wenn ich nicht zu Experten gehe, er versteht nicht, das diese auch nichts tun, aber ich muss einfach versuchen mit ihm zu reden. Es geht mir hundeelend. Ich kann so nicht mehr. Bitte drückt mir die Daumen.

Von einer Schmerztherapie hat mein Hausarzt Ende letzten Jahres gesprochen, auch wegen einem Termin angerufen. Dann war aber wieder im Vordergrund, woher diese Schmerzen überhaupt kommen, das man vielleicht an der Ursache ansetzen kann und es geriet wieder in den Hintergrund.

Ich kann über diese Blicke und Worte der Ärzte nicht einfach hinwegsehen. Es tut weh so behandelt zu werden, wenn es einem dreckig geht, man einfach nur Hilfe erhofft, diese wieder nicht bekommt, weiß das es nun weiter so geht und dann wird man noch so behandelt. Es tut verdammt weh. :°(

Liebe Grüße Carmen

Clha-}Txu


Liebe Carmen,

ich verstehe Dich. Und dennoch: Was wäre die Konsequenz, wenn Du nun gar nicht mehr zum Arzt gingst. ICH wage mir das nicht vorzustellen...

Natürlich ist das eine extreme Sauerei, dass DU als schwerkranke Frau Dich ständig rechtfertigen musst. Diese Ärzte, die Dir das immer wieder zumuten, sind verabscheuenswürdig. Aber was ist die Alternative? Keine medizische Behandlung mehr?

Ich habe Dir ja schon mehrfach geschrieben, dass vielleicht eine "medizinische Pause" ganz sinnvoll wäre. Aber das ist ja immer daran gescheitert, dass die Schmerzen einfach zu gross sind. Das geht also nicht. Was also ist die Alternative?

Sprich bitte Deinen HA nochmal wegen der Schmerztherapie an. Und sage ihm klar, dass Du es leid bist, immer gestossen und verachtet und ignoriert und belächelt zu werden, Du willst nur noch Schmerzlinderung, niemand braucht sich um Dich und die Ursachen zu bemühen, aber auf Schmerzfreiheit hast Du ein Recht. Sage ihm das so!!! Ich denke nämlich, dass Du den Ärzten gegenüber auch nicht immer die Dramatik betonst, sondern das alles eher klein redest...

Sei lieb umarmt...

Cha-Tu

c3armetn112\11970


Lieber Cha-Tu,

Ich denke nämlich, dass Du den Ärzten gegenüber auch nicht immer die Dramatik betonst, sondern das alles eher klein redest...

Ich nehme mir immer wieder vor, diesmal "hart" zu bleiben, aber kommt mir dann wieder der Arzt blöd, trau ich mich nicht mehr.

Sprich bitte Deinen HA nochmal wegen der Schmerztherapie an.

Das werde ich tun. Gegen die Gelenkschmerzen hat ja hochdosiert Prednisolon geholfen, aber es hat eben auch nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen. Ansonsten nehme ich abends 1,3mg Paladon, einfach damit ich einschlafen kann. In der Klinik jetzt wurde es auf 3mal 4mg hochgesetzt, dann sagte dieser Oberarzt, ich brauch es nicht. Aber ich kann es sowiso tagsüber nicht nehmen. Ich hab es einige Male versucht. Wenn ich nur im Bett liege geht es, aber "bei normalem" Tagesablauf, sind die Nebenwirkungen nicht auszuhalten. Bei Mastozytose ist Morphin auch eigendlich absolut kontraindiziert, weil es nicht vertragen wird, aber diese habe ich ja sowiso nicht. %-|

Ich habe den Oberarzt hier aus der Klinik, gestern abend noch erreicht. Er hatte sich schon gewundert, wer ihn versucht hat anzurufen. Er fragte mich wegen dem Brief aus Hof, wo er mich ja hingeschickt hatte und konnte nicht verstehen, das dieser noch nicht da wäre, das dort nicht mehr gemacht/behandelt wurde. Naja, wie dem auch sei, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Ich soll heute, zwischen 15.00Uhr und 16.00Uhr zu ihm in die klinik kommen und er wird mal über die neuen Befunde schauen. Ich werde ihm auch sagen, das ich jetzt an die Öffentlichkeit gehen werde (auch wenn mir davor graut alles zusammenzutragen |-o ), weil ich das so nicht mehr aushalte. Der Schmerz zerreißt mir die Brust, ich möchte draufboxen, alles rausreißen, damit es aufhört. :°(

Es ist doch Irrsinn. Überall werden diese Mastzellen gefunden. Im Kopf ist es halt mal so bei mir. Im Knochenmark sehen sie anders aus, die anderen Veränderungen sind halt so bei mir. In den Knochen, ist halt so bei mir, die starke Osteoporose eben auch. In Magen und Darm ist es eine allergische Reaktion. In der Haut ebenfalls. Das Herz, die Luft, die Synkopen, der Blutdruck, das alles immer schlimmer wird, ach wir haben doch noch die Psyche die das auslöst und mit viel Sport geht das weg.

Immer heißt es, wenn es dort und dort noch nachgewiesen ist, dann ist es bestätigt. Dann wird es nachgewiesen, aber wieder gibt es Ausreden, wieder stimmt etwas nicht.

Wenn man logisch über all das nachdenkt, dann ist das alles doch Irrsinn, nur Hinhalten, Ausreden.

Liebe Grüße Carmen

C'ha-xTu


Liebe Carmen,

drucke Dir diesen Beitrag, den Du gerade geschrieben hast, aus und lege ihm den Oberarzt vor. Die Ärzte müssen endlich begreifen, was sie Dir antun...

Liebe Grüsse, bin etwas in Eile (Arzttermin)

Cha-Tu

c4armeen1121x1970


Lieber Cha-Tu,

wie ist Dein Arzttermin gestern verlaufen? :)_

Ich hatte mir meine Antwort leider nicht ausgedruckt, habe es dem Arzt aber wirklich in etwa so gesagt, wie hier geschrieben.

Ich bin kurz nach 15.30Uhr am Treffpunkt in der Klinik gewesen und er wartete schon. Er las sich den Entlassungsbrief aus der Klinik jetzt durch und meinte, er hätte keine Ahnung, wie er mir noch helfen könne. Er wunderte er sich, warum ich jetzt dorthin bin, ich wäre doch in Hof gewesen. Er hätte mich vor der Klinik in... gewarnt, wüßte wie es dort ist. Häää ??? ich bin ja froh, das man in dieser Klinik hier, trotz allem, weiter zu mir steht, aber gewarnt? Er sagte doch selbst jedesmal wenn ich als Notfall in die Klinik hier kam, ich soll in die Uni und ich war auch einige Zeit vorher nochmal, mit der Kopie der Anfrage meines Hausarztes an die Rheumatologie der Uni bei ihm, weil mein Hausarzt sagte, es wäre gut, wenn die Klinik hier mit angeschlossen ist. Da befürwortete er es noch. ":/

Ich sagte ihm dann, das auch die Ärztin in Hof nicht behandelt, sondern mich nach... geschickt hätte, woraufhin er sie anrief, ihr in zwei Sätzen erklärte, was ich erlebt hätte und den Knochenmarksbefund vorlas. Sie meinte daraufhin-keine systh. Mastozytose (vorher bestand sie darauf) und stellte ihm einige Fragen nach Flush, woraufhin er mich ansah und das verneinte und wohl Luftnot, worauf er, nach einem Blick auf mich, antwortete "Ja hat sie." (Ich schnaufte und hustete vom Weg vom Parkplatz in die Klinik.) Sie muss daraufhin kardiale Abklärung empfohlen haben, die Viren, worauf er sagte, dass das doch schon gemacht wäre. da wusste sie dann auch keinen Rat mehr.

Er versprach ihr, den Brief zu ihr zu faxen, warum weiß ich nicht und rief einen sehr netten afrikanischen Oberarzt dazu, den ich auch gut kenne, weil der in ..... gearbeitet hätte und die Ärzte kenne. Dieser bestätigte unsere Meinung über den Oberarzt der Uni, las sich dann auch den Brief durch, hatte aber auch keine Idee. Auf den Einwurf seines Kollegen, das es dann eben doch keine systh. Mastozytose wäre, meinte er "Aber wir haben doch ÜBERALL Mastzellen gefunden?" Schulterzucken beiderseits. Man wüßte nicht, was das in Magen und Darm ist- dann eben eine Schleimhautbeteiligung bei kutaner Mastozytose und die Gelenke hätten ja auch Schleimhaut. ":/ Die Luft und das Herz man weiß es nicht.

Wir gingen dann an die Rezeption, um den Entlassungsbrief nach Hof faxen lassen, wo sich der Oberarzt noch anlegte, weil man ihn warten lies, zu mir aber gleichbleibend sehr freundlich war und dann wieder den kurzen Weg zurück in die Ambulanz. Ich konnte dem Arzt dann wegen Luftnot und Husten, im normalen Schritt nicht mehr folgen, rang schon auf dem Hinweg beim reden nach Luft und sagte, das ich nachkommen werde, worauf er mich grübelnd ansah und meinte "Sie können nicht so "schnell" wie ich gell ?"

Das Ganze dauerte vielleicht 20min. Jetzt soll ich nach Erlangen in die Uni, weil er eine Patientin hatte, die dorthin ging, weil er einfach sonst nichts anderes weiß. Ich bin so froh, das man mir hier glaubt, mir versucht zu helfen, aber warum wieder so weit weg? Der Arzt der Uni hat doch vollkommen recht, das ich gut in Deutschlands "Hotels" rumkomme. Das muss doch nicht sein. :°( Immer wieder etwas anderes, immer neue Kliniken. Warum gibt es hier keinen Arzt?

Der Arzt gestern war wie immer hektisch, fing einen Satz an und war schon wieder beim nächsten und dann schon wieder fast fort. Meine Fragen ??? ?? Man ist ratlos. Ich wünschte mir einen Arzt, der sich mal die Zeit nimmt und mir 10min richtig zuhört. Ich wüßte gern, was meine Befunde bedeuten, jetzt die Knochenmarksbiopsie. ??? Auch wenn er nicht weiß, woher es kommt, aber ich wüßte gern, was der Befund HEIßT, habe Fragen. (Deshalb frage ich ja so oft in Foren, weil mir niemand etwas erklärt und einfach alles akzeptiert wird.) Ich weiß genau, das der jetzige Befund, weil es wieder keiner erklären kann, einfach so gelassen wird. Ist halt so bei mir. Aber doch nicht immer wieder alles? ???

Es sind doch immer wieder genau die gleichen Probleme die ich habe. Die Gelenkschmerzen, Ödeme/Schwellungen, Greif- und Laufschwierigkeiten, Schwindel, Synkopen, Kopfschmerzen, Hautausschläge, Durchfälle, Bluthochdruck, Sehstörungen, Husten/Luftnot und Brustschmerzen bei Belastung. Es ist all die Jahre das Gleiche, nicht wechselnd, nichts kommt dazu. Nur in der Intensität immer weiter zunehmend.

Meine 70jährige Nachbarin die hyperventiliert zeigte mir Atemübungen, aber ich kann einfach nicht nach A und O in Bauch und Kopf atmen, wenn ich gefühlt kurz vorm ersticken bin. :°( Was mache ich falsch? Cha-Tu, bitte sage mir, ob das die Psyche auslösen kann. Suche ich all die Jahre am falschen Ende? Ich weiß nicht weiter. :°(

Ganz liebe Grüße Carmen

CAha-xTu


Liebe Carmen,

so ganz verstehe ich jetzt nicht, was da abgelaufen ist. Dieser Arzt, bei dem Du den Termin hattest, hat doch mit Dir geredet, hat den Oberarzt hinzugeholt, angerufen. Und er hat offen zugegeben, dass er ratlos ist, dass er nicht weiter weiss.

Und was soll der Arzt anderes tun, als Dich an eine neue Klinik zu verweisen, wenn die anderen Kliniken alle nicht helfen konnten? NATÜRLICH hätte man es gerne, wenn Hilfen und Ärzte in der Nähe sind, aber Du hast eine so seltene Krankheit, da muss man erstmal eine Klinik finden, die da was tun kann. Und immerhin scheint dieser Arzt Dich ernst zu nehmen und nicht in die Schublade "Psycho" zu stecken...

Ich verstehe Deine Verzweiflung, aber ich sehe auch, dass es ein grosses Problem für Dich ist, anzuerkennen, dass Du eine Krankheit hast, die kaum ein Arzt jemals in seinem Leben in seiner Praxis sieht, und dass da Hilfe sehr sehr schwer ist.

Ich sehe jetzt in dem Verhalten dieses Arztes nichts, das ich hätte anders machen können an seiner Stelle. Aber vielleicht habe ich nicht verstanden, worum es geht.......

Warum gibt es hier keinen Arzt?

Weil Du eine Krankheit hast, die niemand kennt. Also muss man deutschlandweit suchen, ob es eine Klinik gibt, die sich auskennt. Oder die bereit ist, das "Experiment" zu wagen, und Dich chemotherapiert. Das steht ja immer noch im Raum.

Meine Fragen ??? ?? Man ist ratlos. Ich wünschte mir einen Arzt, der sich mal die Zeit nimmt und mir 10min richtig zuhört.

Hat der Arzt das gestern nicht getan? Du beschreibst das etwas unklar, ich weiss jetzt wirklich nicht so recht, was los war.

aber ich wüßte gern, was der Befund HEIßT,

Vielleicht weiss er es selbst nicht.

Ich weiß genau, das der jetzige Befund, weil es wieder keiner erklären kann, einfach so gelassen wird.

Ja, ich verstehe das, aber was soll (was kann!) man tun, Carmen? Die Ärzte sind ratlos, so jedenfalls habe ich das bisher verstanden. Ich halte es für besser, ein Arzt sagt mir, er wisse nicht weiter als dass er irgendeinen Aktionismus anfängt, der wieder mal Hoffnung macht, aber nicht hilft.

Es sind doch immer wieder genau die gleichen Probleme die ich habe. Die Gelenkschmerzen, Ödeme/Schwellungen, Greif- und Laufschwierigkeiten, Schwindel, Synkopen, Kopfschmerzen, Hautausschläge, Durchfälle, Bluthochdruck, Sehstörungen, Husten/Luftnot und Brustschmerzen bei Belastung. Es ist all die Jahre das Gleiche, nicht wechselnd, nichts kommt dazu. Nur in der Intensität immer weiter zunehmend.

Ja, richtig. Und das können die Ärzte nicht erklären. Manches spricht für Krankheit A, anderes für Krankheit B. Wieder anderes weder für A noch B.

Was mache ich falsch?

Du machst nichts falsch, Carmen. Du hast eine Krankheit, die kaum jemand kennt, und für die es anscheinend auch keine Therapie gibt, nur Versuche, Experimente, und für die meisten sind die Ärzte nicht bereit.

Cha-Tu, bitte sage mir, ob das die Psyche auslösen kann.

Ich kann nicht sagen, es ist unmöglich, denn die Seele des Menschen hat mich schon oft sehr überrascht. Aber bei Dir glaube ich es nicht. Du hast ja körperlich eindeutige und sichtbare Symptome, diese Ödeme an Händen, Armen und Beinen, die Mastzellen, die EKG-Veränderungen, usw. Es würde mein Bild von der Psyche des Menschen über den Haufen werfen, wenn DAS psychisch bedingt wäre. Aber nochmal: Ich kann nicht sagen, es ist unmöglich. Aber ich glaube es nicht.

Einen lieben Gruss

Cha-Tu

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Lieber Cha-Tu,

Ich kann nicht sagen, es ist unmöglich, denn die Seele des Menschen hat mich schon oft sehr überrascht. Aber bei Dir glaube ich es nicht.

Ich danke Dir und hoffe, das Du recht hast. Ich selbst zweifle in den Jahren so manches Mal. Dann denke ich wie Du an die vorliegenden Befunde und sage mir, das die ja dann nicht da wären, aber oft bin ich so richtig aussichtlos niedergeschlagen und habe ich einfach keine andere Erklärung mehr als die Psyche, Dann denke ich, es ist doch das einzige was übrig bleibt. Es ist für mich wichtig, das

Du hast eine Krankheit a oder auch b

zu wissen, ohne Rechtfertigung, denn dadurch das ich das nicht weiß, schürt das doch, zusammen mit den Reaktionen der Ärzte, obig genannte Zweifel. Hätte ich Sicherheit, Rückhalt dann wäre das

für die es anscheinend auch keine Therapie gibt, nur Versuche, Experimente, und für die meisten sind die Ärzte nicht bereit.

leichter auszuhalten, im Fall von Hilfesuchen vor anderen Ärzten zu rechtfertigen. Aber das sage ich ja immer. |-o

Ja, richtig. Und das können die Ärzte nicht erklären.

Ja, das kann ich ja verstehen. Aber warum können das die Ärzte nicht verstehen, das sie es nicht erklären können? (oder nur wenige?) Es ist so schon schlimm, wenn nie meine Fragen beantwortet werden können, warum können sie dann nicht wenigstens einfach zugeben und es ist dann immer gar nicht wahr oder die Psyche? Wie soll ich da nicht zweifeln?

Ich halte es für besser, ein Arzt sagt mir, er wisse nicht weiter als dass er irgendeinen Aktionismus anfängt, der wieder mal Hoffnung macht, aber nicht hilft.

Genau das meine ich. Auch für mich wäre das besser. Gestern der Arzt/die Ärzte sagten das und ich schrieb ja, das ich froh bin, das sie hinter mir stehen, aber die anderen? Bei denen gibt es meine auffälligen Befunde dann eben einfach nicht, diese werden nicht beachtet, nur weil man sie nicht erklären kann. Und dann ist es wieder die... %-|

Hat der Arzt das gestern nicht getan? Du beschreibst das etwas unklar, ich weiss jetzt wirklich nicht so recht, was los war.

Ich weiß, das ist alles etwas unklar geschrieben |-o , aber Nein das hat er nicht getan. Er telefonierte, war durcheinander, hektisch, verständlicherweise ratlos, fing einen Satz an.... Er versucht zu helfen, aber ich bin, wie oft bei meinem Hausarzt, hinterher mehr durcheinander als vorher. Ich wünschte mir, die Ärzte würden mehr MIT mir reden, als nur das was ich von ihrem Kopfchaos mitbekomme. Ich bin völlig durcheinander, was denkt er nun? Was meint er?

Weil Du eine Krankheit hast, die niemand kennt. Also muss man deutschlandweit suchen,

Ja das verstehe ich ja. Aber warum soll Erlangen jetzt besser sein, als Klinik oder Arzt XY hier in der Nähe? Es gibt keine Erfahrung, wie es mir dort ergeht (verständlicherweise), aber auch nicht ob man die Erkrankung überhaupt dort kennt. Abgesehen von den Kosten für die KK, ich fahre diese weite Strecke dann wieder umsonst? Sollte man sich nicht vorab informieren?

Ich sehe jetzt in dem Verhalten dieses Arztes nichts, das ich hätte anders machen können an seiner Stelle.

Nein, ich auch nicht. Es tut mir leid, wenn das so rübergekommen ist. |-o Wie schon geschrieben, ich bin heilfroh, das ich diesen Arzt habe, das die Klinik zu mir hält. Aber ich wünschte mir mehr Gespräch, nicht dieses Durcheinander, wo ich mir hinterher doch ein wenig (wenn auch aus Ratlosigkeit) "abgeschoben" vorkomme, noch mehr durcheinander bin und keine Infos erhalte. Ich hoffe, ich drüke mich nicht wieder dumm aus. Ich wünschte mir, ohne Hektik, mehr MIT mir, statt husch husch ÜBER mich.

Liebe Grüße Carmen

cZarmeLn112Y1197x0


P.S. Was ich mit der rießen Schreibselei des vorletzten und letzten Postings eigendlich hauptsächlich ausdrücken wollte, ich wünschte mir das Gespräch. Aber entweder ist der Arzt, wie mein Hausarzt und der gestrige Arzt (obwohl sie trotzdem versuchen zu helfen :)^ wo es geht ) sichtlich überfordert und ich kann so nicht fragen, oder ich werde auf die Psychoschiene geschoben. Ich kann oft vielleicht eine Frage stellen, man weiß es nicht, dann soll ich gehen. Wenn ich Glück habe, ist man nicht genervt, weil ich -wo ich doch weiß, das man nichts sagen kann- mir wage zu versuchen weiter zu fragen.

Ich verstehe, das man nicht sagen kann, woher das alles kommt, aber ich habe doch nicht nur DIESE eine Frage. Ich habe auch Fragen wegen Verhalten, Blutdruck, Schmerzen, Luftnot-wie ich mir das vielleicht erleichtern könnte. Ich nehme mir immer vor das und das zu fragen, aber ich habe doch überhaupt nicht die CHANCE weitere Fragen zu stellen und fühle mich dann, wie oben geschrieben, aus Überforderung schnell in die nächste Klinik "abgeschoben".

Liebe Grüße Carmen

CUha-Txu


Liebe Carmen,

so wie hier niedergeschrieben, müsstest Du das mal den Ärzten sagen. Ich kann nur empfehlen, diesen Text (Deine letzten 2-3 Postings) auszudrucken und dem entsprechenden Arzt zu geben und in inständig bitten, es zu lesen. Andere Möglichkeiten hast Du nicht.

Mir fiel noch ein: Manche Krankenkassen (z.B. auch meine, die Barmer) haben telefonische Sprechstunden, da hat man einen Arzt am Telefon, mit dem man reden kann. Ich weiss nicht, ob das was für Dich wäre und ob Deine Krankenkasse das anbietet.

Ich verstehe Deine Verzweiflung, aber ich sehe da keine Lösung, solange Du nicht mit aller Klarheit Deine Rechte einforderst. Du möchtest, dass man Dir die Rechte gewährt. Das bringt nichts. Heutzutage muss man fordern, erzwingen, aber ich weiss, wie schwer Dir das fällt.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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