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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

cVarmjen11D211970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

meine KK bietet den von Dir genannten Service leider nicht an. Von der TKK z.B. habe ich das auch schon gehört, aber da kann man ja als Nichtmitglied, leider nicht so einfach anrufen.

Heutzutage muss man fordern, erzwingen, aber ich weiss, wie schwer Dir das fällt.

Ja, das stimmt. Hier im Forum schimpfe ich |-o , aber das umsetzen... %-|. Schuld sind auch meine zu hohen Erwartungen. Im Grunde weiß ich doch, das auch der Arzt keine Lösung für meine Schmerzen oder die Luftnot hat und oft frage ich mich, warum ich überhaupt noch hingehe. Aber dann halte ich es nicht mehr aus, versuche es immer wieder, bin dann nicht in der Lage wenigstens andere Dinge wie Frage z.B. "einzufordern" und wundere mich, wenn ich wieder enttäuscht werde.

In der letzten Zeit jucken meine Hände morgens fürchterlich, wenn sie so geschwollen sind. Es ist keine Rötung, oder ein Ausschlag zu sehen, aber es juckt bis die Schwellung nachlässt. Weiß Du vielleicht, ob dieses Jucken von den Ödemen kommen kann?

Der Blutdruck ist tagsüber, wenn ich auf bin, im Durchschnitt 145/70. Komme ich länger zur Ruhe 180/90. Ich weiß nun nicht, nehme ich jetzt die zweite halbe von dem Sartan abends noch, oder nicht. Er ist ja nur in Ruhe so hoch. %-|

Gestern abend saß ich am PC und kam mit dem Kopf auf der Brust "wieder zu mir". Ich muss kurz weg gewesen sein, aber wirklich nur Sekunden. Eigenartig war, das ich erst nach einiger Zeit wusste wo ich überhaupt war, das ich allein im Wohnzimmer bin, mein Mann schon im Bett. ":/

Liebe Grüße Carmen

CVhRaA-Tu hat geantwortet


Liebe Carmen,

es kann durchaus sein, dass die Ödeme jucken können, aber ich weiss es nicht. Ich habe abends "dicke Beine", und die jucken dann auch recht oft, das kann mich richtig rasend machen...

Nein, Du hast keine zu hohen Erwartungen, ganz und gar nicht. Jeder Kranke muss erwarten dürfen, dass ihm geholfen wird. Das Problem bei Dir ist nur, dass es anscheinend keine Hilfe gibt, die ein Arzt verantworten mag.

Du fragtest weiter oben, warum gerade Erlangen? Ich denke, weil der Arzt meint, dass es dort jemanden gäbe, der vielleicht helfen könne. Oder habe ich das falsch verstanden?

Ich sende Dir einen lieben Gruss

Cha-Tu

c'armen1K1211V97x0 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

als allererstes muss ich etwas sehr schönes berichten. :-) Heute früh rief mich der Neurochirurg aus Bad Berka an und sagte mir, er hätte meine Bilder mit Kollegen besprochen. Das Aneurysma würde nicht an einer "sehr gefährlichen" Stelle direkt im Gehirn liegen und könne deshalb erstmal nur beobachtet werden. Also keine OP. Ich hab mich gefreut, wie ein Schneekönig. :-) :-)

Ich habe abends "dicke Beine", und die jucken dann auch recht oft, das kann mich richtig rasend machen...

Ja, so geht´s mir auch. Aber warum jucken Ödeme so. ":/

Nein, Du hast keine zu hohen Erwartungen, ganz und gar nicht. Jeder Kranke muss erwarten dürfen, dass ihm geholfen wird.

Ja, aber ich weiß ja eigendlich vorher, das man nichts tun kann und wird, bin dann also selbst schuld an den Enttäuschungen. :-(

Ich denke, weil der Arzt meint, dass es dort jemanden gäbe, der vielleicht helfen könne.

Er weiß es nicht, kennt dort niemanden. Eine andere Patientin mit Verdacht auf Mastozytose die hier in der Klinik lag hatte, auf eigenes Bestreben, dort einen Termin hat er gehört. Ob nun wegen der Mastozytose, oder wegen etwas anderem, das wusste er aber nicht. Warscheinlich kam sie einfach von dort.

Heute früh hatte ich wieder starke Brustschmerzen und habe diesmal wirklich mal beobachtet, wie Puls und Blutdruck dann direkt sind. Es ist so, das ich diese starken Schmerzen immer bekomme, wenn der Puls bei Belastung über 110/120 geht (Ruhepuls durch das Digitoxin 70-80). Belastung heißt schon eine Treppe, das es mir die Brust zerreißt und das ich keine Luft kriege. Nach einem Kaffee (da fällt es mir dann wohl besonders auf) reicht da schon Zähneputzen und laufen muss ich dann gaaanz langsam. Geht der Puls wieder hoch, geht es los. %-| Dementsprechend oft am Tag treten die Schmerzen auf. Der Blutdruck geht dann von den hohen Werten in Ruhe auf etwa 140/70 runter. Wie kann man bei solchen normalen, besonders den Pulswerten solche Schmerzen bekommen? ??? Vor nicht allzulanger Zeit, hatte ich das noch höher als Ruhepuls und weit höhere Belastungswerte machten mir nicht so viel aus. Selbst der Blutdruck ist doch bei Belastung normal. Es liegt eindeutig am Puls, aber ich verstehe es einfach nicht. ???

Sei lieb gegrüßt Carmen

C]hea-Txu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ach, das ist ja schön, dass Beobachtung momentan ausreicht...

Zu dem anderen kann ich leider nichts sagen. Solche Dinge (warum in die Klinik, warum in DIESE Klinik) kann NUR der Arzt beantworten, niemand anderer. Und wenn er das selbst nicht kann, dann war es eine Verlegenheitsempfehlung, weil er selbst ratlos ist.

Sei lieb gegrüsst

Cha-Tu

c-armeGn112x11970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ach, das ist ja schön, dass Beobachtung momentan ausreicht...

Ja, da habe ich mich auch sehr darüber gefreut. :-) :)^

dann war es eine Verlegenheitsempfehlung

Genau das meinte ich. Er hatte ja gesagt, er könne nicht helfen, ich könne es höchstens dort versuchen und ich habe nun Bedenken, das es wieder "für umsonst" ist.

Mir geht´s heut nicht so dolle. Es fing schon letzte Nacht an, heute bin ich total kaputt. Gelenke und Rücken tun selbst beim Liegen weh, mehr laufen ist eine Qual. Nach der Treppe schnaufe ich wie ein Walross, habe Schmerzen und bin nass geschwitzt. Ist es morgen nicht besser, geh ich wohl freiwillig in die Klinikambulanz. Ich muß mich, in diesem Fall, sicher wieder erklären das ich dorthin komme, aber noch so einen Tag wie heute.... :-( :(v .

Sei lieb gegrüßt Carmen

C$hax-Tu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich würde da gar nicht lange erklären oder rechtfertigen, das musst Du nämlich nicht. Wenn ein Arzt Dir blöde kommt, sage dem einfach, was Du denn seiner Meinung nach hättest tun sollen, zuhause bleiben und den Exitus riiskieren? Oder ihn einfach bitten, Dir SCHRIFTLICH zu geben, dass Dir in dem Zustand zuhause nichts passiert. Du musst bei den Ärzten viel öfter deren "Anweisungen" SCHRIFTLICH erbitten. Dann sind die nämlich meistens ruhig.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c!arme.n11211l97x0 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich würde da gar nicht lange erklären oder rechtfertigen, das musst Du nämlich nicht.

Ja, da hast Du recht und eigendlich weiß ich das auch, aber ich krieg diese Erlebnisse einfach nicht aus dem Kopf. Aus diesem Grund, bin ich auch noch nicht gegangen, obwohl sich nicht viel gebessert hat. |-o Aber es ist doch so, selbst wenn ich gehen würde kommt doch sowiso wieder, wir sehen es ja, aber wir können nichts tun. Dann würde ich dort wieder den ganzen Tag, mit Überwachung, im Bett liegen, bis die Werte sich irgendwann wieder bessern und dann wieder Neustart bis zum nächsten Mal. Also habe ich mich lieber zu Hause hingelegt und das Wochende ausgehalten. Morgen früh werde ich gleich ganz früh hier zur Ärztin gehen und mit ihr reden, das es so nicht weiter gehen kann. Ich kann nimmer. :°( Erlangen schön und gut, aber bis ich dort eventuell einen Termin bekomme, würde es länger dauern, sagte der Oberarzt. Mir geht es aber JETZT elend. Ich verstehe einfach nicht, wiso ich bei geringer Belastung, bei diesen Bludruck-/ und Pulswerten solche zunehmenden Schmerzen und Luftprobleme habe. Müßte es mir nicht bei den viel höheren Ruhewerten schlechter gehen. ???

Liebe Grüße Carmen

Cdha-zTu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich denke, Du wirst jetzt einfach experimentieren müssen. Auch was Ärzte und Kliniken angeht. Wenn Du sagst, es nutzt ja sowieso nichts, dann würde ich da auch nicht hingehen. Ich sehe keine andere Möglichkeit. Tut mir leid.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

c/armen11.211x970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu,

ich denke, Du wirst jetzt einfach experimentieren müssen. Auch was Ärzte und Kliniken angeht.

Ja, da hast Du recht. Ich bin gespannt, was am Mittwoch herauskommt. Auch nichts anderes, als das wo ich dort auf Station lag. Psychosomatik und die Mastozytose besteht nicht, oder ist nur eine Allergie. Aber ich muss einfach noch einmal mit dem Arzt dort reden, ihn mit den neuen Befunden konfrontieren. Ich muss es einfach versuchen, denn wenn er mir doch helfen würde, 6km von zu Hause entfernt, dann wäre das wie ein sechser im Lotto. Und wenn nicht, dann möchte ich ihn fragen, wie er sich dann die Befunde, mein Befinden er klärt, was er tun würde, wäre er an meiner Stelle.

Ich bin heute früh bei der Ärztin (die mich mit dem Rheumatologen mitbetreut) gewesen. Es hat leider nichts ergeben. Sie hat Blut für einen Troponintest abnehmen lassen und sagte, daran würde sie sehen, ob das Herz leidet. Ist der Wert normal, sind Brennen und Luftnot woanders her und man kann sie ignorieren. Wenn ich das nur könnte. %-| Sie fragte mich, ob ich meinen Haushalt selbst mache, denn der größte Fehler wäre, dann in Panik zu verfallen und sich nicht mehr zu belasten aus Angst. Aber ich würde das wohl nicht aus Angst tun, sie wäre sowiso erstaunt, wie ich das alles so ohne Panik oder anderes wegstecke. Vor einigen Jahren sollte ich noch ursächlich eine Panikerkrankung haben. %-|

Dann konnte ich wieder gehen und soll morgen wegen dem Blutwert anrufen. Alles in allem hat es mir also nicht viel gebracht. Ich sitze weiterhin mit Schmerzen hier, kann kaum noch laufen, die linke Seite nur unter Schmerzen bewegen. Die Brust brennt weiterhin bei nur leichter Belastung und nach den ca 7m vom Wohnzimmer zur Toilette kann ich wegen Luftproblemen nur schlecht reden. ABER: Wenn dieser Wert morgen normal ist, heißt es mal wieder IGNORIEREN. :-(

Liebe Grüße Carmen

Cyhaj-Tu hat geantwortet


Liebe Carmen,

ich kann Deine Resignation und auch Deinen Zynismus sehr gut verstehen. Du musst aber dran denken, dass beides auf DEINE Kosten geht. Vielleicht hältst Du es ja mal aus, Dich 1-2 Wochen rauszuziehen. Vielleicht kommt dann auch die kraft zum Weitersuchen wieder.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

ApviUm/otxh hat geantwortet


Hallo Carmen,

Ich bin ein wenig erschüttert, wie du in der Klinik behandelt wirst. :-o

Die behandelnden Ärzte müssen sich in so einem Fall untereinander besprechen. Das mit dem Blutdruck ist so nicht in Ordnung, der muss auf jeden Fall anders eingestellt werden. Vielleicht ein anderes Medikament, wenn es unter Ramipril gar nicht geht.

Ich versteh auch nicht, warum die dich nicht dabehalten, bis sie einen Weg gefunden haben den Blutdruck einzustellen!

Bei Herzmedikamenten kann ich mir schon vorstellen, dass sie generell kontraproduktiv auf die Mastozytose wirken, deswegen ist mein Unverständnis nur größer, dass die dich da nicht enger begleiten...

Ich hoffe inständig, dass du nicht auf "den Knall" warten musst, bis die Ärzte dich behandeln. @:)

A{vimTotxh hat geantwortet


Hi Carmen,

vielleicht solltest du hier mal nachlesen, wie ernst es mit deinem Bluthochdruck ist:

[[http://www.herzstiftung.de/Blutdruck-Anstieg-Notarzt-rufen.html]]

Vielleicht begünstigt das den Bluthochdruck. Unser Körper schüttet bei Stress Cortisol aus, der dann den Blutdruck in Ruhezustand erhöht. Wenn du gegen die Mastozytose ein Hydrocortison bekommst, ist der Wert vielleicht erhöht. Hydrocortison kann zu Bluthochdruck führen. Wurde das schon abgeklärt?

c/armoen1}1211J970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, Liebe Avimoth,

ich danke Euch für Eure Hilfe.

Vielleicht hältst Du es ja mal aus, Dich 1-2 Wochen rauszuziehen. Vielleicht kommt dann auch die kraft zum Weitersuchen wieder.

Ich hatte es jetzt 2Wochen versucht, aber es tut einfach zu weh. Die Kraft zum Weitersuchen ist ja eigendlich da, wenn ich wüßte dieser Arzt hilft mir, würde ich alles tun. Es ist eher das Wissen/ immer wieder die Erfahrung, dass das nicht passiert die so runterzieht.

Die behandelnden Ärzte müssen sich in so einem Fall untereinander besprechen.

Das hat leider bisher niemand getan. :-(

Das mit dem Blutdruck ist so nicht in Ordnung, der muss auf jeden Fall anders eingestellt werden.

Mit Ramipril hat sich gar nichts getan, also wurde es abgesetzt und nie wieder kontrolliert. Ich habe trotzdem immer wieder den hohen Blutdruck in Ruhe angesprochen. In der Klinik in Bad Berka, auf der Station für Hämatologie, wo ich morgen in die Ambulanz gehe, wurde deshalb ein LZ-Blutdruck gemacht. Das Gerät zeigte die Werte an und deshalb fielen der Spätdienstschwester die Werte um 180/100 auf, in völliger Ruhe als ich auf dem Bett fernsah. Diese Untersuchung wurde aber nie ausgewertet und den Befund erhielt ich auch erst nach mehrmaligem Nachfragen und, weil er verschwunden war, nach Suchen in verschiedenen Abteilungen der Klinik. Jetzt in Jena wurde der LZ-Blutdruck abgebrochen, weil eine andere Untersuchung war. Auf mein Drängen, wegen der Aussage des Neurochirurgen, erhielt ich nun vor etwa 4Wochen (weiß es nicht mehr genau) ein Sartan 80mg, morgens eine halbe. Dies brachte auch fast gar nichts. Also fragte ich vor 3Tagen nach, ob ich bei normalen Belastungs-/ aber zu hohen Ruhewerten nun abends noch die andere halbe nehmen soll. In der Praxis war der Wert 167/95, das wäre nicht sooo hoch, aber ich sollte nachmittags noch eine halbe nehmen, um die Spitzen abzufangen. Damit habe ich abends, vorm zu Bett gehen, nun Werte bei 185/80. ??? ":/

deswegen ist mein Unverständnis nur größer, dass die dich da nicht enger begleiten...

Das verstehe ich auch nicht. Es wird immer geschaut, ja das Herz ist es ursächlich selbst wohl nicht, aber ein Zusammenhang wird auch nicht gesehen, weil mein Knochenmark von der Mastozytose nicht befallen ist, also keine sythemische vorliegt.

Hydrocortison kann zu Bluthochdruck führen. Wurde das schon abgeklärt?

Woher der hohe Blutdruck kommt, wurde nie abgeklärt. Cortison nehme ich schon längere Zeit 5mg am Tag. Kann diese Menge schon Einfluss haben?

Ich habe vorhin bei der Ärztin wegen den Blutwerten angerufen. Das Troponin ist, wie nicht anders erwartet, völlig normal. Leukozyten etwas erhöht, CRP über 11. Also alles normal, es liegt nichts vor, ich soll ignorieren.

So sehr ich das möchte, das kann ich nicht. Ich stöhne nachts im Schlaf wegen den Gelenkschmerzen, komme nicht mehr von der Toilette wegen Durchfällen wie Wasser, Bauchkrämpfe, das Ekzem am Arm fängt wieder an, Luftnot und Brustschmerzen. Ich bilde mir ein, das Luftnot und Brustschmerzen "vom Herz kommen", merke doch deutlich bei dem Brennen tief drin, diesen immensen Druck der mir die Luft nimmt, das Stolpern. Mir flimmert es dann stark vor den Augen, kann mich dann kaum mehr auf den Beinen halten, die Knie zittern. Habe vorhin, in der Vermutung, er müße bei den Schmerzen sehr hoch sein, dabei wieder Blutdruck gemessen 154/95 Puls 124, also weit niedriger als abends in Ruhe. ??? Ich verstehe es nicht, aber mir fliegt dann bald das Herz raus. Kann man denn mit den vorliegenden Blutwerten eine derartige Ursache wirklich ausschließen und einfach ignorieren?

Ganz liebe Grüße an Euch zwei, Carmen

AZvEimo*th hat geantwortet


Hallo Carmen,

ich hab noch ein wenig gegoogelt, allerdings solltest du das unbedingt mit deiner Ärztin besprechen, ob da irgendwas von hinkommen könnte:

Anscheinend ist der Cortisol-Spiegel nicht nur ausschlaggebend für hohen Blutdruck, da Cortisol auch gerne "Stresshormon" genannt wird, sondern scheint auch in Wechselwirkung mit Insulin zu stehen. Je mehr Cortisol man hat, umso schlechter wirkt Insulin. Cortisol wirkt nicht nur auf den Blutdruck, sondern erhöht auch Atmung und Puls. Mastzellen enthalten u.a. Rezeptoren für Cortisol. Der Cortisol-Spiegel scheint normalerweise nicht mit analysiert zu werden, wenn ein Blutbild erstellt wird.

Cortisol hat also etwas mit Mastzellen, Diabetis und Bluthochdruck bzw beschleunigtem Puls etc zu tun.

Das sind nur Vermutungen und ich werfe hier mit gefährlichem Halbwissen um mich, aber mir scheint, dass dort alle Faktoren zusammenlaufen. Bestimmt kann deine Ärztin dir da genaueres drüber sagen.

Cortison nehme ich schon längere Zeit 5mg am Tag. Kann diese Menge schon Einfluss haben?

Wenn der eigene Körper auf einmal selber zu viel produziert, kann das schon Einfluss haben. Aber wie gesagt, ich bin keine Ärztin, das solltest du unbedingt von jemandem der das studiert hat beurteilen lassen.

Cmhaq-9TLu hat geantwortet


Hallo, Avimoth,

ich "mische" mich mal ein.

Der "Fall Carmen" ist ein ganz spezieller. Ich kenne sie ja nun seit vielen Jahren, bereits aus einem anderen Forum. Ich kenne auch ihre Geschichte, sie hat mir mal ihre Akten zugeschickt, die ich einem Freund eines Freundes (Kardiologieprofessor) vorlegt habe.

Alle sind letztendlich ratlos. Die eine Diagnose widerspricht der anderen, die eine Therapie ist nicht möglich wegen anderer Dinge, die nicht beendet oder abgesetzt werden können. Nitro würde ihr bei akuten Schmerzen helfen, darf sie aber nicht nehmen, weil bei Mastozytose kontraindiziert oder wechselwirkt mit anderen Medikamenten negativ. Die Ärzte werden "sauer", weil sie selbst hilflos sind (da ertragen Ärzte gar nicht gut), und lassen diese verständliche Hilflosigkeit aber unverständlicherweise an Carmen aus.

Es gibt eine MÖGLICHE Therapie, die stationär durchgeführt werden müsste, aber niemand wagt es, sie durchzuführen, weil sie zum einen nicht ganz 100% auf Carmen passt, aber eben auch als Versuch zu gefährlich ist, es ist eine Chemotherapie, die böse enden kann. Da wollen die Ärzte die Verantwortung nicht übernehmen. Carmen wäre bereit, die Verantwortung 100% zu übernehmen, mit allen Risiken, aber das sieht unser Gesundheitssystem nicht vor, da muss immer ein Arzt verantworten, was ja auch richtig ist, aber in diesem Fall verhindert, dass es jemand tut.

Carmen hat hunderte Arzttermine hinter sich, in ganz Deutschland, sie hat Dutzende Krankenhausaufenthalte hinter sich, ein Bonner Professor, Kapazität auf dem Gebiet der Mastzytose, hat diese diagnostiziert und wohl auch mit einer Behandlung begonnen. Aber in ihrem Umkreis ist keine Klinik und kein Arzt bereit, mit diesem Professor zusammen zu arbeiten, weil diese das eben anders sehen, vulgo: Sie sind der Meinung, der Prof. hat Unrecht.

Und niemand ist bereit, das Ganze mal in der Gesamtschau zu betrachten, sich mal alle Akten durchzulesen, mit den bisherigen Ärzten Kontakt aufzunehmen, um mal GANZHEITLICH daran zu arbeiten. Auch das sieht unser Gesundheitssystem nicht vor, denn das würde viel Geld kosten, da sich da ein Arzt mal ein paar Stunden Zeit nehmen müsste, um das zu koordinieren. Statt dessen wird immer nur der letzte Befund angeschaut, ggfs. nur die Zusammenfassung, aber was all die Monate und Jahre vorher ablief, wird nicht berücksichtigt bzw. nicht zur Kenntnis genommen.

Und mittendrin Carmen, voller Schmerzen, Hoffnung und Enttäuschung, hin und her gerissen, der eine Arzt sagt quasi "Hypochonder", der andere sagt "schwerst krank", der eine Arzt schiebt die Therapie dem anderen zu, dieser will oder kann nicht und überweist weiter. In den Kliniken sind sie genervt, weil hilflos oder auf ihr Budget schielend, und Carmen leidet...

Ich beschäftige mich nun seit fast 20 Jahren intensiv mit Kardiologe, aber so etwas habe ich noch nie gehört oder gelesen. Was Carmen hier zugemutet wird, grenzt meiner Meinung nach an Körperverletzung oder Therapieverweigerung, aber sie kann nichts tun.

Liebe Carmen, ich hoffe, ich habe das alles richtig zusammen gefasst... Falls was falsch war, korrigier es einfach. Die Anregung von Avimoth solltest Du auf jeden Fall mal Deinem Hausarzt vorlegen, sofern er mal 30 Sekunden Zeit für Dich hat... * ironie-off *

Liebe Grüsse an Euch beide

Cha-Tu

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