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Bluthochdruck und Schweißausbrüche

pNryaxxa hat geantwortet


Wenn Du zwar leichte Belastung, aber dafür länger andauernd hattest?

Leichte Belastungen gab es für mich gar nicht mehr, für mich war alles extremst anstrengend.

Mehr als 50 Meter am Stück, konnte ich gar nicht mehr laufen und das auch nur wenn ich einen "guten" Tag hatte. Es gab Tage, da war der Weg zum Klo, kaum noch vernünftig zu bewältigen.

Dann habe ich in Ruhe also einen völlig normalen Wert. Aber warum fällt er dann, sobald ich anfange mich zu belasten so ab und nach dem Aufhören dann noch einmal?

Nein, Carmen.

Die 14 ml sind zu hoch. 14 ml ist der Wert, den du bei max. Leistung erreichen müsstest.

Ich vermute, dass es nicht 14 ml heißen soll, sondern 4 ml.

Wahrscheinlich hat sich da jemand verschrieben oder was falsch verstanden.

Die anderen Werte sind im Rahmen deiner wahrscheinlichen Herzschwäche, schon eher normal.

Oder doch gleich ein Herzzentrum, wobei diese eben sehr weit weg wären.

Bei deiner Odyssee, die du hinter dir hast, würde ich dir zu einem Herzzentrum raten, damit endlich mal, Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Die Entfernung sollte wirklich keine Rolle mehr spielen, den jetzt geht es nur noch darum, dass du richtig behandelt wirst.

c:armenY112t1197x0 hat geantwortet


Lieber Praxa,

Leichte Belastungen gab es für mich gar nicht mehr, für mich war alles extremst anstrengend.

:-o Kennst Du das auch mit den dicken Händen? Jetzt, mit Behandlung, ist wieder mehr möglich?

Mehr als 50 Meter am Stück, konnte ich gar nicht mehr laufen und das auch nur wenn ich einen "guten" Tag hatte. Es gab Tage, da war der Weg zum Klo, kaum noch vernünftig zu bewältigen.

Bei mir ist es so, so schätze ich es ein, das an vielleicht 20% der Tage auch für mich der Weg zur Toilette schon zuviel ist, an den meißten Tagen liegt die Belastungsgrenze etwa bei 75Watt, wenn ich nach dem Ergometer gehe und nachdem was ihr geschrieben habt, was die Wattzahlen in etwa entsprechen. Ganz selten geht auch mehr. Wie kommt es aber zu diesen Schwankungen, das es mal besser ist, mal schlechter? Was mich immer so unsicher macht, ist das mein EF-Wert in Ruhe im Echo ja normal ist, da wird immer gesagt, es könne keine Herzinsuffizienz vorliegen. Trotzdem habe ich diese Symptome und auffällige Untersuchungen. Ich verstehe das nicht.

Nein, Carmen. Die 14 ml sind zu hoch. 14 ml ist der Wert, den du bei max. Leistung erreichen müsstest. Ich vermute, dass es nicht 14 ml heißen soll, sondern 4 ml.

Das könnte gut sein. Aber diese 14ml sind als Ausgangswert auch in sämtlichen Tabellen und in diesen Diagrammen angegeben. ":/ Dieser wert kann gar nicht sein?

Bei deiner Odyssee, die du hinter dir hast, würde ich dir zu einem Herzzentrum raten, Die Entfernung sollte wirklich keine Rolle mehr spielen,

Da hast Du auch recht. Bei mir steckt nur immer wieder die Sorge drin, das solche weiten Strecken dann vielleicht wieder umsonst sind.

Ich muss nachher zum Hausarzt, zum Fahrread fahren. Heute ist kein guter Tag :(v Mal sehen, ob ich mit ihm über alles reden kann.

Liebe Grüße Carmen

cUarmen$11~21x1970 hat geantwortet


Edit: bei der Belastungsgrenze gehe ich von kurzen Belastungen aus.

cjarmenj1@1211^970 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu, Lieber Praxa,

bin heute Nachmittag beim Hausarzt gewesen und möchte nun kurz berichten, was sich ergeben hat. Beim Belastungs-EKG meinte die Schwester, ich hätte ja deutlich abgebaut. Habe, trotz Sartan und Verapamil, mit 164/52 Blutdruck und 106 Puls angefangen, bei 50Watt Blutdruck 230/87 Puls 152. Abbruch wegen Luftnot, Brennen und Husten. Dann wurde noch ein Lungenfunktionstest gemacht und die Kraft beider Hände gemessen.

Dann saß ich eine Ewigkeit in einem Sprechzimmer. Alle anderen Patienten aus dem Wartezimmer kamen nach und nach in die anderen Sprechzimmer und als das Wartezimmer leer war, kam er als letztes zu mir. Er hatte gerade über diesen Krafttest gesprochen, meinte es wäre sehr wenig, hatte mich gefragt, ob ich Rechtshänder wäre, als die Schwester reinkam und die Auswertung eines Belastungs-EKG´s einer anderen Patientin wollte. Diese wartete noch, er ging wieder raus zu ihr, traf dort noch eine andere Patientin und kam dann nach 15min endlich wieder zurück. Jetzt fragte er nur noch, wie es mir geht und als ich es ihm sagte, meinte er wieder, was er denn tun solle. Das EKG wäre immer noch nicht in Ordnung, die Lungengfunktion schlechter. (wer hat denn nun Recht, er oder die Ärztin letzte Woche, die bei 25Watt sagte, ich hätte nichts? ":/ ) Auf den hohen Blutdruck ging er gar nicht ein.

Er fragte, wann ich das letzte Mal beim Pulmologen gewesen wäre. Er würde eine Bronchoskopie befürworten. Ich hätte, anhand der Lungenfunktion, sehr wohl auch etwas an der Lunge, er wolle beweisen, das die Mastozytose systhemisch wäre und dafür brauche man Proben. Ans Herz wolle man da nicht so gern. Ich fragte ihn, wegen weiterer kardialer Abklärung, vielleicht würde dann gar nicht mehr soviel übrig sein. Er befürwortet vorerst nur die Klinik mit der Notaufnahme, die ich hier schon ansprach, möchte beide Sachen abklären und vielleicht behandeln. Er kennt den dortigen Allergologen, der meinen Umgang mit der Erkrankung so lobte und meinte er wäre gut. Dann lies er mich auch schon an der Anmeldung stehen und war verschwunden. Blut wurde nicht abgenommen-vergessen.

Die Schwester fragte mich dann, als ich ganz verdutzt darauf wartete, was ich nun tun soll, ob ich noch etwas bekäme. Nach meiner Auskunft ging sie zu ihm, wo er saß und aß und fragte ihn, was nun weiter wäre. Er lies ausrichten, die Schwestern würden ihm aufschreiben, das er diesen Allergologen in der Klinik anrufen will und wenn er das getan hätte, würde er sich bei mir melden. Wann, das hat er nicht dazu gesagt. :-(

Mir gehts ziemlich bescheiden, kann Nachts nicht schlafen, habe noch Fieber dazu bekommen. Ich hoffe, er vergisst diesen Anruf nicht. Ich kann ja nichtmal nachfragen, weil er selten am Telefon zu ereichen und wenn doch dann total genervt und im Tonfall unpassend ist. Er versucht wirklich zu helfen, aber (sorry) nach einem solchen Termin, frage ich mich immer wieder mehr, nach der Sinnhaftigkeit überhaupt noch zum Arzt zu gehen.

Liebe Grüße Carmen

J\ang74 hat geantwortet


Hallo,

ich fühl mich ja immer so grünschnabelig und trau mich kaum hier was zu schreiben (weil ich immer denk, ich hab halt vergleichsweise wenig Ahnung). Aber ich tus trotzdem mal ;-).

Mich würde da erstmal der konkrete kardiologische Befund interessieren. Blutdruck/Puls in Ruhe, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG (de fakto würde ich die Kurven auch durchaus gerne mal sehen). Desweiteren Herz-Ultraschall. Damit man weiss was da überhaupt konkret los ist. Das scheint doch alles gar nicht 100% abgeklärt? Das wundert mich immer wieder.

Gruß+alles Gute

Jan

p$raxa hat geantwortet


Hallo Carmen,

Kennst Du das auch mit den dicken Händen? Jetzt, mit Behandlung, ist wieder mehr möglich?

Da müsste ich jetzt lügen, was die Hände betrifft. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass ich dicke Hände hatte. Das ist ja schon über 20 Jahre her.

Klar, ist jetzt wieder mehr möglich. Meine Werte sind zwar nicht berauschend (L. Ventrikel ca. 8,5 cm; EF bei ca. 25% +- 5%), aber ich kann halbwegs vernünftig am Leben teilhaben. Zum Beispiel, Treppen laufen und langsame Spaziergänge sind an normalen Tage ohne Probleme machbar.

Vor ca. 10 Jahren konnte ich sogar richtig Sport machen. Da waren meine Werte mit einer EF von ca. 45% und einer Ventrikelgröße von etwa 7,5 cm natürlich auch deutlich besser.

Wie kommt es aber zu diesen Schwankungen, das es mal besser ist, mal schlechter?

Das Herz ist in der Lage sich recht schnell zu erholen. Wenn man sich mal etwas schont, ist die Herzleistung danach, zeitlich begrenzt, etwas höher und man fühlt sich besser.

Es können aber natürlich auch noch andere Faktoren mitspielen, wie zb. das Wetter, gesunder Schlaf, Luftfeuchtigkeit oder was und wieviel man trinkt oder isst.

Was mich immer so unsicher macht, ist das mein EF-Wert in Ruhe im Echo ja normal ist, da wird immer gesagt, es könne keine Herzinsuffizienz vorliegen.

Deshalb wäre ein Stressecho, ja mal sinnvoll.

Wie war den dein letzter Wert, der EF?

Bei mir steckt nur immer wieder die Sorge drin, das solche weiten Strecken dann vielleicht wieder umsonst sind.

Das verstehe ich, aber kann es den wirklich noch schlimmer kommen, als das, was schon hinter dir liegt?

Wenn dir ein gutes HZ nicht helfen kann, dann kann es wohl niemand, bzw. kann man dann, direkt nach anderen Ursachen suchen.

Irgendwo muss nun mal ein Anfang gemacht werden.

Dieser wert kann gar nicht sein?

Schau mal hier:

Sauerstoffpuls (VO2/HR)

Weitere klinisch relevante Parameter lassen sich bei Durchführung

einer Spiroergometrie definieren. Als Korrelat des

Schlagvolumens wird der "Sauerstoffpuls" angesehen [2, 58].

Er wird aus dem Quotienten von VO2 und Herzfrequenz (Heart

rate – HR) bestimmt. Korrekterweise muß man von einem

Sauerstoffverbrauch pro Herzschlag ausgehen, da der Sauerstoffpuls

direkt von der arteriovenösen Sauerstoffdifferenz

abhängt [2, 26, 28, 69]. Darüber hinaus können erniedrigte

Hämoglobinwerte, eine geringe Oxygenierung oder das Bestehen

eines intrakardialen Rechts-Links-Shunts zu reduzierten

Werten führen. Da es jedoch vor allem bei Patienten mit eingeschränkter

Auswurfleistung unter ansteigender Belastung

zu einer frühen Plateaubildung mit insgesamt reduzierten

Werten kommt, ist der Sauerstoffpuls eine wichtige Größe zur

Abschätzung der myokardialen Funktion unter Belastung [2,

3, 28, 60]. Allerdings ist zu beachten, daß Patienten unter

Betablockereinnahme durch die verringerte Herzfrequenz auf

jeder Belastungsstufe höhere Absolutwerte des Sauerstoffpulses

aufweisen [47]. Normal sind Werte von 4–6 ml in Ruhe

mit Anstiegen auf Werte von ca. 10–20 ml bei Maximalbelastung.

Quelle:[[http://www.kup.at/kup/pdf/3514.pdf]]

nach einem solchen Termin, frage ich mich immer wieder mehr, nach der Sinnhaftigkeit überhaupt noch zum Arzt zu gehen.

Ich mich ehrlich gesagt auch.

Natürlich hast du was mit der Lunge, nämlich, wahrscheinlich, Flüssigkeitsansammlungen durch die Herzschwäche. Ein Lungenfunktionstest ist doch total sinnlos, solange du akute Probleme hast. Das hätte ich dir auch sagen das ein Lungenfunktionstest schlecht ausfällt, dazu braucht es keinen Arzt.

bei 50Watt Blutdruck 230/87 Puls 152

Viel schlechter geht es ja wirklich kaum noch.

Das einzigste was man da noch positiv sehen kann, dass sich wenigstens die Diastole, noch halbwegs normal verhält.

Ans Herz wolle man da nicht so gern.

Das ist doch kein Wunschkonzert. Du hast offensichtlich Probleme mit dem Herz und die Herren und Damen, wollen da nicht so gerne ran?

Da weiß ich wirklich nicht, was ich sagen soll.

Du musst Druck machen und darauf bestehen, dass du in Herzzentrum willst. Notfalls nimm eine Person mit, die sich besser durchsetzen kann, als du im Moment.

Notfalls mache in einer Stadt, mit einem gutem Herzzentrum "Urlaub" und gehe dann in die Notaufnahme. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man dich dann wieder heim schicken wird.

Ich kann dir natürlich nicht versprechen, dass ich mit meiner "Diagnose" recht habe und dir in einem Herzzentrum wirklich geholfen werden kann. Im Moment spricht aber vieles dafür, dass ein Herzproblem vorliegt.

Es muss jetzt endlich mal, vernünftig untersucht und behandelt werden. Dieses ständige hin und herschieberei, wo nichts konsequent durchgezogen wird, bringt dich einfach nicht mehr weiter.

CzhaM-8Tu hat geantwortet


Liebe Carmen, lieber Praxa,

ich denke, der Hausarzt meinte mit dem Nicht-ran-wollen-ans-Herz die Materialprobe für den Nachweis einer systemischen Mastozytose, das ist per Lunge wirklich einfacher...

Liebe Carmen,

ich würde Dir zur Bronchoskopie raten und ich würde auch empfehlen, nochmal eine Messung des Lungenblutdrucks anzustreben.

Ich habe bei Dir seit JAHREN den Verdacht, dass Du einen Lungenhochdruck hast, und zwar nicht nur "etwas erhöht", sondern massiv. Ich schrieb Dir ja schon mal, dass ich mal einen Bericht darüber gelesen habe, dass viele Patienten mit LuHochDr oft jahrelang bis zum Kollaps von Arzt zu Arzt rennen, bevor endlich eine Diagnose feststeht und behandelt werden kann. Eine Behandlung eines Lungendrucks ist sowieso nicht leicht, aber man sollte bei Dir endlich mit dem beginnen, was möglich ist, auch wenn es nie perfekt sein wird!!!

Als ich den Bericht mit den Symptomen, den Brustschmerzen, den Schwellungen der Gliedmassen, den immer mehr nachlassenden Kräften las, dachte ich damals sofort "Das ist Carmens Krankheit". Ich schickte diesen Bericht bzw. den Link ja dann auch an Deinen Arzt aus Düsseldorf (Du weisst, wen ich meine...), der aber nie darauf reagierte. Vermutlich mögen es Ärzte nicht so gerne, wenn Laien was finden, das passen KÖNNTE.

Sei lieb gegrüsst

Cha-Tu

c5ar%men11v2119x70 hat geantwortet


Lieber Praxa, Lieber Cha-Tu,

Klar, ist jetzt wieder mehr möglich.

Das freut mich sehr zu lesen, auch wenn ich Dir noch viel mehr Besserung wünschen würde. Du und Cha-Tu, ihr seid hier meine Vorbilder, wie ihr Eure Erkrankungen meißtert.

Wenn man sich mal etwas schont, ist die Herzleistung danach, zeitlich begrenzt, etwas höher und man fühlt sich besser. Es können aber natürlich auch noch andere Faktoren mitspielen, wie zb. das Wetter, gesunder Schlaf, Luftfeuchtigkeit oder was und wieviel man trinkt oder isst.

Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Dann sind diese Schwankungen, die ich erlebe, durchaus normal. Ich habe aber festgestellt, das hinterher dann erst recht der Einbruch kommt, weil ich mich dann, an guten Tagen, meißt überlaste. :-/

Wie war den dein letzter Wert, der EF?

Vor etwa einer Woche bei dem Kardiologen, knapp 50%.

Normal sind Werte von 4–6 ml in Ruhe**mit Anstiegen auf Werte von ca. 10–20 ml bei Maximalbelastung.**

Mhhh, dann kann mein Wert nicht stimmen.

Viel schlechter geht es ja wirklich kaum noch.

Ich war total erstaunt über diesen hohen Blutdruck bei doch eigendlich geringer Belastung. Hatte dann solche Kopfschmerzen, das ich noch in der Praxis etwas nehmen musste. Aber, ich nehme doch diese beiden Medikamente, Anfangs ging der Blutdruck ja auch runter. Wobei er aber auch damals, zwar in Ruhe sehr hoch, aber nie in Belastungssituationen so hoch war.

Ich mich ehrlich gesagt auch.

Ich fand dieses Abfertigen wieder ganz schlimm. Wäre ich nicht an der Anmeldung stehen geblieben und die Schwester hätte nicht noch einmal gefragt, ich hätte ja nichtmal gewusst, wie es weiter geht. Ob er sich meldet, ist fraglich. Ich fragte ihn, wegen einem Finger, der seit über einem Jahr, in Abständen rund um den Nagel gerötet und entzündet ist, dann geht immer genau die gleiche Stelle seitlich auf, was sehr schmetzhaft ist. Dagegen könne ich nichts tun, das wäre mein Immunsysthem. ??? Ich weiß, das es diese nicht gibt, aber ich hatte mir akut Hilfe erhofft, kann kaum noch laufen, wenn ich etwas gesessen habe, kriege immer weniger Luft (habe heute früh nichtmal den halben Weg in den Garten hoch geschafft), mir platzt bald der Kopf wenn ich etwas mache, der Puls hämmert in den Ohren, ich huste, die Brust brennt, die Unterschenkel sind dick und spannen. Jetzt sitze ich wieder hier und warte auf irgendwann. Immer wollen sich alle irgendwann melden. :-( Und das schlimme ist, ich kann ja nichtmal zu der anderen Ärztin, weil die alle Medikamente absetzt.

Notfalls mache in einer Stadt, mit einem gutem Herzzentrum "Urlaub" und gehe dann in die Notaufnahme.

Das kann ich mir leider nicht leisten. Allein die Fahrt würde bei weitem meine finanziellen Möglichkeiten überschreiten. Aber ich werde, wenn es nicht besser wird und mein Hausarzt sich ewig nicht meldet, in die genannte Klinik, mit der Allergologie, in die Notaufnahme gehen. Nicht hier in die im Ort. Da habe ich schon Horror, wenn ich nur daran denke, irgendwann einmal gegen meinen Willen dorthin gebracht zu werden und auf die Ärzte zu treffen. Blöd was? %-|

Es muss jetzt endlich mal, vernünftig untersucht und behandelt werden. Dieses ständige hin und herschieberei, wo nichts konsequent durchgezogen wird, bringt dich einfach nicht mehr weiter.

Da hast Du recht, so geht es seit Jahren. DAS geben sogar die Ärzte hier in der Klinik zu, allerdings geben sie mir dafür die Schuld. Dabei habe ich nur das gemacht, was mir gesagt wurde. Ich hätte mir halt gewünscht, das sie mir, wie versprochen, dann wenigstens im Notfall kommentarlos helfen. Von der anderen Klinik erhoffe ich mir jetzt, das ich mit diesen Ärzten, ohne Vorurteile, ohne Unterbrechungen und Vorhaltungen reden, meine Geschichte erzählen kann. Das alles im Zusammenhang gesehen, das überhaupt nachgeschaut wird, ob es diesen hat und dann eine Behandlung. Ich weiß nicht, ob meine Hoffnungen da wieder zu hoch sind, eigendlich war ich mir sicher, noch eine Enttäuschung vertrage ich nicht, aber es muss einfach etwas passieren, die Beschwerden werden immer massiver.

ich denke, der Hausarzt meinte mit dem Nicht-ran-wollen-ans-Herz die Materialprobe für den Nachweis einer systemischen Mastozytose,

Ja, er hat es im Zusammenhang mit dem Nachweis dieser gesagt. Sorry, da hab ich mich etwas dumm ausgedrückt. Aber ich frage mich, es sind doch schon wegen den Viren Biopsien entnommen worden und jetzt machen sie sich so verrückt?

ich würde Dir zur Bronchoskopie raten

Davor habe ich große Angst. :-(

nochmal eine Messung des Lungenblutdrucks anzustreben.

Ja, da könntest Du recht haben, das habe ich auch schon gedacht. Mit dem Sildenafil damals ging es mir, imBezug auf die Luft, ja deutlich besser. Allerdings war dieser Lungendruck ja dann, nach Absetzen des Medikamentes, wieder normal. Nur warum einmal so, einmal so? ":/

Ich schickte diesen Bericht bzw. den Link ja dann auch an Deinen Arzt aus Düsseldorf, der aber nie darauf reagierte.

Ja ich weiß. :-( Allerdings tut er das auch insgesamt kaum noch. Aber diesen Verdacht, bezüglich des Lungenhochdruck´s, hat auch er schon lange.

Ganz liebe Grüße Carmen

CDhax-Tu hat geantwortet


Allein die Fahrt würde bei weitem meine finanziellen Möglichkeiten überschreiten.

Sorry, liebe Carmen, ich wollte es nicht schreiben, aber dann soll ein bestimmter Mensch aus Deinem Umfeld endlich mal in die Pötte kommen und Dir HELFEN! Soll jemand aus der Familie Dich fahren! Du warst jahrzehntelang für alle da, jederzeit, mit Haut und Haaren. Soll die ganze Familie zusammenwerfen, damit Du Dir das leisten kannst. MANN!!! Ich will nicht noch deutlicher werden... Sorry, ich bin nicht sauer auf DICH...!!!

*

Vor der Bronchoskopie brauchst Du keine Angst haben, da kriegst Du, wenn Du das möchtest, eine Sedierung. Ein Herzkatheter ist SICHERLICH unangenehmer, und da hast Du doch auch schon mehrere...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

pFr_axxa hat geantwortet


Und das schlimme ist, ich kann ja nichtmal zu der anderen Ärztin, weil die alle Medikamente absetzt.

Von welcher Ärztin sprichst du und warum würde sie die Medikamente absetzen?

cyarmenI1121197x0 hat geantwortet


Lieber Jan (Sorry |-o ),Lieber Cha-Tu, Lieber Praxa,

Mich würde da erstmal der konkrete kardiologische Befund interessieren. Blutdruck/Puls in Ruhe, Ruhe-EKG, Belastungs-EKG (de fakto würde ich die Kurven auch durchaus gerne mal sehen).

Einen konkreten Befund gibt es nicht. Außer halt die Mastozytose und die Viren im Herz. Die meißten Befunde habe ich hier vorliegen. Erst ist immer alles ganz schlimm und dann, wenn man nicht weiter weiß, ist es egal, die beiden Vorerkrankungen müßen herhalten, wobei man sich dann immer die aussucht, die gerade passt, aber machen kann man nichts.

Sorry, liebe Carmen, ich wollte es nicht schreiben, aber dann soll ein bestimmter Mensch aus Deinem Umfeld endlich mal in die Pötte kommen und Dir HELFEN! Soll jemand aus der Familie Dich fahren!

Du hast ja recht. :-(

Vor der Bronchoskopie brauchst Du keine Angst haben

Die ist mein größter Horror.

Von welcher Ärztin sprichst du und warum würde sie die Medikamente absetzen?

Von der Ärztin die das 25Watt Belastungs-EKG gemacht hat, daraufhin sagte, es läge nichts vor, ich könne alle Medikamente absetzen. Die für die Mastozytose sofort, da eine bestimmte Kit-Mutation nicht gefunden wurde, obwohl es eine zweite gibt, die auch schon in Haut, Magen und Darm nachgewiesen wurde.

Dieser verdammte Reizhusten wird immer mehr. In absoluter Ruhe ist gar nichts, aber sobald ich nur etwas mache, geht es jetzt los. Ich huste, mir bleibt die Luft weg, das Einatmen schmerzt dann. Ruhe ich mich dann aus, lässt es wieder nach. Jetzt geht es noch, aber zum Abend hin, wird es immer mehr, bei dann immer leichteren "Belastungen". Gestern abend tat mir dann jedes Einatmen weh, das Einatmen selbst führte wieder zum Hustenreiz wenn ich nur zur Toilette ging. Nach der Treppe gestern abend war es am schlimmsten. Das kann doch nicht sein. :-( Wenn ich ein bissel was mache, oder mich bücke ist mir schwindlig, wenn ich mich dann setze, dreht sich nochmal alles. %-|

Liebe Grüße Carmen

J2an7&4 hat geantwortet


Wie gesagt, einerseits komm ich mir hoffnungslos naiv vor, andererseits.. ich meine, man kann doch relativ einfach mal ein Herz-Ultraschall machen, das müsste doch schon Aufschluss geben? Also Herz+Lunge mal so untersuchen wies halt notwendig wäre. Finds irgendwie krass, einerseits so eine große Belastung, andererseits so wenig was wirklich "faktisch" vorliegt, alles nur so stochern im Nebel.. aber vielleicht seh ich das ja auch alles viel zu naiv. Aber die Idee mit dem Herzzentrum klingt doch an sich ganz gut.

c7armen1C121199x70 hat geantwortet


Hallo Jan,

ich meine, man kann doch relativ einfach mal ein Herz-Ultraschall machen,

Das wurde ja schon gemacht, ebenso andere Untersuchungen.

Finds irgendwie krass, einerseits so eine große Belastung, andererseits so wenig was wirklich "faktisch" vorliegt, alles nur so stochern im Nebel..

Vielleicht hast Du recht. Mir geht es zwar immer schlechter, aber DIE Erklärung dafür wurde nicht gefunden. Aber vielleicht gibt es diese Erklärung dafür auch nicht. :-( :-(

Liebe Grüße Carmen

Jcanx74 hat geantwortet


Was kam denn raus beim Ruhe-EKG und beim Herz-Ultraschall? Wenn ich grünschnabelig-neugierigerweise einfach mal fragen darf?

psraxWa hat geantwortet


Von der Ärztin die das 25Watt Belastungs-EKG gemacht hat,....

OK, von dieser Ärztin sollte man natürlich Abstand nehmen.

Mal alle Medikamente absetzen und danach komplett neu einstellen, ist vielleicht aber gar nicht so falsch.

Allerdings muss dies aber Stationär erfolgen.

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